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Die zweitgrößte Liebe Roman | Nach »Die schönste Version« das neue Buch der Bestseller-Autorin. Ein moderner Liebesroman über die kleinen und noch größeren Gräben unserer Gesellschaft

106

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

159

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.07.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

19,6/12,4/2,9 cm

Gewicht

353 g

Farbe

Lila

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28576-6

Beschreibung

Rezension

Eine unbedingte Empfehlung für den Sommer, egal ob man den in der eigenen Villa mit Pool in Spanien verbringt, weil man es dicke hat, oder zu Hause auf dem Balkon, weil das Geld knapp ist. (...) Für alle, die auf der Suche nach einem klischeefreien und gesellschaftskritischen Liebesroman sind. ("WDR 2")
Einer der schrecklich-schönsten Liebesromane der heutigen Zeit. ("NDR Buch des Monats")
Ein Beziehungsdrama, das man verschlingt. ("SRF-Bestenliste")
Ruth-Maria Thomas kann wunderbar präzise über Liebe schreiben. ("Madame")
Ruth-Maria Thomas beweist auch in ihrem zweiten Buch, welch großartige Erzählerin sie ist, wie scharf und feinfühlig zugleich sie gesellschaftliche Themen – Klasse, Geld und letztlich auch Macht – bearbeitet. ("Tages-Anzeiger")
Ruth-Maria Thomas lässt Lebenswelten kollidieren und zeigt sich einmal mehr als präzise Beobachterin mit sprachlicher Brillanz. Gesagtes und Unausgesprochenes sorgen in starken Dialogen für nahbare und nachvollziehbare Charaktere. ("Aachener Zeitung")
Thomas erzählt aufregend neu die alte Geschichte von den zwei Königskindern, die nicht zueinanderkommen. ("ARD Druckfrisch")
Ruth-Maria Thomas gelingt besonders gut: Sie zeichnet mit diesem Roman ein Bild der Ungleichheit in der Gesellschaft, ohne auch nur eine einzige journalistische These aussprechen zu müssen. Es ist ein Ost-West-Roman, ohne dass die Namen der politischen Himmelsrichtungen fallen. ("Berliner Zeitung")
›Die zweitgrößte Liebe‹ ist weit mehr als ein gelungenes zweites Buch. Ruth-Maria Thomas schärft das, was ihr Schreiben schon im Debüt so besonders gemacht hat: ihren Blick für das Ungesagte, für die leisen Verschiebungen zwischen Menschen und für die Art, wie gesellschaftliche Verhältnisse bis in die intimsten Beziehungen hineinreichen. ("Stuttgarter Zeitung")
Dabei schafft die Autorin Identifikationsfiguren und erweitert den Horizont – mit ihrer klugen, einfühlsamen Sprache, die sich weigert, Menschen in Schubladen zu stecken. ("tz")

Produktdetails

Verkaufsrang

159

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.07.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

19,6/12,4/2,9 cm

Gewicht

353 g

Farbe

Lila

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28576-6

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Annnna97

    5/5

    04.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Klassenunterschiede, Machtgefälle und die Liebe

    Der Roman erzählt die Geschichte der Beziehung zwischen Michelle und Henry, die sich in einander verlieben, obwohl sie aus unterschiedlichen Welten kommen. Henry ist aus einer reichen, gebildeten, westdeutschen Familie und Michelle aus eher ärmeren Verhältnissen Ostdeutschlands. Michelle ist eine sehr spannende Protagonistin. Sie ist zwar nicht immer besonders sympathisch, aber wirkt authentisch und lebendig. Bei dem Klappentext könnte man denken, dass es eine Art moderne Version von Aschenputtel ist, aber Michelle ist das absolute Gegenteil einer solchen Figur. Sie ist stark, selbständig und selbstreflektiert. Letzten Endes stellt der Roman die Frage, ob wahre Liebe wirklich alles überwinden kann, wie es uns in Liebesromanen immer erzählt wird oder ob es Unterschiede gibt, die unüberwindbar sind. Viele würden sagen, dass die Herkunft in Beziehungen heutzutage keine Rolle mehr spielt, aber das ist natürlich zu kurz gedacht. Mir hat der Roman wirklich richtig gut gefallen und ich finde, dass die Mischung aus Gesellschaftskritik und Liebesgeschichte gut gelungen ist. Die Fragen über Herkunft, Chancengleichheit, Klassismus, Machtgefälle etc., die aufgeworfen werden, machen die Geschichte sehr komplex und realistisch. Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen und ich werde sicher weitere Bücher der Autorin lesen. Ich würde den Roman auf jeden Fall weiterempfehlen, wenn man Lust auf eine etwas andere Art von Liebesgeschichte hat, die nichts romantisiert, aber zum Nachdenken anregt.

