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Wenn die Bienen schweigen Ein atemberaubender Roman über den Untergang der Gesellschaft nach dem Aussterben der Bienen und eine Liebeserklärung an die Kunst und die Fantasie!

123

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

8737

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

16.07.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,9/13,4/2,5 cm

Gewicht

329 g

Farbe

Lichtgrau / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Danger of Small Things

Übersetzt von

Anu Stohner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-65052-6

Beschreibung

Rezension

Mehr als eine Dystopie: eine eindrucksvolle Hommage an die Kraft von Kunst, Fantasie und Geschichte. ("Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur, Buch des Monats")
Eine Dystopie über den Wert der Freiheit – und den der Natur. ("Die Zeit, Kinder- und Jugendbuch-Bestenliste")
Das Buch liest sich schnell und einfach und stellt die richtigen Fragen. Obwohl unsere Welt möglicherweise untergehen wird, wenn wir nichts gegen das Bienensterben tun, so weckt dieser Roman Hoffnung, wo vielleicht sonst keiner mehr suchen würde. Wie in jedem Jugendroman fehlt es selbstverständlich nicht an den Themen Freundschaft, Pubertät und erste (queere) Liebe. ("Eselsohr")
Eine beklemmende und zugleich hoffnungsvolle Geschichte, getragen von einer poetischen Bildsprache, über Mut und Menschlichkeit. ("ORF-Teletext")

Produktdetails

Verkaufsrang

8737

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

16.07.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,9/13,4/2,5 cm

Gewicht

329 g

Farbe

Lichtgrau / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Danger of Small Things

Übersetzt von

Anu Stohner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-65052-6

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

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  • PMelittaM

    aus Köln

    5/5

    19.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Mutet leider sehr realistisch an

    Der Roman erzählt von einer Welt, in der die letzte Biene gestorben ist. Das führt zu Lebensmittelknappheit und Unruhen, und letztlich zu einer diktatorischen Regierung. Mit elf Jahren werden die Kinder aus ihren Familien genommen, die Mädchen dazu verpflichtet, Bäume von Hand zu bestäuben, während Jungen zur Kampfausbildung geschickt werden. Jess und ihr Bruder hatten das Glück, dass ihre Mutter alles daran setzte, sie länger bei sich zu behalten, außerdem haben sie durch die Nachbarin Ruth vom Davor erfahren. Ruth ist schon sehr alt und hat nach selbst erleben dürfen, was es nun nicht mehr gibt. So wird zu einem sehr prägenden Menschen in Jess‘ Leben. Letztlich mussten beide dennoch ihre Mutter verlassen. Der Roman wird komplett aus Jess‘ Perspektive in Ich-Form erzählt. Ihre erste Zeit im Camp ist nicht einfach, doch nach und nach schließt sie Freundschaften. Von der Mutter zu eigenem Denken erzogen, erkennt sie schnell, was man ihr und den anderen Mädchen antut. Sie erkennt aber auch, dass sie nicht ganz hilflos ist. Der Roman ist für ein Lesealter ab 14 Jahren gedacht, hat mich als Erwachsene aber auch sehr berührt. Die Autorin schreibt bildhaft und sehr atmosphärisch. Teilweise malt sie regelrecht Bilder zum Beispiel wenn sie Ruth Jess zu erklären lässt, wie Honig schmeckt. Die Geschichte ist spannend, denn Jess‘ begibt sich mehrmals in Gefahr, da sie hofft, Dinge ändern zu können. Der Roman hat nur etwas über 300 Seiten, doch kann man sich die Welt, wie sie nun ist, gut vorstellen, auch wenn man größtenteils nur das Camp, in dem die Mädchen leben, kennen lernt. Für mich war das durchaus ausreichend, um mir mehr vorstellen zu können. Auch das Ende ist für mich so wie es ist sehr passend. Offenbar plant die Autorin aber, wie sie in einem englischsprachigen interview offenbarte, ein Sequel, ich könnte mir vorstellen, dann vielleicht eine andere Perspektive zu erfahren. Offiziell angekündigt ist aber noch nichts. Jess ist für mich eine perfekte Protagonistin, schon wegen der besonderen Erziehung durch ihre Mutter und das Wissen, das Ruth an sie weitergibt. Neben ihr lernt man noch verschiedene andere Mädchen kennen. Eliot, einer der Wächter im Camp, zeigt, dass das Leben auch für den männlichen Nachwuchs nicht unbedingt einfach ist, und sich auch dort Widerstand bilden kann. Wie unschön das Leben im Camp ist, kann man gut sehen, für mich hätte es das mobbende Mädchen, das anderen, vor allem auch Jess, das Leben schwer macht, gar nicht gebraucht, auch nach Beendigung der Lektüre hat sich meine Meinung dahingehend nicht wesentlich geändert. Dass es immer weniger Insekten gibt, kann jeder für sich selbst feststellen, und dass das gerade bezüglich der bestäubenden Insekten auch für uns Menschen dramatisch ist, sollte bekannt sein. Der Roman übertreibt da nicht, auch heute schon gibt es Gegenden auf der Erde, wo von Hand bestäubt werden muss. Wir sollten alles dafür tun, dass wir nicht eine solche Situation wie im Roman erleben müssen, der leider viel zu realistisch anmutet. Ich empfehle, unbedingt auch das Nachwort der Autorin zu lesen, das mich wie auch der Roman berührt hat. Der Roman ist dystopisch, allerdings erzählt er von einer Welt, die schon sehr nahe sein könnte. Schon deswegen halte ich es für wichtig, dass er viele Leser:innen bekommt. Er ist zudem spannend und atmosphärisch erzählt, berührt emotional und wirkt nach. Von mir gibt es daher eine große Leseempfehlung nicht nur für Jugendliche sondern auch für Erwachsene.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    19.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wirklich nur Dystopie?

