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Intercultural sensitivity is an absolute prerequisite for working effectively as a therapist or counselor with families from foreign cultures. This book presents the theoretical basics as well as the practical aspects of this task.The ethnic and cultural diversity present in modern-day Germany has caused many profound changes and adaptation processes that pose particular challenges to professionals doing psychosocial work. Only when one can establish a gateway to the life concepts and special problems of clients with an migrant background is it possible to discover their special resources and…mehr

Produktbeschreibung
Intercultural sensitivity is an absolute prerequisite for working effectively as a therapist or counselor with families from foreign cultures. This book presents the theoretical basics as well as the practical aspects of this task.The ethnic and cultural diversity present in modern-day Germany has caused many profound changes and adaptation processes that pose particular challenges to professionals doing psychosocial work. Only when one can establish a gateway to the life concepts and special problems of clients with an migrant background is it possible to discover their special resources and skills and to accompany them on their path toward new life perspectives and developing coping strategies for life in a foreign country. This volume presents the systemic approach to the practice of counseling and treating clients in intercultural situations.
  • Produktdetails
  • Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht
  • Artikelnr. des Verlages: 3924146
  • Seitenzahl: 248
  • Erscheinungstermin: 18. April 2012
  • Deutsch
  • Abmessung: 231mm x 156mm x 18mm
  • Gewicht: 422g
  • ISBN-13: 9783525401743
  • ISBN-10: 3525401744
  • Artikelnr.: 34526175
Autorenporträt
Pirmoradi, Saied
Dr. phil. Saied Pirmoradi, Diplom-Psychologe, systemischer Familientherapeut, ist als Dozent und interkultureller Familientherapeut am INSA-Berlin tätig. Er ist Sprecher der Fachgruppe »Interkulturelle Familientherapie und -beratung« der DGSF.

Schweitzer, Jochen
Prof. Dr. rer. soc. Jochen Schweitzer, Diplom-Psychologe, leitet die Sektion Medizinische Organisationspsychologie im Zentrum für Psychosoziale Medizin der Universität Heidelberg. Er ist lehrender Supervisor und Lehrtherapeut für Systemische Therapie am Helm-Stierlin-Institut sowie Begründer der Heidelberger Tagungen für Systemische Forschung.
Inhaltsangabe
Vorwort des Autors
Vorwort von Jochen Schweitzer
Einführung
I MIGRATION, INTERKULTURALITÄT, ANDERE
1 Migration als Grundlage der Interkulturalität
1.1 Einleitung
1.2 Heimat, Identität, Kultur
1.3 Beweggründe und Typen der Migration
1.3.1 Freiwillig-selbstbestimmte Migration
1.3.2 Erzwungen-fremdbestimmte Migration
1.4 Migration und Heimweh
1.5 Auswirkungen der Migration auf die Familienstrukturen und -beziehungen
1.6 Eine Typologie als Orientierungshilfe für die Beratungs- und Therapiearbeit
1.7 Resümee
2 Kulturelle Begegnungen
2.1 Einleitung
2.2 Wissenschaftliche Begegnung mit Anderen, eine Dekonstruktion
2.2.1 Koloniale und rassistische Ansätze
2.2.2 Kulturpsychologische Konzepte
2.2.3 Postkoloniale und postmoderne Ansätze
2.2.4 Die interkulturelle Perspektive
2.3 Interkulturalität als kognitiv-behaviorale Ressource
2.4 Interkulturelle Missverständnisse
2.5 Resümee
II PSYCHOLOGISCHE UND FAMILIENDYNAMISCHE KONZEPTE IM KULTURKONTEXT
3 Psychologisch zentrale Konzepte in der interkulturellen Psychotherapie
3.1 Einleitung
3.2 "Die" menschliche Psyche
3.2.1 Ahistorisch-universelle Psyche
3.2.2 Historisch-partikulare Psyche
3.3 Entwicklung der Selbstkonzepte
3.3.1 Individualistisch fokalisierte Selbstkonzepte
3.3.2 Relational fokalisierte Selbstkonzepte
3.3.3 Hybride Selbstkonzepte im Globalisierungsprozess
3.4 Resümee
4 Paar- und familiendynamische Konzepte in verschiedenen Kulturen
4.1 Einleitung
4.2 Mehrgenerationale Beziehungsaspekte der Kindererziehung im Iran
4.2.1 Die frühen Eltern-Kind-Beziehungen
4.2.2 Die Kindheit
4.2.3 Die Adoleszenz
4.2.4 Wandelnde Tendenzen und Praktiken in der Kindererziehung
4.3 Der Stellenwert der Herkunftsfamilien in der Beziehungsqualität iranischer Paare
4.4 Familiendynamische Entwicklungspfade in den USA und Japan
4.5 Duofokale Familienstruktur am Bespiel Türkei
4.6 Eheliche Machtverhältnisse im Kulturvergleich
4.7 Transformierende voreheliche Einstellungen und Partnerwahl in Indien
4.8 Resümee
5 Kulturkritische Reflexionen über die familientherapeutischen Ansätze
5.1 Einleitung
5.2 Einzug der Kulturthematik in die Familientherapie
5.2.1 Die Entwicklung in den USA
5.2.2 Zur Lage in Deutschland
5.3 Eine vergleichende Analyse des Entwicklungsstands zwischen Deutschland und USA
5.4 Interkulturelle Paar- und Familienkonstellationen
5.4.1 Einige Leitideen zu therapeutischen Arbeit mit interkulturellen Paaren
5.4 Resümee
III HANDLUNGSGRUNDLAGEN FÜR INTERKULTURELLE FAMILIENTHERAPIE
6 Aufbau einer kultursensitiven therapeutischen Beziehung
6.1 Einleitung
6.2 Verbale und nonverbale Aspekte der Kommunikation
6.3 Offene und neugierige Haltung zum kulturellen Hintergrund der Familie
6.4 Erstkontakt und die Einstellung der Familie zur Beratung/Therapie
6.5 Selbstreflexion des Therapeuten zum interkulturellen Therapiekontext
6.6 Erkundung des Migrationstyps und Integrationsgrad
6.7 Der sozioökonomische Status der Familie derzeit und im Herkunftsland
6.8 Resümee
7 Problemdefinition
7.1 Einleitung
7.2 Mögliche kulturspezifische Problemdefinition und -manifestation
7.3 Rolle des erweiterten Verwandtschaftsnetzes oder anderen Instanzen
7.4 Geschlechts- und Altersspezifische Aspekte
7.5 Religiös-sprituelle Aspekte in familiendynamischen Prozessen
7.6 Resümee
8 Definition von Therapie- oder Beratungszielen
8.1 Einleitung
8.2 Selbstkonzeptbezogene Herausarbeitung von Therapiezielen
8.3 Berücksichtigung der ethnisch-kulturellen Wertorientierung bei Klienten
8.4 Tragbarkeit der Beratungsziele hinsichtlich realer Handlungsmöglichkeiten der Klienten
8.5 Schaffung von Verhandlungsräumen für mögliche alternative Behandlungsziele
8.6 Resümee
9 kultursensitive Interventionen
9.1 Einleitung
9.2 Kulturelle Empathie
9.3 Mögliche kulturspezifische Lösungswege des Problems
9.4 Interventionstechniken
9.5 Ein erweiterter Entwurf zur ersten interkulturellen familientherapeutischen Sitzung
9.6 Das "Tagesverlaufsp