Produktbild: Und mittendrin der Birnbaum
Neu
Artikelbild von Und mittendrin der Birnbaum
Ute Mank

1. Und mittendrin der Birnbaum

Und mittendrin der Birnbaum

Gesprochen von
56

17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

2342

Gesprochen von

Maria Hartmann

Spieldauer

7 Stunden und 33 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

01.09.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

59

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783742441423

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Verkaufsrang

2342

Gesprochen von

Maria Hartmann

Spieldauer

7 Stunden und 33 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

01.09.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

59

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783742441423

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • stina23

    5/5

    22.09.2026

    eBook (ePUB)

    Wie wird erinnert?

    Dora ist über 80, als sie beschließt in ihr Heimatdorf zurückzukehren und um dort in ein Seniorenheim zu ziehen. Ihre Schwägerin, die ebenfalls in Hausen lebt, ist eine Ansprechpartnerin für Dora, mit ihrem Bruder verbindet sie wenig. Dennoch will sie in ihrem Alter einen letzten Neuanfang wagen. Womit die rüstige Frau nicht gerechnet hat, sind die Erinnerungen, die sie in ihrer alten Heimat einholen. Dora erinnert sich besonders an ihre Kindheits- und Jugendfreundin Fanny, die jüdischen Glaubens war und die mit ihrer Familie während des zweiten Weltkrieges ermordet wurde. Doch Dora findet bei ihren Spaziergängen heraus, dass Fanny kein Erinnerungsstein/Stolperstein vor ihrem ehemaligen Haus gewidmet ist. Dora beginnt Nachforschungen zum Schicksal ihrer damaligen Freundin, wird dabei immer wieder von Schuld geplagt und von der Verdrängungskultur im Dorf ausgebremst. In der jungen Studentin Pina findet Dora eine Mitstreiterin. Gemeinsam gehen sie einen Weg, der vielen unbequem ist, jedoch das wahrhafte Erinnern lebt. In Dora findet man eine Protagonistin, die für mich bisher einzigartig ist. Zuvor hatte ich noch kein Buch gelesen, in dem die Erlebnisse einer über 80ig-Jährigen im Mittelpunkt standen. Eine Frau, die auf viel Lebenserfahrung zurückblicken und diese nutzen kann, um vorwärtszukommen und um gleichzeitig Vergangenes neu zu sehen, hat mir imponiert. Dora war mir auch schnell sympathisch. Klug, eigenwillig, wissbegierig und selbstbewusst. Sie setzt sich recht schonungslos mit ihrer eigenen Verantwortung am Leid ihrer jüdischen Freundin auseinander und zeigt das vermeintliche Unwissen und Wegsehen im Dorf damals und heute auf. Schuld hat dabei viele Gesichter. Den Mut sich für diejenigen einzusetzen, denen Leid und Unrecht angetan wird, hatten nur einzelne. Mich hat das Buch tief berührt. Es erzählt leise, aber mit Nachdruck von Menschen, wie sie waren und wie sie auch heute sind und von dem, was es bedeutet, welchen Weg man einschlägt.

  • Katto

    aus Köln

    5/5

    22.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine leise Geschichte über Freundschaft, Schuld und das Erinnern

    „Und mittendrin der Birnbaum“ von Ute Mank ist ein ruhiger, eindringlicher Roman. Er hat mich auf eine besondere Art berührt. Im Mittelpunkt steht Dora, die nach vielen Jahrzehnten in ihr Heimatdorf zurückkehrt. Dort wird sie wieder mit ihrer Kindheitsfreundin Fanny konfrontiert, einem jüdischen Mädchen, dessen Schicksal Dora nie wirklich losgelassen hat. Gemeinsam mit der jungen Pina beginnt sie, Fragen nachzugehen, die über Jahrzehnte unbeantwortet geblieben sind. Es geht um Freundschaft und Verlust, aber auch um Schuld, Wegsehen und die Frage, wie man mit Erinnerungen lebt, die einen ein ganzes Leben lang begleiten. Ich mochte sehr, wie Ute Mank Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet. Nach und nach erfährt man mehr über Dora und Fanny und bekommt ein immer besseres Gefühl dafür, was diese Erinnerungen für Dora bedeuten. Der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen. Ute Mank schreibt ruhig, klar und unaufgeregt. Das Buch ist eher zurückhaltend erzählt, was für mich aber gut zur Geschichte passt. Trotzdem entstand nach und nach eine Spannung, weil ich unbedingt wissen wollte, was damals mit Fanny passiert ist. Die Protagonistin Dora fand ich sehr interessant, weil sie keine Figur ist, die man einfach in eine bestimmte Schublade stecken kann. Ihre Gedanken und ihr Umgang mit der Vergangenheit haben mich immer wieder zum Nachdenken gebracht. Auch die Verbindung zwischen Dora und Pina fand ich schön. Zwei Frauen aus unterschiedlichen Generationen nähern sich einer Vergangenheit an, die für beide auf ganz unterschiedliche Weise Bedeutung bekommt. Für mich macht genau das den Roman besonders interessant: Die beiden Generationen begegnen sich auf eine Weise, die zeigt, wie wichtig es ist, sich auch heute noch mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen. „Und mittendrin der Birnbaum“ ist für mich ein stiller, berührender Roman über Freundschaft, Erinnerungen und die Schatten der Vergangenheit. Er hat mich nachdenklich und auch ein Stück weit traurig zurückgelassen. Vor allem aber hat mich das Buch daran erinnert, wie wichtig es ist, hinzusehen und Fragen zu stellen – auch wenn die Antworten unbequem sind. Ich empfehle ihn gerne weiter.

