• Produktbild: Die Schwarzgeherin
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Die Schwarzgeherin Roman | Ein fesselnder Roman über eine Frau, die für ihre Freiheit und Unabhänigkeit einsteht

41

24,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

43447

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

02.09.2024

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,8/15/3,8 cm

Gewicht

587 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-44723-9

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

43447

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

02.09.2024

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,8/15/3,8 cm

Gewicht

587 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-44723-9

Herstelleradresse

Droemer HC
Landsberger Straße 346
80687 München
DE

Email: produktsicherheit@droemer-knaur.de

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  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    28.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Highlight!

    DIE SCHWARZGEHERIN Regina Denk ET: 02.09.24 Tirol, Mitte des 19. Jahrhunderts: Theres verliert früh ihre Mutter, gestorben im Kindbett – gemeinsam mit ihren Brüdern. Die, die das zunächst überlebten, starben später. Am Ende blieben nur sie und ihr Vater zurück. Und Leopold, ihr bester Freund seit Kindertagen, der Sohn vom Xantner Hof. Ihm ist sie versprochen, schon seit der Kindheit. Er ist ihr Gefährte, immer für sie da, nur zum Unfug muss sie ihn stets erst überreden. Als Theres achtzehn ist, planen die Väter die Verlobung und damit die Zusammenführung der beiden großen Höfe. Was sie nicht ahnen: Theres hat ganz andere Pläne. Heiraten will sie nie, ihre Freiheit liebt sie über alles. Dann taucht am Osterfest ein Fremder auf – Xaver Kargl. Seine Ausstrahlung zieht Theres sofort in den Bann. Ungeachtet dessen, dass sie einem anderen versprochen ist, macht er ihr unverhohlen den Hof. Als Wildereien und Einbrüche das Dorf beunruhigen, ist man sich schnell einig: Der Neue muss es gewesen sein. Doch wer nun glaubt, hier sei schon zu viel verraten, sollte dieses Buch unbedingt selbst lesen. Denn Theres ist bald guter Hoffnung – und ihr könnt euch denken, dass diese Nachricht nicht überall auf Freude stößt. Was für ein starkes Buch. Zu gern hätte ich diese Besprechung im Dialekt des Romans geschrieben, so sehr hatte ich das Gefühl, ein paar Tage in diesem abgelegenen Bergdorf verbracht zu haben. Regina Denks Schreibstil ist eindringlich und zugleich ungemein atmosphärisch. Man spürt die Kargheit der Landschaft, hört förmlich die Äste knacken und ist so gefesselt, dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag – aus Angst, etwas zu verpassen. Fazit: Do passt einfach alls zam: a spannender, dichter und ungemein atmosphärischer Roman. A klare Leseempfehlung – und i g’frei mi jetzt scho sehr auf Regina Denks nächsts Buch, des am 02.03.26 erscheint. 5+/5

  • Helgas Bücherparadies

    5/5

    28.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mich hat das Buch gleichermaßen gefesselt und berührt

    In einem abgelegenen Tal in Tirol lebt Theres, die seit ihrer Kindheit Leopold versprochen ist. Als der unbekannte Xaver ins Dorf kommt, verliebt sie sich in ihn. Nachdem er spurlos verschwand, stellt sich heraus, dass sie schwanger ist. Aus dem Dorf verstoßen, zieht sie sich in eine Berghütte zurück und lebt dort mit ihrer Tochter Maria. Maria fühlt sich als Erwachsene sehr einsam und wünscht sich, ins Dorf zurückzukehren, was jedoch auch Risiken mit sich bringt. Die Handlung spielt in Tirol gegen Ende des 19. Jahrhunderts und wird in unterschiedlichen Erzählsträngen erzählt. Im Mittelpunkt steht Theres, deren Lebensgeschichte vom Kindheitsalter bis zu ihrem Erwachsensein (38 Jahre) erzählt wird. Ihr unbändiger Drang nach Freiheit und Unabhängigkeit treibt sie voran. Sie wird zur Heilerin und unterstützt Kranke und Leidende, doch jedes Mal, wenn jemand stirbt, muss sie einen hohen Preis dafür zahlen. Parallel dazu wird von Maria, der Tochter von Theres, erzählt. Ihre Kindheit und Jugend sind geprägt von Einsamkeit. Sie möchte den Bergen den Rücken kehren, sehr zum Missfallen ihrer Mutter. Was diesen Roman besonders macht, ist die lebendige, ausdrucksstarke Sprache der Autorin, die Missgunst, Neid, Entbehrungen und Hunger ebenso erfahrbar macht wie das Streben nach Freiheit. Die düstere Stimmung spiegelt die Härte jener Zeit wider und lässt eine große Tragödie deutlich werden. Fazit: Mich hat das Buch von Anfang an gefesselt. Die Beschreibungen der Tiroler Berge, der Kälte des Winters, aber auch die Leidenschaft und der Ernst des Lebens der Menschen tragen maßgeblich zur bedrückenden Intensität bei. Das Buch hinterlässt bei mir einen bleibenden Eindruck, an den ich mich noch lange erinnern werde. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne

  • Bewertung

    5/5

    22.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Düster und unglaublich gut !

