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Das Schicksal zweier zwölfjähriger Jungen und deren verwitweter Mütter in der Nachkriegszeit.
Die beiden zwölfjährigen Schulfreunde Heinrich und Martin haben ihre Väter, die im Krieg gefallen sind, nie gekannt. Heinrich wächst in bedrückend ärmlichen Verhältnissen auf. Viel zu früh wird er in die Welt der Erwachsenen gestellt und muss Verantwortung übernehmen. Sein Freund Martin kennt keine finanzielle Not, ahnt jedoch, dass seiner Mutter bei allem Wohlstand etwas fehlt.
Äußerst einfühlsam beschreibt Heinrich Böll die Probleme und Nöte dieser beiden Jungen, die zudem mit den
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Produktbeschreibung
Das Schicksal zweier zwölfjähriger Jungen und deren verwitweter Mütter in der Nachkriegszeit.

Die beiden zwölfjährigen Schulfreunde Heinrich und Martin haben ihre Väter, die im Krieg gefallen sind, nie gekannt. Heinrich wächst in bedrückend ärmlichen Verhältnissen auf. Viel zu früh wird er in die Welt der Erwachsenen gestellt und muss Verantwortung übernehmen. Sein Freund Martin kennt keine finanzielle Not, ahnt jedoch, dass seiner Mutter bei allem Wohlstand etwas fehlt.

Äußerst einfühlsam beschreibt Heinrich Böll die Probleme und Nöte dieser beiden Jungen, die zudem mit den Schwierigkeiten der beginnenden Pubertät fertig werden müssen. Ihre und ihrer Mütter Schicksale stehen stellvertretend für die vom Krieg heimgesuchte Generation.
  • Produktdetails
  • dtv Taschenbücher Bd.1631
  • Verlag: Dtv
  • 1981.
  • Seitenzahl: 318
  • Deutsch
  • Abmessung: 192mm x 120mm x 18mm
  • Gewicht: 264g
  • ISBN-13: 9783423016315
  • ISBN-10: 3423016310
  • Artikelnr.: 02675486
Autorenporträt
Als literarische Stimme schrieb Heinrich Böll (* Köln 1917, † Langenbroich 1985) gegen Doppelmoral in Staat und Kirche an, und er gilt als einer der wichtigsten Autoren einer Nachkriegsliteratur, die sich kritisch mit dem Nationalsozialismus und den Nachkriegsjahren auseinandersetzt. Der aus einfachen Verhältnissen stammende Böll studierte, wurde 1939 als Soldat eingezogen und geriet nach Kriegsende kurz in Gefangenschaft. Mit seiner Frau Annemarie zog er drei Söhne groß. "Haus ohne Hüter" (1954), "Das Brot der frühen Jahre" (1955), "Ansichten eines Clowns" (1963), "Gruppenbild mit Dame" (1971) oder "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" oder "Wie Gewalt entstehen und wohin sie führen kann" (1974) seien als kleine Auswahl an Werken genannt - viele davon wurden verfilmt. Schon vor "Katharina Blum" kritisiert Böll scharf den Umgang der Boulevardpresse (vornehmlich "Axel Springer") mit der Wahrheit und den Menschen und wird wegen eines Textes zur RAF-Terroristin Ulrike Meinhof als "geistiger Sympathisant" der Terroristen verunglimpft. Böll fühlte sich deswegen von konservativen Kreisen vorsätzlich missverstanden. Er vertrat ab 1971 den Internationalen P.E.N.-Club als Präsident (bis 1974) und erhielt im Jahr 1972 den Nobelpreis für Literatur. Lange zuvor war er bereits mit dem Literaturpreis der "Gruppe 47" (1951) oder dem Georg-Büchner-Preis (1967) geehrt worden.
Rezensionen
»Hier geht es um die 50er Jahre, in denen ich auch aufgewachsen bin. Ich glaube, dass keiner diese Phase der deutschen Geschichte so in Romanen verarbeitet hat, wie Heinrich Böll. Das ist unvergleichbar. Man riecht, man schmeckt, man schwitzt mit.« BAP-Sänger Wolfgang Niedecken, WDR5 Literaturmagazin Bücher 13.09.2008
"Bölls Haus ohne Hüter gehört zweifellos zum Kanon der Nachkriegsliteratur, die man gelesen haben sollte." 100-beste-buecher.de 20140702