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Produktbild: Laute Nächte

Laute Nächte

28

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1681

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.04.2026

Verlag

Kampa Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,8/13,4/3,8 cm

Gewicht

474 g

Farbe

Altrosa / Ozeanblau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-311-10166-6

Beschreibung

Rezension

»Ein emotionaler Roman über Trauer, junge Liebe, verdrängte Gefühle und auch über Lebenswege, die nicht immer linear verlaufen.«
Ramona Nickl / Harper’s Bazaar

»Ich bin absolut beeindruckt davon, wie Anne Freytag es schafft, ganz unterschiedliche Themen in Bücher zu verpacken […] Sie kann irgendwie wirklich alles schreiben.«
Instagram @katja_liest

»Anne Freytag hat es wieder geschafft: Sie hat einen Roman geschrieben, der mich tief berührt und zu Tränen gerührt hat. Sie findet immer genau die richtigen Worte für Gefühle und Unausgesprochenes.«
Instagram @literaturmaedchen_

»Es geht um das Gefühl, das entsteht, wenn du im Buch den Titel entdeckst. Für mich ist das wie ein kleiner Orgasmus im Kopf.«

Produktdetails

Verkaufsrang

1681

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.04.2026

Verlag

Kampa Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,8/13,4/3,8 cm

Gewicht

474 g

Farbe

Altrosa / Ozeanblau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-311-10166-6

Herstelleradresse

Verlegerdienst München
Gutenbergstraße 1
82205 Gilching
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    05.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Verlassen und geborgen

    »Irgendwo habe ich gelesen, dass manche Menschen bereits mit fünfundzwanzig sterben, aber erst mit fünfundsiebzig beerdigt werden. Ich war neunzehn, als ich gestorben bin.« (Seite 301) - Kenni flieht nach einem persönlichen Verlust nach Wien, dort wohnt er in einer Wohngemeinschaft zusammen mit Elif und Julia bei Paul, ein weiterer Mitbewohner kommt später hinzu. Gefangen zwischen Trauer und einem Neuanfang fühlt er sich wie ein führerloses Boot auf dem Meer, verarbeitet den Tod seiner Freundin schlecht und trifft miese Entscheidungen, die zu einem Bruch führen. Zehn Jahre später gibt es ein Wiedersehen der vier früheren Freunde, es folgt eine laute Nacht. Wieder vergehen Jahre, bis es ein erneutes Treffen gibt. - »Wir hatten so viele Nächte zusammen, laute und solche, die leise waren. Die jedenfalls so schienen. Doch rückblickend waren sie die lautesten von allen. Und diese Nacht reiht sich nahtlos ein. Eine Nacht, an deren Anfang ich ein anderer war.« (Seite 196) - Dieses Buch handelt von Trauer, dem Tod, dem Verlust und dem Umgang mit ihnen. Es handelt aber auch von Liebe, der ersten, der großen, der vergangenen und der zukünftigen. Einer Liebe, die nimmt, ohne zu geben, und einer, die gibt, ohne zu fragen, was sie als Gegenwert bekommt. Es handelt von Freundschaft, von Hoffnung und Heilung, der Weg zur letzteren ist steinig und schwer. Diese Geschichte ist anstrengend und federleicht, diese Geschichte ist eine der schlimmsten und schönsten zugleich. - »Ich glaube, Erkenntnis ist der schrecklichste Schlag von allen, tausend Fäuste, die einen gleichzeitig treffen.« (Seite 301) - Jedes Buch von Anne Freytag ist anders, jedes ein eigenes Universum, ein anderer Bereich. Dieses jedoch hat mich bereits auf den ersten Seiten mitten ins Herz getroffen, mich seufzen lassen, mich dermaßen berührt, dass es weh tat, aber es war ein schönes Gefühl. So viele Sätze, die ich am liebsten einrahmen würde, findet man selten - trotz Trauer und Schmerz. Am Ende war ich fast unglücklich darüber, dass es vorbei war, aber auch überglücklich, dass ich dabei gewesen bin. Es war einfach wunderschön.

