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Produktbild: Die Briefeschreiberin
Artikelbild von Die Briefeschreiberin
Virginia Evans

1. Die Briefeschreiberin

Die Briefeschreiberin Roman - Der gefeierte Nr.1-Bestseller der New York Times - ausgezeichnet mit dem "Women's Prize for Fiction"

97

20,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

148

Gesprochen von

Beate Himmelstoss + weitere

Spieldauer

8 Stunden und 46 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

25.08.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

196

Verlag

Der Hörverlag

Originaltitel

The Correspondent (Holt)

Übersetzt von

Regina Rawlinson

Sprache

Deutsch

EAN

9783844553741

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Verkaufsrang

148

Gesprochen von

Spieldauer

8 Stunden und 46 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

25.08.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

196

Verlag

Der Hörverlag

Originaltitel

The Correspondent (Holt)

Übersetzt von

Regina Rawlinson

Sprache

Deutsch

EAN

9783844553741

Herstelleradresse

Der Hörverlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Telephone: +49 800 5003322
Fax: +49 89 41363333

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  • AnnaLovesBooks23

    3/5

    26.08.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Eine schöne Geschichte, die mich leider nicht ganz so mitgenommen hat, wie ich gehofft hatte. 3,5 ⭐️

    Ich bin mit ziemlich hohen Erwartungen an dieses Hörbuch gegangen, weil ich es über eine Empfehlung entdeckt habe, mit der ich bisher wirklich immer gut gefahren bin. Vielleicht waren meine Erwartungen deshalb einfach ein bisschen zu hoch. Denn grundsätzlich hat mir Die Briefeschreiberin wirklich gut gefallen, nur so richtig gepackt hat sie mich leider nicht. Die Briefform mochte ich sehr gerne. Ich mag es, wenn Geschichten über Briefe oder Tagebucheinträge erzählt werden, und hier hat das für mich sehr gut gepasst. Am Anfang war es im Hörbuch allerdings etwas schwierig den Überblick zu behalten. Sybil schreibt an so viele verschiedene Menschen, dass ich mich gerade in der ersten Stunde öfter gefragt habe, wer jetzt eigentlich wer ist. Mit der Zeit hat sich das aber immer mehr gefügt. Sehr schön fand ich die Bücher, die in den Briefen erwähnt werden. Einige davon stehen auf meiner eigenen Leseliste und solche kleinen Dinge machen mir Spaß. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Er ist einfach, klar, angenehm und zusammen mit den beiden Sprechern hat sich das Hörbuch wirklich wunderbar hören lassen. Beide haben ihre Rollen für mich sehr passend gesprochen und ich habe ihnen gerne zugehört. Trotzdem hatte ich über längere Zeit nicht dieses Gefühl, unbedingt weiterhören zu wollen. Ich habe gerne zugehört, aber die Geschichte hat mich einfach nicht so mitgenommen, wie ich es mir vorgestellt hatte. Erst die letzten zwei bis drei Stunden haben bei mir noch einmal richtig etwas ausgelöst. Da kam noch einmal mehr Schwung in die Geschichte, vieles hat sich miteinander verknüpft und gerade die letzten Ereignisse haben mich dann doch sehr berührt. Das Ende fand ich schön und vor allem sehr rund. Insgesamt war es für mich eine gute Geschichte, bei der ich sehr gut verstehen kann, wenn sie andere viel stärker mitnimmt. Für mich hat es für vier Sterne einfach noch nicht ganz gereicht.

  • Laura. R

    aus Dauchingen

    5/5

    28.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Buch (Taschenbuch)

    Große Emotionalität: Es gilt als tief berührendes „Herzensbuch“, das den Mut zu ehrlichen Worten feiert. Würde es auf jeden Fall weiter empfehlen. Sehr emotional. Würde ich auf jeden Fall nochmal lesen.

  • Bewertung

    5/5

    28.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Was uns einmal schützt, kann uns später im Weg stehen

