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Und mittendrin der Birnbaum Roman | Die Geschichte einer dramatischen Rettung, ein Roman über Schuld und Vergebung, über Liebe und Freundschaft

78

23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

4553

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.09.2026

Abbildungen

Bei Abbildungen bitte Rücksprache mit Herstellung

Verlag

dtv

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,7/13,2/2,9 cm

Gewicht

435 g

Farbe

Vanille / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28492-9

Beschreibung

Rezension

Toller Roman über Hoffnung und Erinnerung. ("Für Sie")
Sie erzählt von dem Mut, den es braucht, sich der eigenen Vergangenheit zu stellen. ("Münchner Merkur")

Produktdetails

Verkaufsrang

4553

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.09.2026

Abbildungen

Bei Abbildungen bitte Rücksprache mit Herstellung

Verlag

dtv

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,7/13,2/2,9 cm

Gewicht

435 g

Farbe

Vanille / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28492-9

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • crazy girl

    aus Schleswig-Holstein

    5/5

    20.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schwierige Zeiten

    Im Prolog klettert ein Junge über den Zaun eines Obstgartens. Dort steht auch ein einzelner Birnbaum mit einer seltenen saftigen Sorte. Bei ihnen im Heuschober hält sich ein Mädchen versteckt, die so von den Birnen schwärmt. In der Gegenwart ist Dora bereits Mitte achtzig, ist verwitwet und lebt in einem Seniorenheim. Als ihre Schwägerin Gretel einen Unfall hat, zieht sie in ihre Heimat Hausen in das dortige Wohnheim. Dort muss sie sich der Vergangenheit stellen. 1933. Dora und das jüdische Mädchen Fanny sind beste Freundinnen und sitzen in der Schule nebeneinander. Das ändert sich, als ein junger, forscher Lehrer an die Schule kommt. Dora wird gefördert und später für die Ausbildung zur Lehrerin vorgeschlagen. Fanny, wird in die hinterste Bank verbannt, bis sie gar nicht mehr in die Schule darf. Als Dora schon das Dorf verlassen hat, werden die Juden unter dem Jubel der übrigen Bewohner abtransportiert. Nur Fanny fehlt. Und auch in der Gegenwart gibt es keinen Hinweis auf das dritte Kind der Familie. Das Cover und der Titel gefallen mir sehr gut. Die Protagonisten werden sehr eindrucksvoll geschildert. Die Konflikte, die den Menschen aufgezwungen wurden und Familien und Freundschaften in Bedrängnis brachten werden sehr gut beschrieben. Die kleine Dorfgemeinschaft, wie sie damals und heute leben, wird sehr authentisch geschildert.

  • Brigitte

    aus Chemnitz

    5/5

    13.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aufarbeitung

    Der Roman "Und mittendrin der Birnbaum " von Ute Mank hat ein wunderbares Buchcover, eine Birne, inmitten darin zwei Mädchen, um diese geht es in den Roman. Dora, die wir begleiten werden ist schon alt und ihr Mann ist vor kurzen verstorben.Trotz Kinder und Enkelin in der Nähe, beschließt Dora wieder in ihr Heimatdorf zu ziehen, nach Hausen. Dort angekommen, meidet sie die Straße, wo ihre beste Freundin gewohnt hat, bis die Nazis gekommen sind und die Juden vertrieben haben. Ihre Freundin war Jüdin. Eines Tages traut sie sich doch bis an das Haus, wo sie der jungen Pia begegnet, die jetzt dort wohnt. Vor dem Haus sind vier Stolpersteine, aber die Familie hatte drei Kinder. Der Stolperstein von Fanny fehlte, was ist mit ihr geschehen, hat sie vielleicht überlebt. Pina die jetzt dort wohnt beginnt mit Hilfe von Dora in der Vergangenheit zu graben. Die Geschichte um Dora und Fanny ist sehr einfühlsam geschrieben. Es geht um Freunschaft und Schuld. Mir hat der Schreibstil, der eher ruhig ist , sehr gut gefallen.

