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Produktbild: Und mittendrin der Birnbaum
Neu
Artikelbild von Und mittendrin der Birnbaum
Ute Mank

1. Und mittendrin der Birnbaum

Und mittendrin der Birnbaum Ungekürzte Lesung mit Maria Hartmann (1 mp3-CD)

Gesprochen von
75

25,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

727

Gesprochen von

Maria Hartmann

Spieldauer

7 Stunden und 33 Minuten

Erscheinungsdatum

17.09.2026

Hörtyp

Lesung

Medium

Audio

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783742441416

Beschreibung

Rezension

»Wo Nostalgie aufhört, fängt Ute Manks Erzählkunst an, so nah, so traurig-schön, dass man sich gern darin verliert.« Sandra Lüpkes

Produktdetails

Verkaufsrang

727

Gesprochen von

Maria Hartmann

Spieldauer

7 Stunden und 33 Minuten

Erscheinungsdatum

17.09.2026

Hörtyp

Lesung

Medium

Audio

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783742441416

Herstelleradresse

Der Audio Verlag GmbH
Hardenbergstraße 9A
10623 Berlin
DE

Email: info@der-audio-verlag.de

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  • Brigitte

    aus Chemnitz

    5/5

    13.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aufarbeitung

    Der Roman "Und mittendrin der Birnbaum " von Ute Mank hat ein wunderbares Buchcover, eine Birne, inmitten darin zwei Mädchen, um diese geht es in den Roman. Dora, die wir begleiten werden ist schon alt und ihr Mann ist vor kurzen verstorben.Trotz Kinder und Enkelin in der Nähe, beschließt Dora wieder in ihr Heimatdorf zu ziehen, nach Hausen. Dort angekommen, meidet sie die Straße, wo ihre beste Freundin gewohnt hat, bis die Nazis gekommen sind und die Juden vertrieben haben. Ihre Freundin war Jüdin. Eines Tages traut sie sich doch bis an das Haus, wo sie der jungen Pia begegnet, die jetzt dort wohnt. Vor dem Haus sind vier Stolpersteine, aber die Familie hatte drei Kinder. Der Stolperstein von Fanny fehlte, was ist mit ihr geschehen, hat sie vielleicht überlebt. Pina die jetzt dort wohnt beginnt mit Hilfe von Dora in der Vergangenheit zu graben. Die Geschichte um Dora und Fanny ist sehr einfühlsam geschrieben. Es geht um Freunschaft und Schuld. Mir hat der Schreibstil, der eher ruhig ist , sehr gut gefallen.

  • Bewertung

    aus Freiburg

    5/5

    12.10.2026

    eBook (ePUB)

    Regt zum Nachdenken an

    Dora kehrt im hohen Alter in das Dorf zurück, in dem sie aufgewachsen war. Als sie vor dem Haus ihrer Kindheitsfreundin Fanny Stolpersteine entdeckt, erinnert sie sich an die Freundin und deren Familie, die dort gewohnt hat. Eine Geschichte, wie ich schon sehr viele gelesen habe und die es wahrscheinlich nicht mehr braucht, dachte ich mir zuerst. Aber dann kam etwas Neues dazu, nämlich Doras Gefühle damals, als sie ihre Freundin verließ - im Stich ließ, sie ihrem Schicksal überließ? Und noch heute empfindet Dora Schuldgefühle, die sie immer noch daran hindern, ihren eigenen Anteil an Fannys Schicksal zu erzählen und damit sogar ihre gegenwärtigen neuen Freundschaften belasten. Auch Doras junge Freundin Pina macht sich Gedanken, weil sie in einem Haus wohnt, das Juden weggenommen worden war. Auswirkungen der Nazizeit auf heute und die heutige Generation, ich fand es sehr interessant, über dieses Thema in romanhafter Form zu lesen. Beinahe wider Erwarten hat mich das Buch begeistert und zu neuen Gedanken angeregt.

  • KerMeliest

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    08.10.2026

    eBook (ePUB)

