Produktbild: Pina fällt aus
Artikelbild von Pina fällt aus
Vera Zischke

1. Pina fällt aus

Pina fällt aus

Gesprochen von
230

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

142

Gesprochen von

Elisabeth Günther

Spieldauer

7 Stunden und 50 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

30.03.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

63

Verlag

Audio Verlag München

Sprache

Deutsch

EAN

9783748405597

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Verkaufsrang

142

Gesprochen von

Elisabeth Günther

Spieldauer

7 Stunden und 50 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

30.03.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

63

Verlag

Audio Verlag München

Sprache

Deutsch

EAN

9783748405597

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  • marcello

    4/5

    09.07.2026

    Hörbuch-Download

    Hoffnungsstiftend mit realen Schicksalen

    „Pina fällt aus“ wäre wohl nie auf meiner Leseliste gelandet, wenn ich nicht eine begeisterte Lesestimme dazu gehört hätte. Da das Buch zudem nicht viele Hörstunden hat, wollte ich doch gerne mal selbst eintauchen. Das Hörbuch wird von Elisabeth Günther gelesen und das war für mich schon ein erster Aha-Effekt, weil sie auch eine sehr bekannte Synchronsprecherin ist, die schon viele Größe gesprochen hat. Als Hörbuchstimme hatte ich sie noch nicht, deswegen war es schön, so eine vertraute Stimme im Ohr zu haben. Dennoch fand ich das Hörbuch von „Pina fällt aus“ nicht ideal produziert. Wer ansonsten vor der Wahl steht, dem würde ich wohl zum gedruckten Buch oder zum Ebook raten. Auch wenn es gut gelesen war, aber die Geschichte wird aus der Perspektive vieler Figuren erzählt und die Übergänge waren oft so fließend, dass es mit nur einer Hörbuchsprecherin nicht immer einfach war. Mal kurz abdriften wird hier schnell fatal, aber auch konzentriert bei der Sache war es definitiv eine Herausforderung. Ich empfinde Hörbücher lieber als entspannt. Kommen wir jetzt zum Inhalt und auf der Ebene hat mich „Pina fällt aus“ in jedem Fall überzeugt. Ich habe und hatte im eigenen Umfeld auch Fälle, wo ein Kind eine Behinderung hat und es viel um akute und zukünftige Sorgen geht. Daher fand ich die Situation von Pina und ihrem Sohn Leo sehr nahbar und einnehmend. Da wir am Anfang so eng am Lebensalltag von den beiden sind, waren die Sympathien schnell geweckt. Es wird deutlich, wie beschwerlich Pinas Alltag als alleinerziehende Mutter ist und gleichzeitig wird aber auch ein Eindruck erzeugt, wie eingespielt die beiden sind und wie viel Liebe füreinander existiert. Mit dem Schicksalsschlag für Pina geht dann der nächste Teil des Buchs los, denn auf einmal ist die ganze Nachbarschaft involviert, denn Leo kann sich alleine nicht versorgen, ist aufgrund seines Alters aber ein Fall im System, der nicht reinpasst und für den nichts vorgesehen ist. Auch die dargestellten Nachbarn sind höchst unterschiedliche Figuren. Es sind sehr echte Menschen, die alle ihr Päckchen zu tragen haben und die alle auf ihre Art im Haus aneinander vorbei gelebt haben. Bis sie eben in die Situation kommen, dass einfach Wegschauen kaum noch möglich ist. Wir haben auch im Krankenhaus bei Pina noch Charaktere und all das läuft parallel. Wir haben dann eben die Nachbarschaft, die irgendwann alles tut, um Leo zu helfen und wir haben Pina im Krankenhaus, der eine andere Perspektive geliefert wird, sodass sie sich mehr Hilfe von außen öffnen kann. Auch wenn „Pina fällt aus“ Spannungsmomente fehlen, so überzeugt der Roman umgekehrt mit der erzeugten Botschaft. Trotz der Tragik der Situation und so mancher Lebenssituationen, die einen nachhaltig beschäftigen, hat für mich die ganze Entwicklung echt Hoffnung erzeugt. Denn das Thema war letztlich gewählte Familie und wie ein Verbund an Menschen zusammenwachsen kann und das ist das schönste an sozialen Beziehungen. Fazit: „Pina fällt aus“ hätte mir als gedrucktes Buch wohl nochmal etwas besser gefallen, aber auch so bin ich froh, dass ich dieses Experiment gewagt habe, denn die Geschichte war sehr authentisch, nachdenklich und am Ende mit einer hoffnungsstiftenden Botschaft, die man in diesen Zeiten gut gebrauchen kann.

