Tomte Tummetott - Lindgren, Astrid
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Voller Liebe und Poesie: Astrid Lindgrens Wintermärchen. Wenn am Himmel die Sterne funkeln und der Schnee weiß leuchtet, schleicht auf leisen Sohlen der Wichtel Tomte Tummetott im Mondlicht umher. Er bewacht die schlafenden Menschen und die Tiere auf dem Hof und erzählt ihnen leise vom Frühling, der bald kommen wird. Astrid Lindgrens Weihnachtsklassiker wurde kongenial neu illustriert von Kitty Crowther, Gewinnerin des Astrid Lindgren Memorial Award (ALMA), des weltweit wichtigsten Preises für Kinderliteratur. Die Geschichte zeichnet sich aus durch die Ehrfurcht vor allem Lebendingen und…mehr

Produktbeschreibung
Voller Liebe und Poesie: Astrid Lindgrens Wintermärchen.
Wenn am Himmel die Sterne funkeln und der Schnee weiß leuchtet, schleicht auf leisen Sohlen der Wichtel Tomte Tummetott im Mondlicht umher. Er bewacht die schlafenden Menschen und die Tiere auf dem Hof und erzählt ihnen leise vom Frühling, der bald kommen wird.
Astrid Lindgrens Weihnachtsklassiker wurde kongenial neu illustriert von Kitty
Crowther, Gewinnerin des Astrid Lindgren Memorial Award (ALMA), des weltweit wichtigsten Preises für Kinderliteratur. Die Geschichte zeichnet sich aus durch die Ehrfurcht vor allem Lebendingen und vermittelt den Kindern ein Gefühl der Geborgenheit.
Hochwertige Ausstattung mit Leinenrücken.
  • Produktdetails
  • Verlag: Oetinger
  • Seitenzahl: 32
  • Altersempfehlung: ab 4 Jahren
  • Erscheinungstermin: 20. August 2014
  • Deutsch
  • Abmessung: 284mm x 219mm x 10mm
  • Gewicht: 375g
  • ISBN-13: 9783789179389
  • ISBN-10: 3789179388
  • Artikelnr.: 40784366
Autorenporträt
Kitty Crowther, geboren 1970 in Belgien geboren. Studium an der Kunsthochschule in Brüssel, Veröffentlichung zahlreiche Kinderbücher. 2010 erhielt sie den Astrid Lindgren Memorial Award

Astrid Lindgren, die bekannteste Kinderbuchautorin der Welt, wurde 1907 auf Näs im schwedischen Smaland geboren, wo sie im Kreis ihrer Geschwister eine überaus glückliche Kindheit verlebte. Für ihre mehr als siebzig Bilder-, Kinder- und Jugendbücher, die in über siebzig Sprachen übesetzt worden sind, wurde sie u.a. mit folgenden Preisen ausgezeichnet: Friedenspreis des Deutschen Buchhandels - Alternativer Nobelpreis - Internationaler Jugendbuchpreis - Hans-Christian-Andersen-Medaille - Große Goldmedaille der Schwedischen Akademie - Schwedischer Staatspreis für Literatur - Deutscher Jugenditeraturpreis - Prämie.
Rezensionen
Besprechung von 24.12.2014
Die Revision des alten Wichtels Tomte Tummetott

Ideales Wintermärchen: Astrid Lindgrens bekanntestes Bilderbuch ist von Kitty Crowther neu illustriert worden.

In Schweden, in Deutschland, auf der ganzen Welt ist das Bilderbuch "Tomte Tummetott" ein Weihnachtsklassiker. Astrid Lindgren schrieb ihn 1960, als sie mit "Pippi Langstrumpf", "Kalle Blomquist" und den "Kindern von Bullerbü" schon große Erfolge verzeichnet, mit "Michel aus Lönneberga", "Ferien auf Saltkrokan" und den "Brüdern Löwenherz" aber auch noch diverse vor sich hatte. Was die 1907 geborene Schwedin anpackte, geriet ihr zu Gold, auch dieses Bilderbuch - ein Genre, in dem Lindgren sich sonst selten betätigte.

Das lag an ihrem Unwillen, die eigene Geschichte mit einem Illustrator zu teilen. Zwar verband sie mit der estnisch-schwedischen Zeichnerin Ilon Wikland eine langjährige Zusammenarbeit, doch dabei handelte es sich um einzelne Schwarzweißillustrationen zu Lindgrens Romanen, nicht um eine gleichberechtigte Kooperation, wie sie ein Bilderbuch normalerweise erfordert. Für "Tomte Tummetott" zeichnete Astrid Lindgrens Landsmann Harald Wiberg verantwortlich, doch mit dem Wort "zeichnen" klingt die falsche Kategorie an. Der 1908 geborene, also nahezu mit Lindgren gleich alte Wiberg malte nämlich. Insgesamt sechzehn Bilder schuf er zu der Erzählung (inklusive Titelblatt und Vorsatzmotiv). Sie verleihen der nächtlichen Winterstimmung eine Anschaulichkeit, auf die die Autorin zugunsten eines karg-archaischen Tonfalls gerade verzichtete, weil sie ihrer Vorlage, einem bekannten schwedischen Gedicht von Viktor Rydberg aus dem Jahr 1881, gerecht werden wollte. Seit 1960 ist diese gemeinsame Arbeit von Lindgren und Wiberg überall immer wieder nachgedruckt worden.

Jetzt jedoch erscheint im selben Verlag (Oettinger), der auch die klassische Fassung in ebenso klassischer deutscher Übersetzung von Silke von Hacht im Programm hat, eine neue Version. Am Text hat sich nichts geändert, aber der Band ist vollkommen neu illustriert: von der belgischen Illustratorin Kitty Crowther. Sie ist berühmt geworden durch Vielseitigkeit und Originalität; 2010 wurde die damals Vierzigjährige mit dem höchstdotierten Kinderbuchpreis der Welt ausgezeichnet, dem Astrid Lindgren Memorial Award, der vom schwedischen Kulturrat vergeben wird. Dass ein Illustrator aus der Riege der Gewinner ein Werk der Namensgeberin des Preises ausstattet, ist ein Novum, zumal die Nachlassverwalter Astrid Lindgrens gegenüber Veränderungen des etablierten Werks als nicht aufgeschlossen gelten.

Auffällig an der neuen Fassung ist zunächst der Wechsel vom Quer- aufs Hochformat. Die Panoramen Wibergs, der damit auch die Topographie des Handlungsorts weitete, sind engen Ausschnitte gewichen, die das Intime der Erzählung um den Kobold Tomte Tummetott - eine Art schwedisches Heinzelmännchen, das für Menschen unsichtbar in den Winternächten die Tiere eines Bauernhofs versorgt und beruhigt - betonen. Crowther hat sich im Gegensatz zu Wiberg für Konturzeichnungen entschieden, setzt mit ihren Motiven aber die traditionelle Ästhetik des Originals fort. Ihr "Tomte Tummetott" ist das konventionellste aller Bilderbücher von Kitty Crowther.

Das mag an Bedenken der Lindgren-Rechteinhaber liegen oder auch am Respekt der Illustratorin für den Klassiker. Tatsache ist jedenfalls, dass man nun zwei illustrierte Ausgaben eines Textes hat, die sich in den bilderzählerischen Mitteln ähneln, so dass sich die Überraschung über die zweite Fassung in engen Grenzen hält. Crowther hat zwar die Zahl der Illustrationen auf insgesamt 23 vermehrt, aber dadurch die strenge, nahezu strophische Anordnung des Lindgren-Textes zerbrochen. Und da als Titelbild eine plakative Tomte-Illustration aus dem Inneren gewählt wurde, ist auch die Möglichkeit verschenkt worden, dem Geschehen vor der Lektüre sein Geheimnis zu lassen, wie es Wiberg dadurch gelang, dass er den Titelhelden auf dem Cover kaum wahrnehmbar inszenierte.

