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Die Schwarzgeherin Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

30168

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.12.2025

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,8/12,6/3 cm

Gewicht

340 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003023385

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

"Ein Frauenleben jenseits der Norm, das von Hass und Missgunst bedroht ist. Düster und stark." ("Brigitte")
"Denk ist neben einer eindringlichen Geschichte hier etwas Seltenes gelungen: Eine Gleichzeitigkeit zwischen damals und heute, ein Text den man historisch fühlt und der auch jetzt funktioniert." ("Österreich")
"Der Roman, diese Reise in die Vergangenheit, ist spannend von der ersten bis zur letzten Zeile, wunderbar erzählt, mit einer starken, aber auch sturen Frau als Protagonistin." ("Freie Presse")

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

30168

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.12.2025

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,8/12,6/3 cm

Gewicht

340 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003023385

Herstelleradresse

Droemer Taschenbuch
Landsberger Straße 346
80687 München
DE

Email: produktsicherheit@droemer-knaur.de

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  • Bewertung

    aus Leipzig

    5/5

    06.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Atmosphärisch, bewegend und unvergesslich

    Atmosphärisch, bewegend und unvergesslich Eigentlich lese ich sehr selten Bücher, die in dieser Vergangenheit spielen. Oft sind sie entweder zu kitschig und fernab von jeder Realität, oder sie sind genau das Gegenteil und viel zu düster. Doch hier wurde ich eines Besseren belehrt. Dass es auch ein Buch geben kann, das die Zeit soweit real beschreibt, dass man sich vorstellen kann, dass es so gewesen sein kann. Doch um was geht es? Wir sind mitten im Tirol des 19. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt steht Theres, die sich schon früh nicht mit den Erwartungen ihrer Umgebung abfinden will. Sie sehnt sich nach Freiheit und einem selbstbestimmten Leben, das ihr allein gehört. Dann verliebt sie sich in einen Fremden und ihr Schicksal nimmt eine dramatische Wendung. Schließlich zieht sie sich mit ihrer Tochter Maria in die Berge zurück. Dort beginnt zwar ein neues Leben , doch die Vergangenheit lässt sich nicht einfach abschütteln. Ich mag es sehr, wenn wir die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt bekommen. So lernt man sowohl Theres als auch Maria immer besser kennen und versteht ihre Entscheidungen und Gefühle. Der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen. Er ist bildhaft, detailreich und atmosphärisch, ohne dabei zu bedrückend zu wirken. Ich habe die Kälte der Berge gespürt, die Enge des Dorfes und den ständigen Kampf ums Überleben. Auch die Charaktere haben mich überzeugt. Sie wirken glaubwürdig und vielschichtig. Besonders Theres ist keine Heldin, wie wir sie uns vorstellen. Sie trifft Entscheidungen, die ich nicht immer nachvollziehen konnte. Sie aber zu dem Menschen gemacht haben, der sie in dieser Geschichte ist. Denn gerade das machte sie für mich aber so menschlich. Ich habe mit ihr gehofft, gelitten und mich oft gefragt, wie ich selbst in ihrer Situation gehandelt hätte. Es geht um Traditionen, gesellschaftliche Zwänge, Armut, Vorurteile und den Wunsch nach Freiheit. Dabei wirkt jedoch nichts übertrieben oder belehrend. Für mich war es ein Buch, dass noch lange nachhallen wird und irgendwann werde ich es sicher nochmal lesen. ISBN: 978-3426447253 Autorin: Regina Denk Verlag: Droemer ET: 01.12.25 (TB) Umfang: 400 Seiten

  • Bewertung

    aus Bergisch Gladbach

    5/5

    24.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Aussergewöhnlich

    Der Roman erzählt von einem Frauenleben in den Tiroler Alpen im 19 Jahrhundert. Die Bauerntochter Therese Lachermayer wächst in einer ländlich patriarchalischen Gesellschaft auf, die von starren und bigotten Regeln geprägt ist. Von Anfang an steht fest, dass sie einmal den Sohn des befreundeten Großbauern heiraten wird. Doch Therese geht ihren eigenen Weg und zieht die mühsame und harte Freiheit dem vorgegebenen Leben vor. Was den Roman ungewöhnlich macht, ist seine Sprache, die die Autorin an die Literatur des 19 Jahrhunderts angepasst hat und so liest sich das Buch, als wäre es vor 150 Jahren geschrieben mit seinen Naturbeschreibungen und der authentischen Darstellung der Welt in jener Zeit. Trotzdem ist es ein moderner Roman, der auf mehreren Zeitebenen spielt und auch von dem Leben Marias, Thereses Tochter, erzählt. Gewiss ist das Buch etwas feministisch geschrieben, aber es erzählt auf eindrückliche Weise, was es in Mitteleuropa noch vor einigen Generationen bedeutet hat, eine Frau zu sein. Ganz klar eine Leseempfehlung.

  • Ul Voi

    5/5

    20.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Schicksalsschlag auf Schicksalsschlag auf Schicksalsschlag

    Schon nach den ersten zehn Seiten war ich kurz davor, das Buch zur Seite zu legen – die erste Szene konnte ich schon kaum auszuhalten. Im weiteren Verlauf musste ich mich immer wieder bewusst dazu bringen, weiterzulesen. Nicht etwa, weil das Buch schlecht geschrieben wäre – ganz im Gegenteil. Es sind die vielen schlimmen Ereignisse, die es so schwer macht. Die Geschichte ist geprägt von einer beinahe unerträglichen Häufung von Schicksalsschlägen. Kaum hofft man auf ein Ende des Leids folgt bereits das nächste Unglück. Dieses stetige Anwachsen von Tragik ließ mich nicht los und forderte mich emotional stark heraus. Besonders eindrücklich ist die Darstellung des Dorflebens: die Enge, die zugleich Geborgenheit und Beklemmung bedeutet, wird sehr authentisch geschildert. Ebenso die nach außen getragene Religiosität, die in entscheidenden Momenten brüchig wird oder ganz in Vergessenheit gerät. Dieses Buch hat mich tief bewegt und nachhaltig beschäftigt. Es ist keine leichte Lektüre – vielmehr eine, die noch lange nachwirkt und zum Nachdenken anregt.

