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Die zweitgrößte Liebe Roman | Nach »Die schönste Version« das neue Buch der Bestseller-Autorin. Ein moderner Liebesroman über die kleinen und noch größeren Gräben unserer Gesellschaft

53

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

30

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.07.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

19,6/12,4/2,9 cm

Gewicht

348 g

Farbe

Lila

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28576-6

Beschreibung

Rezension

Eine unbedingte Empfehlung für den Sommer, egal ob man den in der eigenen Villa mit Pool in Spanien verbringt, weil man es dicke hat, oder zu Hause auf dem Balkon, weil das Geld knapp ist. (...) Für alle, die auf der Suche nach einem klischeefreien und gesellschaftskritischen Liebesroman sind. ("WDR 2")
Einer der schrecklich-schönsten Liebesromane der heutigen Zeit. ("NDR Buch des Monats")
Dabei schafft die Autorin Identifikationsfiguren und erweitert den Horizont – mit ihrer klugen, einfühlsamen Sprache, die sich weigert, Menschen in Schubladen zu stecken. ("tz")
In ›Die zweitgrößte Liebe‹ schreibt Autorin Ruth-Maria Thomas eine Lovestory, die mehr ist, als nur romantisch – und traut sich, wie gewohnt, auch über das zu schreiben, bei dem die meisten wegsehen. ("InStyle")
Beziehungen wie die zwischen Henry und Michelle, also solche, die auf ökonomischen Ungleichheiten beruhen, gibt es in der Realität viele. Doch noch nie wurden die dahinterstehenden Gedanken, Hoffnungen und Gefühle so präzise durchleuchtet wie hier. ("Die Welt, Literarische Welt")
Ruth-Maria Thomas hat ihre Stimme und ihre Themen gefunden. Auf sensible Weise macht sie Machtgefälle in Beziehungen begreifbar. (...) Es ist eine der schmerzlich-schönsten Liebesgeschichten, die man aktuell lesen kann. ("rbb Radio 3")
Legt man das Buch beiseite, wünscht man sich, die Autorin möge bitte bald eines nachlegen. Gerne auch wieder mit einer Protagonistin wie Michelle, die einem mit ihrer direkten, kaltschnäuzigen Art sofort ans Herz wächst. ("SRF")
Ruth-Maria Thomas besitzt ein gutes Gespür für Dialoge und zwischenmenschliche Spannungen. Ihre Figuren sprechen lebendig und lebensnah, sie findet starke Szenen. (...) Ruth Maria Thomas gelingt ein präzises Porträt zweier Menschen, die sich lieben – und dennoch an völlig unterschiedlichen Vorstellungen von Sicherheit scheitern. ("SWR Kultur")
›Die zweitgrößte Liebe‹ besticht durch mitreißende Dialoge und ist psychologisch auf den Punkt erzählt – [zum Beispiel, wenn Michelle und Henry dem jeweils anderen nur zögerlich von der eigenen Herkunft berichten]. Ruth-Maria Thomas meidet in ihrem Roman nicht nur jedes Klischee, sie fragt auch auf kluge Weise, wie selbstlos wir wirklich sind in der Liebe. ("MDR")
Es ist ein Roman, der eine wilde Sogkraft entwickelt, bis zu seinem fulminanten Ende. ("Die Zeit")

Produktdetails

Verkaufsrang

30

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.07.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

19,6/12,4/2,9 cm

Gewicht

348 g

Farbe

Lila

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28576-6

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

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  • Min123

    5/5

    07.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unbedingt Lesen!

