Produktbild: Das Haus der Türen

Das Haus der Türen »Ein Meisterwerk!« DEUTSCHLANDFUNK KULTUR — Roman | Longlist The Booker Prize 2023

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15,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

8331

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.04.2026

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,6/12,5/2,6 cm

Gewicht

342 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The House of Doors

Übersetzt von

Michaela Grabinger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0562-5

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

8331

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.04.2026

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,6/12,5/2,6 cm

Gewicht

342 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The House of Doors

Übersetzt von

Michaela Grabinger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0562-5

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

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  • Bewertung

    5/5

    06.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Absolut lesenswert

    Als jemand der sonst ganz andere Genre ließt, bin ich einer Empfehlung folgend auf dieses Buch aufmerksam geworden. Es erzählt eine ganz eigene Geschichte über Lesley und Willie mit Themen, die auch heute noch große gesellschaftliche Relevanz haben. Die Freundschaft der beiden fußt zunächst auf Misstrauen, wird später aber wunderbar zugeneigt. Mit beiden Charakteren kann man wunderbar mitfühlen. Dass wahre Begebenheiten dieses Buch inspirieren, war mir während des Lesens nicht klar, erst im Nachwort erfuhr ich davon. Man kann sich in die Lore glaube ich noch ziemlich eingraben, was ein Pluspunkt ist, wenn einem die Lektüre nah ging.

  • Bewertung

    aus Weil am Rhein

    5/5

    04.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein rundes, wunderbares Buch zum Geniessen

    Zitat: „Er [William Somerset Maugham] schlug seine Notizbücher auf und begann, die Anekdoten und Figurenskizzen zu lesen, die er während seiner monatelangen Reise durch die Federated Malay States eingetragen hatte, durchsuchte sie nach Goldklümpchen, die er, so seine Hoffnung, einschmelzen könnte, um Geschichten daraus zu hämmern.“ Plot und Geschichte: Im Zentrum dieses vielseitigen Buches steht die Entstehungsgeschichte einer der berühmtesten Erzählungen William Somerset Maughams: Der Brief bzw. The Letter. Tan Twang Eng verwebt dabei sehr elegant historische und fiktive Charaktere und zeichnet ein farbenprächtiges Sittengemälde der Federated Malay States. Penang 1921: Willie und sein Liebhaber besuchen Leslie und Robert Hamlyn in Penang. Nach anfänglichem Misstrauen vertraut Leslie ihm Geheimnisse aus ihrem eigenen Leben an und erzählt ihm von dem Mord, den ihre Freundin Ethel Proudlock an ihrem mutmaßlichen Liebhaber begangen hat. Daneben erfährt man viel aus dem Leben und Schreiben „Willies“, über die gesellschaftlichen Verhältnisse in Penang und die jüngere Geschichte Chinas. „Der Brief“ und vier weitere Erzählungen aus „The Casuarina Tree“ sind im Erzählband „Honolulu“ auf deutsch erhältlich. Nach dem ich natürlich sofort „Der Brief“ gelesen habe, wuchs meine Begeisterung für „Das Haus der Türen“ noch zusätzlich. Der Mordfall Ethel Proudlock bzw. Ethels Motive wurden nie offiziell asufgedeckt. Sowohl Maugham wie auch Tan Twang Eng spinnen darum eine fiktive Geschichte. Maughams Version ist durchaus gut, aber was Eng daraus gemacht hat, hat mich noch deutlich mehr begeistert. ✨Themen, Beziehung zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen in den Federated Malay States, gesellschaftliche Zwänge, Homosexualität, Affären, Liebe, Ehe, Revolutionen in China, schreiben, befreiende Wirkung, wenn man sich jemanden anvertrauen kann Sprache und Schreibstil: poetisch, atmosphärisch, leicht melancholisch. positiv: Ein rundes, wunderbares Buch zum Geniessen, das ich ohne Wenn und Aber sehr gerne gelesen habe! negativ: - Handlungsort: Panang Island, Malaysia

