Produktbild: Das Haus der Türen

Das Haus der Türen Roman | Longlist The Booker Prize 2023

118

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

10816

Erscheinungsdatum

15.04.2025

Verlag

DuMont eBooks

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

3765 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The House of Doors

Übersetzt von

Michaela Grabinger

Sprache

Deutsch

EAN

9783755810742

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level A

Verkaufsrang

10816

Erscheinungsdatum

15.04.2025

Verlag

DuMont eBooks

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

3765 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The House of Doors

Übersetzt von

Michaela Grabinger

Sprache

Deutsch

EAN

9783755810742

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Ein bewegender Roman - ruhig und atmosphärisch dicht erzählt

Nicoles Bücherwelt am 03.06.2025

Bewertungsnummer: 2507073

Bewertet: eBook (ePUB)

Von Begegnungen, Freundschaften und stillen Träumen… „Das Haus der Türen“ ist der neue Roman von Tan Twan Eng und stand im Jahr 2023 auf der Longlist für den Booker Prize. Der Autor überzeugt hier mit einem einnehmenden Schreibstil und einer tiefgründigen Geschichte. Eine der Hauptfiguren ist Lesley Hamlyn – nach einem Prolog, der im Jahr 1947 angesiedelt ist, geht es zurück in die Vergangenheit – nach Malaysia im Jahr 1921: Lesley ist die Ehefrau des Anwalts Robert Hamlyn und lebt ein angenehmes und gut betuchtes Leben auf der Insel Penang in Malaysia. Doch ihr Alltag ist eintönig und unaufgeregt - bis der Schriftsteller William Somerset Maugham, ein alter Freund von Robert, für einige Zeit zu Besuch kommt. Langsam freunden sich Willie und Lesley an und in regelmäßigen Gesprächen erzählt sie ihm aus ihrer Vergangenheit: von ihrer Unterstützung politischer Rebellen, die Beziehung zu einem chinesischen Mann und ihrer unglücklichen Ehe. Je öfter sie an die Zeit im Jahr 1910 zurückdenkt, desto mehr Geheimnisse kommen an die Oberfläche und mit ihnen die Frage, ob ihre heimliche Liebe je eine Chance gehabt hätte. Zudem begleitet sie eine Freundin durch einen Gerichtsprozess, der damals in der Gesellschaft für großes Aufsehen gesorgt hat. Doch auch Somerset Maugham hat Geheimnisse, hält seine Träume verborgen und lebt ein anderes Leben. Während Lesley an ihre frühere Liebschaft denkt und darüber, ob sie ihn eines Tages wiedersehen wird, hat ihr Ehemann Robert eigene Pläne: Er möchte nach Südafrika ziehen… Schon von der ersten Seite an wird der angenehm ruhige und gleichzeitig einnehmende Schreibstil sichtbar. Die Geschichte wird aus zwei Blickwinkeln erzählt: Lesley Hamlyn, deren Abschnitte in der Ich-Perspektive geschrieben sind und dem Schriftsteller William „Willie“ Somerset Maugham. Nach und nach lernen wird die beiden, aber auch die Personen in ihren jeweiligen Leben besser kennen. Es wird deutlich, welche Wünsche und Geheimnisse sie haben, aber auch verschiedenste Begegnungen werden gut beschrieben. Angesiedelt im Jahr 1921, geht es zwischendurch zurück ins Jahr 1910 und auch in die Zukunft (1947). Neben der Handlung erfährt man hier einiges über die Geschichte Chinas, was hier sehr gut und verständlich eingearbeitet ist. Auch werden die Schauplätze detailreich beschrieben und Momentaufnahmen sehr gut eingefangen. Auch, was es mit dem Haus der Türen auf sich hat – dessen Bedeutung und warum es so genannt wird – wird im Laufe des Romans klar. Diese Beschreibung des Hauses hat mir unheimlich gut gefallen. Mein Fazit: Ein tiefgründiger Roman, der mit einem ruhigen und einnehmenden Schreibstil überzeugt. Von Begegnungen und Erinnerungen in die Vergangenheit, bis hin zur Geschichte Chinas und weitreichenden Entscheidungen – eine Geschichte, in der historische Personen und Ereignisse mit fiktiven Geschehnissen sehr gut verknüpft sind. Bewegend und atmosphärisch - ein Lesehighlight.

Ein bewegender Roman - ruhig und atmosphärisch dicht erzählt

Nicoles Bücherwelt am 03.06.2025
Bewertungsnummer: 2507073
Bewertet: eBook (ePUB)

