Produktbild: Laute Nächte

Laute Nächte

23

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

1905

Erscheinungsdatum

22.04.2026

Verlag

Kampa Verlag

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

854 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783311706434

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Barrierefreiheit

  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 A

Verkaufsrang

1905

Erscheinungsdatum

22.04.2026

Verlag

Kampa Verlag

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

854 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783311706434

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  • Nadine Dietz

    aus Pforzheim

    5/5

    17.06.2026

    eBook (ePUB 3)

    Sehr berührend

    Hierbei handelt es sich um meinen ersten Roman der Autorin. Die vielen begeisterten Stimmen haben mich neugierig gemacht und ich war gespannt, was mich erwartet. Im Fokus steht Kenni, dessen Freundin tödlich verunglückt ist. Anne Freytag erzählt aus der Ich- Perspektive und so erlebt man seine Gefühlswelt, die unfassbare Trauer, die in Wellen kommt, sehr intensiv und authentisch beschrieben. Er zieht nach Wien in eine WG und versucht in der neuen Umgebung weiterzuleben. Der Schreibstil ist sehr speziell und er ging mir sehr nah. Ich mochte die detaillierten Beschreibungen von Situationen und auch die Zeichnung der Nebenfiguren war gelungen. Gespannt verfolgte ich, wie sich Kenni mit der Zeit verändert, wie er die geplante Reise wagt und langsam wieder zu sich selbst findet. Er war für mich sehr greifbar und echt. Die tiefgründige Geschichte ist ruhig, sie macht nachdenklich und hat mich tief berührt. Ich werde mir die Autorin auf jeden Fall merken und freue mich schon auf weitere Werke von ihr.

  • Nicoles Bücherwelt

    4/5

    24.04.2026

    eBook (ePUB 3)

    Eine bewegende Geschichte über Freundschaft, Liebe und Verlust

    „Laute Nächte“ ist der neue Roman von Anne Freytag und sie überzeugt auch hier wieder mit ihrem besonderen und einnehmenden Schreibstil. Im Mittelpunkt steht eine WG mitten in Wien, deren Bewohner unterschiedlicher nicht sein könnten. Paul ist der Besitzer der großzügigen Wohnung und war einst ein bekannter Tennisprofi. Während Julia eher still ist und sich oft in ihr Zimmer zurückzieht, redet und lacht Elif gern. Dann ist da noch Kenni – er ist durch Zufall in Wien und in der WG gelandet, da er aus seiner Heimat wegwollte – dem Ort, wo seine Freundin bei einem Autounfall gestorben ist und die sorgfältig geplante Reise mit einem Camper nur noch eine traurige Erinnerung ist. Zuletzt eingezogen ist Harry, ein Student aus England, der sich schnell in die ungleiche Gruppe einfügt. Anders als gedacht findet Kenni in seinen Mitbewohnern neue Freunde und in Wien eine neue Heimat. Auch die Reise findet statt - mit Elif, und sie läuft anders als geplant… Neun Jahre später treffen sich die inzwischen ehemaligen Mitbewohner in Zürich wieder und blicken zurück auf ihre gemeinsame Zeit. Doch in dieser langen lauten Nacht kommen zu den damals zurückgelassenen Fragen noch weitere auf. Schließlich gibt es viele Jahre später noch ein weiteres Gespräch… Die Geschichte beginnt im Jahr 2002, in der sich die WG zusammenfindet. Hauptfigur hier ist der zwanzigjährige Kenni, der versucht, den plötzlichen Tod seiner Freundin zu verarbeiten. Klar, nah und sehr feinfühlig schildert die Autorin in der Ich-Perspektive dessen Gefühle und Erinnerungen. Schnell wird deutlich, dass er den Verlust seiner Freundin vor gut einem Jahr noch längst nicht verarbeitet hat – dieses wird an vielen Punkten sehr bewegend geschildert. Gleichzeitig lernen wir durch seine Sichtweise auch seine Mitbewohner besser kennen: Paul, Elif, Julia und Harry. Die so unterschiedlichen jungen Menschen haben jede und jeder eigene Probleme, Wünsche und Träume. Besonders im ersten Drittel bekommt man einen guten Eindruck in die Dynamik der Gruppe, die sich spannend verfolgen lässt. Die Handlung spielt auf drei Zeitebenen: Beginnend im Jahr 2002 in Wien, geht es neun Jahre später nach Zürich und schließlich in die Gegenwart – zurück nach Wien. Der Hauptteil der Geschichte ist aber im Jahr 2002 angesiedelt, auch ist die Reise von Kenni und Elif ein zentraler Punkt. Zusammen mit dem Wiedersehen viele Jahre später gerät nochmal einiges ins Rollen und führt zu einem stimmigen Finale. Nur im Abschnitt mit der Reise gab es zwischendurch einzelne Momente, die ich etwas in die Länge gezogen fand. Mein Fazit: Ein bewegender Roman über Freundschaft, Liebe und Verlust – klar, nah und atmosphärisch dicht erzählt. Die so unterschiedlichen Charaktere, die in der WG aufeinandertreffen sind stark gezeichnet - Anne Freytag schreibt direkt, einnehmend und fängt auch Momentaufnahmen unheimlich gut ein was mir sehr gefallen hat. Bis auf Kleinigkeiten ein wirklich lesenswerter Roman, dem ich 4,5 Sterne gebe.

