Produktbild: Die zweitgrößte Liebe

Die zweitgrößte Liebe Roman | Nach 'Die schönste Version' das neue Buch der Bestseller-Autorin. Ein moderner Liebesroman über die kleinen und noch größeren Gräben unserer Gesellschaft

116

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

123

Erscheinungsdatum

30.07.2026

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

1072 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783423450911

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ePUB

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Verkaufsrang

123

Erscheinungsdatum

30.07.2026

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

1072 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783423450911

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  • Bewertung

    5/5

    03.08.2026

    eBook (ePUB)

    Wenn Liebe auf Ungleichheit trifft

    Dieser Roman erzählt leise, aber eindringlich von einer Liebe, die unter ungleichen Voraussetzungen entsteht – und genau daran ihre größte Kraft, aber auch ihre tiefsten Brüche offenbart. Zwischen Ost und West, zwischen Mangel und Überfluss entfaltet sich eine Geschichte, die weit über eine klassische Liebeserzählung hinausgeht. Besonders gelungen ist die Perspektivführung: Die zwei Blickwinkel ergänzen sich auf spannende Weise und machen die unterschiedlichen Lebensrealitäten greifbar. Dabei werden die Figuren bewusst etwas zugespitzt gezeichnet – was zunächst auffällt, aber letztlich dazu beiträgt, gesellschaftliche Ungleichheiten und Spannungen klarer herauszuarbeiten. Die Autorin schafft es, Themen wie Herkunft, soziale Chancen und Abhängigkeit gut in die Handlung einzubetten. Gerade die Perspektive „von unten“ wirkt dabei besonders eindrucksvoll: Sie zeigt, wie wenig Raum für Selbstverwirklichung bleibt, wenn das Leben vor allem vom täglichen Überleben bestimmt ist. Der Schreibstil ist ruhig und dennoch fesselnd – ein Buch, in das man sich hineinziehen lässt.

  • Reader1965

    aus Hamburg

    5/5

    29.07.2026

    eBook (ePUB)

    Reicht die Liebe?

    Ruth-Maria Thomas überzeugt auch mit ihrem zweiten Roman "Die zweitgrößte Liebe" wieder auf ganzer Linie und hat eine ganz besondere Liebesgeschichte geschrieben: aus dem Leben & ohne Kitsch. Michelle & Henry, beide um die 30, verlieben sich. Sie kommen aus unterschiedlichen Welten und Themen wie Herkunft & finanzielle Sicherheit werden zu einer großen Herausforderung für ihre Liebe. Dabei geht es auch um Abhängigkeiten, Verlustängste & wie frei kann man in einer Beziehung sein. Es ist beeindruckend, mit welcher Wortgewandheit & Ausdruckskraft Ruth-Maria Thomas die Gefühle der beiden einfängt & vermittelt - nicht in schwarz-weiß, sondern in der bunten Farbpalette des Lebens erzählt sie von kleinen & großen Begebenheiten. Gleichzeitig beweist sie viel Feingefühl & eine gute Beobachtungsgabe. Michelle ist liebenswert, gerade weil sie nicht perfekt ist und damit umso greifbarer. Henry ist auf seine Art sympathisch und auch seine Gefühle sind nachvollziehbar. Diese Geschichte hat mich gleich in ihren Bann gezogen und ich habe mitgelitten & mitgefiebert, ob die Liebe alles überwindet oder nicht. Diese authentische & tiefgründige Geschichte bekommt von mir 5 Sterne und eine uneingeschränkte Leseempfehlung.

  • hundeliebhaberin

    5/5

    22.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Liebe und Klassismus

    Michelle ist in Ostdeutschland aufgewachsen und war Inhaberin eines kleinen Schuckgeschäfts, das sie im Zuge der Pandemie schließen musste und einen Haufen Schulden mit nach Westdeutschland nahm. Dort fand sie einen Job als Rezeptionistin, eine kleine Dachgeschosswohnung und kam mit Mühe über die Runden. Als sie Henry kennenlernt, verlieben sich die beiden und Michelle erfährt erst nach und nach, aus was für einer wohlhabenden Familie Henry kommt und dass Geld für ihn noch nie eine Rolle gespielt hat und nie spielen wird. Ruth-Maria Thomas hat auf kraftvolle, emotionale und eindringliche Art dargestellt, wie herausfordernd Geld für eine Liebesbeziehung ist. Dabei wird immer wieder die Frage in den Raum gestellt, wie abhängig Geld macht, ob trotz Geld aufrichtig geliebt wird und ob diese finanzielle Diskrepanz der Liebe überhaupt standhalten kann. Michelle war eine Figur, die mir nicht immer sympathisch war, weil ich einige Denk- und Handlungsweisen nicht nachvollziehen konnte oder nicht mochte. Aber in den grundsätlichen Fragen, Werten und Meinungen konnte ich sie völlig verstehen und fand Henry häufig ignorant, egoistisch und unsensibel. Ich mag Ruth-Maria Thomas' Schreibstil sehr, habe mit beiden Figuren, aber vor allem mit Michelle, mitgefühlt und mir die Frage, ob Liebe im Klassismus standhalten kann, selbst gestellt und eine sehr ähnliche Antwort gefunden.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    22.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Liebe und Klassismus