    Das Jugendbuch „Wenn die Bienen schweigen“ von Caryl Lewis hat eine gewaltige Botschaft an uns alle. Die Geschichte wird von Jess erzählt. Die Welt ist eine andere. Bienen sind verschwunden. Elfjährige Mädchen kommen in Camps an Obstplantagen und müssen nun von Hand Blüte um Blüte bestäuben. Unter ihnen sind auch Waisenkinder, teils noch jünger, ihnen wird ein besseres Leben versprochen. Im Alter von etwa 14 Jahen werden die Mädchen zwangsverheiratet, um ihrerseits für Nachkommen zu sorgen. Bis zu ihrer Heirat müssen sie die Haare wachsen lassen, denn aus den Haaren werden die Pinsel zur Bestäubung der Obstbäume gemacht… Das Szenario einer erschreckend realistischen Dystopie mag man sich gar nicht vorstellen. Aber ein Funke Wahrheit schwingt mit. Den Bienen und anderen Insekten geht es gar nicht gut und in China werden seit Jahren die Bäume per Hand bestäubt. Der Roman hat mir gut gefallen. Er ist genau so leise, wie das Bienensterben in Wirklichkeit geschieht. Die Atmosphäre ist sehr beklemmend. Die Autorin hat einen sehr mitreißenden Schreibstil, alles sehr wort- und bildgewaltig, so dass der Leser ein klares Bild vor Augen hat. Zudem kann der Leser seiner Fantasie freien Lauf lassen. Das Buch regt zum Nachdenken an. Nachdenken sollte man auf jeden Fall über unseren Umgang mit der Natur. Dieser Roman sollte in Schulen gelesen und diskutiert werden. Umweltschutz, Klimawandel und Feminismus sind aktueller denn je. Aber nicht nur Jugendliche sollten das Buch lesen, denn jeder Mensch ist angehalten aktiv etwas dagegen tun kann, dass dieses Horror-Szenario nicht Realität wird und unsere Enkel und Urenkel auch noch Bienen kennenlernen. Von mir daher eine klare Leseempfehlung.

  • Rosi

    aus Neuendettelsau

    5/5

    17.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Passt gut auf die Bienen auf

