Produktbild: Was dicke Bücher und grüne Bananen mit dem Tod zu tun haben

Was dicke Bücher und grüne Bananen mit dem Tod zu tun haben … und andere Dinge, die ich über Leben und Sterben gelernt habe - Der Sunday Times-Bestseller jetzt auf Deutsch

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.09.2025

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

Mosaik

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

18,8/12/2,4 cm

Gewicht

250 g

Farbe

Mint

Originaltitel

A Beginner's Guide to Dying

Übersetzt von

Annika Tschöpe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-39455-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.09.2025

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

Mosaik

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

18,8/12/2,4 cm

Gewicht

250 g

Farbe

Mint

Originaltitel

A Beginner's Guide to Dying

Übersetzt von

Annika Tschöpe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-39455-5

Herstelleradresse

Mosaik Verlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Verena B.

    aus Köln

    4/5

    03.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Vermächtnis ganz anderer Art

    4,5 / 5 * Im Zentrum des Buches steht Simon Boas, bei dem mit Mitte vierzig Speiseröhrenkrebs diagnostiziert wird. In seinem Buch geht es aber nicht um die Krankheit an sich, es ist auch keine klassische Autobiografie, sondern eher eine lose Erzählung von Episoden, in denen Simon Boas erzählt, was er übers Leben und Sterben in seiner Situation denkt und gelernt hat. Er greift Situationen aus seinem Alltag auf, aber vor allem auch Erinnerungen aus seinem früheren Leben. Es geht um Familie, Arbeit und Glauben an das Gute im Menschen. Das Buch ist in thematische Schwerpunkte unterteilt wie Gott und Religion, Perspektive oder Der Kummer der anderen. Dadurch lässt sich das Buch gut lesen. Aber natürlich geht es auch darum, wie man mit der Diagnose „unheilbar“ so umgeht (auch aus Sicht der Zugehörigen) und dass das eigene Leben nicht (nur) auf die Rolle des Krebspatienten fokussiert wird. Simon Boas wollte „so sterben, wie er gelebt hat“: optimistisch, fröhlich, anderen gegenüber immer positiv zugewandt… Immer wieder betont er, dass es ihm wichtiger ist, WIE er die verbleibende Zeit füllt, als darüber zu verzweifeln sein Ende irgendwie zu verlänger. Auch sollte man ihn nicht wie einen Exoten behandeln, aber auch nicht fragen, wie es ihm geht! Somit gibt er an alle, die auch von Krebs betroffen sind oder jemanden kennen und nicht wissen, wie sie mit ihm, der Krankheit umzugehen haben, hilfreiche Tipps! ( Alles ohne Gewähr!) Ich glaube, wenn mein Arzt so spät erst den Krebs erkannt hätte, obwohl ich immer wieder über Beschwerden geklagt habe – ich weiß nicht, wie ich reagiert hätte. Simon Boas allerdings hegt keinen Groll. Ja, der Krebs wurde zu spät entdeckt und hat es sich in seinem Körper bequem gemacht, Heilung ausgeschlossen. Er versucht die Verzweiflung nicht Oberhand gewinnen zu lassen. Simon Boas stellt sich jetzt vielmehr die Frage, was im Leben wirklich wichtig ist: Zeit mit seiner Frau und einem leckeren Muscadet, Freunde und Familie! Eigentlich ganz normale Dinge, die man aber im alltäglichen Trubel oft nicht zu schätzen weiß, die für ihn dann unbezahlbar wurden. Auch ist ihm wichtig, dem Tod und dem Sterben bewusst einen Platz im Leben einzuräumen; als etwas, worüber man sprechen darf und soll, gerade weil es Angst macht. Simon Boas hat mit seinem Vermächtnis – was es ja letztendlich ist – ein bittersüßes, von Humor durchzogenes Buch geschrieben. Wenn Boas etwa mit Formulierungen wie „Sterben für Anfänger“ spielt, nimmt er sich und seine Situation ein Stück weit selbst aufs Korn und nimmt damit die Schwere, die auf dem Thema liegt. Mich hat das Buch dennoch sehr berührt, besonders die Trauerrede seines besten Freundes James, den der Verlag am Ende abgedruckt hat; spätestens da braucht ihr Taschentücher!! „Was dicke Bücher und grüne Bananen mit dem Tod zu tun haben“ ist kein Leitfaden für Erkrankte oder Betroffene, aber es zeigt einen Umgang mit dem Sterben auf, der hilfreich sein kann, für den ein oder anderen. Im Original heißt das Buch „A Beginner´s Guide to Dying“, aber eigentlich ist es mehr ein Buch an das Leben! Übrigens, der Titel spielt darauf an, dass derjenige „keine grünen Bananen mehr kaufen“ soll, der nicht mehr lange zu leben hat – ebenso macht es dann auch keinen Sinn mehr,  “dicke Bücher“ anzufangen Aber das habt ihr euch wahrscheinlich schon gedacht

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