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»Es gibt ein Leben nach der Flucht, doch die Flucht wirkt fort, ein Leben lang.« Ilija Trojanow ist als Kind zusammen mit seiner Familie aus Bulgarien geflohen, eine Erfahrung, die ihn bis heute nicht mehr los lässt. Virtuos, poetisch und klug reflektierend erzählt Ilija Trojanow von seinen eigenen Prägungen als lebenslang Geflüchteter. Von der Einsamkeit, die das Anderssein für den Flüchtling tagtäglich bedeutet. Davon, wie wenig die Vergangenheit des Geflüchteten am Ort seines neuen Daseins zählt. Was das Existieren zwischen zwei Sprachen mit ihm macht. Welche Lügengeschichten man als…mehr

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  • Größe: 1.14MB
Produktbeschreibung
»Es gibt ein Leben nach der Flucht, doch die Flucht wirkt fort, ein Leben lang.« Ilija Trojanow ist als Kind zusammen mit seiner Familie aus Bulgarien geflohen, eine Erfahrung, die ihn bis heute nicht mehr los lässt. Virtuos, poetisch und klug reflektierend erzählt Ilija Trojanow von seinen eigenen Prägungen als lebenslang Geflüchteter. Von der Einsamkeit, die das Anderssein für den Flüchtling tagtäglich bedeutet. Davon, wie wenig die Vergangenheit des Geflüchteten am Ort seines neuen Daseins zählt. Was das Existieren zwischen zwei Sprachen mit ihm macht. Welche Lügengeschichten man als Geflüchteter den Daheimgebliebenen auftischt. Und dass man vor der Flucht wenigstens wusste, warum man unglücklich war. Ilija Trojanow erzählt von sich selbst, zugleich ist er eine exemplarische Figur. So gelingt ihm eine behutsame und genaue Topographie des Lebens nach der Flucht, das existentielle Porträt eines Menschenschicksals, das unser 21. Jahrhundert bestimmt.

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, CY, D, DK, EW, E, FIN, F, GB, GR, IRL, I, L, M, NL, P, S, SLO, SK ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: FISCHER E-Books
  • Seitenzahl: 128
  • Erscheinungstermin: 24.05.2017
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783104904382
  • Artikelnr.: 46777939
Autorenporträt
Ilija Trojanow, geb. 1965 in Bulgarien, aufgewachsen in Kenia, studierte und arbeitete viele Jahre in Deutschland. Seit 1998 lebt er in Bombay. Trojanow ist Autor, Herausgeber und Verleger. Er beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit afrikanischer Geschichte, Kultur und Literatur.Der Autor erhielt zahlreiche Preise: 1995 den Bertelsmann-Literaturpreis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt, ein Aufenthaltsstipendium im Künstlerhaus Schloß Wiepersdorf sowie ein Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds e.V., 1996 den Marburger Literaturpreis, 1997 den Viktor-von-Scheffel-Preis und Thomas-Valentin-Preis der Stadt Lippstadt und 2000 den Adelbert-von-Chamisso-Preis. 2009 wurde ihm der Preis der Literaturhäuser verliehen und 2010 wurde er als "poetischer Chronist der großen Exil- und Migrationsphänomene der Moderne" mit dem Würth-Preis geehrt.
Rezensionen

buecher-magazin.de - Rezension
buecher-magazin.de

Ist eine Flucht jemals beendet? Was bedeutet eigentlich "ankommen", was ist Heimat und gibt es eine "Heimkehr"? Ilija Trojanow greift Fragen wie diese auf. Er, der als Kind selbst mit seiner Familie geflohen ist, schildert, was eine Flucht mit Geflüchteten machen kann, ein Leben lang. Ob es Verständigungsschwierigkeiten und Bezeichnungen für seinen Status sind oder der Wunsch, nicht aufzufallen - auch eine vermeintlich abgeschlossene Flucht bleibt im Alltag präsent. Die Notizen des Autors tragen dazu bei, den eigenen Sprachgebrauch zu überdenken und zeigen, wie machtvoll Sprache sein kann. Es ist ein Plädoyer für Pluralität. Die Frage, woher jemand kommt, ist schnell gestellt. Wohin jemand geht, ist seltener Thema. So gut wie jeder Eintrag könnte hier als Pars pro Toto zitiert werden. Wer willkürlich eine Seite aufschlägt, findet Sätze wie diese: "Vor der Flucht wusste er, wieso er unglücklich war." Einige Seiten weiter: "Die Gefahr ist nicht, dass wir überfremdet werden, sondern dass uns die Fremde ausgeht." Es sind persönliche und exemplarische Notizen eines Einzelnen, die aber Aussagekraft über den Einzelfall hinaus haben. Ob in einem Atemzug verschlungen, langsam genossen oder wiederholt gelesen, bei keiner Art der Lektüre werden die kurzen Einträge ihre Kraft einbüßen.

© BÜCHERmagazin, Melanie Schippling
Ein wunderbares Buch, in dem dieser Autor in meinen Augen ein neues, ein unerhörtes Niveau erreicht. Er verblüfft mich immer wieder, dieser Trojanow. Denis Scheck Südwestrundfunk/lesenswert 20170622