Der Weg in den neuen Kalten Krieg - Scholl-Latour, Peter
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Bewertung von Steffen aus Wiesbaden

Peter Scholl-Latour schlägt auch in diesem Buch wieder hervorragend eine Brücke zwischen historischen Fakten und aktuellem politischen und menschlichem Handeln. Dabei ist …


    Broschiertes Buch

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Nach dem Ende des Kalten Krieges trat der Westen als Sieger der Geschichte auf. Frühzeitig hatte Peter Scholl-Latour vor der Isolation Russlands, der Explosivität des Nahen Ostens und der Herausforderung durch China gewarnt. Auch die aktuellen Konflikte im Kaukasus, in Pakistan oder im Iran hatte er lange vorausgesehen. Sie alle sind die Vorzeichen eines neuen Kalten Krieges, den der Westen nur verlieren kann.
Entdecken Sie auch das Hörbuch zu diesem Titel!
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Produktbeschreibung
Nach dem Ende des Kalten Krieges trat der Westen als Sieger der Geschichte auf. Frühzeitig hatte Peter Scholl-Latour vor der Isolation Russlands, der Explosivität des Nahen Ostens und der Herausforderung durch China gewarnt. Auch die aktuellen Konflikte im Kaukasus, in Pakistan oder im Iran hatte er lange vorausgesehen. Sie alle sind die Vorzeichen eines neuen Kalten Krieges, den der Westen nur verlieren kann.

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  • Produktdetails
  • Ullstein Taschenbuch Nr.37296
  • Verlag: Ullstein Tb
  • Seitenzahl: 352
  • Erscheinungstermin: Oktober 2009
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 120mm x 24mm
  • Gewicht: 278g
  • ISBN-13: 9783548372969
  • ISBN-10: 3548372961
  • Artikelnr.: 26374213
Autorenporträt
Peter Scholl-Latour wurde 1924 in Bochum geboren. Er promovierte an der Sorbonne in Paris in den Sciences Politiques, Diplom an der Libanesischen Universität in Beirut in Arabistik und Islamkunde. Seitdem ist er in vielfältigen Funktionen als Journalist und Publizist tätig, unter anderem als ARD-Korrespondent in Afrika und Indochina, als ARD- und ZDF-Studioleiter in Paris, als Programmdirektor des WDR-Fernsehens, als Chefredakteur und Herausgeber des STERN und als Vorstandsmitglied von Gruner + Jahr. Seine TV-Sendungen erreichen höchste Einschaltquoten, seine Bücher haben ihn zu Deutschlands erfolgreichstem Sachbuchautor gemacht. Für seine Arbeit wurde er u.a. mit dem Grimme-Preis und der Goldenen Kamera ausgezeichnet. Er verstarb im August 2014.
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 04.05.2009

Meinungsstark
Peter Scholl-Latours Kaleidoskop
Die Mehrfachverwertung von Artikeln ist der legitime Versuch von Journalisten, ihre in der Regel nicht sehr großzügigen Honorare aufzubessern. Von Peter Scholl-Latour allerdings, kann ein redlicher Mehrfachverwerter noch viel lernen: Denn er hat für sein jüngstes Werk einfach ein „Kaleidoskop von Kommentaren, Fernsehdokumentationstexten, Reportagen und Interviews”, wie er ehrlich zugibt, in Buchform bringen lassen. All das, was dem in Deutschland als Verkörperung des tapferen und illusionslosen Auslandsreporters geltenden Scholl-Latour so eingefallen ist zum Lauf der Welt seit dem 22. Oktober 2001.
Damals hatte der Krieg zur Vertreibung der Taliban gerade begonnen, Scholl-Latour nennt seine Anfänge „brillant geführt”. Das kann man so sehen, und auch sonst hat er mit seinen knappen, allzu große Tiefe vermeidenden Analysen meist richtig gelegen; meinungsstark ist der alte Kämpe sowieso. In acht je ein Jahr umfassenden Kapiteln, die nach chinesischer Zählung („Jahr des Schweins”) benannt sind, durchschreitet Scholl-Latour den Kreis außenpolitischen Tuns und Lassens, soweit es die muslimische Welt, die USA und Russland betrifft. Die tierischen Kapitelüberschriften sollen vermutlich von der Tatsache ablenken, dass sich Scholl-Latour in all den Jahren zu China recht wenig geäußert hat.
Zum angespannten Ost-West-Verhältnis hingegen, auf das der Buchtitel anspielt, hat der Autor durchaus Interessantes zu sagen. Etwa wenn er die Blauäugigkeit der Nato gegenüber Beitrittsaspiranten wie Georgien geißelt. Bisweilen hat er eine amüsante Neigung zur politischen Inkorrektheit, Beispiel Klimaschutz. Leider tut er das auch in einem Interview mit der Jungen Freiheit. Das
hätte sich Scholl-Latour ersparen können. Fast tragisch dass er auf seine alten Tage glaubt, seine Einsichten einem mehr als dubiosen Blatt anvertrauen zu müssen. Und das auch noch nachdrucken lässt. CORD ASCHENBRENNER
PETER SCHOLL-LATOUR: Der Weg in den neuen Kalten Krieg. Propyläen Verlag, Berlin 2008. 349 Seiten, 24,90 Euro.
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