  • Test-LR

    5/5

    26.06.2026

    eBook (ePUB 3)

    Wenn Du denkst, es geht nicht mehr ...

    Mein Eindruck: -------- "Und dann kommt eine Frage in ihm auf, die auf den ersten Blick ungeheuerlich klingt, aber vielleicht liegt das auch daran, dass er sich so oft nicht als Teil dieser Welt fühlt, sondern als außenstehender Beobachter. Die Frage lautet: Diese soziale Kälte, von der alle reden. Bin das vielleicht auch ich?" (S. 71) Dieses Buch ist wirklich etwas ganz Besonderes: Es ist warmherzig geschrieben und dadurch, dass die Sichtweisen aller Beteiligten mit Ausnahme der von Leo geschildert wurden, kann man sich in alle gut hineinfühlen. Da ist einmal die 86-jährige Inge Russeck, die seit dem Tod ihres Ehemannes und vieler Freundinnen keinen rechten Lebensantrieb mehr hat. Dann ist da Alina, genannt Zola. Sie ist 16 Jahre alt, von der Schule verwiesen und zockt die meiste Zeit. Jegliche Bemühungen ihres Vaters, ihr einen Ausbildungsplatz zu vermitteln, scheiterten bisher. Sie ist frustriert, wenig selbstbewusst und hat eine Menge Wut in sich. Und dann ist da Woijtek, der sich einsam fühlt und nur, um einer Frau zu imponieren und Kontakt zu ihr als Händlerin zu haben, bestimmte Figuren sammelt, die ihn eigentlich gar nicht interessieren. Nach und nach lernt diese Zweckgemeinschaft, einander zu schätzen und wird so etwas wie eine Familie für Leo. Sie nennen sich scherzhaft "Drei schräge Vögel für Leo". Und das trifft auch den Kern des Romans: Er ist schräg - und gleichzeitig wunderbar! Zum einen ist Leos Gedankenwelt für einen Außenstehenden seltsam und trotzdem, oder gerade deshalb vermag er das Wesentliche mit seinen einfachen Kommentaren auf den Punkt zu bringen und den Leser manchmal auch zum Schmunzeln zu bringen, aber auch zum Nachdenken. Dies ist eine andere Erzählung von Inklusion. Eine Inklusion, die durch Zufall entsteht und doch funktionierte. Eine Lebensgeschichte, die vielleicht unrealistisch klingt, aber doch realistisch sein könnte. Eine Geschichte, die Menschen aus unserer Regierung lesen sollten, die aktuell mit Sparmaßnahmen für Menschen wie Leo drohen. Aber natürlich auch eine Geschichte für alle Menschen. Es ist eine Geschichte, die Mut macht, dass Inklusion keine Maßnahme ist, die in irgendwelchen Einrichtungen isoliert stattfindet. Sie sollte Teil der gesamten Gesellschaft sein und jeder von uns ist dazu aufgerufen, sich seine Gedanken zu machen, um seinen Teil beizutragen. Es ist aber auch eine Geschichte über die soziale Vereinsamung in unserer Gesellschaft, durch Alter, Social Media etc. Auch wenn die Figuren in diesem Roman mit viel Mut, Zufall und manchmal auch absurden Ideen aktiv werden, so kann sich jeder Leser von den Charakteren eine Scheibe abschneiden und lernen, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und sein Leben in die Hand zu nehmen. Und auch Pina erfährt eine positive Entwicklung. Sie verkörperte den Prototyp einer Mutter, an der alles hängt, die alles perfekt machen will, aber letztendlich daran zerbricht. Am Ende merkt sie, dass es auch anders gehen kann. Manchmal braucht es einen radikalen Schicksalsschlag, der ein Leben verändern kann, auch zum Positiven. Dass es genauso kommt, erscheint in der Realität sehr unwahrscheinlich. Aber es gibt immer Hoffnung auf das scheinbar Unmögliche! "Wojtek hat bislang geglaubt, dass es eine Normalität gibt. Dass es einen Normalmenschen gibt, der normale Dinge tut, sagt und denkt. Aber das war, bevor er wusste, dass Zola von zu Hause rausgeflogen ist, weil sie den Familienfrieden gestört hat. Oder dass Inge mit einem Formular beweisen muss, dass sie am Leben ist. Bevor er erlebt hat, wie Leo aus dem Bus rausgebrüllt wurde. Vielleicht gibt es keine Normalität. Vielleicht wird ganz schön viel Mist im Namen dieser Normalität gemacht, weil alle so furchtbar viel Angst davor haben, nicht normal zu sein." (S. 130) Und nicht zuletzt ist dieses Buch einfach toll, weil in den Gedanken der Figuren so viele wahre Dinge poetisch auf den Punkt gebracht wurden. Ich habe diesen ruhigen, sehr tiefsinnigen Roman sehr genossen! Fazit: -------- Ein warmherzig geschriebener Roman über soziale Einsamkeit, Inklusion und Hoffnung in scheinbar ausweglosen Situationen

