Tanz / Was ist was Bd.137 (Mängelexemplar) - Paxmann, Christine
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Tanz ist Sprache aus Bewegung und Rhythmus. Sie wird überall auf der Welt verstanden, verbindet Kulturen. Ballett ist eine Ausdrucksform. Ritualtänze, Samba oder Bauchtanz sind nicht weniger spannend. Nicht zu vergessen der zeitgenössische Tanz mit seinen Wegbereitern, Modern Dance und Jazztanz, Tanz in Musical und Film. Bis hin zu Zumba, Capoeira, Parkour, Wasserballett und Fassadentanz spannt WAS IST WAS den Bogen.…mehr

Produktbeschreibung
Tanz ist Sprache aus Bewegung und Rhythmus. Sie wird überall auf der Welt verstanden, verbindet Kulturen. Ballett ist eine Ausdrucksform. Ritualtänze, Samba oder Bauchtanz sind nicht weniger spannend. Nicht zu vergessen der zeitgenössische Tanz mit seinen Wegbereitern, Modern Dance und Jazztanz, Tanz in Musical und Film. Bis hin zu Zumba, Capoeira, Parkour, Wasserballett und Fassadentanz spannt WAS IST WAS den Bogen.
  • Produktdetails
  • Was ist was Bd.137
  • Verlag: Tessloff
  • Seitenzahl: 48
  • Altersempfehlung: ab 8 Jahren
  • Erscheinungstermin: Oktober 2015
  • Deutsch
  • Abmessung: 279mm x 228mm x 10mm
  • Gewicht: 482g
  • ISBN-13: 9783788620929
  • ISBN-10: 3788620927
  • Artikelnr.: 50335846
Autorenporträt
Christine Paxmann gehört zur Gattung der "Büchermenschen". Sie schreibt und malt und wenn sie das nicht tut, geht sie mit ihrem kleinen Hund spazieren oder liest Bücher. Daneben gibt sie eine Fachzeitschrift für Kinder- und Jugendliteratur heraus. Als Kind hatte sie in den gut gefüllten Bücherregalen ihrer Großeltern das Buch "Mode im Lauf der Jahrhunderte" gefunden. Es sollte ein prägender Fund werden. Sie studierte Grafik und Design, arbeitete als Modeberaterin. Während des anschließenden Germanistikstudiums modelte sie gelegentlich. Als sie schließlich Spaß am Schreiben fand, folgten Recherchen in ferne und nahe Epochen - immer mit Augenmerk auf die Mode der jeweiligen Zeit und deren gesellschaftliches Umfeld.
Rezensionen
Geradeaus laufen
"Was ist was" widmet sich dem Tanz in allen Facetten

Schon Seite 5 setzt die Maßstäbe, die man so braucht. In einem blauen Oktogon prangt, fett weiß gedruckt: "Rekord 55 Pirouetten". Die damals zehn Jahre alte Amerikanerin Sophia Lucia, die man heute auf Youtube hundertfach tanzen sehen kann, schaffte es 2013 mit 55 Pirouetten am Stück ins Guinness-Buch der Rekorde. Abgesehen von all den anderen Techniken, die man beherrschen muss, um auch nur eine einzige Pirouette en dehors passé hinzukriegen, landet man auch als Sophia Lucia garantiert auf dem Popo, wenn man nicht lernt, den Blick zu fokussieren.

Bei der Lektüre des jüngsten und 137. Bandes der Reihe "Was ist was" allerdings wird man diese Technik nicht lernen. Seit 2013 haben die traditionsreichen Bücher, die vor 55 Jahren erstmals in Deutschland erschienen sind, eine neue Form. Das altbewährte weißgrundierte Titelbild gibt es nicht mehr und auch nicht die großformatigen Illustrationen. Lediglich das Logo erinnert an die Marke, die mittlerweile auch für "Junior" und "Mini" Wissensbücher produziert, DVDs, Hörbücher und einen Internetauftritt, der auch Kinderfragen beantwortet und dazu Downloads für Eltern anbietet.

Merkwürdigerweise sind die Bücher - fast alle umfassen 48 Seiten - über "Polizei" oder "Katzen", "Indianer" oder das "Alte Rom" bis heute nicht aus Kinderzimmern wegzudenken. Derart gebündelt an Informationen zu einem Lieblingsthema zu kommen, macht das Internet eben auch jungen "digital natives" nicht leicht. Auf deren Bedürfnisse aber - oder was man dafür hält - ist auch Christine Paxmanns "Tanz - Immer im Takt", der jüngste Band der Serie, abgestimmt. Von Blau für "Tanz im Wandel der Zeit" bis Pink "Ist das noch Tanz?" zu Capoeira oder Wasserballett führen Farbmarkierungen, Fotos, Kästchen und gepunktete Linien die Leser über die schier überbordenden Doppelseiten durch Geschichte und Gegenwart des Tanzes, als surfe man eindimensional durchs Netz: ein permanentes graphisches Bling-Bling, das in merkwürdigem Kontrast steht zu einer stattlichen Textmenge. Schließlich stellt sich die Autorin, die eher eine Texterin ist, recht wacker der Herkulesaufgabe, gewissermaßen den Gesamt-Tanz in 48 Seiten zu umreißen. Kästen mit rot markiertem "Angeberwissen" informieren etwa darüber, dass der Sirtaki erst mit dem Film "Alexis Sorbas" zum berühmtesten griechischen Tanz wurde, rot umrandetes "Schon gewusst?" dagegen, dass 1989 in München der sogenannte Kocherlball wiedereingeführt wurde.

Warum das eine hier, das andere da steht, ist ebenso wenig zu erklären wie die Gewichtung von Geschichte und Tanzgeschichte, Technik und Anekdote. Was zu Sprüngen und Kürzestversionen führt wie jenem: "Wie sehr Tanz ein politisches Instrument werden kann, musste Mary Wigman 1936 erfahren, als sie die Tänze für die Eröffnung der Olympiade in Berlin choreographieren sollte." Was genau das war, bleibt Paxmanns Geheimnis. Jedes an "Was ist was" erschlaute Kind dürfte allerdings in der Lage sein, aufgrund dieser Rätselsätze einen Erwachsenen seines Vertrauens dazu zu bringen, ihm weitere Auskunft zu erteilen. Oder selbst nachzusehen, Stichwörter liefert der Text reichlich. