Die Poetik des Musikalischen in der Prosaliteratur um 1800 - Eschlberger, Barbara
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In der Zeitschrift Athenäum konstatiert Friedrich Schlegel im Jahr 1798: "Die Musik ist eigentl[ich] die Kunst dieses Jahrhunderts". In den Jahrzehnten um das Jahr 1800 herum kommt es in der Geschichte der Ästhetik zu einer historischen Wende - nicht ohne den Beitrag der erzählenden Literatur, die sich eingehend den Wirkungsweisen und Eigenschaften der Musik widmet und ihr dadurch zum Rang der höchsten aller Künste verhilft. Doch können die GeSetze, die sich die Literatur selbst gibt, von diesem Diskurs unberührt bleiben? Tatsächlich steht die Beschäftigung der Dichter mit dem Thema Musik auch…mehr

Produktbeschreibung
In der Zeitschrift Athenäum konstatiert Friedrich Schlegel im Jahr 1798: "Die Musik ist eigentl[ich] die Kunst dieses Jahrhunderts". In den Jahrzehnten um das Jahr 1800 herum kommt es in der Geschichte der Ästhetik zu einer historischen Wende - nicht ohne den Beitrag der erzählenden Literatur, die sich eingehend den Wirkungsweisen und Eigenschaften der Musik widmet und ihr dadurch zum Rang der höchsten aller Künste verhilft. Doch können die GeSetze, die sich die Literatur selbst gibt, von diesem Diskurs unberührt bleiben? Tatsächlich steht die Beschäftigung der Dichter mit dem Thema Musik auch in Verbindung mit der Suche nach einer neuen Poetik, einer Poetik des Musikalischen. Gerade an der Behandlung des Musikermotivs kann abgelesen werden, inwieweit sich die ästhetische Neuausrichtung auch in der Entwicklung neuer narratologischer Verfahren niederschlägt und die junge Gattung des Romans selbst in Zeiten einer Sprachkrise kunstvolle Blüten treibt. Als Beispieltexte stehen Erzähltexte von Ludwig Tieck, E.T.A. Hoffmann und Jean Paul im Zentrum der Untersuchung.
  • Produktdetails
  • Verlag: Mentis Verlag GmbH / mentis
  • Seitenzahl: 388
  • Erscheinungstermin: 1. März 2014
  • Deutsch
  • Abmessung: 233mm x 157mm x 30mm
  • Gewicht: 649g
  • ISBN-13: 9783897857988
  • ISBN-10: 3897857987
  • Artikelnr.: 36672425
Autorenporträt
Barbara Eschlberger, geb. 1979, Studium der Neueren deutschen Literaturwissenschaft, Medienpädagogik und Kommunikationswissenschaft in Augsburg und Neapel. Promotion 2011 an der Universität Augsburg. Berufliche Stationen beim Thomas-Mann-Archiv Zürich und der Eichendorff-Forschungsstelle Augsburg. Zuletzt als Kulturmanagerin des Brechtfestivals im Kulturreferat Augsburg. Forschungsschwerpunkte: Intermedialität, Romantik und klassische Moderne