  • Bewertung

    5/5

    04.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sind Unterschiede der Herkunft durch Liebe überwindbar?

    Ruth-Maria Thomas erzählt in „Die zweitgrößte Liebe“ von Michelle und Henry, die sich lieben, aber aus sehr unterschiedlichen Lebenswelten kommen. Michelle kämpft mit Schulden und Unsicherheit, während Henry finanzielle Sicherheit als etwas Selbstverständliches kennt. Diese Unterschiede belasten ihre Beziehung immer wieder. Besonders stark ist, dass der Roman soziale Ungleichheit nicht lange erklärt, sondern in kleinen Alltagssituationen zeigt. Geld, Geschenke, Arbeit oder Restaurantrechnungen machen deutlich, wie verschieden beide denken und fühlen. Auch die Figuren sind überzeugend geschrieben. Michelle ist stolz, verletzlich und manchmal schwierig, bleibt aber nachvollziehbar. Henry möchte ihr helfen, merkt jedoch nicht immer, dass seine finanzielle Sicherheit auch ein Machtgefälle schafft. Der Roman zeigt, dass Liebe soziale Herkunft nicht einfach verschwinden lässt. Themen wie Geld, Scham, Abhängigkeit und unterschiedliche Chancen werden eng mit der Beziehung verbunden. Die Sprache ist schlicht und genau. Viele Gefühle zeigen sich eher durch Gesten, Schweigen und Missverständnisse als durch große Worte. Dadurch wirkt die Geschichte glaubwürdig und emotional. Insgesamt ist „Die zweitgrößte Liebe“ eine starke Liebesgeschichte, die gleichzeitig viel über soziale Unterschiede und Herkunft erzählt.

  • Bewertung

    aus Schwörstadt

    5/5

    02.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die erste große Liebe ist die Freiheit

