Produktbild: Berlin 1936
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Oliver Hilmes

1. Berlin 1936

Berlin 1936 Sechzehn Tage im August

Gesprochen von
14

17,79 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Karsten Kramer

Spieldauer

9 Stunden und 10 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

05.06.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

19

Verlag

Hierax Medien

Sprache

Deutsch

EAN

9783863526856

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Karsten Kramer

Spieldauer

9 Stunden und 10 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

05.06.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

19

Verlag

Hierax Medien

Sprache

Deutsch

EAN

9783863526856

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  • Bewertung

    5/5

    24.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die unterschiedlichen Blickwinkel...

    Die unterschiedlichen Blickwinkel und Vorkommnisse aus dem zwiegespaltenen Berlin während der Olympischen Spiele 1936, machen dieses Buch so interessant und kurzweilig.

  • Bewertung

    5/5

    06.07.2021

    eBook (ePUB)

    16 Tage im August

    Dieses Buch ist ein ganz großes Leseerlebnis! Während der Olympischen Spiele im Sommer 1936 starten die Nazis eine Charme-Offensive, um den Rest der Welt über den wahren Charakter der Diktatur im Unklaren zu lassen. Und sie waren damit erfolgreich... Das beweisen die Stimmen von bekannten und weniger bekannten Personen in diesem Buch. 16 Tage in denen sich Deutschland weltoffen und gastfreundlich zeigte und fast alle blendete... Ganz großes Lesekino!

  • Bewertung

    5/5

    24.07.2020

    eBook (ePUB)

    Deutsche Geschichte - absolut lesenswert!

    Berlin 1936 - sechzehn Tage im August. Oliver Hilmes entwirft ein großartiges Zeit-Bild der Olympiade in Berlin. Vom Regime sind die Spiele perfekt inszeniert, um der Welt Sand in die Augen zu streuen und das Bild der friedliebenden Deutschen vorzugaukeln. Die Nazis laden zu großen internationalen Festen ein, der „Stürmer“ wird nicht auf der Straße verkauft, in den täglichen Anweisungen der Reichspressekonferenz wird eine „ausgewogene“ Berichterstattung angemahnt. Aber die Realität ist eine andere. Hitler und seine Gefolgsleute bereiten schon den Krieg vor. Rund um Berlin entstehen Konzentrationslager, Regimekritiker und Juden sind bedroht. Holmes beschreibt diese Zeit der Gegensätze sehr lebendig anhand historischer Geschehnisse und kleiner Geschichten aus dem Blickwinkel unterschiedlicher Menschen der Zeitgeschichte. Nazi-Prominenz, Künstler, Gastronomen, einfache Leute und natürlich auch Sportler. Als Leser wird man mitgenommen in dieses Spannungsfeld aus ausgelassenem Feiern und Weltoffenheit auf der einen und dem drohenden Unheil und Schrecken auf der anderen Seite.

  • Bewertung

    aus Hamburg

    5/5

    17.04.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Wie es Hitler und seiner Regierung gelang, die Welt zu täuschen...

    Ein wirklich großartiges Buch! Chapeau Herr Hilmes, für die sicherlich mühselige und aufwendige Recherchearbeit! Oliver Hilmes beschreibt die Zeit vom 1. - 16.8.1936 (Olympische Spiele in Berlin) chronologisch: jeder einzelne Tag beginnt mit der Prognose des "Reichswetterdienstes" für Berlin. Danach folgen in überschaubarer Form einzelne Geschichten über bekannte und unbekannte Personen, Vorfälle, Begebenheiten und Zwischenfälle - sie alle hängen in irgendeiner Form mit Berlin, der Politik und Olympia zusammen. Aber auch Beschreibungen über das quirlige Leben im Berlin jener Tage kommt nicht zu kurz, wir hören von der Musik, die in den Bars und Nachtclubs gespielt wird, wir können das Treiben in den Straßencafés beobachten, wir flanieren gemeinsam mit dem Autor auf dem Ku-Damm - es ist so anschaulich geschildert, dass wir als Leser das Gefühl haben, Teil des Geschehens zu sein. Natürlich kommen auch die Wettkämpfe und die sportlichen Ereignisse nicht zu kurz: Jesse Owens mit seinen sensationellen vier Goldmedaillen, die 0:2 Niederlage Deutschlands beim Fußballspiel gegen Norwegen, den Erfolgen der deutschen Reitermannschaft usw. Aber wir lernen auch Helene Mayer (Silbermedaille im Fechten) kennen: "Sie ist Teil der Mannschaft des nationalsozialistischen Deutschlands, nicht trotz, sondern wegen ihrer jüdischen Abstammung. Helene, die einfach nur Sport treiben will und sich für Politik im Grunde nicht interessiert, ist in ein perfides Spiel geraten, dessen Ausmaß sie zunächst gar nicht überschauen kann. Ihre Geschichte ist auch die Geschichte eines boykottierten Boykotts." (S.202) Sie war vom "Reichssportführer" extra eingeladen worden - und nahm entgegen vieler warnenden Stimmen diese Einladung an! Wenn sie dieser Einladung nicht gefolgt wäre, dann "wären die Vereinigten Staaten sowie einige weitere Länder womöglich nie nach Berlin gereist, mehr noch, Hitlers Spiele hätte es dann wahrscheinlich nie gegeben." (S.206) Oliver Hilmes erklärt deutlich die Hintergründe, warum Hitler und seine Regierung die Olympischen Spiele unbedingt stattfinden lassen wollten und es gelingt ihnen "sich als friedliebender und verlässlicher Partner der Völkerfamilie zu präsentieren. In diesen Sommertagen schöpfen viele Menschen Mut, sie hoffen auf Veränderungen und glauben Hitlers Friedensschwüren" (S. 254) Man hat es sicherlich gemerkt: ich war von diesem Sachbuch der ganz anderen Art ganz gefesselt, habe sehr viel Neues erfahren und konnte es kaum aus der Hand legen - eine ganz deutliche Leseempfehlung!

