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Die Frauen waren ungeschminkt und trugen anstrengende Frisuren. Wenn Sie nicht wissen, was anstrengende Frisuren sind, dann schlagen Sie bitte im Lexikon unter "Frisuren, anstrengende" nach. Wenn das in Ihrem Lexikon nicht drinsteht, dann haben Sie ein genauso schlechtes Lexikon wie ich, und wir könnten eine Podiumsdiskussion zum Thema "Unser Lexikon ist schlecht" organisieren, uns hinterher besaufen und möglichst ordinär Brüderschaft trinken. Sie wissen schon: Zungenküsse bis weit runter in die Speiseröhre.…mehr

Produktbeschreibung
Die Frauen waren ungeschminkt und trugen anstrengende Frisuren. Wenn Sie nicht wissen, was anstrengende Frisuren sind, dann schlagen Sie bitte im Lexikon unter "Frisuren, anstrengende" nach. Wenn das in Ihrem Lexikon nicht drinsteht, dann haben Sie ein genauso schlechtes Lexikon wie ich, und wir könnten eine Podiumsdiskussion zum Thema "Unser Lexikon ist schlecht" organisieren, uns hinterher besaufen und möglichst ordinär Brüderschaft trinken. Sie wissen schon: Zungenküsse bis weit runter in die Speiseröhre.
  • Produktdetails
  • rororo Taschenbücher 27166
  • Verlag: Rowohlt TB.
  • 3. Aufl.
  • Seitenzahl: 511
  • Erscheinungstermin: Dezember 2015
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 116mm x 32mm
  • Gewicht: 351g
  • ISBN-13: 9783499271663
  • ISBN-10: 3499271664
  • Artikelnr.: 42735436
Autorenporträt
Goldt, MaxMax Goldt, geboren 1958 in Göttingen, lebt in Berlin. Zuletzt veröffentlichte er «Räusper. Comic-Skripts in Dramensatz» (2015) und «Chefinnen in bodenlangen Jeansröcken» (2014). Im Jahr 2008 erhielt er den Hugo-Ball-Preis und den Kleist-Preis.
Inhaltsangabe
CD I:
1993 Dank Bügelhilfe fühlt man sich wie ein geisteskranker König - 1992/2002 Das Diskretionsteufellchen und der Motivationsfisch - 2000 Waffen fürf El Salvador - 1995/2003 In der Duz-Falle - 1992/2003 Gemeine Gentechniker wollen Ute Lemper wegen der Hitze in eine Euterpflegcreme-Fabrik auf Helgoland verwandeln
CDII:
1994 Üble Beläge - 1994/2000 Der schlimme Schal oder: Der Unterschied zwischen Wäwäwäwäwä und Wäwäwäwäwäwäwä - 1996/2003 Anette von Aretin, Hans Sachs, Guido Baumann sowie alternierend Marianne Koch und Anneliese Fleyenschmidt (Erinnerungssport) - 1995 Die Leutchen und die Mödchen - 2002 Touristen fotografieren ihr Bier - 1991 Quitten für die Menschen zwischen Emden und Zittau - 1999 Ein Froschfilm wird gezeigt.
Rezensionen
Goldt ist ein Arbiter elegantiarum, ein wacher Sprachkritiker und versteckter Moralist. Er meidet Klischees und Modefloskeln nicht, er greift sie auf, mit den Handschuhen der Ironie, und jongliert mit ihnen. FAZ

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Ein bisschen zwiespältig ist das Urteil, das Adam Olschewski über diesen Band mit gesammelten Geschichten von Max Goldt fällt. Positiv zu Buche schlägt für den Rezensenten Max Goldts Talent, seine Umwelt zu beobachten und dabei "unvermutete Querverbindungen" herzustellen, ebenso seine Fähigkeit, ganz nebenbei Lachanfälle auszulösen. Doch für Rezensenten scheint Max Goldt in den letzten Texten ein bisschen der Humor abhanden gekommen zu sein - übrig bleibt der Moralist: "Als würde er nicht mehr so weitermachen mögen wie bisher; als wäre er satt oder müde; als wolle er monothematischer und ernster werden. Geht ihm der Alltag aus?" Auch mit der etwas lieblosen Aufmachung der Edition ist der Rezensent nicht ganz glücklich - er vermisst beispielsweise die trashigen Fotos, mit denen Goldt früher immer seine Artikel anreicherte.

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