    Ich habe „Die Briefeschreiberin“ an einem Tag gelesen. Das überrascht bei einem Roman, der fast ausschließlich aus Briefen besteht und dessen wichtigste Ereignisse teilweise Jahrzehnte zurückliegen. Virginia Evans erzeugt aber einen bemerkenswerten literarischen Sog. Nicht durch Cliffhanger oder spektakuläre Wendungen, sondern dadurch, dass man Sybil Van Antwerp Seite für Seite neu zusammensetzen muss. Die entscheidende Katastrophe ihres Lebens liegt zu Beginn des Romans bereits fast vierzig Jahre zurück: der Tod ihres achtjährigen Sohnes Gilbert. Evans erzählt jedoch keine gewöhnliche Geschichte über verdrängte Trauer, die irgendwann endlich zugelassen wird. Das wäre mir zu einfach. Mich hat etwas anderes an diesem Roman beschäftigt. Sybil hat nach diesem Verlust eine Form gefunden, weiterzuleben. Sie arbeitet, argumentiert, ordnet, unterscheidet Verantwortlichkeiten, bleibt unabhängig und hält Distanz. Als ehemalige Juristin ist sie hervorragend darin, einem Geschehen eine vernünftige Form zu geben. Das ist zunächst keine Schwäche. Es rettet sie. Interessant wird der Roman dadurch, dass diese Art des Weiterlebens über Jahrzehnte funktioniert. Was einmal Schutz gewesen sein mag, ist irgendwann kaum noch von Persönlichkeit zu unterscheiden. Sybil ist eben rational. Sybil ist eben unabhängig. Sybil braucht eben niemanden. Vielleicht ist genau das einer der klügsten Gedanken des Buches: Wir wissen irgendwann selbst nicht mehr, welche unserer Eigenschaften einfach „wir“ sind und welche einmal entstanden sind, weil wir sie dringend gebraucht haben. Die Briefe setzen Jahrzehnte später ein und erstrecken sich über fast zehn Jahre. Dadurch erleben wir Sybils Veränderung nicht als rückblickende Erklärung einer geläuterten alten Frau. Ein früher Brief ist keine spätere Erinnerung an ihr früheres Denken. Er ist dieses Denken. Dann antwortet jemand. Eine Tochter erinnert sich anders. Ein ehemaliger Ehemann bringt eine gemeinsame Vergangenheit zurück. Andere Menschen erzählen Sybil von Wirkungen ihres Handelns, während sie selbst vor allem ihre Gründe kennt. Und langsam verändert sich etwas. Nicht indem Sybil feststellt, dass alles, was sie bisher gedacht hat, falsch gewesen sei. Vielmehr kann sie irgendwann mehrere Wahrheiten gleichzeitig ertragen: Sie hatte Gründe. Diese Gründe waren für sie damals real. Sie hat dennoch Menschen verletzt. Und sie kann dafür Verantwortung übernehmen, ohne deshalb ihr gesamtes früheres Selbst verwerfen zu müssen. Gerade diese Trennung von Verstehen und Freisprechen, von Verantwortung und Selbstverurteilung, finde ich außerordentlich gelungen. Auch die Trauer verändert sich dadurch. Gilbert muss nicht vergessen werden. Sybil muss ihren Sohn nicht „loslassen“. Etwas anderes geschieht: Sein Tod muss irgendwann nicht mehr bestimmen, wie viel Nähe zu den Lebenden sie riskieren darf. Das ist ein feiner Unterschied – und für mich der eigentliche Kern des Romans. Die Briefform trägt diesen Gedanken hervorragend. Anfangs bietet sie Sybil kontrollierte Nähe. Sie kann auswählen, formulieren und korrigieren. Sie muss die unmittelbare Reaktion des anderen nicht sehen. Aber Briefe haben einen Nachteil, wenn man die eigene Geschichte gern unter Kontrolle behalten möchte: Sie können beantwortet werden. Damit wird aus dem Schreiben allmählich etwas anderes. Andere Menschen bekommen Raum innerhalb von Sybils Geschichte. Ihre Erinnerungen widersprechen ihr nicht immer frontal; manchmal verschieben sie nur einen Akzent. Gerade dadurch wirken sie. Und hier entsteht auch der enorme Sog des Romans. Man will weniger wissen, was als Nächstes passiert, als endlich verstehen, was damals wirklich passiert ist und was diese Vergangenheit mit Sybil gemacht hat. Evans verteilt Informationen sehr geschickt. Namen, Andeutungen und scheinbar nebensächliche Sätze bekommen oft erst viel später ihr Gewicht. Man liest zunehmend wie ein Ermittler in einer Biografie. Einige Nebenhandlungen tragen für mich weniger zur eigentlichen Tiefe des Romans bei. Besonders die Geschichte um Sybils Adoption erweitert ihr Leben und passt durchaus zur Frage, wie unvollständig das eigene Wissen über sich selbst sein kann. Sie ist aber eher ein erzählerischer als ein philosophischer Motor. Der eigentliche Roman liegt für mich woanders: bei Gilbert, bei der Familie und bei der Frage, wie eine einmal notwendige Schutzform ein ganzes Leben prägen kann. Vielleicht besteht Reife deshalb nicht darin, irgendwann endgültig herauszufinden, wer man wirklich ist. Vielleicht besteht sie darin, sich selbst nicht mehr abschließend erklären zu müssen. Sybil wird am Ende keine andere Frau. Ihre Intelligenz, ihre Eigenständigkeit und auch ihre Sperrigkeit bleiben. Aber sie gewinnt etwas zurück, das sie beinahe verloren hatte: die Möglichkeit, anders zu reagieren, ohne sich dabei selbst zu verlieren. Und vielleicht ist das die stärkste Aussage dieses ungewöhnlich emotionalen Romans: Manchmal müssen wir nicht erkennen, dass das, was uns geschützt hat, falsch war. Wir müssen nur irgendwann stark genug werden, es nicht mehr zu brauchen. Ein kluger, emotionaler und formal erstaunlich spannender Roman, der mich weit stärker hineingezogen hat, als ich es von seiner stillen Briefform erwartet hätte.