    Gleich zu Beginn des Buches wird man in den Bann gezogen und will unbedingt erfahren, was passiert ist! Michelles Traum von der Selbständigkeit und eigenem Schmuckladen ist geplatzt, im Gepäck nur Schulden zieht sie in eine neue Stadt und beginnt in einem Nobel-Hotel zu arbeiten. Hier lernt sie Henry kennen und lieben. Beide kommen aus komplett unterschiedlichen Verhältnissen, Henry möchte Michelle ein scheinbar sorgloses Leben bereiten. Kann und will Michelle sich in Henrys Leben wirklich einleben? Gespräche mit seinen Freunden über gestiegene Grundsteuern, Champagner und Urlaub in New York treffen auf Fischbrötchen essen am Baumarktparkplatz und Pfandflaschensammeln. Ruth-Maria Thomas gelingt es durch Ihre Scheibweise den Leser von den ersten Seiten an in den Sog dieser kontrastreichen Liebe zu ziehen, der bis zur letzten Seite anhält.

  • Anna

    5/5

    07.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ein Buch über Liebe und Klassenunterschiede

    "Die zweitgrößte Liebe" hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Die Geschichte erzählt von zwei Menschen, die aus völlig unterschiedlichen Welten kommen: Henry wächst ohne finanzielle Sorgen auf, während Michelle ihr Leben lang um Sicherheit und Selbstbestimmung kämpfen musste. Als sich ihre Wege kreuzen, entsteht eine Liebesgeschichte, die genauso schön wie schmerzhaft ist. Besonders beeindruckt hat mich Michelle. Sie ist eine starke, vielschichtige Figur, die gelernt hat, sich selbst zu schützen und ihre Freiheit über alles zu stellen. Gerade dadurch wirkt sie unglaublich authentisch. Auch die Beziehung zwischen ihr und Henry ist feinfühlig geschrieben und wirft spannende Fragen auf: Wie gut kann man einen anderen Menschen wirklich kennen? Wo endet Liebe und wo beginnt Abhängigkeit? Das Buch behandelt Themen wie soziale Ungleichheit, Herkunft, Klassenschranken und Selbstbestimmung auf eine emotionale und gleichzeitig kluge Weise. Die zweite Hälfte des Buches und das Ende haben mich tief berührt und noch lange beschäftigt. Für mich definitiv ein Jahreshighlight und eine klare Leseempfehlung.

  • Bewertung

    aus Weilrod

    5/5

    06.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderbar

    Es ist sehr schwer, zumindest für mich eine passende Überschrift für diesen Roman zu finden. Er enthält wohl so alles, was einen guten Roman ausmacht. Er ist spannend, einfühlsam, ausführlich, mitreißend geschrieben. Die Geschichte um Michelle, die ein völlig neues Leben beginnen möchte und dabei auf ihre Liebe, oder ist es doch keine Liebe, Henry trifft. Henry der versucht ihr alles recht zu machen, der sogar soweit geht und um ihre Hand bittet. Wie das ausgeht, das bitte selbst lesen. Es war bewegend für mich, wie verbaut der Zugang zu dem Herzen von Michelle doch ist. Erlebnisse aus ihrer Kindheit und Jugend, die sie nie so richtig abschütteln konnte. Ich begann während des Lesens doch so etwas wie Mitleid, jedoch auch Mitgefühl zu entwickeln. Bindungsängste, Ängste eine Eigenständigkeit zu verlieren, obwohl man vielleicht etwas großes dafür gewonnen hätte. Wenn man davon ausgeht, Liebe, Harmonie, Sicherheit sei mit der Gesundheit höchstes Gut, der wird in diesem Roman eines besseren belehrt, oder auch nicht. Ruth-Maria Thomas, danke für dieses Buch

