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Pina fällt aus Shortlist der Unabhängigen 2026 — Roman

256

21,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1610

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.03.2026

Verlag

List Hardcover

Seitenzahl

304

Maße (B/H)

12,8/20,9 cm

Gewicht

369 g

Farbe

Grau

Auflage

7. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-471-37006-3

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Das ist ein menschlicher, empathischer, utopischer Blick auf das, was Gesellschaft sein könnte.« ("eat.READ.sleap Podcast NDR")
»Vera Zischke hat ein Plädoyer für eine inklusive, nachsichtige Gesellschaft geschrieben und darin viele ernste Themen leichtfüßig erzählt. Dieser berührende Roman voll feinen Humors lässt niemanden kalt.« ("Die Presse am Sonntag")
»Mit ›Pina fällt aus‹ gibt Vera Zischke der Buchbranche eine neue Facette. Tief. Klar. Bewegend. Und absolut relevant.« ("Westdeutsche Zeitung")
»Jeder in dieser sonderbaren kleinen Hausgemeinschaft wird über seinen Schatten springen. Auf ihre schräge Art fangen sie gemeinsam an, sich um Leo zu kümmern, bis Pina wiederkommt. Das ist sehr berührend beschrieben und man wünscht sich unablässig, die wirkliche Welt würde auch solche Happyends vorrätig halten, ohne dass wir es bisher geahnt hätten.« ("NDR Kultur Neue Bücher")

Produktdetails

Verkaufsrang

1610

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.03.2026

Verlag

List Hardcover

Seitenzahl

304

Maße (B/H)

12,8/20,9 cm

Gewicht

369 g

Farbe

Grau

Auflage

7. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-471-37006-3

Herstelleradresse

List Paul Verlag
Friedrichstrasse 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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  • Martina Meyen

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    20.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zusammenhalt, der berührt

    In dieser behutsam erzählten Geschichte begegne ich Pina und ihrem autistischen Sohn Leo. Pina kümmert sich aufopferungsvoll um ihn, bis ihr Körper irgendwann die Notbremse zieht. Als sie nach einem Zusammenbruch auf der Intensivstation aufwacht, kann sie sich nicht mehr um Leo kümmern. Damit hat sie allerdings nicht gerechnet: Ihre skurrile Nachbarschaft beginnt nach und nach zu erkennen, dass sie sich der Aufgabe stellen muss und dass sie dieser auch gewachsen ist. Beim Lesen ging mir das Herz auf. Es war so schön mitzuerleben, was möglich ist, wenn Menschen nicht einfach wegsehen, sondern füreinander da sind. Aus einer Gruppe von Nachbarn, die eigentlich schon genug mit ihren eigenen Problemen zu tun haben, wächst nach und nach eine verschworene Gemeinschaft, die gemeinsam Erstaunliches leisten. Vera Zischke drückt dabei ganz bewusst nicht auf die Tränendrüse und erzeugt auch kein künstliches Mitleid. Stattdessen erzählt sie mit viel Feingefühl, einem wunderbaren Blick für alltägliche Situationen und einer großen Portion Menschlichkeit. Gleichzeitig führt sie mir eindringlich vor Augen, wie sehr Pina überlastet war, weil sie sich mit der Verantwortung für Leo allein gelassen fühlte. Irgendwann ist selbst die größte Kraft erschöpft  und ihr Körper zieht die rote Karte. Besonders gefallen haben mir der feine Humor und die authentischen Charaktere, die mit all ihren Ecken und Kanten überzeugen. Diese Geschichte zeigt, wie wichtig Zusammenhalt ist und wie viel sich verändern kann, wenn Menschen bereit sind, Verantwortung füreinander zu übernehmen. Ein warmherziger, lebensnaher Roman, der mich berührt und mit einem guten Gefühl zurückgelassen hat.

  • Bewertung

    5/5

    19.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absolutes Wohlfühlbuch

    ✨ Pina fällt aus – Vera Zischke Was für ein schönes Buch! Ich hab beim Lesen ständig gedacht: „Ach komm, nur noch ein Kapitel…“ – und plötzlich war das Buch aus. Am meisten ins Herz geschlossen habe ich dabei gar nicht nur Pina, sondern die ganze WG. Wie sie für Leo da sind, füreinander einstehen und gemeinsam versuchen, alles irgendwie aufzufangen, hat mich einfach berührt. ❤️ Eine Geschichte zum Mitfühlen, Schmunzeln und Wohlfühlen – mit genau der richtigen Mischung aus Humor, Gefühl und ganz viel Herz, ohne dabei kitschig zu werden. ✨ Für mich definitiv ein kleines Lesehighlight und so eine Geschichte, bei der man am Ende fast ein bisschen traurig ist, dass man die WG verlassen muss. Für mich ein absolutes 5-Sterne-Wohlfühlbuch und definitiv eine Leseempfehlung! ✨

  • Bewertung

    5/5

    04.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Es braucht Störsteine – mitten im Fluss