Eines allerdings gelingt Kitty Crowther besser: der Abschluss des Buchs, der exakt den Beginn wiederaufnimmt: die nächtliche Stille des Hofs. Harald Wiberg hatte seinen Bilderzyklus mit dem einsam durch den Schnee stapfenden Tomte beschlossen, Crowther zeigt nur die Fußspuren, die der Kobold hinterlässt. Damit wechselt sie in unsere Perspektive als menschliche Leser, die wir Tomte ja normalerweise nie sehen könnten. Dadurch wird das, was wir zuvor sahen, umso wunderbarer.

ANDREAS PLATTHAUS

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Besprechung von 02.12.2011
Gut und günstig

Taschenbücher
ALISON McGHEE: Winterschwester. Aus dem Englischen von Birgitt Kollmann. Dtv premium (24846) 2011. 280 Seiten, 12,90 Euro. (Deutsche Erstausgabe)
Die elfjährige Clara Winter ist ein ungewöhnliches Mädchen, eine Schnelllernerin hat eine Lehrerin sie einmal genannt, eine, die lieber Wörter sammelt und Geschichten erfindet, als sich mit Gleichaltrigen zu treffen. Sie lebt allein mit ihrer Mutter Tamar, die eine klare, pragmatische Frau ist und auf die vielen Fragen ihrer Tochter nur kurze, abweisende Antworten hat. So lässt sichdie Mutter auch auf keinerlei Diskussionen über den Vater oder den Großvater ein. Als Clara erfährt, dass sie in einer Schneesturmnacht im Auto ihres Großvaters auf die Welt kam und eine Zwillingsschwester hatte, die bei dieser dramatischen Geburt starb, weist die Mutter die drängenden Fragen ihrer Tochter brüsk zurück: „Du hast keine Schwester. Ende der Geschichte.“ Für Clara wird diese tote Zwillingsschwester zur Obsession und sie denkt sich viele Geschichten über sie aus. Auch der Großvater wird in ihrer Phantasie zum Eremiten im Urwald an der Grenze zu Vermont ,USA. Da sie ihn nicht kennen lernen darf, sucht sie sich einen Ersatz und freundet sich mit einem alten Mann an, der in einem Wohnwagen hinter der Kirche wohnt. Der ist zwar alles andere als gesprächig, doch zwischen den beiden entsteht eine immer enger werdende Freundschaft, und Clara besucht ihn regelmäßig. Dabei vermischt sie das wenige, was er ihr aus seinem Leben als Einwanderer erzählt, mit eigenen Phantasiegeschichten über seine Herkunft und Kindheit. Das ist manchmal verwirrend und es fordert vom Leser im Mittelteil des Romans etwas Geduld. Doch es lohnt sich durchzuhalten, denn zum Ende hin gewinnt die Geschichte an Tempo und endet mit dramatischen Ereignissen, die Claras Mutter endlich dazu bringen über Claras Vater und das tote Schwesterchen zu sprechen. Alison McGhee ist ein Roman von großer literarischer Kraft gelungen, sprachmächtig und ungewöhnlich, und Birgit Kollmann hat ihn bravourös ins Deutsche übertragen. (Für junge Erwachsene)
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ASTRID LINDGREN: Tomte Tummetott. Aus dem Schwedischen von Silke von Hacht. Mit Bildern von Harald Wiberg. Oetinger Taschenbuch 2011. 32 Seiten, 7,95 Euro.
Rechtzeitig zu Advent und Nikolaus hat der Oetinger Verlag eine Taschenbuch-Ausgabe vom berühmten Klassiker Tomte Tummetott heraus gegeben, für alle, die diese hinreißende, magische Geschichte vom kleinen Wichtel, der Mensch und Tier auf dem winterlichen Hof bewacht, noch nicht kennen. Gerollt passt sie genau in den Nikolausstiefel. Für die ganze Familie.
HILDE ELISABETH MENZEL
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