    Als Michelle ihren Traum vom eigenen Schmuckladen aufgeben muss und nach Hamburg zieht, bricht für sie das Leben ein Stück weit auseinander. Um weiterhin Geld zu verdienen bewirbt sie sich als Rezeptionistin in einem Hotel. Ab diesem Zeitpunkt sieht sie eine Welt, die ihr bisher verborgen blieb: Sie erlebt Luxus, Reichtum und Sorglosigkeit. Und sie trifft Henry - der so ganz anders ist, als all die anderen Männer, die sie kennt. Vor allem auch, weil er reich ist. Zwischen den beiden entsteht eine Liebe, die für Michelle vor allem zu Beginn "zu schön" scheint und durch due Unterschiede zwischen Michelle und Henry immer wieder ins Wanken gerät. Ruth Maria Thomas hat es wieder getan. In "Die Zweitgrößte Liebe" schafft sie es viele Themen zu vereinen. Es geht um finanzielle Ungleichheit, wie unterschiedlich die Lebensrealitäten in Ost- und Westdeutschland sein können und auch, welches Machtgefälle dadurch in Beziehungen entstehen kann. Direkt zu Beginn wird klar, dass Henrys Gefühle für Michelle auch durch eine Art Faszination getragen werden. Ihre Erfahrungen der Kindheit, die so unterschiedlich zu seinem eigenen, eher behüteten Aufwachsen sind, ziehen ihn wie magisch an und er möchte am liebsten alles über sie erfahren. Dass er sehr viel wohlhabender ist als Michelle - und auch aus einer wohlhabenden Familie stammt - ist immer wieder Thema. Immer wieder zeigt sich, dass auch Henry sich dessen bewusst ist, ihr Dinge kaufen will, bemerkt, dass sie in der "Welt des Reichtums" noch nicht so bewandert ist wie er. Michelles hingegen ist für mich nicht unbedingt ein likeable character, aber sie ist auf jeden Fall authentisch geschrieben. Sie weiß, wie sie bekommt, was sie will - vor allem von Männern. Bei Henry ist es in dem Fall eben auch sein Geld. Doch diese finanzielle Sicherheit, die sie mit Henry spürt, reicht nur bis zu dem Punkt, an dem sie ihre Freiheit und Unabhängigkeit für ihn aufgeben müssste. Das ist wahrscheinlich Michelles größter Wunsch: Unabhängigkeit, (finanziell) frei sein und machen können, was man will - auch wenn das dann bedeutet, die Liebe zu verlieren. Für mich reicht "Zweitgrößte Liebe" zwar nicht an "Die schönste Version" heran, aber ich finde die Thematik des Buches unglaublich wichtig und lesenswert. Definitiv ein weiterer Ruth Maria Thomas Roman, den ich empfehlen werde!

  • Bewertung

    5/5

    01.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sind wir für das Glück eines anderen Menschen verantwortlich?

    Ich habe mich sehr auf Die zweitgrößte Liebe gefreut, weil ich bereits Ruth-Maria Thomas’ Debüt Die schönste Version sehr mochte. Das hatte ich allerdings als Hörbuch gehört. Bei Die zweitgrößte Liebe hat mir nun besonders gefallen, wie fein und gleichzeitig direkt Thomas schreibt. Es hat richtig Spaß gemacht, den Roman physisch zu lesen und mich in diese Sprache fallen zu lassen. Die Geschichte beginnt mit einem Cliffhanger und springt dann zwei Jahre zurück. Man weiß nicht, wann das Ereignis vom Anfang eintreten wird und genau das hat für mich von Beginn an eine besondere Spannung erzeugt. Die Geschichte bekommt dadurch einen richtigen Drive, obwohl sie sich gleichzeitig viel Raum für ihre Figuren und deren Gedanken nimmt. Im Mittelpunkt steht Michelle, die aus ihrem bisherigen Leben in einer ostdeutschen Stadt ausbricht und versucht, irgendwo anders neu anzufangen. Dann trifft sie auf Henry, der aus einer völlig anderen Welt zu kommen scheint. Aus dieser Begegnung entwickelt sich eine Beziehung, die liebevoll und gleichzeitig schmerzhaft ist. Thomas erzählt dabei aus den Perspektiven beider Figuren, wobei Michelles Sicht anfangs stärker im Vordergrund steht. Dadurch habe ich ihr Misstrauen gegenüber Henry zunächst selbst sehr stark gespürt. Ich konnte die Gedanken und Gefühle beider Protagonist*innen gut nachvollziehen, auch wenn ich nicht jede ihrer Schlussfolgerungen oder Entscheidungen richtig fand. Besonders spannend fand ich die Fragen, die der Roman rund um Liebe, Herkunft und Klasse aufwirft: Kann und sollte man seine Herkunft hinter sich lassen? Wie stark prägt uns das Milieu, aus dem wir kommen, auch wenn wir versuchen, uns davon zu lösen? Wie sehr sollte man sich aufeinander einlassen, wie viel muss man geben und wie viel darf man sich nehmen? Sind wir für das Glück eines anderen Menschen verantwortlich? Und was brauchen wir, um uns in einer Beziehung wirklich sicher zu fühlen? Gerade die Klassenunterschiede fand ich sehr interessant erzählt, weil sie nicht nur als Hintergrund der Geschichte existieren, sondern die Beziehung und die Wahrnehmung der Figuren voneinander mitbestimmen. Das Buch hat mich dadurch auch dazu gebracht, meine eigenen Privilegien noch einmal zu hinterfragen. In der Literaturkritik wurde zuletzt immer wieder darüber diskutiert, ob und wie Autor*innen über Lebensrealitäten, Biografien und soziale Klassen schreiben können, die sie nicht selbst erlebt haben. Ich finde, Ruth-Maria Thomas schafft hier ein sehr interessantes Spannungsfeld. Durch ihre Arbeit als Sozialarbeiterin bringt sie Erfahrungen mit unterschiedlichen Milieus mit, die sie einfließen lässt, ohne in einer Klischee-Ecke zu bleiben. Ich bin dankbar, dass sie mir diese Perspektive eröffnet hat. Das Buch hat mich aufgewühlt und noch nach dem Lesen beschäftigt. Es fiel mir schwer, direkt wieder ein neues Buch in die Hand zu nehmen. Und obwohl ich Die schönste Version schon mochte, habe ich durch Die zweitgrößte Liebe jetzt sogar Lust bekommen, das Debüt noch einmal zu lesen. Ich freue mich auf hoffentlich noch viele weitere Romane von Ruth-Maria Thomas.

