21,45 €
versandkostenfrei*

inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
11 °P sammeln

    Audio CD

1 Kundenbewertung

Kein Platz für Banken im digitalen Zeitalter
Finanzkrise hin, Eurokrise her. Kaum jemand glaubt, dass sich das Finanzsystem inzwischen wesentlich verbessert hat. Das Problem sind die Banken. Ihre Finanzinnovationen der Vergangenheit wurden zum Brandbeschleuniger der letzten Finanzkrise. Und jetzt sind sie drauf und dran, sich die aufstrebende Fintech-Industrie und ihre Peer-to-Peer-Kreditplattformen einzuverleiben und damit die Hoffnung auf ein transparenteres und besseres Finanzsystem zu zerschlagen. Die Funktionen von Geld und Kredit müssen getrennt werden, das ist die zentrale Botschaft…mehr

Produktbeschreibung
Kein Platz für Banken im digitalen Zeitalter

Finanzkrise hin, Eurokrise her. Kaum jemand glaubt, dass sich das Finanzsystem inzwischen wesentlich verbessert hat. Das Problem sind die Banken. Ihre Finanzinnovationen der Vergangenheit wurden zum Brandbeschleuniger der letzten Finanzkrise. Und jetzt sind sie drauf und dran, sich die aufstrebende Fintech-Industrie und ihre Peer-to-Peer-Kreditplattformen einzuverleiben und damit die Hoffnung auf ein transparenteres und besseres Finanzsystem zu zerschlagen.
Die Funktionen von Geld und Kredit müssen getrennt werden, das ist die zentrale Botschaft dieses Buches. Mit bestechender Klarheit zeigt es, warum die digitale Revolution eine fundamentale Erneuerung unserer Finanzordnung erfordert. Die Autoren identifizieren die Wurzel der Probleme und präsentieren eine innovative und simple Lösung.

"Zwei Ökonomen haben ein provokantes Buch geschrieben: Sie fordern nicht weniger als ein Verbot der klassischen Kreditvergabe durch Banken. Heise online
"Eine völlig neue Perspektive" Financial Times
"Eine interessante und herausfordernde Vision" Vítor Constâncio, Vizepräsident der Europäischen Zentralbank
  • Produktdetails
  • Verlag: Abod Verlag
  • Gesamtlaufzeit: 470 Min.
  • Erscheinungstermin: 15. Februar 2018
  • ISBN-13: 9783954715954
  • Artikelnr.: 50376387
Autorenporträt
Hinter dem Pseudonym Jonathan McMillan stehen zwei Schweizer Ökonomen. Der eine ist Dr. Jürg Müller. Er arbeitet als Wirtschaftsredakteur für die Neue Zürcher Zeitung. Der andere ist als Banker in London, New York und Zürich tätig und will anonym bleiben. Sie haben ihr Buch zunächst auf Englisch veröffentlicht und damit ein breites Publikum erreicht. Nun erscheint es u. a. auch in Spanien, Italien, Russland, Brasilien und Japan.
Inhaltsangabe
Inhalt

Vorwort für die deutsche Ausgabe 7
Vorwort 11

Einleitung 13

Teil 1
Das Bankwesen im Industriezeitalter 25
Kapitel 1
Warum Banken nötig waren 27
Kapitel 2
Wie traditionelle Banken funktionieren 35
Kapitel 3
Die Schwachpunkte des Bankwesens 49

Teil 2
Das Bankwesen im Digitalzeitalter 65
Kapitel 4
Warum sich das Bankwesen nicht auf Banken beschränkt 67
Kapitel 5
Wie der Schattenbankensektor funktioniert 79
Kapitel 6
Die Finanzkrise von 2007/08 99
Kapitel 7
Das Finanzsystem nach 2008 115

Teil 3
Ein Finanzsystem für das Digitalzeitalter 129
Kapitel 8
Warum Banken heute nicht mehr gebraucht werden 131
Kapitel 9
Schließt die Banken: Der Entwurf für ein zukunftsfähiges Gesellschaftsrecht 153
Kapitel 10
Die Rolle der öffentlichen Hand 185
Kapitel 11
Das Gesamtbild 195