  • kaffeeelse

    aus D

    5/5

    15.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Vergangenheit klopft…

    Die Vergangenheit klopft wieder an Das Haus der Türen. Schon der Titel ließ mich aufhorchen. Klingt irgendwie anziehend. Auch das Cover ist absolut gelungen. Und das Buch. Ja, das war ein Lesehighlight! Ich habs geliebt. Ich habs verschlungen. Im ersten Teil des Buches „Das Haus der Türen“ bekommt Lesley Hamlyn 1947 in Doornfontein in Südafrika Post. Ein Buch. Und mit diesem Buch kommen auch die Erinnerungen. Erinnerungen, die eigentlich immer da waren, die nie verschwunden sind. Erinnerungen an ihre Zeit in Penang Island im Cassowary House in Malaysia. Der zweite Teil des Buches führt dann in dieses vergangene Geschehen im Jahr 1921. Eine koloniale Welt entsteht vor den Augen der Lesenden. Flirrend, schwül und ungeheuer anziehend, absolut spannend. Lesley Hamlyn und ihr Mann Robert leben in Penang Island in eben jenem Cassowary House. Sie bekommen Besuch vom Schriftsteller Willie Somerset Maugham, einem alten Freund von Robert. Lesley und Willie freunden sich nach anfänglichen Ressentiments an und finden viele Gemeinsamkeiten, denn Lesley ist keine normale Dame der englischen Kolonialgesellschaft. Lesley hat Wünsche, Wichtigkeiten, Sichten und Geheimnisse, wie auch Willie nicht völlig ehrlich sein Leben leben kann. Beide müssen in ihrer damaligen Welt Stärke entwickeln und natürlich entbrennt mein Herz für beide Charaktere. Kolonialismus, Gleichstellung der Frau, Homosexualität und politischer Kampf sind Themen dieses Buches. Wer meine Lesevorlieben kennt, weiß, das ist genau meins. Ebenso bietet dieses Buch wichtige und interessante Blicke auf William Somerset Maugham. Diese Blicke erwecken eine Neugier in mir. Ebenso ist „Das Haus der Türen“ ein interessanter Blick auf die Einwohner von Penang Island, auf die koloniale Welt in Penang Island, in Malaysia. Das Buch eröffnet einen Blick auf die Chinesen in Penang Island, in Malaysia, zeigt mir bisher Unbekanntes, lässt mein ethnographisch tickendes Herz aufleuchten. Aber nicht nur für den Kopf bietet dieses Buch Nahrung. Auch fürs Herz ist hier viel dabei, Lesley und Robert, ihre Ehe, ihre Probleme, ihre Geheimnisse und auch Willie und seine versteckt auszulebende Liebe. Eine wirkliche wunderschöne Mischung! Lesley, eine Frau der Oberschicht, aber auch sie ist den Regeln der damaligen Welt verpflichtet. Denn ein Zuwiderhandeln bedeutet eine Ächtung, wie es eine Freundin von Lesley erfahren muss. Lesley ist der tragende Charakter des Buches, eine tolle Figur. Ich mag Lesley. Sehr! Genauso wie ich „Das Haus der Türen“ mag. Ein wunderschöner sirrender und flirrender Blick auf eine vergangene Welt. Unterhaltend und auch lehrreich. „Das Haus der Türen“ war für mich ein Lesehighlight. Ich empfehle es sehr! Unbedingt lesen!

  • Kaffeeelse

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    14.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Vergangenheit klopft wieder an

