Produktbild: Silberküste
Band 11 Neu

Silberküste Luc Verlains winterlichster Fall

Aus der Reihe Luc Verlain ermittelt
11

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

44

Erscheinungsdatum

02.09.2026

Verlag

Hoffmann & Campe

Seitenzahl

300 (Printausgabe)

Dateigröße

4235 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783455021950

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ePUB

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44

Erscheinungsdatum

02.09.2026

Verlag

Hoffmann & Campe

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300 (Printausgabe)

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4235 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783455021950

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  • Jürg K.

    5/5

    12.09.2026

    eBook (ePUB)

    Krimi mit Lokalcharakter

    Das Cover hat mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht. Die Geschichte hat für mich diese stille, winterliche Schwere, die nicht nur aus dem schneereichsten Winter der Aquitaine stammt, sondern aus der Art, wie der Roman seine Figuren betrachtet. Die Geschichte beginnt scheinbar klar eine angefahrene Frau, ein gewalttätiger Ehemann, ein naheliegender Verdacht. Doch genau diese vermeintliche Einfachheit macht den Roman spannend, denn sehr schnell spürt man, dass unter der Oberfläche etwas viel Dunkleres liegt. Luc Verlain ist hier nicht nur Ermittler, sondern Beobachter einer Gemeinschaft, die sich hinter Weihnachtslichtern und Küstenidylle versteckt. Die tote Krankenschwester wird zu einer Figur, die man trotz ihrer kurzen Präsenz nicht vergisst, mutig, wachsam, jemand, der sich nicht mit Ungerechtigkeit abfindet. Dass sie selbst recherchierte, dass alte Menschen entlang der Silberküste unter verdächtigen Umständen starben, verleiht dem Roman eine leise Tragik, als hätte sie versucht, ein Licht anzuzünden, das andere lieber gelöscht hätten. Besonders eindrucksvoll ist die Spur ins Kloster. Der charmante Priester, der dort seine Fäden zieht, wirkt wie eine Figur aus einem moralischen Schattenreich: freundlich, kultiviert, und doch spürt man sofort, dass seine Ruhe nicht harmlos ist. Diese Mischung aus religiöser Stille und unterschwelliger Bedrohung gibt dem Roman eine fast mystische Spannung. Für mich ein Krimi, der nicht laut ist, sondern eindringlich. Ein Winterbuch über Mut, Macht und die Frage, wer über das Leben anderer entscheidet.

  • Flyspy

    5/5

    09.09.2026

    eBook (ePUB)

    Heiße und kalte Spuren

    Für mich war es ein Wiedereinstieg in die Reihe, ich kenne einige Romane und konnte mich jetzt in Band 11 direkt wieder einfinden. Die Protagonisten waren noch vertraut, auch wenn es in der Zwischenzeit im privaten Umfeld die ein oder andere einige Veränderungen gab. Alexander Oetkers Schreibstil liest sich flüssig und er geizt auch nicht mit Beschreibungen über die schöne Region, das Winterflair wird gut transportiert. Da ich auch schon auf der Düne von Pilat war (allerdings im Sommer), gefiel mir die Vorstellung der mit Schnee bedeckten Düne gut. Die Charaktere kommen sehr authentisch rüber. Lucs kleine Familie ist sympathisch und im weiteren Umfeld vermischt sich manchmal privates und berufliches, wie so oft im Leben. Es dauert nicht lange bis zum Fall, bei dem zunächst nicht klar ist, ob es sich um einen Unfall oder einen Mord handelt. Die weiteren Ermittlungen offenbaren noch mehr und die gehäuften Todesfälle an älteren Personen lassen zu Beginn noch nicht erahnen, wie alles zusammenhängt. Und dann noch als Nebenschauplatz die Verhandlung gegen Lucs Kollegen Yacine, was Luc zu schaffen macht. Ein spannender und empfehlenswerter Regionalkrimi, der sich gut liest und am Ende eine nachvollziehbare und noch überraschende Aufklärung bietet. Der Krimi lässt sich auch ohne Vorkenntnisse der vorherigen Bände lesen.

