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Tan Twan Eng

1. Das Haus der Türen

Das Haus der Türen Roman | Longlist The Booker Prize 2023

Gesprochen von
118

15,39 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

1718

Gesprochen von

Elena Puszta

Spieldauer

10 Stunden und 12 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

22.05.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

25

Verlag

Hörbuch München von RBmedia Verlag

Übersetzt von

Michaela Grabinger

Sprache

Deutsch

EAN

9783987857720

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Verkaufsrang

1718

Gesprochen von

Elena Puszta

Spieldauer

10 Stunden und 12 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

22.05.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

25

Verlag

Hörbuch München von RBmedia Verlag

Übersetzt von

Michaela Grabinger

Sprache

Deutsch

EAN

9783987857720

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  • nessabo

    3/5

    14.07.2025

    Hörbuch-Download

    Ein ausschweifend erzählter historischer Roman mit interessanten Elementen

    Zum Hörbuch: Elena Puszta hat eine sehr angenehme Stimme und auch ihr Bestes gegeben, den Figuren eine eigene Seele einzuhauchen. Das ist ihr zwischen den Geschlechtern auch gut gelungen, aufgrund der Fülle an Figuren hatte ich aber trotzdem kein sonderlich gutes Hörerlebnis. Ich hatte immer wieder Probleme, mich zwischen den Figuren und innerhalb der Zeitebenen zu verorten. Das ist sicher vor allem der Komplexität des Werkes selbst geschuldet und nicht der Sprecherin. Auch die vielen Fremdwörter finde ich beim Hören deutlich störender als beim Lesen. Daher würde ich das Hörbuch nicht empfehlen und bei Interesse eher zum geschriebenen Werk raten. Zum Buch selbst: Ich bin nicht unbedingt ein riesiger Fan historischer Romane, aber gerade über die Geschichte anderer Länder lerne ich ganz gern etwas in Büchern. Deshalb habe ich auch zu diesem Roman gegriffen, konnte aber ehrlicherweise nicht so viel daraus mitnehmen. Die verschiedenen Perspektiven und Zeitebenen geben dem Werk wirklich Einiges an Komplexität, die den geschichtlichen Rahmen für mein Empfinden ein wenig zu sehr in den Hintergrund drängt. Ich habe verhältnismäßig lange gebraucht, um die Figuren und ihre Verbindung zueinander zu verstehen. Die Geheimnisse, die nach und nach enthüllt werden, haben mich bei der Stange gehalten, aber insgesamt war mir der Schreibstil zu ausufernd und langatmig. Die koloniale, rassistische Sprache hat mich echt ganz schön angestrengt. Das ist keine Kritik am Werk und es ist so wichtig, diese Realität abzubilden, damit gerade weiße Menschen sich ihrer eigenen Geschichte bewusst werden können. Ich komme einfach nicht ganz so gut mit dieser Abwertung zurecht, weshalb ich eben auch nicht so oft historische Romane lese. Das Ende fand ich handwerklich besonders, weil sich das Buch damit quasi selbst mit in die Handlung aufnimmt. Und Menschen, die sich gerne mit realen Schriftsteller*innen sowie deren Schaffungsprozess beschäftigen, können sich von dieser Geschichte bestimmt eher begeistern lassen als ich. Mich haben die kleinen und größeren Dramen der gehobenen weißen Bevölkerung Malaysias interessiert - allerdings nicht genug, als dass mir der Roman irgendwie im Gedächtnis bleibt. Dafür war er mir schlicht zu verworren und steif.