    MEINE MEINUNG Wir lesen hier von Jess, die das alles aus ihrer Sicht erzählt. Es gab keine Bienen mehr und so kamen die Mädchen mit etwa 11 Jahren in Camps und dort wurden sie zu Obstplantagen gebracht um die Blüten von Hand zu bestäuben. Waisenkinder kamen hier sogar noch jünger in diese Camps und es wurde ihnen vorgegauckelt, das sie hier ein gutes zu Hause hatten. Sobald die Mädchen ihre Menstruation bekommen, werden sie verheiratet um Kinder zu bekommen. Diese Ehen werden arrangiert und die Mädchen werden hier überhaupt nicht gefragt, ob sie heiraten wollen. Während dieser Zeit haben die Mädchen auch lange Haare und die werden erst geschnitten, wenn die Mädchen wegen der Hochzeit das Camp verlassen. Die Haare werden dann dazu hergenommen um neue Pinsel zum bestäuben zu machen. Das alles hier liest sich so dramatisch und man mag sich das nicht vorstellen, was hier passiert. Die Autorin hat hier alles so plastisch beschrieben, das man manche Szenen direkt vor Augen hat. Das alles ist sehr erschreckend, was man hier zu lesen bekommt, aber es ist tatsächlich dramatisch, wenn es keine Bienen mehr geben würde. Wenn man dieses Buch hier so liest, dann wird einem die Bedrohung erst mal so richtig bewusst. Die Autorin hat hier aber auch sehr deutlich gemacht, wenn man Freunde hat und wenn man zusammen hält, dann kann man auch in so einem Camp etwas erreichen. Die Revolte war zwar nicht ungefährlich, aber Jess hat etwas erreicht. Dieses Buch hat viel Dramatik und es hinterlässt uns mit vielen Gedanken an unsere Zukunft und was einmal aus unserer angeschlagenen Welt noch so wird. Von mir gibt es für dieses wundervolle Werk hier absolut gerne die vollen 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

  • Latalia

    5/5

    16.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Bild öffnet Türen

    Das Buch spielt in einer Dystopie, wir nehmen an, dass alle Bienen ausgestorben sind und jetzt Mädchen in Camps verfrachtet werden um Bäume per Hand zu bestäuben. Ich fand das Buch wirklich gut. Weil es uns direkt in das leben der Mädchen mit hineingenommen hat. Wir sehen die Machtkämpfe untereinander, um die Gunst der Obrigkeit zu gewinnen. Wir sehen wie Rebellion einfach nur einen kleinen funken braucht. Um Feuer zu fangen. Aber auch wie schnell solche Rebellionen wieder eingedämmt werden kann. Die Mädchen wissen nicht, dass die sogenannten Mütter so viel besser leben als sie. Die Mädchen sind in einer Art und weise den Obrigkeiten ausgeliefert und es ist herzzerbrechend so was zu lesen. Gleichzeitig aber auch erschreckend weil so weit entfernt sind wir auch nicht davon. Insekten sterben ist ein wichtiges Thema auch bei uns. In manchen Gegenden musste man ebenfalls zur Bestäubung mit pinseln übergehen. Das in Camps Menschen zur Zwangsarbeit gehalten werden. Ist auch kein ungehörtes Ding. Wir können nur hoffen dass in unserem Camps jemand wie Jess ist, die den Pinsel in die Hand nimmt um eine Tür malt. Ich kann das Buch allen nur herzlich empfehlen. Es ist relativ kurz und hat teilweise ein offenes Ende. Dieses ende war nicht ganz genug tuend, aber unter den Umständen dass ein weiter elaboriertes Ende die Geschichte noch länger gemacht hätte, find ich das genau richtig. Vielen dank an Vorablesen für dieses Rezessionsexemplar.

  • Ann-liest

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    16.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Erschreckend realistische Dystopie

    Wenn die Bienen schweigen hat mir sehr gut gefallen und ist meinerseits eine Herzensempfehlung. Es entwirft das Szenario einer erschreckend realistischen Dystopie. Die Autorin beschäftigt sich mit der Frage, wie ein Leben nach dem Sterben der letzten Biene aussehen könnte und welchen Einfluss dies nicht nur auf die Ernährungssituation sondern auch auf die Gesellschaft allgemein und die Rolle der Frau im Besonderen haben könnte. Sehr gefallen haben mir die leisen Töne. Das leise und unbemerkte Sterben der letzten Biene, die leise Revolution innerhalb des Camps, die Hoffnung spendende Kraft der Kunst. Die Atmosphäre in dem Buch ist beklemmend und schafft den Rahmen für eine spannende Dystopie, in der sich eine starke Protagonistin sehr gut entfalten kann. Wer ein Buch erwartet, in dem das Gesellschaftssystem in einer dystopischen Welt im Detail ausgearbeitet wird und man einen umfassenden Einblick in Führungs-, Militär- und Arbeiterstrukturen erhält, wird enttäuscht werden. Aber wer an dem Schicksal der Mädchen in dieser neuen Gesellschaft interessiert ist und sich für Ideen der überwiegend gewaltfreien Widersetzung begeistern kann wird hier eine tolle Geschichte finden. Es ist wunderbar geschrieben und bietet viele schöne Zitate, starke Szenen und reichlich Gedankenfutter.

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