Studien zum frühchristlichen und frühjüdischen Gebet - Löhr, Hermut

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Das in 1 Clem 59 bis 61 erhaltene, erst seit dem 19. Jahrhundert bekannte Gebet weist nach Form und Inhalt über seinen literarischen Rahmen hinaus. Hermut Löhr geht der Traditionsgeschichte des Textes nach und zeigt auf, wie stark er von der jüdischen Gebetssprache der Zeit des zweiten Tempels geprägt ist. Dieses Gebet bildet eine Brücke zwischen frühjüdischen Gebeten - einschließlich der Gebetstexte aus Qumran - und der liturgischen Tradition der Alten Kirche. Kontinuität und Differenz frühchristlichen gegenüber frühjüdischen Betens lassen sich an diesem 'zweiten christlichen Gebet' deutlich erkennen.…mehr

Produktbeschreibung
Das in 1 Clem 59 bis 61 erhaltene, erst seit dem 19. Jahrhundert bekannte Gebet weist nach Form und Inhalt über seinen literarischen Rahmen hinaus. Hermut Löhr geht der Traditionsgeschichte des Textes nach und zeigt auf, wie stark er von der jüdischen Gebetssprache der Zeit des zweiten Tempels geprägt ist. Dieses Gebet bildet eine Brücke zwischen frühjüdischen Gebeten - einschließlich der Gebetstexte aus Qumran - und der liturgischen Tradition der Alten Kirche. Kontinuität und Differenz frühchristlichen gegenüber frühjüdischen Betens lassen sich an diesem 'zweiten christlichen Gebet' deutlich erkennen.
  • Produktdetails
  • Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament Nr.160
  • Verlag: Mohr Siebeck / Mohr Siebeck GmbH & Co. K
  • 1. Auflage.
  • Erscheinungstermin: Oktober 2003
  • Deutsch
  • Abmessung: 236mm x 165mm x 37mm
  • Gewicht: 991g
  • ISBN-13: 9783161479335
  • ISBN-10: 3161479335
  • Artikelnr.: 26712701
Autorenporträt
Hermut Löhr: Geboren 1963; 1993 Promotion; 2001 Habilitation; derzeit Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich "Judentum - Christentum" der Universität Bonn; seit 2001 Lehrstuhlvertretungen.

Herausgegeben von Hermut Löhr:
Schriftauslegung im antiken Judentum und im Urchristentum (zusammen mit Martin Hengel), 1994.

Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

"Beachtlich" findet Rezensent Klaus Berger diese Studie Hermut Löhrs über das frühchristliche und frühjüdische Gebet. Bei seiner Untersuchung von frühchristlichen Gebeten, vor allem des Gemeindegebets in 1 Clem 59-61, folge Löhr dem Ansatz der "neuen Formgeschichte" - einer Richtung der Untersuchung von Formen und Gattungen, die sich auf ernstzunehmende Weise an den sprachlichen Formen orientiere. Dementsprechend frage Löhr nach dem literarischen "Sitz" des Gebete innerhalb eines Briefes und nicht, wie einst Bultmann, nach dem "Sitz im Leben" von Gebeten. Dabei liefere der Autor einen Kommentar zu jedem Wort des Gemeindegebets von 1 Clem und bette es in die jüdisch-christliche Gebetskontinuität ein. Und das auf 350 dichtgedrängten Seiten! Seitenweise bekomme man kein Wort Deutsch zu lesen, sondern nur Griechisch und Zahlenangaben. "Lesbar" ist das nach Ansicht Bergers "nur für die Elite von vorgestern oder von übermorgen". Was bei Dem Rezensenten, der sich selbst offenbar dazu zählt, nicht als Kritik, sondern als Auszeichnung gemeint ist.

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