  • beas-leseecke.de

    aus Passau

    3/5

    03.07.2025

    Hörbuch-Download

    Verborgene Geheimnisse und unerfüllte Träume: Lesleys Geschichte

    DAS HAUS DER TÜREN Roman Rezensionsexemplar – Hörbuch Im Malaysia des Jahres 1921 führt Lesley Hamlyn ein scheinbar angenehmes Leben in der britischen Kolonialgesellschaft. Als ihr alter Freund Willie Somerset Maugham, ein bekannter Schriftsteller, zu Besuch kommt, bringt er frischen Wind in ihr Zuhause und weckt Erinnerungen an vergangene Erlebnisse. Lesley vertraut ihm ihre Geheimnisse an: ihre Unterstützung für politische Rebellen, eine Affäre mit einem chinesischen Mann und den Niedergang ihrer Ehe mit Robert. Durch das Schicksal einer Freundin erkennt Lesley, wie aussichtslos ihre Liebe ist und welche verheerenden Folgen sie für ihr Leben hätte. Sie würde ohne finanzielle Mittel und gesellschaftliche Akzeptanz dastehen und müsste ohne ihre Kinder leben. Wie Somerset Maugham muss auch sie ihr wahres Ich verbergen und ihre unglückliche Ehe ertragen. Trost findet sie nur in der Hoffnung, ihren Geliebten eines Tages wiederzusehen, während Robert bereits plant, nach Südafrika zu ziehen. Leider konnte mich Lesleys Geschichte nicht überzeugen. Immer wieder ertappte ich mich dabei, mehrere Minuten dem Hörbuch zu lauschen, ohne wirklich den Inhalt zu erfassen. Oft hatte ich danach nicht das Gefühl, etwas Wesentliches verpasst zu haben. Der Spannungsbogen blieb insgesamt sehr flach, obwohl Lesleys Freundin, Ethan, zwischenzeitlich Spannung in die Geschichte brachte. Die Dialoge waren mir meistens leider zu lang und brachten mich dazu, mit den Gedanken abzuschweifen. Die ruhige Stimme der Sprecherin, Elena Puszta passte zu der Protagonistin. Mir war das Tempo etwas zu langsam, weswegen ich das Hörbuch in 1,5x Geschwindigkeit hörte. Dann passte es. Als Ausgleich zu der beruhigenden Stimme wünschte ich mir eine kräftigere oder männliche Stimme. Insgesamt eine schöne Geschichte, die mich in Lesleys Leben nach Asien entführte, jedoch nicht packte.

  • Bewertung

    5/5

    06.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Absolut lesenswert

    Als jemand der sonst ganz andere Genre ließt, bin ich einer Empfehlung folgend auf dieses Buch aufmerksam geworden. Es erzählt eine ganz eigene Geschichte über Lesley und Willie mit Themen, die auch heute noch große gesellschaftliche Relevanz haben. Die Freundschaft der beiden fußt zunächst auf Misstrauen, wird später aber wunderbar zugeneigt. Mit beiden Charakteren kann man wunderbar mitfühlen. Dass wahre Begebenheiten dieses Buch inspirieren, war mir während des Lesens nicht klar, erst im Nachwort erfuhr ich davon. Man kann sich in die Lore glaube ich noch ziemlich eingraben, was ein Pluspunkt ist, wenn einem die Lektüre nah ging.

  • Bewertung

    aus Weil am Rhein

    5/5

    04.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein rundes, wunderbares Buch zum Geniessen

    Zitat: „Er [William Somerset Maugham] schlug seine Notizbücher auf und begann, die Anekdoten und Figurenskizzen zu lesen, die er während seiner monatelangen Reise durch die Federated Malay States eingetragen hatte, durchsuchte sie nach Goldklümpchen, die er, so seine Hoffnung, einschmelzen könnte, um Geschichten daraus zu hämmern.“ Plot und Geschichte: Im Zentrum dieses vielseitigen Buches steht die Entstehungsgeschichte einer der berühmtesten Erzählungen William Somerset Maughams: Der Brief bzw. The Letter. Tan Twang Eng verwebt dabei sehr elegant historische und fiktive Charaktere und zeichnet ein farbenprächtiges Sittengemälde der Federated Malay States. Penang 1921: Willie und sein Liebhaber besuchen Leslie und Robert Hamlyn in Penang. Nach anfänglichem Misstrauen vertraut Leslie ihm Geheimnisse aus ihrem eigenen Leben an und erzählt ihm von dem Mord, den ihre Freundin Ethel Proudlock an ihrem mutmaßlichen Liebhaber begangen hat. Daneben erfährt man viel aus dem Leben und Schreiben „Willies“, über die gesellschaftlichen Verhältnisse in Penang und die jüngere Geschichte Chinas. „Der Brief“ und vier weitere Erzählungen aus „The Casuarina Tree“ sind im Erzählband „Honolulu“ auf deutsch erhältlich. Nach dem ich natürlich sofort „Der Brief“ gelesen habe, wuchs meine Begeisterung für „Das Haus der Türen“ noch zusätzlich. Der Mordfall Ethel Proudlock bzw. Ethels Motive wurden nie offiziell asufgedeckt. Sowohl Maugham wie auch Tan Twang Eng spinnen darum eine fiktive Geschichte. Maughams Version ist durchaus gut, aber was Eng daraus gemacht hat, hat mich noch deutlich mehr begeistert. ✨Themen, Beziehung zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen in den Federated Malay States, gesellschaftliche Zwänge, Homosexualität, Affären, Liebe, Ehe, Revolutionen in China, schreiben, befreiende Wirkung, wenn man sich jemanden anvertrauen kann Sprache und Schreibstil: poetisch, atmosphärisch, leicht melancholisch. positiv: Ein rundes, wunderbares Buch zum Geniessen, das ich ohne Wenn und Aber sehr gerne gelesen habe! negativ: - Handlungsort: Panang Island, Malaysia

