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Gebraucht

Und mittendrin der Birnbaum Roman | Die Geschichte einer dramatischen Rettung, ein Roman über Schuld und Vergebung, über Liebe und Freundschaft

73

16,23 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

Aktuell nicht bestellbar

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

8829

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.09.2026

Abbildungen

Bei Abbildungen bitte Rücksprache mit Herstellung

Verlag

dtv

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,7/13,2/2,9 cm

Gewicht

435 g

Farbe

Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710006137416

Beschreibung

Rezension

Sie erzählt von dem Mut, den es braucht, sich der eigenen Vergangenheit zu stellen. Johanna Schultheiss Münchner Merkur 20260917

Produktdetails

Zustand

Gut

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8829

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.09.2026

Abbildungen

Bei Abbildungen bitte Rücksprache mit Herstellung

Verlag

dtv

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,7/13,2/2,9 cm

Gewicht

435 g

Farbe

Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710006137416

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • KerMeliest

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    08.10.2026

    eBook (ePUB)

    Eine Geschichte, die noch lange nachklingt

    Schon das wunderschön gestaltete Cover von „Und mittendrin der Birnbaum“ hat mich begeistert. Es ist eines dieser Bücher, die mich im Buchladen sofort magisch anziehen. Doch nicht nur äußerlich hat mich der Roman von Ute Mank überzeugt, auch die Geschichte selbst hat mich tief berührt. Im Mittelpunkt steht die inzwischen über achtzigjährige Dora, die nach vielen Jahrzehnten in ihr Heimatdorf Hausen zurückkehrt. Dort wird sie mit Erinnerungen an ihre Kindheit und Jugend während der Zeit des Nationalsozialismus konfrontiert. Besonders die Freundschaft zu dem jüdischen Mädchen Fanny beschäftigt sie. Als Dora vor dem ehemaligen Haus ihrer Freundin vier Stolpersteine entdeckt, obwohl es eigentlich fünf sein müssten, kommen Fragen auf, denen sie sich lange nicht stellen wollte. Was ist damals mit Fanny geschehen? Ute Mank gelingt es auf wunderbare Weise, die Vergangenheit mit der Gegenwart zu verbinden. Doras Erinnerungen wirken zunächst warm und beinahe nostalgisch. Man kann sich das damalige Dorfleben mit seinen Häusern, Straßen und Menschen richtig gut vorstellen. Doch je tiefer Dora in ihre Vergangenheit eintaucht, desto deutlicher werden die Risse in diesem vermeintlich schönen Bild. Gerade dieser Gegensatz hat bei mir ein beklemmendes Gefühl hinterlassen. Was mir besonders gefallen hat, ist die ruhige und unaufgeregte Art, mit der die Autorin diese Geschichte erzählt. Sie braucht keine künstlich dramatischen Szenen, um mich zu berühren. Vielmehr sind es die kleinen Begebenheiten, die unausgesprochenen Dinge und die Entscheidungen der Menschen, die nachdenklich machen. Denn nicht jeder war damals ein überzeugter Anhänger des Nationalsozialismus, aber viele haben geschwiegen, weggesehen oder von der Situation anderer profitiert. Und genau hier stellt sich die Frage, wie viel Verantwortung jeder Einzelne trägt. Auch die Figuren wirken glaubwürdig, mit all ihren Schwächen, Erinnerungen und Entscheidungen, die man selbst vielleicht anders getroffen hätte. Niemand kann die Vergangenheit ändern, aber man kann sich ihr stellen, auch wenn die Wahrheit schmerzhaft ist. „Und mittendrin der Birnbaum“ ist für mich eine wundervolle, warmherzige und gleichzeitig bedrückende Geschichte über Freundschaft, Verlust, Schuld und Vergebung. Ein Roman, der zeigt, dass Geschichte nicht nur aus großen Ereignissen besteht, sondern auch in Häusern, Straßen und Familiengeschichten weiterlebt. Manchmal genügt ein einziger fehlender Stolperstein, um längst verdrängte Erinnerungen wieder ans Licht zu bringen. Für mich ist dieses Buch ganz klar 5 Sterne wert. Es gehört zu den Geschichten, die mit dem Zuklappen des Buches nicht einfach vorbei sind. Ich denke auch danach noch daran zurück und möchte es unbedingt weiterempfehlen.

