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Ein berührender Kinderroman von Bestsellerautorin Ute Krause Paul ist am Boden zerstört: Seine Eltern wurden nach einem Fluchtversuch von der Bundesrepublik freigekauft und beginnen in West-Berlin ein neues Leben - ohne ihn. Er darf die DDR nicht verlassen und ob er seine Eltern je wiedersehen wird, ist ungewiss. Halt geben ihm Oma und Onkel Henri - und seit kurzem seine Klassenkameradin Millie, die ohne Mutter beim Vater lebt. Eines Abends besuchen die beiden Onkel Henri im Pergamonmuseum, der dort als Nachtwächter arbeitet. Als sie in den Sälen unerklärliche Geräusche hören, forschen Paul…mehr

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Produktbeschreibung
Ein berührender Kinderroman von Bestsellerautorin Ute Krause Paul ist am Boden zerstört: Seine Eltern wurden nach einem Fluchtversuch von der Bundesrepublik freigekauft und beginnen in West-Berlin ein neues Leben - ohne ihn. Er darf die DDR nicht verlassen und ob er seine Eltern je wiedersehen wird, ist ungewiss. Halt geben ihm Oma und Onkel Henri - und seit kurzem seine Klassenkameradin Millie, die ohne Mutter beim Vater lebt. Eines Abends besuchen die beiden Onkel Henri im Pergamonmuseum, der dort als Nachtwächter arbeitet. Als sie in den Sälen unerklärliche Geräusche hören, forschen Paul und Millie auf eigene Faust nach und geraten in eine gefährliche Geschichte ...

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  • Produktdetails
  • Verlag: Random House ebook
  • Seitenzahl: 288
  • Altersempfehlung: ab 10 Jahre
  • Erscheinungstermin: 29.02.2016
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783641192723
  • Artikelnr.: 44233928
Autorenporträt
Ute Krause, 1960 geboren, wuchs in der Türkei, Nigeria, Indien und den USA auf. An der Berliner Kunsthochschule studierte sie Visuelle Kommunikation, in München Film und Fernsehspiel. Sie ist als Schriftstellerin, Illustratorin, Drehbuchautorin und Regisseurin erfolgreich. Ihre Bilder- und Kinderbücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und für das Fernsehen verfilmt. Ute Krause wurde u.a. von der Stiftung Buchkunst und mit dem Ver.di-Literaturpreis ausgezeichnet und für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert.
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 25.05.2018

TASCHENBÜCHER
Die 7jährige Anna lebt mit ihrem Vater, einem jüdischen Professor, in Krakau. Als er im Jahre 1939 nicht aus der Uni zurückkommt, geht Anna – wie verabredet – zum Apotheker, um auf ihn zu warten. Doch der Vater holt sie nicht ab, und der Apotheker will nichts mehr mit ihr zu tun haben. Da wird sie von einem fremden Mann angesprochen und folgt ihm, denn es geht etwas von diesem ernsten, charismatischen Menschen aus, das ihr Vertrauen einflößt. Er spricht nicht nur viele Sprachen, er kann sich auch mit Vögeln verständigen und sie zu sich heranzwitschern. Deshalb nennt Anna ihn „Schwalbenmann“. Warum er auf der Flucht ist, wird nie enthüllt, und bis zuletzt bleibt er geheimnisvoll und seltsam widersprüchlich. Doch gerade diese ambivalente Stimmung macht den Zauber dieses erstaunlichen Debüt-Romans aus und treibt den Leser noch lange um.
Vier Jahre lang verstecken sich die beiden vor Deutschen, Polen und Russen in den Wäldern Polens und lernen auf immer neue Weise zu überleben. Am Ende setzt der Schwalbenmann seine Anna zu einem Fischer in ein Boot und verschwindet aus ihrem Leben. (Ab 14 Jahre und Erwachsene)
Gavriel Savit: Anna und der Schwalbenmann. Aus dem Englischen von Sophie Zeitz. Cbt (31167), München 2018. 273 Seiten, 9,99 Euro.
Als Paul erfährt, dass seine Eltern jetzt ohne ihn im Westen leben, fühlt er sich verraten und verlassen. Sie waren bei einem Fluchtversuch geschnappt worden und ins Gefängnis gekommen, nun aber freigekauft und aus der DDR abgeschoben worden. Er lebt zwar gerne bei seiner Oma, denn sie ist eine besondere und mutige Frau und hatte ihn aus dem schrecklichen Kinderheim befreit, in das er nach dem Fluchtversuch der Eltern gesteckt wurde. Auch sein Onkel Henri litt unter dem Fluchtversuch seines Bruders, denn er musste sein Archäologie-Studium abbrechen und arbeitet nun als Nachtwächter im Pergamon-Museum in Ostberlin.
Für Paul und seine Freundin Millie ist dies ein wunderbarer und geheimnisvoller Ort, doch sie geraten in ein gefährliches Abenteuer, das gut endet, denn Pauls Oma und Onkel Henri ist es gelungen, Pauls Ausreise zu seinen Eltern zu ermöglichen.
Ute Krause hat für dieses Kinderbuch sehr gut recherchiert, und es gelingt ihr, den komplexen, zeitgeschichtlichen Hintergrund der Geschichte durch eine spannende Handlung für ihre Leserinnen und Leser begreifbar zu machen. (ab 10 Jahre)
HILDE ELISABETH MENZEL
Ute Krause: Im Labyrinth der Lügen. Cbj (22654), München 2018. 288 Seiten, 8,99 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
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"Superspannender Krimi- und Abenteuerroman." Geolino
TASCHENBÜCHER