    INHALT Mitte des 19. Jahrhunderts. Theres und Leopold. Das war für alle klar! Beide seit der Geburt für einander bestimmt und versprochen. Theres möchte diese Verbindung nicht, verliebt sich in den geheimnisvollen Xaver. Dieser wird in der Dorfgemeinschaft nicht akzeptiert und als Wilderer gehalten. Nachdem die Menschen ihm eine Falle stellen wollten, verschwindet er spurlos. Zurück bleibt die schwangere Theres, die sich nun aus der Gemeinschaft zurückzieht und von nun an auf dem Berg wohnt. Sie brauchen sie allerdings als Kräuterfrau und Hebamme, sodass Theres regelmäßig ins Dorf geht und ihr Wissen gegen Nahrung tauscht. Als Maria älter wird, sehnt sie sich nach dem Leben im Dorf und der Gemeinschaft. EINDRUCK UND FAZIT Diese Geschichte ist von Beginn an düster und bedrückend. Die Geschichte um Theres und Xaver fand ich sehr eindrücklich beschrieben, auch die zugeschriebene Rolle der „Heilerin“ oder „Schwarzgeherin“ fand ich beeindruckend. Die Zeiten wechseln häufig, sodass man sehr konzentriert lesen muss. Theres war schon immer anders, will frei sein und anders leben. Diese Entwicklung zu sehen, hat mich beeindruckt. Wobei mich schockiert hat, wie wenig Frauen in der damaligen Zeit zueinander standen. Die Zeit war geprägt von Neid und Missgunst, alle waren auf sich allein gestellt. Das Ende fand ich überraschend, ein grandioses Buch!!! Große Empfehlung!!

  • Elke

    aus Vaihingen an der Enz

    5/5

    22.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vom Leben, Lieben und Leiden

    Mitte des 19. Jahrhunderts, ein Bergbauerndorf. Weit oben in einem abgelegenen Tal in den Tiroler Bergen. Eine verschworene Gemeinschaft, die sich ihre eigenen Regeln geschaffen hat und deren Einhaltung einfordert, Abweichungen davon nicht duldet. Regina Denk erzählt in „Die Schwarzgeherin“ die Geschichte der Theres Lachermeyer. Eine, die schon als kleines Mädchen anders war, sich diesen ungeschriebenen Gesetzen nicht gebeugt hat. Und das ändert sich auch mit zunehmendem Alter nicht. Sie hat ihren eigenen Kopf, will ihr Leben selbst bestimmen, sich den Erwartungen der Familie nicht unterordnen. Will frei und selbstbestimmt leben, was aber für die Frauen in dieser Zeit (und speziell hier in dieser Gemeinschaft) nicht vorgesehen ist. Das Ausbrechen von Frauen aus vorgegebenen Strukturen ist ein Motiv, das sehr oft in Verbindung mit Landschaften auftaucht, die Herausforderungen sind, in denen den Protagonistinnen alles abverlangt wird. So auch hier. Aber meist sind sie auf sich allein gestellt, haben nicht, wie in diesem Fall, noch die Verantwortung für ein Kind. Hier Theres‘ unehelich geborene Tochter Maria, mittlerweile achtzehn Jahre alt, die an diesem isolierten Leben leidet und, anders als ihre Mutter, unter allen Umständen ins Dorf zurück will. Denk lässt uns in Kopf und Herz dieser beiden Frauen schauen, nutzt dazu nicht nur abwechselnd die verschiedenen Sichtweisen von Maria und Theres, sondern im Fall der letzteren auch die beiden alles entscheidenden Jahre 1863 und 1882. Die Sprache herausragend, die Innenansichten berührend und in Kombination mit den Beschreibungen der beklemmenden Atmosphäre, der engstirnigen Dorfbewohner sowie der unwirtlichen, rauen Bergwelt einfach nur großartig. Und das Finale? Kommt mit einem Knalleffekt daher und lässt die Düsternis der Hoffnung weichen. Für alle. Ein Highlight. Lesen. Unbedingt!

  • Martina *Blubie*

    aus Schönau

    5/5

    05.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Düsteres aber geniales Drama

    Dieses Buch hatte ich anfangs gar nicht auf dem Schirm, aber dann häuften sich die positiven Besprechungen und weil das Cover einfach der absolute Wahnsinn ist, wollte ich es dann doch endlich wissen. Auf den ersten Seiten hatte ich ja noch, nach jedem Absatz den Holladarädullijöh-Chor aus dem Watzmann im Ohr, aaaaber... spätestens auf Seite 10 war der dann endlich stumm und ich konnte mich in das kalte, karge und extrem düstere Setting fallen lassen. Genial! Ich mochte einfach alles an diesem Buch: das Finstere, die kargen Dialoge, die extreme Dramatik ohne Heimatschnulzenkitsch. Schön auch die Zwischenspiele aus der Sicht der Adlerin - ich hatte viele tolle Bilder im Kopf. Ich habe die Enge dieser bigotten und grausamen Gemeinde gespürt, die Weite - aber auch die Feindseligkeit - der Landschaft, und vor allem den Freiheitsdrang der Hauptprotagonistin. Der Freiheitsdrang, der einen so hohen Preis fordert. Die eine oder andere Unstimmigkeit hätte ich gefunden, aber egal - das Buch hat mich auf so vielen Ebenen so exzellent unterhalten, dass ich darüber hinwegsehen kann. Es ist eine traurige und wütend machende Geschichte und durch ihre brutale Ehrlichkeit sicherlich nicht für jede Leserin geeignet, aber von mir gibt es eine absolute Empfehlung.

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