  • MarieOn

    5/5

    03.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Trauer in all ihren Facetten

    Kenni hat Paul über eine Annonce gefunden und mit ihm das WG-Zimmer in Wien. Warum Wien weiß er eigentlich nicht, es hätte jede Stadt sein können außer München, wo ihn alles an sie erinnert. Denn sie ist tot und er erträgt es nicht. Pauls Wohnung ist über zweihundert Quadratmeter groß und abgefahren schön. Große helle Räume mit Stuck an den Decken, Fischgrätparkett. Im Gäste-WC blutrote Wände, Jugendstilkerzenhalter neben golden gerahmten Spiegel. Im Wohnzimmer ein riesiges Sofa in L-Form, das die Bezeichnung Landschaft verdient. Ein großer Kachelofen mit Löwenköpfen an den Seiten, Flachbildschirm auf Plexiglas. In der Küche trifft altes Holz auf Edelstahl. Neben seinem Zimmer wohnt Elif, sie ist auch gerade erst eingezogen. Am Ende des Flurs lebt Julia, sie hat das kleinste Zimmer wegen der Kosten und so. Paul hat zwei Zimmer, getrennt durch eine Flügeltür. Kenni dachte, die Wohnung gehört Pauls Eltern, aber er hat sie selbst gekauft. Hat Tennis gespielt und muss ne größere Nummer gewesen sein, jetzt hat er Depressionen. Elif bringt oft etwas zu Essen mit, die Reste aus dem Imbiss ihres Vaters, Köfte, Kebab und Eyran. Manchmal macht sie ihnen sonntags Frühstück, haut Paprika, Tomaten und Eier mit viel Zwiebeln und Knoblauch in die Pfanne. Und sie redet viel, was ihr so durch den Kopf geht oder an ihr drückt und manchmal läuft sie im Spitzen-BH und Tanga durch den Flur. Ohne Elif wären Paul und Kenni nichts als zwei depressive Männer. Fazit: Die mehrfach ausgezeichnete Autorin hat wieder ihr psychologisches Kaleidoskop ausgepackt und mich an Stellen berührt, die ich in meinem Alltag so nicht spüre. Ihr Ich-erzählender Protagonist spricht im Präsens zu mir und ich erfahre, dass er seine Freundin durch einen Autounfall verloren hat. Er hält München, ihre gemeinsamen Freunde und Vater und Bruder nicht aus und zieht nach Wien. In Pauls WG passiert, was nicht sein darf. Er verliebt sich in die lebhafte Elif, die selbst mitten in einer toxischen Beziehung steckt und stürzt in einen Loyalitätskonflikt. Schon bei dem Gedanken an Elif glaubt er seine verstorbene Freundin zu betrügen. Die Autorin hat alle Facetten der Trauer/des Verlusts virtuos bespielt und real aufgearbeitet. Der eigentliche Konflikt, der Geschichten so interessant macht, steckt in Kenni selbst. Es gibt so wohltuende, heilsame Situationen, zum Beispiel zwischen Kenni und Paul, dass mir das Herz überfließt und so treffende Gedanken, dass ich genaustens nachvollziehen kann, wie Kenni fühlt. Auch Kennis Trauerambivalenz: Sie war das beste, was ihm je passiert ist, aber sie konnte auch richtig mies sein, ist so gut eingefangen. Diese Geschichte muss der Autorin einiges abverlangt haben und ich bin froh, dass sie sie durchgezogen hat. Wieder ist ein intensives Psychogramm entstanden, das ich wärmstens empfehle. Ebenfalls richtig gut gefallen hat mir ihr Buch „Blaues Wunder“.