  • Bewertung

    5/5

    24.08.2026

    eBook (ePUB)

    Die Geschichte entschleunigt, unterhält und berührt

    Das Cover ist mir sofort ins Auge gesprungen. Obwohl es auf den ersten Blick nichts besonderes hermacht, hat es mich mitten ins Herz getroffen. Vielleicht lag es auch an meiner, (nicht ganz) Namensvetterin, in jedem Fall war ich neugierig geworden, auf: „ Jeden Morgen greift Sybil van Antwerp zu Füller und Papier und schreibt: an ihren Bruder, an ihre beste Freundin, an Autorinnen und Autoren. Sie hält fest, was sie begeistert, bewegt oder verärgert. Und dann gibt es da den einen Brief, an dem sie seit Jahren arbeitet, ohne ihn jemals abzusenden ...“ Das macht nicht nur auf den ersten Blick neugierig. Sybil ist eine wahnsinnig authentische und ehrliche Person, vor allem in ihren Briefen. Da geht’s auch schon mal etwas „ehrlicher“ zu und das zu Gunsten des Lesers. Das macht Spaß und verbindet. So überrascht es mich nicht das sie mir schnell ans Leseherz wächst. Überhaupt empfinde ich den Schreibstil, nach anfänglichen leichten Schwierigkeiten zwar als etwas holprig, aber nach und nach finde ich mich ein. So verschlossen sich Sybil der Welt gegenüber gibt, umso neugieriger werde ich was ihr widerfahren ist. Das erfährt man nach und nach in Rückblenden die einen in einen Strudel ziehen und einen nicht mehr frei geben. Überhaupt erwacht in mir eine neue Begeisterung für Briefe ( auch wenn ich lieber welche bekomme als zu schreiben). Das Buch entschleunigt, unterhält und berührt. Von mir gibt’s 5 Sterne.

  • Carmen R.

    aus München

    5/5

    21.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Toller Roman - Lesehighlight

    Mit diesem Roman ist der Autorin ein Buch gelungen, was mich wahnsinnig berührt, zutiefst bewegt, aber auch zum Nachdenken gebracht hat. Sybils Leben besteht aus Briefen, die sie mit einer wahnsinnigen Leidenschaft mit Füller und Papier verfasst. Jeden Tag aufs Neue. Sämtliche Stimmungen hält sie darin fest, egal, ob sie positiv oder negativ sind, ob sie sie geschrieben hat, weil sie aufgebracht war oder einfach nur so. Sie schreibt einfach Briefe. Doch da gibt es diesen einen, diesen besonderen Brief, den sie schon über Jahre hinweg schreibt, der nach wie vor nicht fertig ist, und den sie schon gar nicht wegschickt. Er ist einfach noch nicht vollendet. Doch der Brief hat eine Geschichte, und der, der muss sich Sybil irgendwann stellen - darum wird sie nicht herumkommen. Über die Jahre hinweg hat sie es geschafft, ihre Umgebung mit ihren Briefen von sich fernzuhalten, doch ihr eigenes Leben, das holt sie immer wieder ein, und nun, nun muss sie versuchen, ihre eigene Geschichte aufzuarbeiten und zu verarbeiten. Wird sie es schaffen, mutig zu sein und wieder gut mit sich selbst werden? Es ist eine Geschichte, die mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Irgendwie stelle ich es mir toll vor, mein Leben dem Briefeschreiben zu widmen. Ich finde, dass es um einiges leichter ist, Dinge niederzuschreiben, als sie zu erzählen. Vielleicht, weil man beim Briefeschreiben mit sich selbst ist - kein Gegenüber hat, was einen in einem Gespräch unterbrechen kann. Die Kehrseite der Medaille ist, dass man vieles mit sich alleine ausmachen muss - nicht auf den Rat eines Gegenübers zählen oder hoffen kann. Was hinter der Geschichte steckt, hat mich wahnsinnig berührt. Mich hat traurig gemacht, was mit Sybil passiert. Es ist ein wundervolles Buch, was mich dazu animiert hat, selbst auch wieder Briefe zu schreiben. Geschriebenes bleibt, Gesprochenes kann vergessen werden. Ich gebe für dieses emotionale, berührende, bewegende und tiefgreifende Buch eine absolut klare Leseempfehlung ab! Für mich ist es ein klares Lesehighlight!

Kundinnen und Kunden meinen

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  • Produktbild: Die Briefeschreiberin