    Michelle ist in Ostdeutschland aufgewachsen und war Inhaberin eines kleinen Schuckgeschäfts, das sie im Zuge der Pandemie schließen musste und einen Haufen Schulden mit nach Westdeutschland nahm. Dort fand sie einen Job als Rezeptionistin, eine kleine Dachgeschosswohnung und kam mit Mühe über die Runden. Als sie Henry kennenlernt, verlieben sich die beiden und Michelle erfährt erst nach und nach, aus was für einer wohlhabenden Familie Henry kommt und dass Geld für ihn noch nie eine Rolle gespielt hat und nie spielen wird. Ruth-Maria Thomas hat auf kraftvolle, emotionale und eindringliche Art dargestellt, wie herausfordernd Geld für eine Liebesbeziehung ist. Dabei wird immer wieder die Frage in den Raum gestellt, wie abhängig Geld macht, ob trotz Geld aufrichtig geliebt wird und ob diese finanzielle Diskrepanz der Liebe überhaupt standhalten kann. Michelle war eine Figur, die mir nicht immer sympathisch war, weil ich einige Denk- und Handlungsweisen nicht nachvollziehen konnte oder nicht mochte. Aber in den grundsätlichen Fragen, Werten und Meinungen konnte ich sie völlig verstehen und fand Henry häufig ignorant, egoistisch und unsensibel. Ich mag Ruth-Maria Thomas’ Schreibstil sehr, habe mit beiden Figuren, aber vor allem mit Michelle, mitgefühlt und mir die Frage, ob Liebe im Klassismus standhalten kann, selbst gestellt und eine sehr ähnliche Antwort gefunden.

  • IchmagBücher

    5/5

    18.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolle Geschichte, die noch sehr nachwirkt

    Michelle steht an einem Wendepunkt in ihrem Leben. Mit Anfang dreißig hat sie eine Menge Schulden, verursacht durch ihren gescheiterten Traum vom eigenen Schmuckladen. Nun hat sie alle Zelte abgebrochen, hat Ostdeutschland den Rücken gekehrt und möchte nochmal ganz neu anfangen. Bei ihrer Arbeit an der Rezeption eines Hotels erlebt sie Luxus und die westdeutsche Leichtigkeit im Umgang mit Geld. Da wo Michelle herkommt, war Geld immer schon ein großes Thema. Alle mussten sich abrackern, um irgendwie über die Runden zu kommen. Auch bei ihrer Mutter waren die Finanzen immer lebensbestimmend und standen an erster Stelle. Sich nichts gönnen, nur malochen, damit es irgendwie weitergeht. Auch Michelle möchte schnellstmöglich ihre Schulden abbezahlen und ist daher froh über den Job im Hotel. Bis sie Henry begegnet, der im Gegensatz zu ihr keinerlei Geldsorgen zu haben scheint. Je näher sie sich kennenlernen, desto deutlicher wird, wieviel bessere Startchancen er hatte. Mit finanziellem Polster und der ein oder anderen Erbschaft im Rücken lässt es sich auch viel unbeschwerter leben. Michelle und Henry werden zwar ein Paar, aber diese grundsätzlich andere Lebenseinstellung führt immer wieder zu Unstimmigkeiten und Konflikten. Bis Henry ihr ein Angebot macht, mit dem Michelles Probleme auf einen Schlag gelöst wären. Nur zu welchem Preis? Will sie wirklich ihre Freiheit und Selbstbestimmtheit aufgeben? Nach ihrem viel beachteten Debüt liefert Ruth-Maria Thomas nun mit ihrem zweiten Roman eine Geschichte, die zugleich auch ein Wiedersehen mit einer der Figuren aus dem ersten Roman ist. Sehr eindrücklich stellt sie die Unterschiede zwischen Ost und West dar und es wird einem nochmal so richtig bewusst, dass es genau diese Unterschiede sind, die zu dieser riesengroßen Unzufriedenheit im Osten führen und die Leute in die Arme derer rennen lassen, die für alles einfache Erklärungen zu haben scheinen. Es ist also in gewisser Weise auch ein sehr politisches Buch. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt und den Fokus auf das Ost-West-Gefälle in Deutschland legt.

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