  • Bewertung

    5/5

    21.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührend

    Kenni hat der Tod seiner Freundin völlig aus der Bahn geworfen. Er versucht irgendwie mit dem Verlust umzugehen, verlässt sein altes Leben und zieht in eine WG nach Wien. In der WG trifft Kenni auf ganz unterschiedliche Menschen. Sie werden fast eine kleine Familie für ihn und helfen ihm dabei, langsam wieder ins Leben zu finden. Trotzdem plagen ihn immer wieder Schuldgefühle und zu viele Erinnerungen. Wie soll er damit umgehen? Wir begleiten Kenni über viele Jahre hinweg. Dabei geht es nicht nur um Trauerbewältigung, sondern auch um Liebe und Freundschaft. Ein Roman, der ganz still daherkommt und doch so eine unglaubliche Kraft hat. Der Schreibstil ist ganz ruhig und unaufgeregt, doch schafft er es, starke Gefühle hervorzurufen. Kenni und seine Mitbewohner wirken sehr authentisch und nahbar. Besonders die Dynamik zwischen den Mitbewohnern ist richtig stark geschrieben. Die zwischenmenschlichen Beziehungen helfen Kenni, und doch haben die Mitbewohner alle ihren eigenen Schmerz. Es ist so schön zu lesen wie sie sich gegenseitig gut tun. Kennis Heilung dauert und dafür gibt der Roman ihm viel Raum. Die widersprüchlichsten Gefühle muss er durchleben. Auch das wirkt sehr authentisch. Von den großen Zeitsprüngen war ich am Anfang überrascht aber sie sind so wichtig. Besonders um zu aufzuzeigen wie manche Erlebnisse Menschen prägen können. Und dann natürlich die große Frage: Darf man sich erlauben nach so einem schweren Verlust wieder glücklich zu sein? Ein intensives, zutiefst berührendes Buch über Schuld, Verlust den eigenen Platz im Leben. Dieser Roman bleibt definitiv im Kopf. Empfehle ich euch sehr gerne weiter.

  • Kat

    aus Augustusburg

    5/5

    18.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das perfekte Popcorn

    Das perfekte Popcorn kann nur Kenny machen. Mit genau der richtigen Zuckermenge. Popcorn als perfekter Begleiter für großes Kino. Und genau das ist auch das Buch – großes Kino! Anne Freytag hat mich auch mit dieser Geschichte restlos überzeugt, diese Frau kann einfach schreiben! Kenni war gerade mit der Schule fertig und wollte gemeinsam mit seiner Freundin Jasmin auf große Abenteuertour gehen. Dafür haben sie in unzähligen Stunden Arbeit einen alten Camper ausgebaut. Der steht jetzt eingelagert in München denn Jasmin verunglückt tödlich. Kenni zerbricht an diesem Tod fast, er weiß überhaupt nicht mehr wohin mit sich selbst. Und wer Trauer schon einmal selbst erlebt hat, fühlt all das zwischen den Zeilen. Schließlich verlässt Kenni Vater und Bruder und zieht in eine WG in Wien. Diese WG fühlt sich nach einem Zuhause an, gesellig, lebendig aber auch tiefgründig. Ich habe die Mitbewohner geliebt, vor allem Paul! Ihre Gespräche, die Musik, den Kater. Der übrig geblieben ist, genau wie Kenni. Ich habe den Jungen sofort ins Herz geschlossen, seine Trauer, seine Verzweiflung aber auch sein Zweifeln ging mir richtig tief unter die Haut. Der reduzierte Stil hat einen großen Teil dazu beigetragen, es gibt keine großen Gesten sondern wahrhafte und kluge Dialoge, die manchmal witzig sind, manchmal traurig. Die Figuren sind vielschichtig und trotz der Emotionalität wird es nie kitschig. „Laute Nächte“ ist ein Buch über Freundschaft, Familie, Erwachsenwerden und … Trauer. Für mich war es ein großes Highlight.

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