  • sk

    aus Werdohl

    5/5

    17.01.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Danach weiß man wirklich alles über Hitlers Sommermärchen!

    Klappentext: Berlin im August 1936: Zehntausende Gäste aus aller Welt strömen in die Stadt. Die Olympischen Spiele locken die Besucher zu den Sportstätten, in die Straßen, Bars und Cafés. Für einen kurzen Moment wirkt Berlin in diesem Sommer weltoffen und unbeschwert, als schalte die Diktatur in einen Pausenmodus. Oliver Hilmes folgt Berlinern und Touristen, Sportlern und Künstlern, Diplomaten und Nazi-Größen, Nachtschwärmern und Showstars durch die fiebrig-flirrende Zeit der Sommerspiele und erzählt ihre Geschichten. Es sind Geschichten von Opfern und Tätern, von Mitläufern und Zuschauern. Es ist die Geschichte eines einzigartigen Sommers. Meine Bewertung: Zum Cover: Das Cover zeigt eine Turmspringerin. Es ist nicht voller Elemente gestaltet worden, aber genau dieses eine Element ist ausdrucksvoll und vor allem ist das Cover an den Inhalt des Sachbuches angepasst worden. Zum Inhalt: Berlin im August 1936. 16 Tage wird die Hauptstadt zum Mittelpunkt der Welt. Die Olympischen Spiele lassen die dunklen Schatten fast unsichtbar werden und an die goldenen 20er scheinen wieder da zu sein. Deutschland gibt sich weltoffen, keine Juden-Vorbotschilder und Swing-Musik in den Kneipen. Doch im Hintergrund wird Hitlers perfider Plan weiter geschmiedet. Zum Schreibstil: Oliver Hilmes berichtet in 16 Kapiteln streng chronologisch über die Tage vom ersten bis sechzehnten August 1936. Dabei beginnt jedes Kapitel mit dem entsprechenden Wetterbericht des Reichswetterdienstes für Berlin des jeweiligen Augusttages und einem passenden Foto zu dem jeweiligen Tag. Desweiteren gibt es Auszüge aus den täglichen Anweisungen der Reichspressekonferenz, Anordnungen des Berlinder Polizeipräsidenten, Auszüge aus dem Berliner Lokal-Anzeiger, der Nationalsozialistischen Parteikorrespondenz und auch Auszüge aus dem persönlichen Tagebuch Joseph Goebbels. Der Autor Oliver Hilmes begeistert außerdem durch die akribische Recherche, das parallele Erzählen von teils nur winzigen Begebenheiten, und das Geschick, ein Lebensgefühl, eine unnachahmliche Athmosphäre zu schaffen. Es kommen verschiedene Menschen zu Wort. Goebbels, Thomas Mann, Tom Wolfe, Ernst Rowohlt Mascha Kaléko, aber auch normale Menschen wie Du und ich, die sich kritisch dem Hitler- Regime äußern. Mein Fazit: Danke an das Bloggerportal und dem Siedler- Verlag für die Bereitstellung des Rezensionexemplares! Hitler, Goebbels und ihren Getreuen gelang es mit Hilfe dieses Sportgroßereignisses noch einmal, sich durch eine perfekte Inszenierung und Organisation und ein beeindruckendes Ambiente als friedliebende und verlässliche Partner der Völkerfamilie zu präsentieren. Ich hatte mit "Berlin 1936" ein Sachbuch erwartet, dass ich ein Buch bekommen würde, das sich wie ein spannender Roman liest und mich von der ersten bis zur letzten Seite fesselt, hätte ich aber nicht gedacht. Dabei ist das Buch unglaublich intensiv und auch informativ. Dementsprechend gebe ich diesem doch etwas anderem Sachbuch 5 von 5 Sternen und spreche eine klare Leseempfehlung aus!

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