    Manchmal braucht es einen Menschen, der alles durcheinanderbringt, damit andere wieder zueinanderfinden. Im Mittelpunkt des Romans steht eine Mutter, die sich liebevoll um ihren autistischen Sohn Leo kümmert. Als sie nach einer großen Notoperation unerwartet länger im Krankenhaus bleiben muss, verändert sich nicht nur Leos Alltag. Plötzlich sind die Menschen aus der Hausgemeinschaft gefragt – Menschen, die bislang kaum etwas miteinander zu tun hatten und von denen jeder mit seinen ganz eigenen Sorgen, Problemen und Herausforderungen beschäftigt ist. Durch die gemeinsame Verantwortung für Leo beginnen sie, sich einander anzunähern. Aus einem bloßen Nebeneinander wird nach und nach eine echte Gemeinschaft. Genau diese Entwicklung hat mich besonders berührt. Denn Leo ist nicht einfach derjenige, um den sich gekümmert werden muss. Vielmehr wird die Begegnung mit ihm für die anderen zu einer Bereicherung. Er verändert ihren Blick aufeinander und auf das eigene Leben. Ein Satz bringt das für mich besonders eindrücklich auf den Punkt: „Es braucht Störsteine. Es braucht sie sogar ganz dringend. Und sie müssen mitten im Fluss stehen, nicht am Rand.“ (S. 276) Dieses Bild ist für mich einer der stärksten Gedanken des Buches. Anders zu sein bedeutet nicht, am Rand stehen zu müssen. Im Gegenteil: Gerade das Anderssein kann neue Perspektiven eröffnen, Gewohntes infrage stellen und etwas in Bewegung bringen. Auch der Satz „Ein Final Girl siegt nicht nur durch sein Können, sondern auch weil es einstecken kann.“ (S. 72) ist mir besonders im Gedächtnis geblieben. Für mich steckt darin viel über Widerstandskraft und die Fähigkeit, auch dann weiterzumachen, wenn das Leben einen vor Herausforderungen stellt. Für mich erzählt Vera Zischke auf ehrliche und authentische Weise davon, was im Leben wirklich zählt: Gemeinschaft, Freundschaft, füreinander da zu sein – und Menschen nicht danach zu beurteilen, wie gut sie in unsere Vorstellung von „normal“ passen. Ein Buch, das mich berührt und zum Nachdenken gebracht hat und dessen Botschaft noch lange nachwirkt. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Eine absolute Herzensempfehlung.

  • Susanne Poehls

    5/5

    02.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein berührender, warmherziger Roman

    Dieser Roman erzählt eine Geschichte, die man nicht so schnell vergisst. Eine Mutter fällt aus gesundheitlichen Gründen aus und kann so ihren Sohn mit Einschränkungen nicht mehr versorgen. Zwangsweise springt die Hausgemeinschaft ein, von denen jeder Bewohner auch so seine eigenen Befindlichkeiten hat. Das wird alles sehr nahbar und warmherzig erzählt, man hat förmlich das Gefühl, mit in diesem Haus zu wohnen und wünscht es sich auch fast. Auch zeigt der Roman sehr eindringlich, was in Familien geleistet wird, wo ein Angehöriger zu Hause gepflegt wird. Mich hat das beim Lesen sehr erreicht. Der Schreibstil ist sehr flüssig und ich habe beim Lesen sogar Unterschiede im Tempo gespürt, zuerst kann die Mutter sich noch kümmern, ist vom Alltag getrieben, der Erzählstil war für mich schneller, als hinterher, wo die Mutter ausgefallen ist und die Hausgemeinschaft mühsam nach Wegen sucht, Leo zu betreuen. Ein sehr wichtiges Buch, großartig und warmherzig erzählt, auch von mir eine klare Leseempfehlung.

  • B. Waligora

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    29.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gemeinschaft

    Pina und Leo sind allein auf dieser Welt. Wer sollte sich auch um Leo kümmern, wenn nicht sie? Doch dann bricht Pina eines Tages auf offener Straße zusammen. Ein Magendurchbruch, Klinik, völlige Erschöpfung. Als sie aufwacht, gilt ihr erster Gedanke Leo. Zuhause stehen plötzlich Inge, Zola und Wojtek vor der Aufgabe, mit einem Jungen zurechtzukommen, der in seiner eigenen Welt lebt. Und langsam, fast widerwillig, wachsen die vier zu einer Gemeinschaft zusammen, die unterschiedlicher nicht sein könnte – und doch füreinander da ist. Vera Zischke nimmt uns mit in Pinas Alltag als alleinerziehende Mutter eines autistischen Kindes. Leo steht erst auf, wenn sich eine grüne Blase aus der Lavalampe löst, isst ausschließlich Cornflakes einer bestimmten Marke und braucht für jede Treppe doppelt so lange wie andere. Zola, Schulabbrecherin und jünger als Leo, weiß nicht so recht, wohin mit ihrem Leben. Erst durch ihn erkennt sie, welche Möglichkeiten sie hat – Möglichkeiten, die Leo nie haben wird. Inge hat ihren Mann verloren und sich in ihrer Wohnung verkrochen, und Wojtek, ihr Nachbar, fühlt sich mit den neuen Aufgaben überfordert. Doch durch Leo lernen alle drei, dass sie gemeinsam mehr schaffen können als allein – und dass sie selbst etwas zurückbekommen. Dass es sich lohnt auch über eigene Grenzen hinwegzugehen. Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn ich mit Zola anfangs meine Schwierigkeiten hatte. Ihr Leben scheint nur davon bestimmt, das Gegenteil von dem zu tun, was ihr Vater erwartet. Ziele hat sie keine, Antrieb auch nicht. Erst die Zeit mit Leo öffnet ihr die Augen: Die Welt steht ihr offen, und es liegt an ihr, etwas daraus zu machen. Besonders schön fand ich, wie die drei erkennen, dass Leo anders ist – aber nicht weniger wert. Sie ermöglichen ihm, einen Traum zu leben, auch wenn das für alle Konsequenzen hat. Sie sehen in ihm einen Menschen mit Wünschen und Bedürfnissen, so wie sie selbst. Ich kann das Buch empfehlen. Es ist eine berührende Geschichte über Anderssein, Gemeinschaft und den Mut, Verantwortung zu teilen.

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