Produktbild: Laute Nächte

Laute Nächte

28

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

1139

Erscheinungsdatum

22.04.2026

Verlag

Kampa Verlag

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

854 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783311706434

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

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Barrierefreiheit

  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 A

Verkaufsrang

1139

Erscheinungsdatum

22.04.2026

Verlag

Kampa Verlag

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

854 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783311706434

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  • Nadine Dietz

    aus Pforzheim

    5/5

    17.06.2026

    eBook (ePUB 3)

    Sehr berührend

    Hierbei handelt es sich um meinen ersten Roman der Autorin. Die vielen begeisterten Stimmen haben mich neugierig gemacht und ich war gespannt, was mich erwartet. Im Fokus steht Kenni, dessen Freundin tödlich verunglückt ist. Anne Freytag erzählt aus der Ich- Perspektive und so erlebt man seine Gefühlswelt, die unfassbare Trauer, die in Wellen kommt, sehr intensiv und authentisch beschrieben. Er zieht nach Wien in eine WG und versucht in der neuen Umgebung weiterzuleben. Der Schreibstil ist sehr speziell und er ging mir sehr nah. Ich mochte die detaillierten Beschreibungen von Situationen und auch die Zeichnung der Nebenfiguren war gelungen. Gespannt verfolgte ich, wie sich Kenni mit der Zeit verändert, wie er die geplante Reise wagt und langsam wieder zu sich selbst findet. Er war für mich sehr greifbar und echt. Die tiefgründige Geschichte ist ruhig, sie macht nachdenklich und hat mich tief berührt. Ich werde mir die Autorin auf jeden Fall merken und freue mich schon auf weitere Werke von ihr.

  • Nicoles Bücherwelt

    4/5

    24.04.2026

    eBook (ePUB 3)

    Eine bewegende Geschichte über Freundschaft, Liebe und Verlust

    „Laute Nächte“ ist der neue Roman von Anne Freytag und sie überzeugt auch hier wieder mit ihrem besonderen und einnehmenden Schreibstil. Im Mittelpunkt steht eine WG mitten in Wien, deren Bewohner unterschiedlicher nicht sein könnten. Paul ist der Besitzer der großzügigen Wohnung und war einst ein bekannter Tennisprofi. Während Julia eher still ist und sich oft in ihr Zimmer zurückzieht, redet und lacht Elif gern. Dann ist da noch Kenni – er ist durch Zufall in Wien und in der WG gelandet, da er aus seiner Heimat wegwollte – dem Ort, wo seine Freundin bei einem Autounfall gestorben ist und die sorgfältig geplante Reise mit einem Camper nur noch eine traurige Erinnerung ist. Zuletzt eingezogen ist Harry, ein Student aus England, der sich schnell in die ungleiche Gruppe einfügt. Anders als gedacht findet Kenni in seinen Mitbewohnern neue Freunde und in Wien eine neue Heimat. Auch die Reise findet statt - mit Elif, und sie läuft anders als geplant… Neun Jahre später treffen sich die inzwischen ehemaligen Mitbewohner in Zürich wieder und blicken zurück auf ihre gemeinsame Zeit. Doch in dieser langen lauten Nacht kommen zu den damals zurückgelassenen Fragen noch weitere auf. Schließlich gibt es viele Jahre später noch ein weiteres Gespräch… Die Geschichte beginnt im Jahr 2002, in der sich die WG zusammenfindet. Hauptfigur hier ist der zwanzigjährige Kenni, der versucht, den plötzlichen Tod seiner Freundin zu verarbeiten. Klar, nah und sehr feinfühlig schildert die Autorin in der Ich-Perspektive dessen Gefühle und Erinnerungen. Schnell wird deutlich, dass er den Verlust seiner Freundin vor gut einem Jahr noch längst nicht verarbeitet hat – dieses wird an vielen Punkten sehr bewegend geschildert. Gleichzeitig lernen wir durch seine Sichtweise auch seine Mitbewohner besser kennen: Paul, Elif, Julia und Harry. Die so unterschiedlichen jungen Menschen haben jede und jeder eigene Probleme, Wünsche und Träume. Besonders im ersten Drittel bekommt man einen guten Eindruck in die Dynamik der Gruppe, die sich spannend verfolgen lässt. Die Handlung spielt auf drei Zeitebenen: Beginnend im Jahr 2002 in Wien, geht es neun Jahre später nach Zürich und schließlich in die Gegenwart – zurück nach Wien. Der Hauptteil der Geschichte ist aber im Jahr 2002 angesiedelt, auch ist die Reise von Kenni und Elif ein zentraler Punkt. Zusammen mit dem Wiedersehen viele Jahre später gerät nochmal einiges ins Rollen und führt zu einem stimmigen Finale. Nur im Abschnitt mit der Reise gab es zwischendurch einzelne Momente, die ich etwas in die Länge gezogen fand. Mein Fazit: Ein bewegender Roman über Freundschaft, Liebe und Verlust – klar, nah und atmosphärisch dicht erzählt. Die so unterschiedlichen Charaktere, die in der WG aufeinandertreffen sind stark gezeichnet - Anne Freytag schreibt direkt, einnehmend und fängt auch Momentaufnahmen unheimlich gut ein was mir sehr gefallen hat. Bis auf Kleinigkeiten ein wirklich lesenswerter Roman, dem ich 4,5 Sterne gebe.