  • Bewertung

    aus Dettelbach

    5/5

    24.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Highlight

    In ihrem Roman Und mittendrin der Birnbaum erzählt Ute Mank die Geschichte einer besonderen Freundschaft von zwei Mädchen aus ganz unterschiedlichen Kulturen und Schichten. Die Autorin schildert diese Freundschaft auf eine berührende, emotionale und bewegende Art und Weise. Sie verbindet dabei historische Geschichte und emotionale Erzählung. Vor allem in der heutigen Zeit ist die Erinnerung an die Judenverfolgung essenziell wichtig und darf nicht vergessen werden. Solche Geschichten wie diese von Ute Mank füllen historische Fakten mit Leben und machen es so begreifbar und emotional erlebbar. Die Geschichte ist gut geschrieben, voller Gefühl, voller stimmiger Bilder und Worten, die bewegen. Ich finde dieses Buch sehr wichtig und wenige Bücher in diesem Jahr haben mich so sehr bewegt wie dieses. Daher ein absolutes Highlight 2026.

  • Katto

    aus Köln

    5/5

    22.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine leise Geschichte über Freundschaft, Schuld und das Erinnern

    „Und mittendrin der Birnbaum“ von Ute Mank ist ein ruhiger, eindringlicher Roman. Er hat mich auf eine besondere Art berührt. Im Mittelpunkt steht Dora, die nach vielen Jahrzehnten in ihr Heimatdorf zurückkehrt. Dort wird sie wieder mit ihrer Kindheitsfreundin Fanny konfrontiert, einem jüdischen Mädchen, dessen Schicksal Dora nie wirklich losgelassen hat. Gemeinsam mit der jungen Pina beginnt sie, Fragen nachzugehen, die über Jahrzehnte unbeantwortet geblieben sind. Es geht um Freundschaft und Verlust, aber auch um Schuld, Wegsehen und die Frage, wie man mit Erinnerungen lebt, die einen ein ganzes Leben lang begleiten. Ich mochte sehr, wie Ute Mank Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet. Nach und nach erfährt man mehr über Dora und Fanny und bekommt ein immer besseres Gefühl dafür, was diese Erinnerungen für Dora bedeuten. Der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen. Ute Mank schreibt ruhig, klar und unaufgeregt. Das Buch ist eher zurückhaltend erzählt, was für mich aber gut zur Geschichte passt. Trotzdem entstand nach und nach eine Spannung, weil ich unbedingt wissen wollte, was damals mit Fanny passiert ist. Die Protagonistin Dora fand ich sehr interessant, weil sie keine Figur ist, die man einfach in eine bestimmte Schublade stecken kann. Ihre Gedanken und ihr Umgang mit der Vergangenheit haben mich immer wieder zum Nachdenken gebracht. Auch die Verbindung zwischen Dora und Pina fand ich schön. Zwei Frauen aus unterschiedlichen Generationen nähern sich einer Vergangenheit an, die für beide auf ganz unterschiedliche Weise Bedeutung bekommt. Für mich macht genau das den Roman besonders interessant: Die beiden Generationen begegnen sich auf eine Weise, die zeigt, wie wichtig es ist, sich auch heute noch mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen. „Und mittendrin der Birnbaum“ ist für mich ein stiller, berührender Roman über Freundschaft, Erinnerungen und die Schatten der Vergangenheit. Er hat mich nachdenklich und auch ein Stück weit traurig zurückgelassen. Vor allem aber hat mich das Buch daran erinnert, wie wichtig es ist, hinzusehen und Fragen zu stellen – auch wenn die Antworten unbequem sind. Ich empfehle ihn gerne weiter.

  • Oma57

    5/5

    20.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr berührendes Buch!

    Das Cover dieses Buches hat mir sehr gut gefallen , es passt sehr gut. Das Buch hat mich sehr gefesselt und ich habe es relativ schnell gelesen, auch dank der nicht allzu langen Kapitel. Die Geschichte um Dora hat mich sehr berührt. Sie kehrt als alte Frau in ihr Dorf zurück, das sie als junge Frau verlassen musste. Es kommen Erinnerungen hoch, als sie ihr Elternhaus wiedersieht und auch das Haus, in dem ihre damalige beste Freundin Fanny, eine Jüdin ,gelebt hat. Es kommen große Schuldgefühle in ihr auf, weil sie ihrer Freundin zur Zeit der Judenverfolgung damals nicht beigestanden hat. Sie weiß bis heute nicht, was aus Fanny geworden ist und das nagt an ihr. Gerade in unserer heutigen Zeit sind solche Bücher wichtig, damit diese Zeit nicht verdrängt wird und solche Dinge nicht mehr passieren. Ich habe durch dieses Buch für mich mitgenommen, öfter für andere Menschen einzustehen, auch wenn es vielleicht unangenehm wird und hoffe, das mir das gelingt.

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