-5%
17,99 €
Statt 18,95 €**
17,99 €
inkl. MwSt.
**Preis der gedruckten Ausgabe (Broschiertes Buch)
Sofort per Download lieferbar
Statt 18,95 €**
17,99 €
inkl. MwSt.
**Preis der gedruckten Ausgabe (Broschiertes Buch)
Sofort per Download lieferbar

Alle Infos zum eBook verschenken
Als Download kaufen
Statt 18,95 €**
-5%
17,99 €
inkl. MwSt.
**Preis der gedruckten Ausgabe (Broschiertes Buch)
Sofort per Download lieferbar
Abo Download
9,90 € / Monat*
*Abopreis beinhaltet vier eBooks, die aus der tolino select Titelauswahl im Abo geladen werden können.

inkl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Einmalig pro Kunde einen Monat kostenlos testen (danach 9,90 € pro Monat), jeden Monat 4 aus 40 Titeln wählen, monatlich kündbar.

Mehr zum tolino select eBook-Abo
Jetzt verschenken
Statt 18,95 €**
-5%
17,99 €
inkl. MwSt.
**Preis der gedruckten Ausgabe (Broschiertes Buch)
Sofort per Download lieferbar

Alle Infos zum eBook verschenken
0 °P sammeln

  • Format: ePub

2 Kundenbewertungen


Der Beginn einer neuen Wirtschafts- und Finanzordnung März 2020. Angela Merkel spricht von der größten Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg. Einschränkungen des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens haben innerhalb kürzester Zeit zu Veränderungen geführt, die hierzulande noch völlig unmöglich erschienen als sie in China bereits Realität waren. Dann kam der Corona-Schock - der größte ökonomische Crash der Weltgeschichte. Daniel Stelter legt mit Coronomics das Fundament für die Zukunft der Wirtschaft. Seine Logik: Was zumacht, muss auch wieder aufmachen. Aber resistenter als…mehr

  • Geräte: eReader
  • ohne Kopierschutz
  • eBook Hilfe
  • Größe: 4.37MB
Produktbeschreibung
Der Beginn einer neuen Wirtschafts- und Finanzordnung März 2020. Angela Merkel spricht von der größten Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg. Einschränkungen des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens haben innerhalb kürzester Zeit zu Veränderungen geführt, die hierzulande noch völlig unmöglich erschienen als sie in China bereits Realität waren. Dann kam der Corona-Schock - der größte ökonomische Crash der Weltgeschichte. Daniel Stelter legt mit Coronomics das Fundament für die Zukunft der Wirtschaft. Seine Logik: Was zumacht, muss auch wieder aufmachen. Aber resistenter als zuvor! Stelter legt dar, wie wir uns jetzt für die Zukunft nach Corona aufstellen müssen. Das wirtschaftliche Umfeld wird ein anderes sein: Aktive Notenbanken, aktive Staaten, Abkehr von der Globalisierung. Die Rückkehr der Inflation droht. Dies verlangt andere Prioritäten: Investition statt Konsum. Echte Reformen von Staat und Gesellschaft. So kann eine alttestamentarisch anmutende Katastrophe der Schlüssel zu einer prosperierenden Zukunft für uns alle werden.

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, BG, CY, CZ, D, DK, EW, E, FIN, F, GR, HR, H, IRL, I, LT, L, LR, M, NL, PL, P, R, S, SLO, SK ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: Campus Verlag GmbH
  • Seitenzahl: 217
  • Erscheinungstermin: 30.04.2020
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783593445878
  • Artikelnr.: 59139318
Autorenporträt
Dr. Daniel Stelter ist Bestseller-Autor und Gründer des auf Strategie und Makroökonomie spezialisierten Forums beyond the obvious (Website und Podcast). Er ist Experte für Wirtschafts- und Finanzkrisen und berät internationale Unternehmen und Investoren zu den Herausforderungen der sich stetig wandelnden globalen Märkte.
Inhaltsangabe
Inhalt
Coronomics 9
Das Virus, das auf eine geschwächte Wirtschaft traf 11
Keine Rückkehr zum Trendwachstum vor der Krise 12
Anhaltender Rückgang des Produktivitätswachstums 14
Aggressivste geldpolitische Maßnahmen 15
Schulden, Schulden, Schulden! 16
Deutlicher Anstieg der Vermögenspreise 19
Zunahme und Abnahme der Ungleichheit 20
Gedämpfte Aussichten 21
Anfälliges Finanzsystem 23
Spekulation auf Kredit 24
Leverage hoch drei 26
Die Illusion von Sicherheit 30
Corona beendete die Party 33
Das Virus als ultimativer Schock 39
So wirkt das Virus auf die Wirtschaft 40
Eine solche Rezession gab es noch nie 42
Wir alle haben Schulden 43
Operativer und finanzieller "Leverage" 44
Ein Beispiel zum Anfassen 46