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    05.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Verlassen und geborgen

    »Irgendwo habe ich gelesen, dass manche Menschen bereits mit fünfundzwanzig sterben, aber erst mit fünfundsiebzig beerdigt werden. Ich war neunzehn, als ich gestorben bin.« (Seite 301) - Kenni flieht nach einem persönlichen Verlust nach Wien, dort wohnt er in einer Wohngemeinschaft zusammen mit Elif und Julia bei Paul, ein weiterer Mitbewohner kommt später hinzu. Gefangen zwischen Trauer und einem Neuanfang fühlt er sich wie ein führerloses Boot auf dem Meer, verarbeitet den Tod seiner Freundin schlecht und trifft miese Entscheidungen, die zu einem Bruch führen. Zehn Jahre später gibt es ein Wiedersehen der vier früheren Freunde, es folgt eine laute Nacht. Wieder vergehen Jahre, bis es ein erneutes Treffen gibt. - »Wir hatten so viele Nächte zusammen, laute und solche, die leise waren. Die jedenfalls so schienen. Doch rückblickend waren sie die lautesten von allen. Und diese Nacht reiht sich nahtlos ein. Eine Nacht, an deren Anfang ich ein anderer war.« (Seite 196) - Dieses Buch handelt von Trauer, dem Tod, dem Verlust und dem Umgang mit ihnen. Es handelt aber auch von Liebe, der ersten, der großen, der vergangenen und der zukünftigen. Einer Liebe, die nimmt, ohne zu geben, und einer, die gibt, ohne zu fragen, was sie als Gegenwert bekommt. Es handelt von Freundschaft, von Hoffnung und Heilung, der Weg zur letzteren ist steinig und schwer. Diese Geschichte ist anstrengend und federleicht, diese Geschichte ist eine der schlimmsten und schönsten zugleich. - »Ich glaube, Erkenntnis ist der schrecklichste Schlag von allen, tausend Fäuste, die einen gleichzeitig treffen.« (Seite 301) - Jedes Buch von Anne Freytag ist anders, jedes ein eigenes Universum, ein anderer Bereich. Dieses jedoch hat mich bereits auf den ersten Seiten mitten ins Herz getroffen, mich seufzen lassen, mich dermaßen berührt, dass es weh tat, aber es war ein schönes Gefühl. So viele Sätze, die ich am liebsten einrahmen würde, findet man selten - trotz Trauer und Schmerz. Am Ende war ich fast unglücklich darüber, dass es vorbei war, aber auch überglücklich, dass ich dabei gewesen bin. Es war einfach wunderschön.