Die 7jährige Anna lebt mit ihrem Vater, einem jüdischen Professor, in Krakau. Als er im Jahre 1939 nicht aus der Uni zurückkommt, geht Anna – wie verabredet – zum Apotheker, um auf ihn zu warten. Doch der Vater holt sie nicht ab, und der Apotheker will nichts mehr mit ihr zu tun haben. Da wird sie von einem fremden Mann angesprochen und folgt ihm, denn es geht etwas von diesem ernsten, charismatischen Menschen aus, das ihr Vertrauen einflößt. Er spricht nicht nur viele Sprachen, er kann sich auch mit Vögeln verständigen und sie zu sich heranzwitschern. Deshalb nennt Anna ihn „Schwalbenmann“. Warum er auf der Flucht ist, wird nie enthüllt, und bis zuletzt bleibt er geheimnisvoll und seltsam widersprüchlich. Doch gerade diese ambivalente Stimmung macht den Zauber dieses erstaunlichen Debüt-Romans aus und treibt den Leser noch lange um.

Vier Jahre lang verstecken sich die beiden vor Deutschen, Polen und Russen in den Wäldern Polens und lernen auf immer neue Weise zu überleben. Am Ende setzt der Schwalbenmann seine Anna zu einem Fischer in ein Boot und verschwindet aus ihrem Leben. (Ab 14 Jahre und Erwachsene)

Gavriel Savit: Anna und der Schwalbenmann. Aus dem Englischen von Sophie Zeitz. Cbt (31167), München 2018. 273 Seiten, 9,99 Euro.

Als Paul erfährt, dass seine Eltern jetzt ohne ihn im Westen leben, fühlt er sich verraten und verlassen. Sie waren bei einem Fluchtversuch geschnappt worden und ins Gefängnis gekommen, nun aber freigekauft und aus der DDR abgeschoben worden. Er lebt zwar gerne bei seiner Oma, denn sie ist eine besondere und mutige Frau und hatte ihn aus dem schrecklichen Kinderheim befreit, in das er nach dem Fluchtversuch der Eltern gesteckt wurde. Auch sein Onkel Henri litt unter dem Fluchtversuch seines Bruders, denn er musste sein Archäologie-Studium abbrechen und arbeitet nun als Nachtwächter im Pergamon-Museum in Ostberlin.

Für Paul und seine Freundin Millie ist dies ein wunderbarer und geheimnisvoller Ort, doch sie geraten in ein gefährliches Abenteuer, das gut endet, denn Pauls Oma und Onkel Henri ist es gelungen, Pauls Ausreise zu seinen Eltern zu ermöglichen.

Ute Krause hat für dieses Kinderbuch sehr gut recherchiert, und es gelingt ihr, den komplexen, zeitgeschichtlichen Hintergrund der Geschichte durch eine spannende Handlung für ihre Leserinnen und Leser begreifbar zu machen. (ab 10 Jahre)

HILDE ELISABETH MENZEL

Ute Krause: Im Labyrinth der Lügen. Cbj (22654), München 2018. 288 Seiten, 8,99 Euro.

DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
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