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Patrick Charnley

1. Weiterleben

Weiterleben Roman

Gesprochen von
21

22,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

2777

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Aram Tafreshian

Spieldauer

6 Stunden und 38 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

11.08.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

29

Verlag

DuMont Buchverlag

Übersetzt von

Michaela Grabinger

Sprache

Deutsch

EAN

9783755815631

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Verkaufsrang

2777

Gesprochen von

Aram Tafreshian

Spieldauer

6 Stunden und 38 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

11.08.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

29

Verlag

DuMont Buchverlag

Übersetzt von

Michaela Grabinger

Sprache

Deutsch

EAN

9783755815631

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG
Amsterdamer Str. 192
50735 Köln
Deutschland
Email: info@dumont-buchverlag.de
Url: www.dumont-buchverlag.de
Telephone: +49 221 2241854

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  • Bewertung

    5/5

    14.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lebensveränderndes Erlebnis, das alles wieder auf Null setzt

    Von eigenen Erfahrungen und Erlebnissen des Autors beeinflusst, zeigt das Buch das Leben vom 20-jährigen Jago das plötzlich wieder von neuen beginnt, als er einen Unfall hat und seine Verletzungen am Kopf erleidet, die sein ganzes Leben auf den Kopf werfen. Das Cover ist ruhig gehalten, mit dem Haus indem Jago sein "neues Leben" auslebt vor einer malerischen Küste in Cornwall, das gleich Ruhe und Entspannung ausdrückt, passend zur Stimmung des ganzen Buches. Die Arbeit auf der Farm seines Onkels nimmt Jagos Lebensinhalt ein, bis er etwas komisches auf der Farm entdeckt, was seine Neugierde weckt. Da der Autor selbst solch ein lebensveränderndes Erlebnis durchlebt hatte, wirkte der Protagonist Jago authentisch in seinem Verhalten und seiner Frustation, für ihn vorher normale Dinge nicht mehr ausüben zu können, dennoch ist das Leben nicht für ihn vorbei und er probiert mit Hoffnung und Willenskraft wieder Fuß zu fassen. Gerade diese persönliche Note gefiel mir ausgesprochen gut und machte für mich den Charme des Romans aus.

  • marli_04

    5/5

    14.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was, wenn das eigene Leben plötzlich langsamer wird?

    Das Cover war tatsächlich das Erste, was mich angesprochen hat, weil es so ruhig und ein bisschen abgeschieden wirkt. Genau dieses Gefühl habe ich später auch auf Jacobs Hof in Cornwall wiedergefunden. Jago ist gerade einmal zwanzig und muss nach seinem Herzstillstand damit klarkommen, dass vieles, was vorher selbstverständlich war, plötzlich nicht mehr funktioniert. Besonders der Gedanke, schnell überfordert zu sein und sich immer nur auf eine Sache konzentrieren zu können, hat mich beschäftigt. Ich habe beim Lesen immer wieder darüber nachgedacht, wie schwierig es sein muss, sich in diesem Alter an ein völlig anderes Leben zu gewöhnen. Gleichzeitig mochte ich, dass die Geschichte nicht nur darauf schaut, was Jago nicht mehr kann. Auf dem Hof seines Onkels übernimmt er Aufgaben und findet einen Alltag, der zu seinem eigenen Tempo passt. Die Tiere, die Natur und das Meer geben der Geschichte dabei eine ganz besondere, ruhige Stimmung. Jacob mochte ich vor allem deshalb, weil er Jago Raum lässt und für ihn da ist, ohne ihn zu drängen. Der Konflikt mit Bill Sligo bringt später mehr Unruhe in die Handlung, für mich blieb aber Jago selbst der interessanteste Teil der Geschichte. Auch an den langsamen und zurückgenommenen Schreibstil musste ich mich erst kurz gewöhnen. Danach hatte ich das Gefühl, dass genau diese Art zu erzählen zu Jagos Situation gehört. Dass Patrick Charnley selbst Ähnliches erlebt hat, hat mich zusätzlich berührt. Für mich war „Weiterleben“ trotz seines schweren Ausgangspunkts kein trauriges Buch. Ich bin eher mit einem ruhigen und hoffnungsvollen Gefühl aus der Geschichte gegangen und habe danach noch öfter über Jago nachgedacht.