    Eine Geschichte, die noch lange nachklingt

    Schon das wunderschön gestaltete Cover von „Und mittendrin der Birnbaum“ hat mich begeistert. Es ist eines dieser Bücher, die mich im Buchladen sofort magisch anziehen. Doch nicht nur äußerlich hat mich der Roman von Ute Mank überzeugt, auch die Geschichte selbst hat mich tief berührt. Im Mittelpunkt steht die inzwischen über achtzigjährige Dora, die nach vielen Jahrzehnten in ihr Heimatdorf Hausen zurückkehrt. Dort wird sie mit Erinnerungen an ihre Kindheit und Jugend während der Zeit des Nationalsozialismus konfrontiert. Besonders die Freundschaft zu dem jüdischen Mädchen Fanny beschäftigt sie. Als Dora vor dem ehemaligen Haus ihrer Freundin vier Stolpersteine entdeckt, obwohl es eigentlich fünf sein müssten, kommen Fragen auf, denen sie sich lange nicht stellen wollte. Was ist damals mit Fanny geschehen? Ute Mank gelingt es auf wunderbare Weise, die Vergangenheit mit der Gegenwart zu verbinden. Doras Erinnerungen wirken zunächst warm und beinahe nostalgisch. Man kann sich das damalige Dorfleben mit seinen Häusern, Straßen und Menschen richtig gut vorstellen. Doch je tiefer Dora in ihre Vergangenheit eintaucht, desto deutlicher werden die Risse in diesem vermeintlich schönen Bild. Gerade dieser Gegensatz hat bei mir ein beklemmendes Gefühl hinterlassen. Was mir besonders gefallen hat, ist die ruhige und unaufgeregte Art, mit der die Autorin diese Geschichte erzählt. Sie braucht keine künstlich dramatischen Szenen, um mich zu berühren. Vielmehr sind es die kleinen Begebenheiten, die unausgesprochenen Dinge und die Entscheidungen der Menschen, die nachdenklich machen. Denn nicht jeder war damals ein überzeugter Anhänger des Nationalsozialismus, aber viele haben geschwiegen, weggesehen oder von der Situation anderer profitiert. Und genau hier stellt sich die Frage, wie viel Verantwortung jeder Einzelne trägt. Auch die Figuren wirken glaubwürdig, mit all ihren Schwächen, Erinnerungen und Entscheidungen, die man selbst vielleicht anders getroffen hätte. Niemand kann die Vergangenheit ändern, aber man kann sich ihr stellen, auch wenn die Wahrheit schmerzhaft ist. „Und mittendrin der Birnbaum“ ist für mich eine wundervolle, warmherzige und gleichzeitig bedrückende Geschichte über Freundschaft, Verlust, Schuld und Vergebung. Ein Roman, der zeigt, dass Geschichte nicht nur aus großen Ereignissen besteht, sondern auch in Häusern, Straßen und Familiengeschichten weiterlebt. Manchmal genügt ein einziger fehlender Stolperstein, um längst verdrängte Erinnerungen wieder ans Licht zu bringen. Für mich ist dieses Buch ganz klar 5 Sterne wert. Es gehört zu den Geschichten, die mit dem Zuklappen des Buches nicht einfach vorbei sind. Ich denke auch danach noch daran zurück und möchte es unbedingt weiterempfehlen.

  • Bewertung

    aus Dettelbach

    5/5

    24.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Highlight

    In ihrem Roman Und mittendrin der Birnbaum erzählt Ute Mank die Geschichte einer besonderen Freundschaft von zwei Mädchen aus ganz unterschiedlichen Kulturen und Schichten. Die Autorin schildert diese Freundschaft auf eine berührende, emotionale und bewegende Art und Weise. Sie verbindet dabei historische Geschichte und emotionale Erzählung. Vor allem in der heutigen Zeit ist die Erinnerung an die Judenverfolgung essenziell wichtig und darf nicht vergessen werden. Solche Geschichten wie diese von Ute Mank füllen historische Fakten mit Leben und machen es so begreifbar und emotional erlebbar. Die Geschichte ist gut geschrieben, voller Gefühl, voller stimmiger Bilder und Worten, die bewegen. Ich finde dieses Buch sehr wichtig und wenige Bücher in diesem Jahr haben mich so sehr bewegt wie dieses. Daher ein absolutes Highlight 2026.

  • stina23

    5/5

    22.09.2026

    eBook (ePUB)

    Wie wird erinnert?

    Dora ist über 80, als sie beschließt in ihr Heimatdorf zurückzukehren und um dort in ein Seniorenheim zu ziehen. Ihre Schwägerin, die ebenfalls in Hausen lebt, ist eine Ansprechpartnerin für Dora, mit ihrem Bruder verbindet sie wenig. Dennoch will sie in ihrem Alter einen letzten Neuanfang wagen. Womit die rüstige Frau nicht gerechnet hat, sind die Erinnerungen, die sie in ihrer alten Heimat einholen. Dora erinnert sich besonders an ihre Kindheits- und Jugendfreundin Fanny, die jüdischen Glaubens war und die mit ihrer Familie während des zweiten Weltkrieges ermordet wurde. Doch Dora findet bei ihren Spaziergängen heraus, dass Fanny kein Erinnerungsstein/Stolperstein vor ihrem ehemaligen Haus gewidmet ist. Dora beginnt Nachforschungen zum Schicksal ihrer damaligen Freundin, wird dabei immer wieder von Schuld geplagt und von der Verdrängungskultur im Dorf ausgebremst. In der jungen Studentin Pina findet Dora eine Mitstreiterin. Gemeinsam gehen sie einen Weg, der vielen unbequem ist, jedoch das wahrhafte Erinnern lebt. In Dora findet man eine Protagonistin, die für mich bisher einzigartig ist. Zuvor hatte ich noch kein Buch gelesen, in dem die Erlebnisse einer über 80ig-Jährigen im Mittelpunkt standen. Eine Frau, die auf viel Lebenserfahrung zurückblicken und diese nutzen kann, um vorwärtszukommen und um gleichzeitig Vergangenes neu zu sehen, hat mir imponiert. Dora war mir auch schnell sympathisch. Klug, eigenwillig, wissbegierig und selbstbewusst. Sie setzt sich recht schonungslos mit ihrer eigenen Verantwortung am Leid ihrer jüdischen Freundin auseinander und zeigt das vermeintliche Unwissen und Wegsehen im Dorf damals und heute auf. Schuld hat dabei viele Gesichter. Den Mut sich für diejenigen einzusetzen, denen Leid und Unrecht angetan wird, hatten nur einzelne. Mich hat das Buch tief berührt. Es erzählt leise, aber mit Nachdruck von Menschen, wie sie waren und wie sie auch heute sind und von dem, was es bedeutet, welchen Weg man einschlägt.

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  • Produktbild: Und mittendrin der Birnbaum