Schreie vom Balkon - Bukowski, Charles
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Das Beste, was es über den amerikanischen Kultautor Charles Bukowski zu lesen gibt, stammt von ihm selbst. Es steht in den Briefen, dier er von 1958 bis kurz vor seinem Tod (1994) geschrieben hat. In ihnen dokumentiert er seine erstaunliche Karriere vom kalifornischen Underground-Dichter zum internationalen Star und erzählt mit vielen überraschenden Details vom Auf und Ab seiner letzten fünfunddreißig Lebensjahre; vor allem von seinen fluchbeladenen Affären mit angeknacksten Emanzen, Oben-Ohne-Schlangentänzerinnen, Stewardessen und alleinerziehenden Müttern auf Speed.…mehr

Produktbeschreibung
Das Beste, was es über den amerikanischen Kultautor Charles Bukowski zu lesen gibt, stammt von ihm selbst. Es steht in den Briefen, dier er von 1958 bis kurz vor seinem Tod (1994) geschrieben hat. In ihnen dokumentiert er seine erstaunliche Karriere vom kalifornischen Underground-Dichter zum internationalen Star und erzählt mit vielen überraschenden Details vom Auf und Ab seiner letzten fünfunddreißig Lebensjahre; vor allem von seinen fluchbeladenen Affären mit angeknacksten Emanzen, Oben-Ohne-Schlangentänzerinnen, Stewardessen und alleinerziehenden Müttern auf Speed.
  • Produktdetails
  • Verlag: Gingko Press
  • Erscheinungstermin: Mai 2012
  • Deutsch
  • Abmessung: 216mm x 134mm x 45mm
  • Gewicht: 694g
  • ISBN-13: 9783943330021
  • ISBN-10: 3943330028
  • Artikelnr.: 33993952
Autorenporträt
Bukowski, CharlesCharles Bukowski wurde als Heinrich Karl Bukowski 1920 in Andernach geboren. Sein Vater war ein in Deutschland stationierter GI. Kurz vor Bukowskis drittem Geburtstag zog die Familie in die USA. Nach der Highschool belegte Bukowski Literatur-, Journalistik- und Kunstkurse am Los Angeles City College. Erst Anfang der 70er-Jahre kam der Erfolg als Schriftsteller. Charles Bukowski war mehrmals verheiratet und hat eine Tochter. Am 9. März 1994 starb er nach schwerer Krankheit.Schönherr, JanJan Schönherr, geboren 1979, lebt und arbeitet in München, liebt Katzen, hat aber trotzdem einen Hund. Für seine Übersetzungen wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Literatur
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 27.11.2005

Schreie vom Balkon - von Bukowski

Ein schöner Mann war er nicht gerade. Aber Charles Bukowski war unverwüstlich. Er war ein Wrack, liebte die Frauen und den Alkohol, blieb nur dem Alkohol treu, posierte, rechts eine Nutte im Arm, links die Bierflasche, dazwischen das Aknegesicht und der Hängebauch unterm T-Shirt. Mit 35 war er halbtot, trank aber unbeeindruckt weiter und schrieb - neben Gedichten, Kurzgeschichten und Romanen - Briefe an seine Freunde. Diese Briefe von "Hank", wie ihn seine Freunde nannten, hat Carl Weissner, der am 14. März 1994 bei Bukowskis Begräbnis mit Sean Penn zu denen gehörte, die seinen Sarg trugen, übersetzt. Und sie sind wunderschön, weil man in ihnen nicht nur den großmauligen Anti-Helden findet, sondern auch die Stimme eines Verletzten, Geschundenen, der fürs Schreiben überleben will und der, bei aller Abgewracktheit, vor allem ein sehr, sehr lustiger Zeitgenosse gewesen sein muß.

jia

Charles Bukowski: "Schreie vom Balkon". Briefe 1958-1994. Herausgegeben von Seamus Cooney. Deutsch von Carl Weissner. Ginko Press, Hamburg 2005, 560 Seiten, 24,90 Euro

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Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Seamus Cooneys Auswahl der Briefe von Charles Bukowski aus den Jahren 1958 bis 1994 kürt ein angenehm überraschter Helmut Krausser zum "wichtigsten" Buch von Bukowski "überhaupt", zumindest seit "Ham on Rye", und das war 1982. Der "Briefroman" über die zweite Hälfte des angeblich nur noch Müller-Thurgau trinkenden Poeten mache alle kursierenden "ohnehin unsäglichen" Biografien überflüssig, stellt Krausser fest. Von "einem der klügsten" Autoren, die er jemals unter die Leselupe bekommen hat, möchte er lieber seitenlang zitieren als eine lange Rezension zu schreiben, beugt sich dann aber doch den Konventionen. Bukowski dagegen verstößt gegen jedwede Klischees, die sich über ihn festgesetzt haben. In den ehrlichen Briefen, die sich unter anderem mit dem eigenen Ruf, dem Schriftstellerdasein und privaten Problemen beschäftigen, trifft Krausser nicht nur auf einen unerhört "lakonischen, witzigen, gutmütigen", sondern sogar stellenweise "hoch moralischen" Bukowski. Wer den "dirty old man" nach den 560 Seiten nicht verehrt und schätzt, schließt der Rezensent, der "möge fortan Thomas Mann lesen, bis ihm die Augen aus den Höhlen faulen".

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