    Das Haus der Türen. Schon der Titel ließ mich aufhorchen. Klingt irgendwie anziehend. Auch das Cover ist absolut gelungen. Und das Buch. Ja, das war ein Lesehighlight! Ich habs geliebt. Ich habs verschlungen. Im ersten Teil des Buches „Das Haus der Türen“ bekommt Lesley Hamlyn 1947 in Doornfontein in Südafrika Post. Ein Buch. Und mit diesem Buch kommen auch die Erinnerungen. Erinnerungen, die eigentlich immer da waren, die nie verschwunden sind. Erinnerungen an ihre Zeit in Penang Island im Cassowary House in Malaysia. Der zweite Teil des Buches führt dann in dieses vergangene Geschehen im Jahr 1921. Eine koloniale Welt entsteht vor den Augen der Lesenden. Flirrend, schwül und ungeheuer anziehend, absolut spannend. Lesley Hamlyn und ihr Mann Robert leben in Penang Island in eben jenem Cassowary House. Sie bekommen Besuch vom Schriftsteller Willie Somerset Maugham, einem alten Freund von Robert. Lesley und Willie freunden sich nach anfänglichen Ressentiments an und finden viele Gemeinsamkeiten, denn Lesley ist keine normale Dame der englischen Kolonialgesellschaft. Lesley hat Wünsche, Wichtigkeiten, Sichten und Geheimnisse, wie auch Willie nicht völlig ehrlich sein Leben leben kann. Beide müssen in ihrer damaligen Welt Stärke entwickeln und natürlich entbrennt mein Herz für beide Charaktere. Kolonialismus, Gleichstellung der Frau, Homosexualität und politischer Kampf sind Themen dieses Buches. Wer meine Lesevorlieben kennt, weiß, das ist genau meins. Ebenso bietet dieses Buch wichtige und interessante Blicke auf William Somerset Maugham. Diese Blicke erwecken eine Neugier in mir. Ebenso ist „Das Haus der Türen“ ein interessanter Blick auf die Einwohner von Penang Island, auf die koloniale Welt in Penang Island, in Malaysia. Das Buch eröffnet einen Blick auf die Chinesen in Penang Island, in Malaysia, zeigt mir bisher Unbekanntes, lässt mein ethnographisch tickendes Herz aufleuchten. Aber nicht nur für den Kopf bietet dieses Buch Nahrung. Auch fürs Herz ist hier viel dabei, Lesley und Robert, ihre Ehe, ihre Probleme, ihre Geheimnisse und auch Willie und seine versteckt auszulebende Liebe. Eine wirkliche wunderschöne Mischung! Lesley, eine Frau der Oberschicht, aber auch sie ist den Regeln der damaligen Welt verpflichtet. Denn ein Zuwiderhandeln bedeutet eine Ächtung, wie es eine Freundin von Lesley erfahren muss. Lesley ist der tragende Charakter des Buches, eine tolle Figur. Ich mag Lesley. Sehr! Genauso wie ich „Das Haus der Türen“ mag. Ein wunderschöner sirrender und flirrender Blick auf eine vergangene Welt. Unterhaltend und auch lehrreich.  „Das Haus der Türen“ war für mich ein Lesehighlight. Ich empfehle es sehr! Unbedingt lesen!

  • tausendschön

    5/5

    22.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr atmosphärisch

    Der Roman entführt uns in die Kolonialzeit nach Malaya, das heutige Malaysien. In einem Rückblick erzählt uns die Protagonistin Lesley ais ihrer Sicht, die Geschichte die sie mit Willie Sommerset Maugham, der damals gemeinsam mit seinem 'Assistent' zu Gast in ihrem Haus war, erlebte. Ein Einblick in die Geschichte Chinas und in die Kolonialzeit werden vom Autor in einfühlsamer Art und Weise wiedergegeben. Es geht aber auch um Homosexualität, Frauenrechte, Politik und die Ehe als solches, was und was alles nicht zwischen Partnern erzählt und besprochen wird. Es mag etwas langatmig anmuten und die elegante Sprache des Autors wird nicht jeden in den Bann ziehen, aber dennoch ist es ein sehr atmosphärischer Roman, in dem man förmlich die Hitze und Feuchtigkeit des Landes beim Lesen spüren kann. und den Kolonialisten, die in der Fremde ihren britischen Gewohnheiten nachgehen und für die Clubs und Dinner von größtem Interesse und Zeitvertreib sind, sich gut vorstellen kann. Ein Roman zwischen Realität und Fiktion, in den man wunderbar eintauchen kann.

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