  • Bewertung

    aus Dettelbach

    5/5

    24.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Highlight

    In ihrem Roman Und mittendrin der Birnbaum erzählt Ute Mank die Geschichte einer besonderen Freundschaft von zwei Mädchen aus ganz unterschiedlichen Kulturen und Schichten. Die Autorin schildert diese Freundschaft auf eine berührende, emotionale und bewegende Art und Weise. Sie verbindet dabei historische Geschichte und emotionale Erzählung. Vor allem in der heutigen Zeit ist die Erinnerung an die Judenverfolgung essenziell wichtig und darf nicht vergessen werden. Solche Geschichten wie diese von Ute Mank füllen historische Fakten mit Leben und machen es so begreifbar und emotional erlebbar. Die Geschichte ist gut geschrieben, voller Gefühl, voller stimmiger Bilder und Worten, die bewegen. Ich finde dieses Buch sehr wichtig und wenige Bücher in diesem Jahr haben mich so sehr bewegt wie dieses. Daher ein absolutes Highlight 2026.

  • stina23

    5/5

    22.09.2026

    eBook (ePUB)

    Wie wird erinnert?

    Dora ist über 80, als sie beschließt in ihr Heimatdorf zurückzukehren und um dort in ein Seniorenheim zu ziehen. Ihre Schwägerin, die ebenfalls in Hausen lebt, ist eine Ansprechpartnerin für Dora, mit ihrem Bruder verbindet sie wenig. Dennoch will sie in ihrem Alter einen letzten Neuanfang wagen. Womit die rüstige Frau nicht gerechnet hat, sind die Erinnerungen, die sie in ihrer alten Heimat einholen. Dora erinnert sich besonders an ihre Kindheits- und Jugendfreundin Fanny, die jüdischen Glaubens war und die mit ihrer Familie während des zweiten Weltkrieges ermordet wurde. Doch Dora findet bei ihren Spaziergängen heraus, dass Fanny kein Erinnerungsstein/Stolperstein vor ihrem ehemaligen Haus gewidmet ist. Dora beginnt Nachforschungen zum Schicksal ihrer damaligen Freundin, wird dabei immer wieder von Schuld geplagt und von der Verdrängungskultur im Dorf ausgebremst. In der jungen Studentin Pina findet Dora eine Mitstreiterin. Gemeinsam gehen sie einen Weg, der vielen unbequem ist, jedoch das wahrhafte Erinnern lebt. In Dora findet man eine Protagonistin, die für mich bisher einzigartig ist. Zuvor hatte ich noch kein Buch gelesen, in dem die Erlebnisse einer über 80ig-Jährigen im Mittelpunkt standen. Eine Frau, die auf viel Lebenserfahrung zurückblicken und diese nutzen kann, um vorwärtszukommen und um gleichzeitig Vergangenes neu zu sehen, hat mir imponiert. Dora war mir auch schnell sympathisch. Klug, eigenwillig, wissbegierig und selbstbewusst. Sie setzt sich recht schonungslos mit ihrer eigenen Verantwortung am Leid ihrer jüdischen Freundin auseinander und zeigt das vermeintliche Unwissen und Wegsehen im Dorf damals und heute auf. Schuld hat dabei viele Gesichter. Den Mut sich für diejenigen einzusetzen, denen Leid und Unrecht angetan wird, hatten nur einzelne. Mich hat das Buch tief berührt. Es erzählt leise, aber mit Nachdruck von Menschen, wie sie waren und wie sie auch heute sind und von dem, was es bedeutet, welchen Weg man einschlägt.