Von Begegnungen, Freundschaften und stillen Träumen… „Das Haus der Türen“ ist der neue Roman von Tan Twan Eng und stand im Jahr 2023 auf der Longlist für den Booker Prize. Der Autor überzeugt hier mit einem einnehmenden Schreibstil und einer tiefgründigen Geschichte. Eine der Hauptfiguren ist Lesley Hamlyn – nach einem Prolog, der im Jahr 1947 angesiedelt ist, geht es zurück in die Vergangenheit – nach Malaysia im Jahr 1921: Lesley ist die Ehefrau des Anwalts Robert Hamlyn und lebt ein angenehmes und gut betuchtes Leben auf der Insel Penang in Malaysia. Doch ihr Alltag ist eintönig und unaufgeregt - bis der Schriftsteller William Somerset Maugham, ein alter Freund von Robert, für einige Zeit zu Besuch kommt. Langsam freunden sich Willie und Lesley an und in regelmäßigen Gesprächen erzählt sie ihm aus ihrer Vergangenheit: von ihrer Unterstützung politischer Rebellen, die Beziehung zu einem chinesischen Mann und ihrer unglücklichen Ehe. Je öfter sie an die Zeit im Jahr 1910 zurückdenkt, desto mehr Geheimnisse kommen an die Oberfläche und mit ihnen die Frage, ob ihre heimliche Liebe je eine Chance gehabt hätte. Zudem begleitet sie eine Freundin durch einen Gerichtsprozess, der damals in der Gesellschaft für großes Aufsehen gesorgt hat. Doch auch Somerset Maugham hat Geheimnisse, hält seine Träume verborgen und lebt ein anderes Leben. Während Lesley an ihre frühere Liebschaft denkt und darüber, ob sie ihn eines Tages wiedersehen wird, hat ihr Ehemann Robert eigene Pläne: Er möchte nach Südafrika ziehen… Schon von der ersten Seite an wird der angenehm ruhige und gleichzeitig einnehmende Schreibstil sichtbar. Die Geschichte wird aus zwei Blickwinkeln erzählt: Lesley Hamlyn, deren Abschnitte in der Ich-Perspektive geschrieben sind und dem Schriftsteller William „Willie“ Somerset Maugham. Nach und nach lernen wird die beiden, aber auch die Personen in ihren jeweiligen Leben besser kennen. Es wird deutlich, welche Wünsche und Geheimnisse sie haben, aber auch verschiedenste Begegnungen werden gut beschrieben. Angesiedelt im Jahr 1921, geht es zwischendurch zurück ins Jahr 1910 und auch in die Zukunft (1947). Neben der Handlung erfährt man hier einiges über die Geschichte Chinas, was hier sehr gut und verständlich eingearbeitet ist. Auch werden die Schauplätze detailreich beschrieben und Momentaufnahmen sehr gut eingefangen. Auch, was es mit dem Haus der Türen auf sich hat – dessen Bedeutung und warum es so genannt wird – wird im Laufe des Romans klar. Diese Beschreibung des Hauses hat mir unheimlich gut gefallen. Mein Fazit: Ein tiefgründiger Roman, der mit einem ruhigen und einnehmenden Schreibstil überzeugt. Von Begegnungen und Erinnerungen in die Vergangenheit, bis hin zur Geschichte Chinas und weitreichenden Entscheidungen – eine Geschichte, in der historische Personen und Ereignisse mit fiktiven Geschehnissen sehr gut verknüpft sind. Bewegend und atmosphärisch - ein Lesehighlight.

Interessante Einblicke

meerblick am 08.05.2025

Bewertungsnummer: 2485888

Bewertet: eBook (ePUB)

Twan Eng Tan entführt uns in seinem Roman ‘Das Haus der Türen‘ in das Malaysia der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts als es noch Teil der britischen Kronkolonie gewesen ist. Er packt sozialkritische Themen an wie Homosexualität, Denken und Handeln in gesellschaftlichen Schichten, Unterordnung der Frau im Matriarchat. Dabei verwebt er sehr fein seine Fiktion mit historischen Tatsachen in einer eleganten Sprache, die durch ihre atmosphärische Dichtigkeit besticht. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Lesley Hamlyn, die Frau des Rechtsanwalt Robert Hamlyn, dessen langjähriger Freund und erfolgreicher Autor Somerset Maugham und Ethel Proudlock die Freundin von Lesley. Die Geschichte lebt durch ihre wunderbaren Dialoge, in der jeweils eine Tür geöffnet wird und interessante Einblicke in das Leben der Protagonisten gewährt wird. Offen und ungeschönt kommen sich dabei Lesley und Somerset Maugham in ihren Gesprächen über ihre Leiden und Freunden geistig sehr nah. Schließlich tritt auch die Gerichtsverhandlung von Ethel in den Fokus des Geschehens. Ein Roman, der in seiner Vielschichtigkeit beeindruckt und über die menschlichen Schicksale ein gesellschaftliches Spiegelbild entstehen lässt.

Interessante Einblicke

meerblick am 08.05.2025
Bewertungsnummer: 2485888
Bewertet: eBook (ePUB)

Twan Eng Tan entführt uns in seinem Roman ‘Das Haus der Türen‘ in das Malaysia der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts als es noch Teil der britischen Kronkolonie gewesen ist. Er packt sozialkritische Themen an wie Homosexualität, Denken und Handeln in gesellschaftlichen Schichten, Unterordnung der Frau im Matriarchat. Dabei verwebt er sehr fein seine Fiktion mit historischen Tatsachen in einer eleganten Sprache, die durch ihre atmosphärische Dichtigkeit besticht. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Lesley Hamlyn, die Frau des Rechtsanwalt Robert Hamlyn, dessen langjähriger Freund und erfolgreicher Autor Somerset Maugham und Ethel Proudlock die Freundin von Lesley. Die Geschichte lebt durch ihre wunderbaren Dialoge, in der jeweils eine Tür geöffnet wird und interessante Einblicke in das Leben der Protagonisten gewährt wird. Offen und ungeschönt kommen sich dabei Lesley und Somerset Maugham in ihren Gesprächen über ihre Leiden und Freunden geistig sehr nah. Schließlich tritt auch die Gerichtsverhandlung von Ethel in den Fokus des Geschehens. Ein Roman, der in seiner Vielschichtigkeit beeindruckt und über die menschlichen Schicksale ein gesellschaftliches Spiegelbild entstehen lässt.

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Das Haus der Türen

von Twan Eng Tan

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