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Ein neu zu entdeckendes literarisches Juwel. Als ihr Geliebter nach dem Konzert einer anderen etwas ins Ohr flüstert und zu ihr in die Kutsche steigt, ist die junge Dame entsetzt. "Mein Lieb, mein Engel, mein Leben, nichts als Aufruhr ist meine Seele, nichts als Verwirrung!", schreibt sie ihm, als sie zu Hause angekommen ist. Auf das erste Billett folgen tags darauf weitere glühende Briefe. Im Fieber der Eifersucht beschwört sie ihre einzigartigen Gefühle für ihn und fleht ihn an, sich nicht an ihrer Liebe zu versündigen. Doch der junge Fürst antwortet nicht. Stattdessen beginnt ein…mehr

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Produktbeschreibung
Ein neu zu entdeckendes literarisches Juwel. Als ihr Geliebter nach dem Konzert einer anderen etwas ins Ohr flüstert und zu ihr in die Kutsche steigt, ist die junge Dame entsetzt. "Mein Lieb, mein Engel, mein Leben, nichts als Aufruhr ist meine Seele, nichts als Verwirrung!", schreibt sie ihm, als sie zu Hause angekommen ist. Auf das erste Billett folgen tags darauf weitere glühende Briefe. Im Fieber der Eifersucht beschwört sie ihre einzigartigen Gefühle für ihn und fleht ihn an, sich nicht an ihrer Liebe zu versündigen. Doch der junge Fürst antwortet nicht. Stattdessen beginnt ein hartnäckiger Verehrer sie zu bedrängen … Constance de Salms Roman über eine gefühlvolle Frau erschien erstmals 1824 und beschwört auf bezaubernde Weise den Taumel der Liebe. Dass eine Autorin so mitreißend über weibliche Gefühle schreibt, war in der männlich bestimmten Literatur des frühen neunzehnten Jahrhunderts keineswegs selbstverständlich. An Aktualität hat der Roman nicht verloren: Eifersucht und die verrückte Liebe fühlen sich heute noch genauso an.
  • Produktdetails
  • Verlag: Hoffmann und Campe
  • Seitenzahl: 127
  • Erscheinungstermin: 22.07.2013
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783455811858
  • Artikelnr.: 39144675
Autorenporträt
Claudia Steinitz übersetzt seit dreißig Jahren Literatur aus dem Französischen, unter anderem von Albertine Sarrazin, Véronique Olmi und Grégoire Delacourt.
Rezensionen
Besprechung von 04.07.2008
Oh gottogott

Samuel Richardsons Briefroman "Pamela or virtue rewarded" (1740) war der größte und folgenreichste Überraschungserfolg des 18. Jahrhunderts, obwohl kritische Geister die empfindsamen Ergüsse der verfolgten Unschuld für nervtötend und verlogen hielten. Henry Fielding machte die tugendhafte Heldin unverzüglich in seiner Parodie "Shamela" lächerlich. Gerade im auf Vernunft verpflichteten literarischen Leben Frankreichs fand der Roman jedoch begeisterte Leserinnen, und Diderot adelte Richardson als Erfinder der "wahren Sprache der Leidenschaften". Die höchst vernünftige Salondame Constance de Salm konnte sich noch 1824 in ihren "Vingt-Quatre Heures d'une femme sensible" auf den von Richardson geprägten tränenfeuchten Stammelstil verlassen. "Adieu zum letzten Mal ... Zum letzten Mal! Bei diesen schrecklichen Worten verwirren sich meine Sinne, leert sich mein Kopf ..., zerreißt mir eine eiserne Hand das Herz. Ich werde also sterben? ... Ja ..." Mit dem kleinen Briefroman gelang ihr ein großer Erfolg, der sich, nachdem das Buch von einem Dumas-Forscher wiederentdeckt worden war, 2007 in Frankreich noch einmal wiederholen ließ. Auf den Schluss nach Art von Goethes "Werther" verzichtete Constance de Salm allerdings zugunsten der beabsichtigten Lektion in Sachen Eifersucht und ihrer Warnung vor den Verirrungen der Verzweiflung. In der deutschen Übersetzung liest sich das als gestelzter Kitsch mit dem diskreten Charme eines Zeitalters, in dem man sich immerhin vorstellen konnte, binnen eines Tages sechsundvierzig Billette über die eigene sowie über die allgemeinmenschliche Seelenverfassung auszutauschen. (Constance de Salm: "24 Stunden im Leben einer empfindsamen Frau". Roman. Aus dem Französischen übersetzt von Claudia Steinitz. Mit einem Nachwort von Karl-Heinz Ott. Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2008. 128 S., geb., 14,95 [Euro].) fap

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