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Wenn die Bienen schweigen Ein atemberaubender Roman über den Untergang der Gesellschaft nach dem Aussterben der Bienen und eine Liebeserklärung an die Kunst und die Fantasie!

62

18,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

2684

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

16.07.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,9/13,3/2,4 cm

Gewicht

334 g

Farbe

Lichtgrau / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Danger of Small Things

Übersetzt von

Anu Stohner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-65052-6

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

2684

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

16.07.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,9/13,3/2,4 cm

Gewicht

334 g

Farbe

Lichtgrau / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Danger of Small Things

Übersetzt von

Anu Stohner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-65052-6

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Kati

    5/5

    19.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Erschreckende Dystopie

    Mein Mann sollte für mich das Buch lesen, er brach nach 50 Seiten ab, weil es ihm schlechte Laune bereitete. Diese „schlechte Laune“ kann man als erschreckendes mögliches Szenario einer Welt beschreiben, in der es keine Bienen mehr gibt, keine Jahreszeiten und wo Bäume und Pflanzen von Mädchen per Hand bestäubt werden müssen. Die Mädchen leben in Camps, wo sie tagein, tagaus diese harte Arbeit verrichten. Mit den Protagonisten Jess und Cass erlebt man als Leser einen trostlosen Alltag und es wird deutlich, dass die vorangegangenen Generationen die Erde kaputt gemacht haben. Dieses Szenario einer Welt wie sie aufgrund des fortgeschrittenen Klimawandels aussehen könnte ist äußerst bedrückend und das Buch schafft es, dass es sehr lange nachhallt und zum Nachdenken anregt. Auch wenn es am Ende zu einem kleinen, feinen Lichtblick kommt.

  • Bewertung

    5/5

    16.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    tiefgehend

    Wie das Cover und der Titel schon vermuten lässt geht es in dem Buch um die Folgen wenn keine Bienen mehr existieren. Folglich müssen die Mädchen ab 11 in ein Camp um die Blüten per Hand zu bestäuben. Die Jungen hingegen müssen quasi "klassisch" zum Militär. Das ist aber quasi nur die Aufhänger des Buches. Das Buch geht so viel tiefer. Es hat mich komplett überzeugt. Es geht um ein patriarchales System, Ungleichheit, Zwang, Klimawandel, gesellschaftliche Zerstörung, politische Macht... Ich finde es wirklich Hammer mäßig umgesetzt. Das ganze setting. Die Figuren und deren Charakterisierung sind sehr sehr gut gelungen. Ein Buch was (leider) erschrecken realistisch ist. Ich würde mir wünschen dass mehr Menschen (vor allem Menschen in der Politik) dieses Buch lesen und verstehen was für weitreichende Folgen das Aussterben der Bienen haben würde. Was realistisch passieren kann wenn wir so weiter machen wie bisher. Wirklich ein sehr tolles Buch das ich nur empfehlen kann. Wenn auch keine leichte Lektüre.

  • antjep78

    aus Haldensleben

    5/5

    16.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn die Welt ganz leise verstummt…

