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In seiner in den Jahren 1925-1929 erstmals in deutscher Sprache erschienenen 'Weltgeschichte des jüdischen Volkes' stellte der russisch-jüdische Historiker Simon Dubnow das Narrativ einer gemeinsamen jüdischen Vergangenheit vor. Im Gegensatz zu vorangegangenen Darstellungen versuchte er diese nicht mehr religiös, sondern säkular zu begründen. Im Mittelpunkt stand zudem kein moderner Nationalstaat, sondern eine diasporische Lebensform, kein begrenztes Gemeinwesen, sondern eine transterritoriale Minderheit.Anke Hilbrenner präsentiert mit Dubnows Diaspora-Nationalismus einen bisher wenig…mehr

Produktbeschreibung
In seiner in den Jahren 1925-1929 erstmals in deutscher Sprache erschienenen 'Weltgeschichte des jüdischen Volkes' stellte der russisch-jüdische Historiker Simon Dubnow das Narrativ einer gemeinsamen jüdischen Vergangenheit vor. Im Gegensatz zu vorangegangenen Darstellungen versuchte er diese nicht mehr religiös, sondern säkular zu begründen. Im Mittelpunkt stand zudem kein moderner Nationalstaat, sondern eine diasporische Lebensform, kein begrenztes Gemeinwesen, sondern eine transterritoriale Minderheit.Anke Hilbrenner präsentiert mit Dubnows Diaspora-Nationalismus einen bisher wenig bekannten Gegenentwurf zu herkömmlichen Nationalgeschichten. Sie rekonstruiert und interpretiert sowohl die konzeptionelle Seite der Historiographie Dubnows als auch ihre konkreten historischen Entstehungszusammenhänge.
  • Produktdetails
  • Schriften des Simon-Dubnow-Instituts Bd.7
  • Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht
  • Seitenzahl: 315
  • Erscheinungstermin: 5. Dezember 2006
  • Deutsch
  • Abmessung: 238mm x 170mm x 32mm
  • Gewicht: 658g
  • ISBN-13: 9783525369852
  • ISBN-10: 3525369859
  • Artikelnr.: 20860085
Autorenporträt
Dr. Anke Hilbrenner ist Hochschulassistentin am Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte des Institutes für Geschichte der Universität Bonn.