Produktbild: Wirf einen Schatten
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Wirf einen Schatten

105

21,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

1626

Erscheinungsdatum

22.07.2026

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

971 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783257616262

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

1626

Erscheinungsdatum

22.07.2026

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

971 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783257616262

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  • Rina

    aus Mannheim

    5/5

    25.07.2026

    eBook (ePUB)

    Manchmal sind es die leisen Geschichten

    Joseph ist ein junger Bauer, der gerade am tiefsten Punkt seines Lebens steht. Nachdem seine Frau ihn gemeinsam mit ihrem Sohn verlassen hat, ist Joseph alleine auf seinem Hof zurückgeblieben. Tag für Tag erledigt er die Arbeit, die anfällt, und versucht, seine Einsamkeit mit Routine zu verdrängen. Doch je länger er allein ist, desto deutlicher merkt man, wie sehr er innerlich daran zerbricht. Die Geschichte führt uns sehr nah an Joseph und seine Gedankenwelt heran. Er fragt sich, was in seinem Leben schiefgelaufen ist und ob es noch etwas gibt, wonach er sich wirklich sehnt. Denn genau darum geht es für mich im Kern der Geschichte: Was möchte Joseph eigentlich von seinem Leben? Als Birdie plötzlich auf seiner Türschwelle auftaucht, verändert sich langsam etwas. Die junge Frau, die von zu Hause weggelaufen ist, gibt Joseph den Anstoß, sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen. Vor allem mit der Frage, warum seine Ehe gescheitert ist. Und dann ist da noch Ada, Lis Schwester, die schon lange eine ganz besondere Rolle in seinem Leben spielt. Durch die Rückblicke setzt sich nach und nach ein Gesamtbild zusammen, das zeigt, wie Joseph an diesen Punkt gekommen ist. Besonders gefallen hat mir, wie ruhig und einfühlsam die Geschichte erzählt wird. Es passiert nicht unglaublich viel, aber trotzdem hat mich das Buch kaum losgelassen. Gerade die leisen Zwischentöne machen die Geschichte so besonders. Joseph ist kein perfekter Mensch. Seine ruhige und zurückhaltende Art steht ihm manchmal selbst im Weg, wodurch er Chancen verpasst. Aber genau das macht ihn so menschlich. Hinter dieser genügsamen Fassade steckt jemand, der durch die Verluste in seiner Vergangenheit tief verletzt wurde. Ein wunderschön geschriebenes, unaufgeregtes Buch, das nicht durch große Dramatik berührt, sondern durch seine Figuren, ihre Gefühle und die kleinen Momente dazwischen. Eine Geschichte, die gleichzeitig wehtut und unglaublich herzlich ist.

  • Shilo

    aus Ulm

    5/5

    23.07.2026

    eBook (ePUB)

    Zwischen Schweigen und Neuanfang

    Joseph ist keiner, der viele Worte macht. Vieles trägt er mit sich herum, ohne darüber zu sprechen. Und das zieht sich durch die ganze Geschichte. Beim Lesen hatte das etwas Ruhiges, manchmal auch etwas Bedrückendes. Trotzdem wollte ich immer wissen, wie es mit ihm und den Menschen weitergeht, die plötzlich seinen gewohnten Alltag verändern. Als Birdie plötzlich vor seiner Tür steht, verändert sich nach und nach etwas. Anfangs wirkt sie selbst verloren und auf Hilfe angewiesen. Mit der Zeit bringt sie aber Bewegung in ein Leben, das lange festgefahren war. Auch Ada und Lis bleiben dabei wichtige Figuren. Jede von ihnen geht ihren eigenen Weg und zeigt auf ihre Art, wie schwer es sein kann, sich von Erwartungen zu lösen oder längst überfällige Entscheidungen zu treffen. Gerade diese verschiedenen Blickwinkel haben die Geschichte lebendig gemacht. Die Figuren sind nicht perfekt. Sie machen Fehler, schweigen zu lange oder treffen Entscheidungen, die nicht immer leicht nachzuvollziehen sind. Dadurch wirken sie glaubwürdig. Vor allem Joseph verändert sich langsam. Das geschieht nicht plötzlich, sondern in kleinen Schritten, und genau das hat für mich gut zur Geschichte gepasst. Die ländliche Umgebung der Sechzigerjahre ist dabei mehr als nur eine Kulisse. Man spürt, wie sehr Traditionen und das Denken der Menschen den Alltag bestimmen. Manche Möglichkeiten, die heute selbstverständlich erscheinen, waren damals alles andere als einfach. Ohne große Worte wird deutlich, wie eng manche Lebenswege vorgegeben waren und wie viel Mut es brauchte, einen anderen Weg einzuschlagen. Der Schreibstil ließ sich angenehm und flüssig lesen. Es gibt ruhige Momente, aber auch Szenen, die die Spannung immer wieder anziehen. Dadurch blieb die Neugier erhalten, ohne dass die Geschichte laut werden musste. Manche Gespräche und kleine Gesten sagen hier mehr als lange Erklärungen. Am Ende bleibt vor allem der Eindruck, dass es nie zu spät ist, sich mit dem eigenen Leben auseinanderzusetzen. Nicht alles löst sich einfach auf, und genau das hat die Geschichte für mich glaubwürdig gemacht. Die Figuren sind mir im Laufe des Lesens immer näher gekommen und ihre Entwicklung ließ sich gut nachvollziehen. Wer Geschichten über Menschen mag, die ihren eigenen Platz im Leben suchen und dabei alte Lasten hinter sich lassen möchten, wird hier viele ruhige und bewegende Momente finden. 5 Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    21.06.2026

    eBook (ePUB)