  • Katto

    aus Köln

    5/5

    22.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine leise Geschichte über Freundschaft, Schuld und das Erinnern

    „Und mittendrin der Birnbaum“ von Ute Mank ist ein ruhiger, eindringlicher Roman. Er hat mich auf eine besondere Art berührt. Im Mittelpunkt steht Dora, die nach vielen Jahrzehnten in ihr Heimatdorf zurückkehrt. Dort wird sie wieder mit ihrer Kindheitsfreundin Fanny konfrontiert, einem jüdischen Mädchen, dessen Schicksal Dora nie wirklich losgelassen hat. Gemeinsam mit der jungen Pina beginnt sie, Fragen nachzugehen, die über Jahrzehnte unbeantwortet geblieben sind. Es geht um Freundschaft und Verlust, aber auch um Schuld, Wegsehen und die Frage, wie man mit Erinnerungen lebt, die einen ein ganzes Leben lang begleiten. Ich mochte sehr, wie Ute Mank Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet. Nach und nach erfährt man mehr über Dora und Fanny und bekommt ein immer besseres Gefühl dafür, was diese Erinnerungen für Dora bedeuten. Der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen. Ute Mank schreibt ruhig, klar und unaufgeregt. Das Buch ist eher zurückhaltend erzählt, was für mich aber gut zur Geschichte passt. Trotzdem entstand nach und nach eine Spannung, weil ich unbedingt wissen wollte, was damals mit Fanny passiert ist. Die Protagonistin Dora fand ich sehr interessant, weil sie keine Figur ist, die man einfach in eine bestimmte Schublade stecken kann. Ihre Gedanken und ihr Umgang mit der Vergangenheit haben mich immer wieder zum Nachdenken gebracht. Auch die Verbindung zwischen Dora und Pina fand ich schön. Zwei Frauen aus unterschiedlichen Generationen nähern sich einer Vergangenheit an, die für beide auf ganz unterschiedliche Weise Bedeutung bekommt. Für mich macht genau das den Roman besonders interessant: Die beiden Generationen begegnen sich auf eine Weise, die zeigt, wie wichtig es ist, sich auch heute noch mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen. „Und mittendrin der Birnbaum“ ist für mich ein stiller, berührender Roman über Freundschaft, Erinnerungen und die Schatten der Vergangenheit. Er hat mich nachdenklich und auch ein Stück weit traurig zurückgelassen. Vor allem aber hat mich das Buch daran erinnert, wie wichtig es ist, hinzusehen und Fragen zu stellen – auch wenn die Antworten unbequem sind. Ich empfehle ihn gerne weiter.

  • raschke64

    aus Dresden

    5/5

    21.09.2026

    eBook (ePUB)

    Nachdenkliches Buch

    Dora entschließt sich relativ plötzlich und kurzfristig, in ihren Heimatort Hausen zurückzukehren und in ein Altersheim zu ziehen. Als junges Mädchen ist sie von dort weggegangen und nie wieder zurück gekommen. Langsam macht sie sich erneut mit dem Ort vertraut und findet vor dem Haus ihrer damaligen besten Freundin vier Stolpersteine. Ihre Freundin war Jüdin. Doch die Familie bestand aus fünf Personen und der Stein für Fanny fehlt. Das Buch erzählt die Geschichte einer Freundschaft, aber auch vom Wegsehen, Helfen und von Schuld. Es ist ein stilles, ruhiges und sehr nachdenkliches Buch. Es lässt sich sehr gut lesen und durch die Rückblenden erfährt man so nach und nach die Geschichte und kann die Gedanken von Dora teilen. Die Autorin schafft es, dass der Leser sich selbst ein Urteil bilden und eigene Entscheidungen treffen kann. Und dass man nie die Hoffnung aufgibt, ob sich die beiden Mädchen/Frauen noch einmal begegnen werden. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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