  • Bewertung

    aus Holzheim

    5/5

    14.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Leben lernen

    Das Buch Weiterleben von Patrick Charnley hat mich unerwartet tief beeindruckt und berührt. Es erzählt von Jago Trevarno, der nach einem Herzstillstand sein Leben völlig neu leben muss. Er muss lernen, mit den Einschränkungen dieser Krankheit zurechtzukommen. Auf Besserung zu hoffen und doch den jetzigen Zustand zu akzeptieren. Dieses einschneidende Ereignis führt dazu, dass er bei seinem Onkel Jacob in einer einfachen Hütte am Meer ein zurückgezogenes, aufs wesentliche besinnte Leben führt. Dort versucht er jetzt, wieder zu lernen seinen Alltag zu führen. Er ist ständig begleitet von Müdigkeit und Erschöpfung, kann sich kaum konzentrieren oder etwas merken. Man hat den Eindruck, im Laufe des Buches bessert sich sein Zustand etwas und das gibt Hoffnung. Alles in allem ist das meiner Meinung nach das zentrale Thema des Romans: Hoffnung. Trotz all der Widrigkeiten nicht aufzugeben, weiterzumachen und dem Leben das Schöne abzuringen. Zufriedenheit mit seiner Situation. Hinzu kommt, dass dieses ruhige Leben bedroht wird von Bill Sligo, der Nachbar, der Unheil im Schilde führt. Gegen Ende fand ich das Buch unerwartet spannend und habe sehr mit Jago mitgefiebert. Dieses Buch basiert auf den Erfahrungen des Autors, der genau mit dieser Krankheit selbst lebt. Gerade deshalb fand ich den Einblick so interessant und authentisch. Er hat es geschafft, Mitgefühl und Verständnis zu wecken. Dieses Buch mit dem wundervollen Cover aus dem Dumont Verlag ist eine großartige Lektüre. Ein ruhiges, anregendes Buch, das ein warmes Gefühl hinterlässt.

  • Bewertung

    5/5

    14.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch mit vielen Botschaften

    In dem Roman berichtet der junge Jago Trevarno davon, wie er nach einem Herzstillstand zu seinem Onkel Jacob auf dessen Hof in Cornwall zieht (Jagos Mutter lebt nicht mehr). Jagos Onkel lebt sehr naturverbunden mit Pferden und Kühen in einer Hütte ohne Strom. Nahrungsmittel baut er größtenteils selbst an. Gemüse verkauft er auf einem nahegelegenen Wochenmarkt. Wenn Jago es kräftemäßig kann, hilft er seinem Onkel bei der Arbeit auf dem Hof. Jago reitet ab und zu auf einem Pferd. Jacob achtet sehr darauf, dass sein Neffe sich nicht überfordert. Jago leidet unter Fatigue, seine Leistungsfähigkeit ist begrenzt. Auch sein Gehirn ist nicht mehr so leistungsstark wie vor dem Herzstillstand. Das Verhältnis von Jago und Jacob ist geprägt von gegenseitiger Fürsorge und Anteilnahme. Beide besuchen ab und zu eine Nachbarin, eine ältere Frau, deren Sohn umgebracht worden ist. Ein anderer Nachbar (Bill Sligo) bereitet Jacob und Jago Ärger. Bill ist ein dubioser Charakter, der auch vor Gewalt nicht zurückschreckt, wenn es um die Durchsetzung seiner Interessen geht. Im Laufe des Romans setzt sich Jago mit der Vorgeschichte von Bill auseinander. Dafür liest er Zeitungsartikel, befragt die ältere Nachbarin und beobachtet Bill nachts heimlich bei seinen Aktivitäten. Am Ende eskaliert die Situation. Jago gerät in eine gefährliche Lage. Der Schreibstil des Romans ist sehr anschaulich, manchmal fast poetisch. Jago zitiert Gedichtauszüge oder auch Bibelstellen. Das friedvolle Leben von Jago und seinem Onkel Jacob steht in krassem Gegensatz zu den Absichten des Nachbarn Bill, der nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist. Fazit Ein berührender Roman mit einer sehr authentischen Schilderung eines Neuanfangs nach einem Herzstillstand. Der Roman macht Mut und Hoffnung, dass es auch nach schweren Schicksalsschlägen ein Weiterleben in einem anderen Lebensrhythmus und unter anderen Lebensbedingungen geben kann, wenn liebevolle Fürsorge und gegenseitiger Respekt unter den Menschen vorhanden sind.

  • FrauTammo

    5/5

    13.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    STILLSTAND und danach ist alles anders

    Bei diesem Roman wird mir ganz warm ums Herz. Ich ziehe meinen Hut vor Patrick Charnley, mit soviel Ehrlichkeit hat er die körperlichen und seelischen Auswirkungen seines 40-minütigen Herzstillstandes und der daraus resultierenden Hirnschädigung nach einer Gehirn-Op in diesem Roman verarbeitet. Schon das Cover ist wunderschön. Das erste Buch, das ich nach der Rezension nicht weitergebe. Es darf bleiben. Ich kann nur erahnen, welche Leistung und Kraftanstrengung des Autors dahintersteht, so detailliert Landschaft, Cottage, Bauerngarten, Tiere und Menschen zu beschreiben, trotz seines Zu-Langsam-Denkens. Jago, der junge Mann, der in diesem Roman den Herzstillstand erlitten hat, ist umgeben von Menschen, die ihn auffangen und tragen, allen voran, Jacob, sein Onkel und Granny Carne, die erkennt: „ Alles wird gut. Alles wird anders, aber alles wird gut.“ Vor seiner Gehirn-Op war er ruhelos, „… aber jetzt bin ich wie ein Kind, zufrieden im Augenblick.“ Der Autor nimmt uns mit, in die zarte Liebesbeziehung zu Sophie, der Erfahrung, wenn ein geliebter Mensch stirbt und das liebevolle Miteinander zu seinem Onkel, der ihn bedingungslos bei sich aufgenommen hat. Doch es gibt nicht nur gute Menschen in seinem Umfeld und so kämpft Jago mit alle seinen Möglichkeiten, um Unheil von seinen Liebsten abzuwenden.

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