Künstliches Koma für die Wirtschaft 51
Die Politik setzt auf Liquiditätshilfen 51
Ein Systemwechsel als unvermeidliche Folge? 53
Ein künstliches Koma wäre die Lösung gewesen 55
Staatliche Umsatzausfallzahlung 57
Ein "gedankliches Koma" ist effektiv und effizient 60
Wer zumacht, muss auch wieder aufmachen 63
Szenarien für die Wiedereröffnung 64
Die Logik 65
Kosten versus Ertrag 68
Mit Schwung aus dem Koma 70
Wer soll das bezahlen? 73
Spare in der Zeit ... 73
Unzureichende Investitionen 76
Deutschland will wieder sparen 78
Was nicht sein darf ... 80
Wachstum und Populismus vereinbaren 83
Doch mehr Schulden? 86
Risikopatient Eurozone 87
Italien alleine 88
EU und Euro gingen geschwächt in die Krise 89
Kurze Erinnerung: Warum der Euro nicht funktioniert 92
Kurze Erinnerung: Warum die EU nicht funktioniert 96
Eine bessere EU als Antwort 98
Patient Euro mit falscher Medizin 101
Natürlich müssen wir solidarisch sein 103
Ein "Weiter so" wird nicht möglich sein 104
Neustart der Finanzordnung 107
Leben auf Pump 107
Japanische Verhältnisse für alle 111
Notenbanken in der Ecke 113
Radikale Ideen 115
Das Virus macht es möglich 118
Was wäre die Alternative? 122
Damit nicht genug 124
Neustart mit neuen Regeln 126
Deutschland vor der Corona-Krise 127
Es rumort in Deutschland 12
03       Überforderte Politik? 132
Lange Liste unangenehmer Themen 134
Symbolpolitik statt Ursachenbekämpfung 137
Neues Denken ist erforderlich 138
Deutschland hat die guten Jahre nicht genutzt 141
Die Krise als Chance für
gesellschaftsverändernde Projekte? 141
Zehn tolle Jahre 143
Die Fitness nimmt ab 146
Unternehmen investieren nicht genug 149
Coronomics für Deutschland 153
Mitmachen! 153
Solidarisch zeigen 160
Ein Programm zur Konjunkturförderung 163
Investieren 166
Wachstumskräfte stärken 171
Effizienz steigern 176
Vermögen bilden und sichern 178
Existenzielle Weichenstellung 184
Corona als Katalysator für Wandel 187
Virus statt Krieg 188
Der Aufstieg Asiens 191
Weihnachten ist es vorbei? 195
Anmerkungen 197
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 18.05.2020

Ökonomie des Shutdown
Die Wirtschaft in Zeiten von Corona

Wer einen Bestseller schreiben will, muss schnell sein. Daniel Stelter war schnell. Im Wettlauf um die ersten Bücher über die Corona-Krise liegt der Bestsellerautor weit vorne. Sein Buch "Coronomics" - ein Kunstwort aus "Corona" und "Economics" - liegt seit Freitag in den Buchläden. Es geht um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise und um Fragen wie: Welche Hilfen für Unternehmen sind geeignet? Wer soll sie bezahlen? Was geschieht mit der Verschuldung? Sollen die Steuern erhöht werden? Welche Rolle spielen die Zentralbanken? Kehrt die Inflation zurück? Was wird aus der Eurozone?

Die Weltwirtschaft stand schon vor der Corona-Krise vor einer Abkühlung, analysiert der promovierte Ökonom in seinem leicht lesbaren Buch: Das Virus sei auf eine geschwächte Wirtschaft getroffen, die "schon längst auf dem Weg in eine Rezession war". Während in der Finanzkrise vor 10 Jahren viele Unternehmen selbstverschuldet ins Trudeln geraten seien, treffe Corona aber alle unschuldig. Es sei ein Schock, mit dem niemand gerechnet habe. Die westlichen Länder hätten - rückblickend betrachtet - zu leichtfertig auf das Virus reagiert. Nun treffe Corona vor allem jene Teile der Wirtschaft mit voller Wucht, die sonst erst nachgelagert von Konjunkturkrisen betroffen seien: Restaurants, Kinos, Reisebüros, kleine Geschäfte, Hotels. "Steuert man nicht gegen, ist eine Wirtschaftskrise die Folge, die die Weltwirtschaftskrise der 1930er-Jahre in den Schatten stellt."

Die Frage ist nur, wie? Um nach dem Shutdown die Wirtschaft anzukurbeln, sei die Stimulierung der Nachfrage nötig. Eine Rückkehr zur Austeritätspolitik könne nicht funktionieren. Konsumgutscheine hält er für eine gute Idee, sie sollten aber befristet sein, also nach drei Monaten verfallen. Die Senkung der Mehrwertsteuer sei keine gute Idee, der Preiseffekt sei fraglich und spiele nur bei Großanschaffungen eine Rolle.