  • Bewertung

    5/5

    28.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gespräche die man gerne selber führen möchte

    Und wieder ein totaler Glücksfall. Anne Freytag erzählt uns einen Kosmos der gerne unserer sein könnte. Sie lässt uns beide Seiten von Dialogen erleben, die wir gerne selber führen würden und bleibt dabei immer motivierend für persönliche Entwicklung, macht Lust auf neue Blickwinkel … Und es prickelt immer ganz wunderbar! Danke - Ossi

  • MarieOn

    5/5

    03.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Trauer in all ihren Facetten

    Kenni hat Paul über eine Annonce gefunden und mit ihm das WG-Zimmer in Wien. Warum Wien weiß er eigentlich nicht, es hätte jede Stadt sein können außer München, wo ihn alles an sie erinnert. Denn sie ist tot und er erträgt es nicht. Pauls Wohnung ist über zweihundert Quadratmeter groß und abgefahren schön. Große helle Räume mit Stuck an den Decken, Fischgrätparkett. Im Gäste-WC blutrote Wände, Jugendstilkerzenhalter neben golden gerahmten Spiegel. Im Wohnzimmer ein riesiges Sofa in L-Form, das die Bezeichnung Landschaft verdient. Ein großer Kachelofen mit Löwenköpfen an den Seiten, Flachbildschirm auf Plexiglas. In der Küche trifft altes Holz auf Edelstahl. Neben seinem Zimmer wohnt Elif, sie ist auch gerade erst eingezogen. Am Ende des Flurs lebt Julia, sie hat das kleinste Zimmer wegen der Kosten und so. Paul hat zwei Zimmer, getrennt durch eine Flügeltür. Kenni dachte, die Wohnung gehört Pauls Eltern, aber er hat sie selbst gekauft. Hat Tennis gespielt und muss ne größere Nummer gewesen sein, jetzt hat er Depressionen. Elif bringt oft etwas zu Essen mit, die Reste aus dem Imbiss ihres Vaters, Köfte, Kebab und Eyran. Manchmal macht sie ihnen sonntags Frühstück, haut Paprika, Tomaten und Eier mit viel Zwiebeln und Knoblauch in die Pfanne. Und sie redet viel, was ihr so durch den Kopf geht oder an ihr drückt und manchmal läuft sie im Spitzen-BH und Tanga durch den Flur. Ohne Elif wären Paul und Kenni nichts als zwei depressive Männer. Fazit: Die mehrfach ausgezeichnete Autorin hat wieder ihr psychologisches Kaleidoskop ausgepackt und mich an Stellen berührt, die ich in meinem Alltag so nicht spüre. Ihr Ich-erzählender Protagonist spricht im Präsens zu mir und ich erfahre, dass er seine Freundin durch einen Autounfall verloren hat. Er hält München, ihre gemeinsamen Freunde und Vater und Bruder nicht aus und zieht nach Wien. In Pauls WG passiert, was nicht sein darf. Er verliebt sich in die lebhafte Elif, die selbst mitten in einer toxischen Beziehung steckt und stürzt in einen Loyalitätskonflikt. Schon bei dem Gedanken an Elif glaubt er seine verstorbene Freundin zu betrügen. Die Autorin hat alle Facetten der Trauer/des Verlusts virtuos bespielt und real aufgearbeitet. Der eigentliche Konflikt, der Geschichten so interessant macht, steckt in Kenni selbst. Es gibt so wohltuende, heilsame Situationen, zum Beispiel zwischen Kenni und Paul, dass mir das Herz überfließt und so treffende Gedanken, dass ich genaustens nachvollziehen kann, wie Kenni fühlt. Auch Kennis Trauerambivalenz: Sie war das beste, was ihm je passiert ist, aber sie konnte auch richtig mies sein, ist so gut eingefangen. Diese Geschichte muss der Autorin einiges abverlangt haben und ich bin froh, dass sie sie durchgezogen hat. Wieder ist ein intensives Psychogramm entstanden, das ich wärmstens empfehle. Ebenfalls richtig gut gefallen hat mir ihr Buch „Blaues Wunder“.