  • Bewertung

    5/5

    06.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Echt, klug, zart

    Mit ihrem zweiten Roman beweist Ruth-Maria Thomas wieder ihr besonderes Gespür und eine stark ausgeprägte Feinfühligkeit für zwischenmenschliche Dynamiken. Diese Geschichte ist nicht so grausam wie die erste der Autorin, aber spricht genauso wichtige gesellschaftliche Themen an. Auf den ersten Seiten lernen wir Henry kennen. Es wird dann die Geschichte des Kennenlernens mit Mishelle erzählt. Die Dynamik dieses Paars wird durch einige Ungleichheiten geprägt: Seine Art, sich in die Liebe zu stürzen und sehr stark zu empfinden, holt bei ihr eher das Gefühl hoch, dem nicht entsprechen zu können, nicht genug zu sein. Dazu kommt noch ein großer Unterschied der finanziellen Situationen der beiden und der damit verbundenen Weise, wie sie aufgewachsen und erzogen worden sind. Die beiden werden so gezwungen, sich mit den Themen Abhängigkeit und Selbstständigkeit in einer Beziehung auseinanderzusetzen und gegen Vorurteile zwischen Gesellschaftsschichten zu kämpfen. Die Autorin schafft es, die Charaktere so authentisch und sympathisch zu zeichnen, dass man total mit ihnen mitfiebert und sich gut wiederfindet. Ihre Sprache macht das Lesen sehr angenehm und man fliegt geradezu durch das Buch! Große Empfehlung!

  • zeilen_echo

    5/5

    04.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine präzise Analyse von Klassismus

    Es gibt Romane, die von Liebe erzählen. Und es gibt Romane, die zeigen, wie wenig Liebe gesellschaftliche Ungleichheit allein überwinden kann. „Die zweitgrößte Liebe“ von Ruth-Maria Thomas gehört eindeutig zur zweiten Kategorie. Im Mittelpunkt stehen Michelle und Henry, deren Beziehung von Beginn an unter sehr unterschiedlichen Lebensrealitäten steht. Michelle ist im Osten Deutschlands mit wenig Geld aufgewachsen und kämpft nach der Schließung ihres Geschäfts während der Corona-Pandemie um einen Neuanfang. Henry kennt finanzielle Sorgen dagegen kaum. Aus dieser Ausgangslage entwickelt Ruth-Maria Thomas keinen klassischen Liebesroman, sondern einen Gesellschaftsroman, der Klassismus in den Mittelpunkt rückt. Unaufgeregt, aber mit einer unfassbaren Präzision. Besonders stark ist, wie konsequent die Autorin zeigt, dass Armut nicht einfach ein Mangel an Geld ist, sondern den gesamten Blick auf die Welt verändert. Während Henry finanzielle Sicherheit als Selbstverständlichkeit begreift, ist sie für Michelle nie selbstverständlich gewesen. Genau daraus entstehen Missverständnisse, die weit über persönliche Differenzen hinausgehen. Der Roman macht deutlich, wie soziale Herkunft Beziehungen prägt und wie schwer es ist, Erfahrungen nachzuvollziehen, die man selbst nie machen musste. Eine Szene, in der Henry Michelle vorwirft, sie sei wie ein Taschenrechner, der niemals still steht, hat mich absolut wütend gemacht. Nicht, weil Henry als Figur unsympathisch wäre - im Gegenteil. Gerade seine fehlende Einsicht macht ihn glaubwürdig. Er meint es oft gut und scheitert dennoch daran, die strukturellen Unterschiede zwischen ihnen WIRKLICH zu erkennen. Diese Ambivalenz macht beide Figuren unglaublich lebendig. Auch sprachlich überzeugt der Roman. Ruth-Maria Thomas schreibt nüchtern und ohne Pathos, wodurch die emotionalen Momente umso stärker wirken. Besonders gelungen fand ich den Kontrast zwischen Michelles pragmatischer Sicht auf die Welt und Henrys emotionalem Zugang. Diese Gegensätze wirken wie eine logische Folge ihrer unterschiedlichen Biografien. Mich hat selten ein Roman so frustriert und gleichzeitig so überzeugt zurückgelassen einfach weil er gesellschaftliche Machtverhältnisse so selbstverständlich in den Alltag seiner Figuren einschreibt. „Die zweitgrößte Liebe“ ist für mich deshalb weit mehr als eine Romance-Geschichte. Es ist ein Roman über Klassismus, soziale Ungleichheit und die Frage, wie tief Herkunft unsere Beziehungen prägt. Gerade weil Ruth-Maria Thomas auf einfache Antworten verzichtet, trifft ihre Gesellschaftskritik mit voller Wucht.

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