Der Staat - da ist sich Stelter sicher - werde künftig wieder eine stärkere Rolle spielen. Viele Bürger hätten sich laut Umfragen schon vor Corona eine stärkere Rolle des Staates gewünscht. Das sei aber sehr gefährlich: "Was droht, ist ein Politikwechsel durch die Hintertür." Zwar müsse der Staat jetzt vor allem dem Mittelstand helfen, dem Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Staatsbeteiligungen seien aber heikel: "Es droht ein Postenparadies für Politiker", fürchtet Stelter zu Recht. Eine Lehre aus der Finanzkrise und der damaligen Teilverstaatlichung der Commerzbank sei es, dass es "Jahrzehnte dauern kann, bis der Staat wieder aussteigt".

Solche Fehler sollten nicht wiederholt werden. Stelter plädiert für staatliche Direktzahlungen an Unternehmen, deren Umsätze eingebrochen sind. Kein Unternehmen solle sich Sorgen machen müssen, zu viele Schulden anzuhäufen oder den Staat als Miteigentümer zu bekommen. Der Publizist beschreibt auch, was für ihn in der Theorie die beste Lösung gewesen wäre: Die Wirtschaft hätte "in ein künstliches Koma versetzt werden" müssen. Das hätte bedeutet, dass "wir für eine bestimmte Zeit alles einstellen: keine Lohnzahlungen, keine Mieten, keine Zinsen. Wir tun einfach so, als würde ein Quartal ökonomisch nicht stattfinden." Es gäbe keine Umsätze, aber auch keine Verpflichtungen. Nach einigen Monaten hätte man dort angefangen, wo man zuvor aufgehört habe. Die Politik sei - leider - diesem Weg nicht gefolgt. Dass ein künstliches Koma illusorisch ist, gesteht er ein, aber wir hätten uns diesem Weg zumindest "so nah wie möglich" annähern sollen.

Das größte Bauchgrummeln beim Lesen machen die Kapitel über die Frage, wie die Staatshilfen finanziert werden sollen und wie die Schulden zu stemmen sind. Nicht nur, weil das zweifellos sehr schwierig wird, sondern auch wegen der teils gewagten Thesen des Autors. Hier wird es an manchen Stellen apokalyptisch. Es werde "die größte finanzielle Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg". Der Autor empfiehlt schon mal Gold, denn die Inflation werde zurückkehren. In vielen Ländern gebe es die "Tradition der Problemlösung über höhere Inflation". Dem könne sich Deutschland nicht erfolgreich widersetzen. Daher sollten auch wir nicht übereifrig unsere Schulden durch höhere Steuern abbauen. Frankreich und Italien könnten ihre Schulden über höhere Vermögensteuern und Erbschaftsteuern abbauen, täten dies aber bewusst nicht. "Statt hier Geisterfahrer zu sein, sollten wir uns auf das einstellen, was auf uns zukommt", schreibt Stelter. "Wir Deutschen mögen noch glauben, durch Steuern und Sparen die Schulden wieder in den Griff zu bekommen", schreibt der frühere Unternehmensberater: "Die anderen Staaten dachten das nie und hatten es auch nie vor." Er prophezeit, dass "ein Weg gefunden wird, die eigentlich verbotene Finanzierung der Staaten durch die EZB zu organisieren, allen Protesten - vor allem in Deutschland - zum Trotz". Es müsse "geschickt verpackt" werden. Ablaufen könnte das laut Stelter so: Die Euroländer setzen einen gemeinsamen Schuldentilgungsfonds auf. Jeder Staat übertrage einen Teil seiner Schulden auf den Fonds, der Fonds übernehme also die Verpflichtungen. Die vom Tilgungsfonds ausgegebenen Anleihen werden von der EZB gekauft. Die Forderungen der EZB gegen den Schuldentilgungsfonds könnten dann auf eine Laufzeit von über 100 Jahren gestreckt werden. Auch wenn dieses Szenario für viele Leser schockierend sei, Deutschland werde diesen Weg nicht verhindern können. "Wenn wir ihn nicht verhindern können, müssen wir unsere Interessen so vertreten, dass wir ebenfalls von diesem Instrument Gebrauch machen." Auf das jüngste Urteil des Bundesverfassungsgerichts konnte Stelter noch nicht eingehen, die Richter urteilten erst nach Drucklegung des Buches.

TILLMANN NEUSCHELER

Daniel Stelter: Coronomics - Nach dem Corona-Schock: Neustart aus der Krise. Campus-Verlag, Frankfurt 2020, 217 Seiten, 19 Euro.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
…mehr
"Stelter war immer ein Kritiker der Notenbanken. Er wirft ihnen vor, eine Blase nach der anderen aufgepumpt und mit immer billigerem Geld die Wirtschaft auf den falschen Weg gebracht zu haben. [...] Sein Fazit: 'Wir brauchen eine kreative Lösung.'" Armin Mahler, DER SPIEGEL, 30.05.2020 "Dieses Buch ist früh dran, aber es kommt nicht zu früh. Denn sein Verfasser stellt die richtigen Fragen zu den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen der Coronakrise. Die Ideen für ein Wirtschaftsprogramm zur Überwindung der Krise sind zumindest mehr als ein Nachdenken wert." Stephan Lamprecht, Management-Journal, 15.05.2020