  • Bewertung

    5/5

    26.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfach nur schön!

    Die Geschichte ist so warmherzig, das schwere Thema auf eine so leichtfüßige und humorvolle Weise erzählt, und die Figuren so sympathisch und herrlich unperfekt – ein tolles Leseerlebnis. Wie auch schon in „Ava liebt noch“ schafft Vera Zischke es auch hier, gefühlvoll über ein emotionales Thema zu schreiben, ohne je kitschig oder dramatisch zu sein. Es geht um die Lebensrealität pflegender Eltern und die Unsichtbarkeit von Care-Arbeit, aber auch um Inklusion, Vielfalt, Zusammenhalt, Fürsorge und die Macht der Gemeinschaft. Die Figuren sind jede auf ihre Weise etwas schräg und kauzig, jedoch alle absolut liebenswert und nahbar. Sie machen im Laufe der Geschichte eine eigene Entwicklung durch und wachsen gleichzeitig gemeinsam zusammen. Mein Lieblingszitat: „Vielleicht gibt es keine Normalität. Vielleicht wird ganz schön viel Mist im Namen dieser Normalität gemacht, weil alle so furchtbar Angst haben, nicht normal zu sein. Vielleicht sollten wir darüber nachdenken, ob es nicht vielmehr ein Spektrum des Menschseins gibt, auf dem sich alle irgendwie bewegen, aber jeder an einer anderen Stelle.“ „Pina fällt aus“ war wie eine feste Umarmung und ich hätte noch ewig bleiben können in der Hansastraße 22.

  • anushka

    aus Berlin

    5/5

    26.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sollte Pflichtlektüre für die Politik sein