  • wordfflow

    aus Hannover

    5/5

    31.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Scharfsinnig seziert Thomas Klassenunterschiede innerhalb einer Liebesbeziehung

    In Die zweitgrößte Liebe setzt Ruth-Maria Thomas wieder eine Beziehung in den Mittelpunkt der Handlung, die von ganz anderen Themen und Herausforderungen geprägt ist als ihr Debüt. Michelle und Henry kommen aus verschiedenen Welten: Michelle aus familiär und finanziell instabiler Lage aus dem Osten des Landes und Henry aus gutem Hause, der sich über Sicherheit und seine Zukunft nie sorgen musste. Aktuell arbeitet Michelle in einem Luxushotel, wo sie Henry begegnet und die beiden sich verlieben. Doch kann die Liebe die Abgründe zwischen ihren Welten und das daraus resultierende Machtgefälle überwinden? Thomas Beobachtungsgabe, ihr Scharfsinn für Details über gesellschaftlich relevante Themen und zwischenmenschliche Dynamiken findet sich in ihren erzählerischen Feinheiten und ihrer zum Teil schmerzlichen Präzision wieder. Bereits im Prolog deutet sich an, dass die Beziehung sehr abrupt zu enden scheint, also kein romantisches Happy End zu erwarten ist. Besonders fand ich dabei, dass es nicht um Richtig oder Falsch oder Gut oder Böse geht, was dieses Ende erklären würde. Vielmehr wird eine Beziehung dargestellt, die zwar nicht perfekt ist, aber letztendlich durch die grundlegenderen Dynamiken aufgrund der Klassenunterschiede und dem damit verbundenen Machtgefälle zu diesem Ausgang führt. Damit ist der Roman ein realistischer und notwendiger Kontrast zu der ansonsten viel zu häufig romantisierten Rich Man/Poor Woman-Liebesgeschichte. Das Buch endet mit dem Epilog quasi zeitgleich zum Prolog, nur aus Michelles Perspektive. Sicherlich nicht jeden Geschmack treffend, aber mit umso größerem Nachhall ist das Ende gleichzeitig ernüchternd wie herzzerreißend und verwirrend wie nachvollziehbar. Mich hat Die zweitgrößte Liebe beim Lesen und noch lange darüber hinaus zum Nachdenken angeregt. Mir fällt es gerade immer noch schwer, meine Gedanken zu sammeln und diese Rezension zu verfassen. Für mich ist das ein Qualitätsmerkmal, weswegen ich das Buch auch unbedingt empfehle. Eine fantastisch erzählte Geschichte zu einem Thema, das sich noch mehr Menschen zu Herzen nehmen sollten.

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