  • Bewertung

    5/5

    15.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Highlight

    Schon lange hat kein Buch mehr dafür gesorgt, dass - ich bereits auf den ersten Seiten weinen musste, - ich am liebsten die halbe, ach was sag ich, die ganze Nacht durchgelesen hätte, - ich aber gleichzeitig nicht weiterlesen wollte, weil so schreckliche Dinge passiert sind - und ich nicht wollte, dass das Buch endet. In "Die Schwarzgeherin" begleiten wir Theres, die auf einem der großen Höfe in Tirol aufwächst. Das Leben der Dorfgemeinschaft wird bestimmt von harter Arbeit, Fleiß und Sparsamkeit, außerdem von (Aber-) Glauben und Traditionen. Wie zu dieser Zeit üblich, wird von den Töchtern erwartet, angemessen zu heiraten, Kinder zu bekommen und sie großzuziehen sowie sich um Haus und Hof zu kümmern. Dabei wird die Wahl des Ehegatten nicht etwa der Liebe wegen von den Töchtern selbst getroffen, sondern von deren Vätern, die sich lukrative Verbindungen für die Zukunft versprechen. Doch dieses von Männern vorbestimmte Leben ist nichts für Theres. Schon früh steht fest: "Niemals würde sie heiraten, niemals würde sie sich in die Ehe zwingen lassen und Mutter werden. Ihr eigener Weg sollte ein anderer werden." (S. 33) Als der Fremde Xaver im Dorf aufkreuzt und die beiden sich näher kommen, sieht Theres ihre Chance gekommen, aus ihrem bisherigen Leben auszubrechen und es zukünftig nach ihren Vorstellungen zu führen. Doch es sollte alles anders kommen. Theres lebt zwar fernab des Dorfes, jedoch ganz auf sich allein gestellt. Ihr einziger Halt ist ihre Tochter Maria. Wir begleiten Theres und Maria durch die harten und einsamen Jahre. Theres mochte ich sehr, auch wenn sie durch ihre schroffe Art auf den ersten Blick nicht sympathisch wirkt. Aber ihre Stärke, ihr Wille, ihr Gerechtigkeitssinn machen aus ihr eine interessante Frau. Der Schreibstil der Autorin ist großartig. Die Verwendung der österreichischen Sprache bei den Dialogen macht die Protagonisten viel nahbarer und authentischer. Die gesamte Geschichte ist atmosphärisch und teilweise düster, wodurch durchgehend eine gewisse Spannung gegeben ist. Die Zwischenkapitel, die sich mit dem Leben der Raubvögel auseinandersetzen, sind sehr gelungen und haben thematisch immer zum Geschehen in der Menschenwelt gepasst. Eine tolle Ergänzung und Verbindung zwischen beiden Welten. Ganz große Leseempfehlung!

  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    28.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Highlight!

    DIE SCHWARZGEHERIN Regina Denk ET: 02.09.24 Tirol, Mitte des 19. Jahrhunderts: Theres verliert früh ihre Mutter, gestorben im Kindbett – gemeinsam mit ihren Brüdern. Die, die das zunächst überlebten, starben später. Am Ende blieben nur sie und ihr Vater zurück. Und Leopold, ihr bester Freund seit Kindertagen, der Sohn vom Xantner Hof. Ihm ist sie versprochen, schon seit der Kindheit. Er ist ihr Gefährte, immer für sie da, nur zum Unfug muss sie ihn stets erst überreden. Als Theres achtzehn ist, planen die Väter die Verlobung und damit die Zusammenführung der beiden großen Höfe. Was sie nicht ahnen: Theres hat ganz andere Pläne. Heiraten will sie nie, ihre Freiheit liebt sie über alles. Dann taucht am Osterfest ein Fremder auf – Xaver Kargl. Seine Ausstrahlung zieht Theres sofort in den Bann. Ungeachtet dessen, dass sie einem anderen versprochen ist, macht er ihr unverhohlen den Hof. Als Wildereien und Einbrüche das Dorf beunruhigen, ist man sich schnell einig: Der Neue muss es gewesen sein. Doch wer nun glaubt, hier sei schon zu viel verraten, sollte dieses Buch unbedingt selbst lesen. Denn Theres ist bald guter Hoffnung – und ihr könnt euch denken, dass diese Nachricht nicht überall auf Freude stößt. Was für ein starkes Buch. Zu gern hätte ich diese Besprechung im Dialekt des Romans geschrieben, so sehr hatte ich das Gefühl, ein paar Tage in diesem abgelegenen Bergdorf verbracht zu haben. Regina Denks Schreibstil ist eindringlich und zugleich ungemein atmosphärisch. Man spürt die Kargheit der Landschaft, hört förmlich die Äste knacken und ist so gefesselt, dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag – aus Angst, etwas zu verpassen. Fazit: Do passt einfach alls zam: a spannender, dichter und ungemein atmosphärischer Roman. A klare Leseempfehlung – und i g’frei mi jetzt scho sehr auf Regina Denks nächsts Buch, des am 02.03.26 erscheint. 5+/5

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