  • Bellis-Perennis

    aus Wien

    5/5

    07.09.2026

    eBook (ePUB)

    Winter im Aquitaine

    In seinem 11. Fall für Luc Verlain und sein Team entführt uns Alexander Oetker in das tief verschneite Aquitaine. Es ist wenige Tage vor Weihnachten als ein Spaziergänger bei seinem Rundgang mit dem Hund die Leiche der beliebten Gemeindekrankenschwester findet. Bei oberflächlicher Betrachtung der Toten sieht es so aus, als handle es sich um einen Verkehrsunfall mit Fahrerflucht, wenn, wenn da nicht die Würgemale am Hals der Toten wären. Recht schnell stoßen Luc und seine Kollegin Rose Schillinger nicht nur auf den gewalttätigen Ex-Ehemann sondern auch auf eine ungewöhnlich hohe Todesrate bei älteren Menschen, die augenscheinlich keine Verwandten mehr haben. Es scheint, als hätte das Opfer eine Entdeckung gemacht, die weite Kreise zieht. Als sich ein schwerwiegender Verdacht gegen mehrere honorige Personen erhärtet, greift Luc Verlain zu einer nicht ganz ungefährliche Maßnahme. Während sie sich in diesen neuen Fall hineinknieen, muss sich Yacine, der im letzte Fall („Strandgut“) einen Verdächtigen erschossen hat, vor Gericht verantworten. Bei einer Verurteilung wegen ungerechtfertigten Schusswaffengebrauchs, droht ihm die Entlassung aus dem Polizeidienst und Gefängnis. Auch Luc, als Vorgesetzter und Augenzeuge, muss aussagen. Wie wird das Urteil ausfallen? Meine Meinung: Wie in den Vorgängern präsentiert uns Alexander Oetker Land und Leute des Aquitaine, diesmal aber tief verschneit, ohne Horden von Touristen, sondern zurückgeworfen auf sich selbst. So muss ein Hotel extra für Verlain und Schillinger die Winterruhe unterbrechen und der hektische Betrieb ist einer glitzernden Schneelandschaft gewichen. Natürlich dürfen, neben den durchaus unkonventionellen Ermittlungen, man will ja das kommende Weihnachtsfest in Ruhe feiern, ein paar Minuten des Innehaltens, um das silberfarben glänzende Meer zu betrachten, nicht fehlen. Alexander Oetker spricht ein ernstes Thema an, das komplex und nicht nur in Frankreich zu finden ist: Die Landflucht und Überalterung der Gesellschaft sowie das Fehlen von Infrastruktur wie Geschäfte und medizinischer Versorgung. Zudem spricht der Autor die gesellschaftliche Veränderung an, die Polizisten immer wieder zu Feindbildern deklariert, wie Medien, die über ausufernde Polizeigewalt schreiben, ohne nähere Hintergründe des Einsatzes zu kennen. Spannende Szenen wechseln sich mit Einblicken in das persönliche Leben der Protagonisten ab. Der Krimi liest flüssig und stimmig, auch wenn die aktuell herrschenden Temperaturen von jenseits der 30 Grad keine winterliche Stimmung aufkommen haben lassen. Fazit: Gerne gebe ich diesem Krimi, der uns in das winterliche Aquitaine entführt, 5 Sterne.

  • Gavroche

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    10.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Christine

    Ich habe mich schon im Frühjahr gefreut, als ich im Nachwort des Vorgängers gelesen habe, dass es dieses Mal schon im Herbst einen neuen Fall für Luc Verlain gibt und so musste ich das Buch auch sofort lesen. Nach den nervenaufreibenden Ereignissen rund um Yacine war ich besonders gespannt, wie es da weitergehen wird - und das spielt hier zum Glück auch eine Rolle. Es ist Winter in der Aquitaine. Christine ist als infirmière für mehrere kleine Dörfer an der Silberküste zuständig. Vor allem seitdem es immer weniger Ärzte auf dem Land gibt, ist ihre Arbeit als “mobile Krankenschwester” wichtig. Christine liebt ihren Job und ihre zumeist älteren Patienten freuen sich, sie zu sehen, denn sie nimmt sich Zeit und die Patienten ernst. Doch dann stirbt sie und es ist schnell klar, dass es Mord war. Aber wer hat die beliebte junge Frau umgebracht? Luc und Rose ermitteln, Anouk bleibt in Bordeaux und Yacine wartet auf den Ausgang des Prozesses. Die Aquitaine im Winter ist leer, die Touristen nicht da, die Einheimischen verbringen nicht viel Zeit draußen und dann fängt es auch noch ungewöhnlicherweise an zu schneien. Auch der elfte Fall dieser Reihe konnte mich wieder begeistern. Ich kenne die Aquitaine relativ gut und freue mich immer wieder, wenn ich etwas wieder erkenne, denn ich war schon länger nicht mehr dort. Natürlich gibt es neben den landschaftlichen Beschreibungen und dem Alltag auch wieder viel Kulinarisches, so dass ich eigentlich permanent Appetit hatte bei der Lektüre.