  • raschke64

    aus Dresden

    5/5

    21.09.2026

    eBook (ePUB)

    Nachdenkliches Buch

    Dora entschließt sich relativ plötzlich und kurzfristig, in ihren Heimatort Hausen zurückzukehren und in ein Altersheim zu ziehen. Als junges Mädchen ist sie von dort weggegangen und nie wieder zurück gekommen. Langsam macht sie sich erneut mit dem Ort vertraut und findet vor dem Haus ihrer damaligen besten Freundin vier Stolpersteine. Ihre Freundin war Jüdin. Doch die Familie bestand aus fünf Personen und der Stein für Fanny fehlt. Das Buch erzählt die Geschichte einer Freundschaft, aber auch vom Wegsehen, Helfen und von Schuld. Es ist ein stilles, ruhiges und sehr nachdenkliches Buch. Es lässt sich sehr gut lesen und durch die Rückblenden erfährt man so nach und nach die Geschichte und kann die Gedanken von Dora teilen. Die Autorin schafft es, dass der Leser sich selbst ein Urteil bilden und eigene Entscheidungen treffen kann. Und dass man nie die Hoffnung aufgibt, ob sich die beiden Mädchen/Frauen noch einmal begegnen werden. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

  • Oma57

    5/5

    20.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr berührendes Buch!

    Das Cover dieses Buches hat mir sehr gut gefallen , es passt sehr gut. Das Buch hat mich sehr gefesselt und ich habe es relativ schnell gelesen, auch dank der nicht allzu langen Kapitel. Die Geschichte um Dora hat mich sehr berührt. Sie kehrt als alte Frau in ihr Dorf zurück, das sie als junge Frau verlassen musste. Es kommen Erinnerungen hoch, als sie ihr Elternhaus wiedersieht und auch das Haus, in dem ihre damalige beste Freundin Fanny, eine Jüdin ,gelebt hat. Es kommen große Schuldgefühle in ihr auf, weil sie ihrer Freundin zur Zeit der Judenverfolgung damals nicht beigestanden hat. Sie weiß bis heute nicht, was aus Fanny geworden ist und das nagt an ihr. Gerade in unserer heutigen Zeit sind solche Bücher wichtig, damit diese Zeit nicht verdrängt wird und solche Dinge nicht mehr passieren. Ich habe durch dieses Buch für mich mitgenommen, öfter für andere Menschen einzustehen, auch wenn es vielleicht unangenehm wird und hoffe, das mir das gelingt.

  • Bewertung

    5/5

    20.09.2026

    eBook (ePUB)

    Eine bewegende Geschichte um Schuldgefühl und Verdrängung.

    Dora und Fanny zwei Freundinnen für's Leben. Zumindest dachten sie es so, bis Krieg, Rassenwahn, Vernichtung und Vertreibung auch ihr kleines Kindheitsparadies erreicht. Doch als Dora im hohen Alter zurück in den Heimatort zieht, fehlt bei den Stolpersteinen einer, der den Namen ihrer Freundin trägt. Was ist mit ihr geschehen hat sie überlebt? Eine Suche in der Vergangenheit beginnt. Da kommt da noch Pina dazu, eine lebenslustige offene junge Frau. Der Gegenpol zu Dora. Dies lockert die nachdenkliche Geschichte etwas auf. Sie wurde in einem sehr angenehmen Schreibstil verfasst, mit Ereignissen die einen nachdenklich stimmen und nachhallen. Die Charaktere und deren Handlungen sind realistisch beschrieben. Man fühlt mit der Hauptprotagonistin Dora, fühlt ihre Zerissenheit zwischen Erinnerung und verdrängen wollen. Man kann auch ihre Schuldgefühle gegenüber Fanny nachempfinden, welches sie nie verlor. Dieser Roman, ist ein guter, Blick in eine Zeit, die auch zur Geschichte von uns jüngeren Generationen gehört. Solche Bücher sind gerade im Hier und Jetzt so wichtig. Manifestieren sie doch den Gedanken, dass so etwas nie wieder geschehen darf. Fazit: sehr lesenswert und bewegend. Das Cover ist wunderbar passend gestaltet. Es fällt in seiner Gestaltung auf, ohne schreiend zu wirken.

Kundinnen und Kunden meinen

5

42

4

14

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (56)

  • Produktbild: Und mittendrin der Birnbaum