    Über seinen Schatten springen

    "Wirf einen Schatten" ist der zweite Roman von Elena Fischer und erscheint im Juli 2026 im Diogenes Verlag. Joseph ist der Ehemann, den sich jede Frau nur wünschen kann. Er ist fleißig, trinkt nicht und ist nicht gewalttätig. Nur reden, handeln oder Gefühle zeigen hat er von seinen Eltern nie gelernt. Es ist Heiligabend 1963 und Joseph begreift, dass seine Frau Lis und sein Sohn Samuel nicht wieder zu ihm zurückkommen werden. Gerade als er im Begriff ist, dem ein Ende zu setzen, klingelt es bei ihm und eine junge Frau fällt ihm regelrecht in die Arme. Sie ist vollkommen durchnässt, hat Fieber und Joseph nimmt sie bei sich auf. Birdie, wie sie sich nennt, fasst nach und nach Vertrauen zu Joseph und erzählt ihm ihre Geschichte. Zusammen mit seiner Schwägerin Ada überlegt Joseph, wie sie Birdie helfen können. Birdie wiederum hat gute Antennen und bemerkt, was mit Joseph los ist und sie macht ihm unmissverständlich klar, dass er endlich handeln muss. Elena Fischer schreibt von Joseph in der dritten Person und doch hat man auch das Gefühl, dass Joseph dies erzählt. Die Geschichte hat zwei wechselnde Zeitreihen. Die Gegenwart beginnt Heiligabend 1963 und ist in tägliche Kapitel unterteilt. Die zweite Zeitreihe befasst sich mit Rückblicken, beginnend mit dem Tag im August 1963, als Joseph von Lis und Samuel verlassen wurde und dann zeitlich weiter rückwärts bis in den Mai 1957. Das fand ich besonders gelungen und hat mir sehr gut gefallen. Elena Fischer hat auch in ihrem zweiten Roman viele Emotionen einfließen lassen, wobei mich Ort und Handlung etwas überrascht haben. Ich kann nur sagen: "Weiter so."

  • Yvonne

    aus Frankfurt am Main

    4/5

    22.07.2026

    eBook (ePUB)

    Eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt: wunderschön erzählt

    Auch der zweite Roman von Elena Fischer hat mich wieder überzeugen können. Auch in dieser Geschichte ist es die ruhige Erzählweise, eine gewisse Melancholie, die aber immer positive Untertöne hat und immer in Hoffnung mündet, die vorherrscht. Dieses Mal geht es im Jahr 1963 um Joseph, ein jüngerer Bauer, der einen einsamen Bauernhof betreibt. Seine Frau hat ihn verlassen und den kleinen Sohn mitgenommen. Sie wollte wieder in der Stadt leben. Joseph kommt damit nicht zurecht und will sein Leben beenden. Da steht aber die junge Birdie plötzlich vor seiner Tür, mit 20 Jahren noch nicht volljährig und auf der Flucht vor ihren Eltern. Ihre positive Sichtweise auf das Leben lässt Joseph sein Leben überdenken. Und da gibt es auch noch Ada, die Schwester seiner Frau, die ebenfalls Schwung in seine zuletzt negativen Gedanken bringt. Elena Fischer lässt den Leser an den Gedanken von Joseph durch Rückblicke teilhaben, die Ausschnitte und bestimmte Situationen seines bisherigen Lebens lebendig werden lassen, aber auch die Geschichte im Jahr 1963 weitererzählen. Insgesamt regt der Roman auf eine wunderschöne Weise selbst zum Nachdenken an, über das Leben, das was wichtig ist und wie aus vielleicht selbst als ausweglos empfundene Situationen etwas Positives und Neues entstehen kann. Ich habe diese Gedanken und die Lektüre sehr genossen. Insbesondere hat die flüssige und auch bildhafte Erzählweise dazu sehr beigetragen. Deshalb empfehle ich das Buch sehr gerne weiter.

  • beavielleser

    aus Bayreuth

    4/5

    27.06.2026

    eBook (ePUB)

    Ein Mann, der sich selbst im Weg steht

    Joseph wurde vor einem halben Jahr von seiner Frau Lis verlassen. Sie nimmt auch den gemeinsamen Sohn Samuel mit. Für Joseph hat das Leben keinen Sinn mehr. Er kommt mit der Einsamkeit nicht klar und beschließt ebenfalls zu gehen. Doch dann klingelt es an seiner Tür und ein junges Mädchen steht vor ihm, die seine Hilfe benötigt. Ein ruhiger Roman in dem nicht viel passiert und trotzdem steckt viel in ihm drin. In einer klaren, einfühlsamen Sprache erfährt man von Josephs innere Zerrissenheit. So wird sie einem verständlich und nachvollziehbar. Oft verliert sich Joseph in Gedanken an früher. Dadurch wird klar warum er sich selbst so im Weg steht und nicht auf Menschen zugehen kann, die ihm eigentlich wichtig sind. Mir hat dieser Roman gut gefallen, wenn auch nicht nicht ganz so gut wie "Paradise Garden". Ich freue mich schon auf das nächste Buch von Elena Fischer.

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