  • Bewertung

    5/5

    28.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gespräche die man gerne selber führen möchte

    Und wieder ein totaler Glücksfall. Anne Freytag erzählt uns einen Kosmos der gerne unserer sein könnte. Sie lässt uns beide Seiten von Dialogen erleben, die wir gerne selber führen würden und bleibt dabei immer motivierend für persönliche Entwicklung, macht Lust auf neue Blickwinkel … Und es prickelt immer ganz wunderbar! Danke - Ossi

  • MarieOn

    5/5

    03.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Trauer in all ihren Facetten

    Kenni hat Paul über eine Annonce gefunden und mit ihm das WG-Zimmer in Wien. Warum Wien weiß er eigentlich nicht, es hätte jede Stadt sein können außer München, wo ihn alles an sie erinnert. Denn sie ist tot und er erträgt es nicht. Pauls Wohnung ist über zweihundert Quadratmeter groß und abgefahren schön. Große helle Räume mit Stuck an den Decken, Fischgrätparkett. Im Gäste-WC blutrote Wände, Jugendstilkerzenhalter neben golden gerahmten Spiegel. Im Wohnzimmer ein riesiges Sofa in L-Form, das die Bezeichnung Landschaft verdient. Ein großer Kachelofen mit Löwenköpfen an den Seiten, Flachbildschirm auf Plexiglas. In der Küche trifft altes Holz auf Edelstahl. Neben seinem Zimmer wohnt Elif, sie ist auch gerade erst eingezogen. Am Ende des Flurs lebt Julia, sie hat das kleinste Zimmer wegen der Kosten und so. Paul hat zwei Zimmer, getrennt durch eine Flügeltür. Kenni dachte, die Wohnung gehört Pauls Eltern, aber er hat sie selbst gekauft. Hat Tennis gespielt und muss ne größere Nummer gewesen sein, jetzt hat er Depressionen. Elif bringt oft etwas zu Essen mit, die Reste aus dem Imbiss ihres Vaters, Köfte, Kebab und Eyran. Manchmal macht sie ihnen sonntags Frühstück, haut Paprika, Tomaten und Eier mit viel Zwiebeln und Knoblauch in die Pfanne. Und sie redet viel, was ihr so durch den Kopf geht oder an ihr drückt und manchmal läuft sie im Spitzen-BH und Tanga durch den Flur. Ohne Elif wären Paul und Kenni nichts als zwei depressive Männer. Fazit: Die mehrfach ausgezeichnete Autorin hat wieder ihr psychologisches Kaleidoskop ausgepackt und mich an Stellen berührt, die ich in meinem Alltag so nicht spüre. Ihr Ich-erzählender Protagonist spricht im Präsens zu mir und ich erfahre, dass er seine Freundin durch einen Autounfall verloren hat. Er hält München, ihre gemeinsamen Freunde und Vater und Bruder nicht aus und zieht nach Wien. In Pauls WG passiert, was nicht sein darf. Er verliebt sich in die lebhafte Elif, die selbst mitten in einer toxischen Beziehung steckt und stürzt in einen Loyalitätskonflikt. Schon bei dem Gedanken an Elif glaubt er seine verstorbene Freundin zu betrügen. Die Autorin hat alle Facetten der Trauer/des Verlusts virtuos bespielt und real aufgearbeitet. Der eigentliche Konflikt, der Geschichten so interessant macht, steckt in Kenni selbst. Es gibt so wohltuende, heilsame Situationen, zum Beispiel zwischen Kenni und Paul, dass mir das Herz überfließt und so treffende Gedanken, dass ich genaustens nachvollziehen kann, wie Kenni fühlt. Auch Kennis Trauerambivalenz: Sie war das beste, was ihm je passiert ist, aber sie konnte auch richtig mies sein, ist so gut eingefangen. Diese Geschichte muss der Autorin einiges abverlangt haben und ich bin froh, dass sie sie durchgezogen hat. Wieder ist ein intensives Psychogramm entstanden, das ich wärmstens empfehle. Ebenfalls richtig gut gefallen hat mir ihr Buch „Blaues Wunder“.

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