  • kaffeeelse

    aus D

    5/5

    15.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Vergangenheit klopft…

    Die Vergangenheit klopft wieder an Das Haus der Türen. Schon der Titel ließ mich aufhorchen. Klingt irgendwie anziehend. Auch das Cover ist absolut gelungen. Und das Buch. Ja, das war ein Lesehighlight! Ich habs geliebt. Ich habs verschlungen. Im ersten Teil des Buches „Das Haus der Türen“ bekommt Lesley Hamlyn 1947 in Doornfontein in Südafrika Post. Ein Buch. Und mit diesem Buch kommen auch die Erinnerungen. Erinnerungen, die eigentlich immer da waren, die nie verschwunden sind. Erinnerungen an ihre Zeit in Penang Island im Cassowary House in Malaysia. Der zweite Teil des Buches führt dann in dieses vergangene Geschehen im Jahr 1921. Eine koloniale Welt entsteht vor den Augen der Lesenden. Flirrend, schwül und ungeheuer anziehend, absolut spannend. Lesley Hamlyn und ihr Mann Robert leben in Penang Island in eben jenem Cassowary House. Sie bekommen Besuch vom Schriftsteller Willie Somerset Maugham, einem alten Freund von Robert. Lesley und Willie freunden sich nach anfänglichen Ressentiments an und finden viele Gemeinsamkeiten, denn Lesley ist keine normale Dame der englischen Kolonialgesellschaft. Lesley hat Wünsche, Wichtigkeiten, Sichten und Geheimnisse, wie auch Willie nicht völlig ehrlich sein Leben leben kann. Beide müssen in ihrer damaligen Welt Stärke entwickeln und natürlich entbrennt mein Herz für beide Charaktere. Kolonialismus, Gleichstellung der Frau, Homosexualität und politischer Kampf sind Themen dieses Buches. Wer meine Lesevorlieben kennt, weiß, das ist genau meins. Ebenso bietet dieses Buch wichtige und interessante Blicke auf William Somerset Maugham. Diese Blicke erwecken eine Neugier in mir. Ebenso ist „Das Haus der Türen“ ein interessanter Blick auf die Einwohner von Penang Island, auf die koloniale Welt in Penang Island, in Malaysia. Das Buch eröffnet einen Blick auf die Chinesen in Penang Island, in Malaysia, zeigt mir bisher Unbekanntes, lässt mein ethnographisch tickendes Herz aufleuchten. Aber nicht nur für den Kopf bietet dieses Buch Nahrung. Auch fürs Herz ist hier viel dabei, Lesley und Robert, ihre Ehe, ihre Probleme, ihre Geheimnisse und auch Willie und seine versteckt auszulebende Liebe. Eine wirkliche wunderschöne Mischung! Lesley, eine Frau der Oberschicht, aber auch sie ist den Regeln der damaligen Welt verpflichtet. Denn ein Zuwiderhandeln bedeutet eine Ächtung, wie es eine Freundin von Lesley erfahren muss. Lesley ist der tragende Charakter des Buches, eine tolle Figur. Ich mag Lesley. Sehr! Genauso wie ich „Das Haus der Türen“ mag. Ein wunderschöner sirrender und flirrender Blick auf eine vergangene Welt. Unterhaltend und auch lehrreich. „Das Haus der Türen“ war für mich ein Lesehighlight. Ich empfehle es sehr! Unbedingt lesen!

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