Schlusswort 205

Abkürzungen 208
Anmerkungen 209
Abbildungen 244
Literatur 245
Register 270
Rezensionen
"Die daten- und faktenreiche Aufbereitung, die wirtschaftshistorischen Bezüge, die tiefe Analyse des Finanzwesens sind höchst lesen- und die akribische Vorgehensweise und der Verzicht auf Fachsimpelei aller Ehren wert. Das Buch steckt voller Vorschläge, die Missstände beheben wollen und Denkanstöße in der Debatte geben, wie wir unser Finanzsystem so gestalten können, dass Haftung und Risiko in einer Hand liegen, Exzesse wie vor und während der Finanzkrise unterbunden werden und sich alle Akteure der Finanzierung von Wirtschaft und Gesellschaft verpflichtet fühlen, Mehrwert zu schaffen, statt Partikularinteressen zu bedienen." Tobias Fischer, Börsenzeitung, 13.02.2019 "Wer sich auf das Buch einlässt, versteht das moderne Bankgeschäft und seine gesellschaftlichen Folgen und realisiert: Ein Weiter-So wäre nicht im Sinne der großen Mehrheit der Bürger." Caspar Dohmen, Deutschlandfunk "Andruck", 19.02.2018 "Nach Ansicht der Autoren werden Banken (im Sinne von Geldschöpfung aus Kredit) heute nicht mehr gebraucht. Sie sind davon überzeugt, dass die Informationstechnologien ein alternatives Finanzsystem ermöglichen, das einfacher und fairer ist. Der Buchtitel ist Programm: Die Autoren wollen Schluss machen mit dem Finanzsektor, wie er heute ist." Sabine Schmidt, Börsenblatt, 09.05.2018 "Die Forderung nach einer radikalen Reform des Finanzsystems ist weder neu noch kühn. Aber sie ist selten mit solch analytischer Eleganz vorgetragen worden wie im Buch 'Das Ende der Banken'." Tobias Straumann, Neue Zürcher Zeitung, 15.02.2018 "Die formulierten Forderungen sind es wert, von Politik, Finanzinstituten und Gesellschaft konstruktiv diskutiert zu werden." Philipp Scherber, Banking News, 19.03.2018 "ein tolles Buch [...] viel effizienter kann man die komplexe Materie wohl nicht zusammenfassen. Nicht nur für Akteure der Finanzindustrie lohnenswert!" Thorsten Giersch, Handelsblatt Online, 16.03.2018 "Ein radikales Buch, das nicht nur Banker durcharbeiten sollten." Christian Göttner, Standort38, 05.04.2018 "Die Mär von einer 'Alternativlosigkeit' zum bestehenden Finanzsystem - eine inzwischen wohlbekannte Formel aus dem politischen Alltag- wird rigoros widerlegt." Bastian Behle, Smart Investor, 03.04.2018 "Wer sich mit der digitalen Revolution im Finanzbereich auseinandersetzt, kommt an Jonathan McMillan nicht vorbei!", boerse.de - Aktiendaily, 16.02.2018 "Die Radikalität des Buches erwächst nicht aus politischer Ideologie, sondern aus dem Fazit, dass Banking wesentlich unregulierbar geworden ist. Der Schluss, den die Autoren daraus ziehen: die Geldschöpfung aus Kredit beenden." Pepe Egger, Der Freitag, 22.02.2018 "Das Buch der beiden Bankexperten ist eine schonungslose Analyse der Kreditschöpfung und unseres Geldsystems. Es ist ein lehrreicher Denkanstoß für eine Reform des heutigen Finanzsystems, das sich in ein komplexes Monster verwandelt hat. [...] Absolut zu empfehlen!" Notker Blechner, ARD Börse, 06.04.2018 "Das Buch hat seine Stärken dort, wo die Autoren zeigen, wie neue Internetangebote Banken ersetzen können." Jorgos Brouzos, Tages-Anzeiger, 26.02.2018…mehr

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Rezensent Tobias Straumann scheinen die Autoren von "Das Ende der Banken" zumindest überzeugt zu haben: Ein komplett neues "Finanzsystem ohne Banken" muss her und zwar schnell. Wie dieses neue System funktionieren soll, warum es notwendig geworden ist, was geschieht, wenn keine Veränderung vorgenommen wird und wo die Wurzeln des Problems liegen, erklären der NZZ-Wirtschaftsredakteur und der anonyme Investmentbanker, die hinter dem Pseudonym McMillan stecken, absolut nachvollziehbar und überraschend wortgewandt. Mit Widerspruch ist allerdings trotz aller Plausibilität und Eloquenz zu rechnen, prophezeit Straumann. So sei es nun mal.

© Perlentaucher Medien GmbH