  • Bewertung

    5/5

    21.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührend

    Kenni hat der Tod seiner Freundin völlig aus der Bahn geworfen. Er versucht irgendwie mit dem Verlust umzugehen, verlässt sein altes Leben und zieht in eine WG nach Wien. In der WG trifft Kenni auf ganz unterschiedliche Menschen. Sie werden fast eine kleine Familie für ihn und helfen ihm dabei, langsam wieder ins Leben zu finden. Trotzdem plagen ihn immer wieder Schuldgefühle und zu viele Erinnerungen. Wie soll er damit umgehen? Wir begleiten Kenni über viele Jahre hinweg. Dabei geht es nicht nur um Trauerbewältigung, sondern auch um Liebe und Freundschaft. Ein Roman, der ganz still daherkommt und doch so eine unglaubliche Kraft hat. Der Schreibstil ist ganz ruhig und unaufgeregt, doch schafft er es, starke Gefühle hervorzurufen. Kenni und seine Mitbewohner wirken sehr authentisch und nahbar. Besonders die Dynamik zwischen den Mitbewohnern ist richtig stark geschrieben. Die zwischenmenschlichen Beziehungen helfen Kenni, und doch haben die Mitbewohner alle ihren eigenen Schmerz. Es ist so schön zu lesen wie sie sich gegenseitig gut tun. Kennis Heilung dauert und dafür gibt der Roman ihm viel Raum. Die widersprüchlichsten Gefühle muss er durchleben. Auch das wirkt sehr authentisch. Von den großen Zeitsprüngen war ich am Anfang überrascht aber sie sind so wichtig. Besonders um zu aufzuzeigen wie manche Erlebnisse Menschen prägen können. Und dann natürlich die große Frage: Darf man sich erlauben nach so einem schweren Verlust wieder glücklich zu sein? Ein intensives, zutiefst berührendes Buch über Schuld, Verlust den eigenen Platz im Leben. Dieser Roman bleibt definitiv im Kopf. Empfehle ich euch sehr gerne weiter.

  • Kat

    aus Augustusburg

    5/5

    18.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das perfekte Popcorn

    Das perfekte Popcorn kann nur Kenny machen. Mit genau der richtigen Zuckermenge. Popcorn als perfekter Begleiter für großes Kino. Und genau das ist auch das Buch – großes Kino! Anne Freytag hat mich auch mit dieser Geschichte restlos überzeugt, diese Frau kann einfach schreiben! Kenni war gerade mit der Schule fertig und wollte gemeinsam mit seiner Freundin Jasmin auf große Abenteuertour gehen. Dafür haben sie in unzähligen Stunden Arbeit einen alten Camper ausgebaut. Der steht jetzt eingelagert in München denn Jasmin verunglückt tödlich. Kenni zerbricht an diesem Tod fast, er weiß überhaupt nicht mehr wohin mit sich selbst. Und wer Trauer schon einmal selbst erlebt hat, fühlt all das zwischen den Zeilen. Schließlich verlässt Kenni Vater und Bruder und zieht in eine WG in Wien. Diese WG fühlt sich nach einem Zuhause an, gesellig, lebendig aber auch tiefgründig. Ich habe die Mitbewohner geliebt, vor allem Paul! Ihre Gespräche, die Musik, den Kater. Der übrig geblieben ist, genau wie Kenni. Ich habe den Jungen sofort ins Herz geschlossen, seine Trauer, seine Verzweiflung aber auch sein Zweifeln ging mir richtig tief unter die Haut. Der reduzierte Stil hat einen großen Teil dazu beigetragen, es gibt keine großen Gesten sondern wahrhafte und kluge Dialoge, die manchmal witzig sind, manchmal traurig. Die Figuren sind vielschichtig und trotz der Emotionalität wird es nie kitschig. „Laute Nächte“ ist ein Buch über Freundschaft, Familie, Erwachsenwerden und … Trauer. Für mich war es ein großes Highlight.

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