    Pinas Tage sind streng strukturiert. Sie ist alleinerziehende Mutter des 20-jährigen Leo, der in seiner eigenen Welt lebt. Alles muss klaren Mustern folgen, sonst gerät Leos Kopf durcheinander. So hetzt Pina zwischen Werkstattbus, eigenem Job im Callcenter und alltäglichen Erledigungen von einem Tag zum anderen. Doch dann bricht sie auf offener Straße zusammen und wird ins Krankenhaus gebracht. Plötzlich stellt sich die Frage: Wer kümmert sich um Leo? Und auf einmal finden sich die Nachbarn – die 86-jährige Inge, der zurückgezogene Wojtek und die 16-jährige rebellierende Teenagerin Zola – im Haus zusammen, um die Verantwortung für Leo zu teilen. Dieser Roman hat mich zutiefst beeindruckt, berührt und mir die Augen geöffnet. Er sollte Pflichtlektüre für die Politik sein, um endlich einmal nachfühlen zu können, wie das Leben von pflegenden Angehörigen aussieht und wie die aktuellen Kürzungen deren schwierige Situation noch schlimmer machen. Beeindruckend ist, wie wertschätzend Pina mit Leo umgeht. Und gleichzeitig wird einem bewusst, wie sehr die Gesellschaft Menschen wie Leo ablehnt oder zumindest ausgrenzt, und das schon auf institutioneller Ebene. Leo konnte nie eine Regelschule besuchen, Vereine haben keine ausreichend ausgebildeten Trainer:innen, eine Integration in den regulären Arbeitsmarkt möchte sich keine Firma zumuten. Welche Möglichkeiten gibt es eigentlich für Menschen wie Leo, wenn deren pflegende Angehörige plötzlich ausfallen? Eindrücklich dargestellt in der Hilflosigkeit der Polizisten, die Leo eigentlich nur über Pinas Krankenhausaufenthalt informieren wollten und plötzlich gefragt werden, ob sie sich denn jetzt auch um Leos Versorgung kümmern. Und dennoch lässt einen das Buch nicht verzweifeln. Neben einem einfühlsamen Schreibstil schwingt auch eine angemessene Prise Humor und Skurrilität mit. Und auch wenn das Verhalten der Nachbarn wohl eher Wunschdenken und für jede deutsche Großstadt unrealistisch ist, entsteht dadurch doch eine warme und hoffnungsvolle Geschichte über eine liebenswürdige, nachbarschaftliche Zweckgemeinschaft, die dennoch zum Nachdenken über ernsthafte und wichtige Themen mahnt ohne dies jemals direkt moralisierend zu fordern. Das gelingt der Autorin allein auf der Ebene der Empathie, die sie durch ihre warmherzige und authentische Geschichte weckt.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    26.06.2026

    eBook (ePUB 3)

    Drei Vögel für Leo

    Pina lebt mit ihrem 20-jährigen Sohn Leo zusammen in einer Wohnung und verfolgt einen klar strukturierten Tagesablauf. Denn Leo lebt in seiner eigenen Welt, die nach eigenen Regeln und schlecht mit Störung im Außen funktioniert. Doch eines Tages bricht Pina mitten auf einer Straßenkreuzung zusammen und kommt für mehrere Wochen ins Krankenhaus. Ihre einzige und größte Sorge: Wer kümmert sich nun um Leo, für den alles so sein muss, wie es immer ist? Darauf findet sich recht bald eine Antwort: Zola, die 16-jährige Schulabbrecherin, der Eigenbrötler Wojtek und die Rentnerin Inge, die eigentlich nie ihre Wohung verlässt. Sie sind die selbsternannten drei schrägen Vögel für Leo, die sich immer mehr mit seiner Welt vertraut machen und sich seinem Rhythmus anpassen. Vera Zischke schafft nicht nur Einblicke in Leos Abläufe, Pinas Sorgen und die konstante Belastung, die nach außen hin gar nicht unbedingt sichtbar ist, sondern durch die verschiedenen Figuren eine ganze Bandbreite an eigenen Welten mit eigenen Regeln, Schwierigkeiten und Belastungen im Leben. Die Kombination aus Zola, Wojtek, Inge, Pina und Leo zeigen, wie sehr andere bereichernd und unterstützend sind und dass Hilfebedarf sichtbar gemacht werden muss, damit unterstützt werden kann. Ein sehr berührender Roman, der ehrlich und trotz der schweren Thematik dennoch grundsätzlich humorvoll und leichtfüßig daherkommt, und bei mir ein verstärkteres Bewusstsein geschaffen hat. Ich habe Leo und die drei schrägen Vögel sehr ins Herz geschlossen und die Lesezeit mit ihnen sehr genossen.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (230)

  • Produktbild: Pina fällt aus