Neues Bauen im Rheinland - Gropp, Birgit; Kieser, Marco; Kuhrau, Sven
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100 Jahre Bauhaus - 100 Orte und Geschichten des Neuen Bauens im Rheinland. Zu den bundesweit organisierten Feierlichkeiten zum Gründungsjubiläum des Bauhauses 2019 legt das LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland einen Überblick zur Architektur der Klassischen Moderne im Rheinland vor. Erzählt wird von den Karrieren und individuellen Schicksalen der Architekten, Bauherren und Auftraggeberinnen und von ihren Ideen und Visionen, vom Leben und Wohnen der Arbeiter, Angestellten und Fabrikanten, von neuartigen architektonischen Räumen, am Arbeitsplatz, im Stadtraum, in Freizeit und Religion und…mehr

Produktbeschreibung
100 Jahre Bauhaus - 100 Orte und Geschichten des Neuen Bauens im Rheinland. Zu den bundesweit organisierten Feierlichkeiten zum Gründungsjubiläum des Bauhauses 2019 legt das LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland einen Überblick zur Architektur der Klassischen Moderne im Rheinland vor. Erzählt wird von den Karrieren und individuellen Schicksalen der Architekten, Bauherren und Auftraggeberinnen und von ihren Ideen und Visionen, vom Leben und Wohnen der Arbeiter, Angestellten und Fabrikanten, von neuartigen architektonischen Räumen, am Arbeitsplatz, im Stadtraum, in Freizeit und Religion und schließlich von Technischen Innovationen und neuen Baumaterialien, also vom Bauen selbst. Historisches Fotomaterial und aktuelle Neuaufnahmen vermitteln ein Bild der außerordentlichen Vielfalt dieser Architektur im Rheinland.
  • Produktdetails
  • Verlag: Imhof, Petersberg
  • Seitenzahl: 304
  • Erscheinungstermin: Mai 2019
  • Deutsch
  • Abmessung: 244mm x 170mm x 25mm
  • Gewicht: 974g
  • ISBN-13: 9783731907787
  • ISBN-10: 373190778X
  • Artikelnr.: 54748389
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 24.10.2019

Das Arbeitsamt im Handschuhfach

Das Jubiläumslogo "100 jahre bauhaus im westen" klebt klein in der Ecke, der Titel prangt in Versalien: "Neues Bauen im Rheinland". So widerspricht dieser Führer dem generalstabsmäßigen Etikettenschwindel, mit dem sich Nordrhein-Westfalen als "bauhausland" ausgibt. "Von den in diesem Buch versammelten (...) Architekten hat niemand am Bauhaus studiert", schreiben die Autoren in der Einführung, die kenntnisreich und umsichtig die gesellschaftlichen und historischen Zusammenhänge aufzeigt. Das Rheinland wird nicht als "das alles überragende Gravitationszentrum des Neuen Bauens", sondern als eine Provinz dargestellt, die eigene Spielarten und Sehenswürdigkeiten hervorgebracht hat. Deren Vielfalt fächert Birgit Gropp in hundert Objekterzählungen auf, begleitet von Fotos, Grundrissen und Zeichnungen. Neben Häusern und Siedlungen werden Industrieanlagen, Spielstätten und Parks vorgestellt. Von Aachen bis Wuppertal: Über die alphabetisch sortierte Auswahl lässt sich streiten. Warum wird vom Zentrum in Oberhausen nur das Arbeitsamt und nicht das ganze Ensemble mit Rathaus und Hauptbahnhof angeführt? Warum fehlt die weiße Villa von Dominikus Böhm in Köln? Das handschuhfachkompatible Format empfiehlt sich als Kurzreiseführer, auch wenn manche Architektouren ins Leere gehen: Gut ein Dutzend Ziele, so Kaufhäuser von Gerrit Rietveld in Kleve und Wesel, wurden im Krieg zerstört oder abgerissen, andere dermaßen entstellt, dass sie als Zeugnisse des Neuen Bauens nicht mehr zu erkennen sind.

aro.

"Neues Bauen im Rheinland. Ein Führer zur Architektur der Klassischen Moderne" von Birgit Gropp, Marco Kieser, Sven Kuhrau. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2019. 304 Seiten, zahlreiche Abbildungen. Broschiert, 22 Euro.

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