Die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit - Axer, Christine
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Kaum einer zweifelt an der Bedeutung, die der kritischen Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Geschichte für die demokratische Entwicklung der Bundesrepublik zukommt. Zahlreiche Arbeiten widmen sich dieser bundesrepublikanischen 'Vergangenheitsbewältigung'. Mit diesem Band erscheint erstmals eine Studie, die nicht nur den Umgang mit der NS-Vergangenheit in der Bundesrepublik, der DDR, später dem vereinten Deutschland und Österreich vergleichend analysiert, sondern darauf aufbauend für Frankreich eine Rezeptionsgeschichte der wechselvollen 'Vergangenheitsbewältigungen' vorlegt.…mehr

Produktbeschreibung
Kaum einer zweifelt an der Bedeutung, die der kritischen Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Geschichte für die demokratische Entwicklung der Bundesrepublik zukommt. Zahlreiche Arbeiten widmen sich dieser bundesrepublikanischen 'Vergangenheitsbewältigung'. Mit diesem Band erscheint erstmals eine Studie, die nicht nur den Umgang mit der NS-Vergangenheit in der Bundesrepublik, der DDR, später dem vereinten Deutschland und Österreich vergleichend analysiert, sondern darauf aufbauend für Frankreich eine Rezeptionsgeschichte der wechselvollen 'Vergangenheitsbewältigungen' vorlegt. Dabei zeigt sich, dass neben politischen Interessen und nationalen Stereotypen auch die Vichy-Vergangenheit die französische Wahrnehmung beeinflusste.
  • Produktdetails
  • Verlag: Böhlau
  • Seitenzahl: 519
  • Erscheinungstermin: Dezember 2010
  • Deutsch
  • Abmessung: 239mm x 167mm x 43mm
  • Gewicht: 965g
  • ISBN-13: 9783412206390
  • ISBN-10: 3412206393
  • Artikelnr.: 29909449
Inhaltsangabe
VORWORT. 9 ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS 11 1. EINLEITUNG 13 1.1. Fragestellung.14 1.2. Die Bedeutung der französischen Wahrnehmung 15 1.3. Zeitungen, Öffentlichkeit, öffentliche Meinung 16 1.4. Kurzporträts von Le Figaro, L'Humanité und Le Monde 19 1.5. Aufbau der Arbeit 24 2. "VERGANGENHEITSBEWÄLTIGUNG"?!. 27 2.1. Erinnerungs- und Geschichtskultur 28 2.2. "Vergangenheitsbewältigung" 35 2.2.1. "Vergangenheitsbewältigung" als Sonderfall von Erinnerungskultur 37 2.2.2. "Vergangenheitsbewältigung" geht von der Universalität der Menschenrechte aus 40 2.2.3. "Vergangenheitsbewältigung" im Zeichen von Diskontinuität. 42 2.2.4. Opfer von staatlicher Gewalt und "Vergangenheitsbewältigung" 44 2.2.5. "Vergangenheitsbewältigung": zwischen Demokratisierung und innerem Frieden 47 2.2.6. Menschenrechte und internationale Gemeinschaft 52 2.2.7. Schuld und Schuldgefühl: die Emotion der collective guilt. 54 2.2.8. Das Verhältnis der Motive zueinander 57 2.3. "Vergangenheitsbewältigung" - eine Antwort an die Kritiker.57 3. "VERGANGENHEITSBEWÄLTIGUNG" IN DEN NACHFOLGESTAATEN DES DRITTEN REICHES 61 3.1. "Vergangenheitsbewältigung" in der Bundesrepublik.61 3.1.1. Grenzen politischer "Vergangenheitsbewältigung". 63 3.1.2. Amnestiepolitik und die Last der Gegenwart. 66 3.1.2.1. Theodor Oberländer (Bundesminister für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte) 66 3.1.2.2. Hans Globke (Staatssekretär des Bundeskanzleramtes) 67 3.1.2.3. Kurt Georg Kiesinger (baden-württembergischer Ministerpräsident, Bundeskanzler) 67 3.1.2.4. Hans Filbinger (baden-württembergischer Ministerpräsident) 67 3.1.3. Politik der "Wiedergutmachung". 69 3.1.4. Wendejahre 1958 und 1959. 72 3.1.5. Von der Schwierigkeit der juristischen Aufarbeitung 73 3.1.6. Krise der politischen "Vergangenheitsbewältigung"? 80 3.1.7. Zeichen des Wandels 82 3.1.8. Die geschichtspolitische Ära Kohl 90 3.1.9. "Vergangenheitsbewältigung" in der Bundesrepublik bis 1989/90 ? ein Zwischenfazit 101 3.2. "Vergangenheitsbewältigung" in der DDR? 103 3.2.1. Politische Repression in der DDR. 106 3.2.2. Der antifaschistische Gründungsmythos der DDR 110 3.2.3. Entnazifizierung in der DDR 112 3.2.4. Juristische oder inszenierte Aufarbeitung? 114 3.2.5. Hierarchie der Opfer. 123 3.2.6. Antisemitismus und Antizionismus 124 3.2.7. "Vergangenheitsbewältigung" in der DDR? Ein Zwischenfazit. 132 3.3. "Vergangenheitsbewältigung" im vereinten Deutschland 135 3.3.1. Auf der Suche nach Orientierung ? "Vergangenheitsbewältigung" als "Gründungserzählung" 135 3.3.2. "Politische Lehren" oder vom Streben, es besser zu machen 143 3.3.3. Auschwitz als moralische Richtschnur. 147 3.3.4. Der Konsens zeigt sich dort am stärksten, wo er gebrochen wird. 149 3.3.5. Institutionelle versus persönliche Erinnerung: ein Widerspruch? 153 3.3.6. Die Geschichte wird greifbar 157 3.3.7. Der "neue Opferdiskurs" 162 3.3.8. Späte Gerechtigkeit: Die Entschädigung ehemaliger Zwangsarbeiter. 167 3.3.9. "Vergangenheitsbewältigung" im vereinten Deutschland ? ein Zwischenfazit . 169 3.4. "Vergangenheitsbewältigung" in Österreich? 172 3.4.1. Der Mythos vom "Ersten Opfer" 175 3.4.2. Mehr als ein Anfang? Entnazifizierung und NS-Prozesse. 179 3.4.3. Strafrechtliche Aufarbeitung 190 3.4.4. "Ich bin dafür, die Sache in die Länge zu ziehen". 194 3.4.5. Das Scheitern der Ersten Republik als Fixpunkt der politischen "Vergangenheitsbewältigung". 198 3.4.6. Die Waldheim-Affäre: Ein Neuanfang österreichischer "Vergangenheitsbewältigung"? 201 3.4.7. Mehr als staatspolitische Räson? Von der Opferthese zur Mitverantwortung. 210 3.4.8. Das ambivalente Verhältnis der FPÖ zur österreichischen Geschichte 221 3.4.9. "Vergangenheitsbewältigung" in Österreich? ? ein Zwischenfazit 232 4. WAHRNEHMUNG IN DER FRANZÖSISCHEN ÖFFENTLICHKEIT 234 4.1. Wahrnehmung der "beiden Deutschlands" durch L'Humanité.234 4.1.1. Demokratie ist nicht gleich Demok