  • hasirasi2

    aus Dresden

    5/5

    07.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Die Toten von Mimizam

    „Dies hier war sein Kloster – und die Kanzel war seine Bühne.“ (S. 15) Der charismatische Priester Père Oscar wird von den weiblichen Gemeindemitgliedern gern mit George Clooney verglichen. Kein Wunder also, dass sein Kloster bzw. er selbst immer häufiger in den Testamenten älterer Gemeindemitglieder bedacht wird. Doch als sich deren Todesfälle plötzlich häufen, wird die Gemeindekrankenschwester Christine Menasse misstrauisch. Noch bevor sie ihren Verdacht melden kann, wird sie auf einer abgelegenen Waldstraße überfahren. Luc Verlaine und Rose Schillinger leisten Amtshilfe. Kurz vor Weihnachten ist es in Bordeaux vergleichsweise ruhig, so dass sie sich den Ermittlungen an der Silberküste widmen können. Zunächst scheint Christines vorbestrafter und gewalttätiger Exmann der offensichtliche Täter zu sein. Doch dann erzählt Christines Freund von ihrem Verdacht: In letzter Zeit seien ungewöhnlich viele ihrer Patienten gestorben, und irgendetwas schien bei den Hausverkäufen, den Testamenten und den Verbindungen zur Kirche nicht zu stimmen. Luc und Rose werden hellhörig. Père Oscar hingegen weist jede Schuld von sich. Schließlich habe er sich gemeinsam mit Christine oft als einer der wenigen liebevoll um die alten Menschen gekümmert – und diese hätten ihn aus Dankbarkeit in ihren Testamenten bedacht. „Silberküste“ ist bereits 11. Fall von Luc Verlain. Eigentlich freut sich die Familie auf Weihnachten, das Lucs und Anouks kleine Tochter Aurélie zum ersten Mal ganz bewusst erleben wird. Doch die Ermittlungen zu Christines Tod haben Vorrang. Die beliebte Krankenschwester arbeitete selbstständig und war bestens mit ihren Patienten vertraut. Um den Täter zu überführen, müssen Luc, Rose und Anouk schließlich schwere Geschütze auffahren – und dabei teilweise an die Grenzen der Legalität gehen. Parallel dazu beschäftigt das Commissariat der Prozess gegen ihren Kollegen Yacine, der im letzten Fall einen Verdächtigen erschossen hat und sich nun dafür verantworten muss. Die Belastung ist für alle spürbar und wirft zusätzlich einen Schatten auf die bevorstehenden Feiertage. Währenddessen liegt das Aquitaine unter einer dichten Schneedecke. Die meisten Hotels und Auberges haben geschlossen, denn um diese Jahreszeit verirren sich nur wenige Urlauber an die Küste. Die winterliche Landschaft wirkt dadurch besonders ursprünglich, ruhig und beinahe friedlich – ein reizvoller Kontrast zu den düsteren Ereignissen, die Luc und Rose aufdecken müssen. Auch in diesem Fall verbindet die Reihe Spannung und Atmosphäre mit dem Privatleben ihrer Ermittler. Zwischen Mordermittlungen, Gerichtsprozess und beruflichen Belastungen rücken Familie, Zusammenhalt und die kleinen Freuden des Lebens in den Mittelpunkt. Und natürlich dürfen auch die kulinarischen Genüsse nicht fehlen, mit denen man sich im winterlichen Aquitaine auf Weihnachten einstimmt. Ein stimmungsvoller Krimi für die kalte Jahreszeit, bei dem die verschneite Silberküste eine fast idyllische Kulisse für ein ausgesprochen düsteres Verbrechen bildet.

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