    „Die Welt endete Jahre, bevor es irgendjemand bemerkte, und es geschah in vollkommener Stille.“ Es gibt Bücher, die man liest. Und dann gibt es Bücher, die sich leise in die Seele schleichen und dort noch lange nach der letzten Seite bleiben. „Wenn die Bienen schweigen“ von Caryl Lewis gehört für mich eindeutig zur zweiten Kategorie. Selten hat mich eine Dystopie so tief berührt. Nicht, weil sie mit spektakulären Katastrophen oder atemloser Action schockiert, sondern weil ihr Horror erschreckend still ist. Der Untergang beginnt nicht mit Explosionen, sondern mit dem Verstummen der Bienen und mit ihnen verschwindet nach und nach alles, was unsere Welt lebenswert macht. Jess’ Geschichte hat mich vom ersten Moment an nicht mehr losgelassen. Sie lebt in einer Welt, in der Hoffnung systematisch ausgelöscht wird. Tag für Tag bestäubt sie Blüten von Hand, gefangen in einem grausamen System, das Menschen zu Werkzeugen degradiert. Besonders erschütternd fand ich, dass selbst die Pinsel aus Menschenhaar gefertigt werden – ein kleines Detail, das die Entmenschlichung dieser Gesellschaft auf beklemmende Weise greifbar macht. Und dennoch ist dieses Buch keine Geschichte der Hoffnungslosigkeit. Es erzählt davon, wie Kunst, Erinnerungen und Menschlichkeit selbst unter den dunkelsten Umständen weiterleben können. Der Moment, in dem Jess mit den Farben an den grauen Mauern etwas erschafft, das niemand mehr aufhalten kann, hat mich tief bewegt. Manchmal reicht ein einziges Bild, um Widerstand zu entfachen. Caryl Lewis schreibt mit einer leisen, beinahe poetischen Sprache, die einen Satz für Satz einfängt. Gerade weil sie auf große Dramatik verzichtet, entfalten viele Szenen eine unglaubliche Wucht. Die wechselnden Zeitebenen, Jess’ Erinnerungen an ihre Familie und an die Welt vor dem Zusammenbruch, haben mein Herz immer wieder schwer werden lassen. Sie zeigen nicht nur, was verloren gegangen ist, sondern auch, warum es sich lohnt, darum zu kämpfen. Was mich allerdings am meisten zurückgelassen hat, war ein Gefühl, das ich kaum abschütteln konnte: Verachtung. Verachtung für all jene, die aus der Not anderer Profit schlagen. Für Menschen, die Macht über Mitgefühl stellen und Leid als Mittel zum eigenen Vorteil nutzen. Gerade weil diese Geschichte in vielen Momenten erschreckend real wirkt, hallt dieser Gedanke noch lange nach. „Wenn die Bienen schweigen“ ist für mich weit mehr als eine Dystopie. Es ist eine eindringliche Mahnung darüber, wie zerbrechlich unsere Welt ist und wie wichtig Mitgefühl, Erinnerungen und Menschlichkeit bleiben, selbst dann, wenn alles andere verloren scheint. Dieses Buch hat mich bewegt, traurig gemacht, wütend werden lassen und gleichzeitig Hoffnung geschenkt. Es ist leise, poetisch und unglaublich kraftvoll. Ein absolutes Herzensbuch und für mich ein ganz klares Highlight.

  • Bewertung

    5/5

    16.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Packender, dystopischer Roman, der nachdenklich stimmt!

    "Wenn die Bienen schweigen" von Caryl Lewis ist ein aufwühlender und absolut lesenswerter Jugendroman, der das Bienensterben mit all seinen weitreichenden katastrophalen Folgen für die menschliche Zivilisation, zum Thema hat. Das Buch ist im dtv-Verlag erschienen und wurde von Anu Stohner ins Deutsche übersetzt. Der Roman liest sich trotz seiner 304 Seiten, die in 42 kurze Kapitel aufgeteilt sind, sehr schnell und flüssig. Mich haben das Bienencover des Buches sowie der Inhalt des Klapptextes sofort angesprochen. Der Einstieg in den Roman gestaltet sich ruhig und unaufgeregt, ohne jedoch langweilig zu sein. Der sehr bildhafte und emotionale Schreibstil der Autorin sorgt dafür, dass der Leser sofort in die Geschichte eintaucht. Die sanft anmutende, unaufgeregte Sprache der Autorin steht im Kontrast zu den Grausamkeiten, die im Buch beschrieben werden. Die sehr aufwühlende Geschichte ist aus der Perspektive der 13-jährigen Jess geschrieben, einem Mädchen, dass in der Zeit nach dem Bienensterben aufwächst und die Welt davor nur aus den Erzählungen ihrer Mutter kennt. Sie schildert sehr abgeklärt und nüchtern wie sich die Welt nach dem ökologischen Kollaps negativ verändert hat. Es herrscht nun eine graumsame Militärdiktatur, die Mädchen und Frauen jeglicher Grundrechte beraubt und sie als Arbeitssklaven für die manuelle Bestäubung von Pflanzen mißbraucht. Sehr beklemmend fand ich die Stelle im Buch als Jess bei ihrer Ankunft im Arbeitscamp resigniert feststellt, sie habe nun verstanden, dass ihr Körper und ihr Leben nicht mehr ihr gehören. Man kann die Verzweiflung von Jess förmlich spüren als sie sich zu Recht fragt wie es denn nur so weit hat kommen können? Warum denn niemand rechtzeitg etwas dagegen unternommen hat? Jess, hat mich beim Lesen sehr beeindruckt. Sie macht im Laufe der Geschichte eine innere Entwicklung durch: Vom resignierten Mädchen reift sie zur rebellischen Widerstandskämpferin die einen stillen Protest anführt. Als sie eines Tages verbotene Farben findet und damit ein ausdrucksstarkes Bild an die Campmauer malt, entfacht sie so auch den Kampfgeist der anderen. Auch die Darstellung der anderen Charaktere des Buches fand ich sehr gelungen: Da ist zum einen die fiese und intrigante Charmian, die Jess und den anderen Mädchen im Camp das Leben schwer macht. Oder die sensible Cass. Sie ist Jess beste Freundin und droht unter dem Druck des Arbeitscamps zusammenzubrechen. Der empathische Wärter Eliot wird zu Jess`wichtigstem Helfer bei ihrer heimlichen Kunstaktion. Alles in allem ein sprachlich und inhaltlich sehr gelungenes Werk der Autorin! Dieser tiefgründige Jugendroman regt zum Nachdenken an und wirkt lange nach dem Lesen nach. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung!

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    16.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Veränderung beginnt im Kleinen

    “Wenn die Bienen schweigen” von Caryl Lewis ist eine wirklich fesselnde Hommage an die Bienen. Das Aussterben der Bienen ist zwar die Grundlage der Geschichte, aber das Buch erzählt schlussendlich die Geschichte von einem ganz anderen Bienenvolk… Im Alter von 11 Jahren, werden in einer Welt - in der die Bienen ausgestorben sind, junge Mädchen von ihren Familien eingezogen und Leben fortan, bis zum Einsetzen der Periode, in eigens für sie hergerichteten Camps. Während die Jungs im gleichen Alter zu Wächtern ausgebildet werden um die Camps und alle die darin leben zu beschützen, werden die Mädchen Tag für Tag zu Obstplantagen oder Gewächshäusern gefahren. Dort angekommen steigen sie mit einem Pinsel bewaffnet auf ihre Leitern, um jede einzelne Blüte von Hand zu bestäuben, statt der Bienen. Jess kam erst viel später ins Camp, ihre Mama wollte sie und ihren Bruder vor diesem Schicksal bewahren. Während der Alltag von anderen Mädchen ihres Alters also von Blüten und Pollen bestimmt war, lernte Jess Geschichten aus der Vergangenheit und aus Büchern kennen. Unwillig diese zu vergessen, rüttelt sie an Dingen, an denen in dieser Gesellschaft nicht gerüttelt werden sollte. Das Buch ist in meinen Augen ein kleines Kunstwerk, ich konnte es praktisch nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil der Autorin liest sich hervorragend und man gleitet förmlich durch das Buch, getragen aus einer Wolke voller Traurigkeit und der Hoffnung, dass Jess und auch unsere Geschichte doch noch ein gutes Ende nimmt. Das Buch regt zum Nachdenken an und das soll es auch. Wenn es mehr als eine leichte Lektüre sein darf, ohne Ausbrüche von Hormonschüben, dann ist dieses Buch genau das richtige. Gerne auch zum mehrfach lesen.

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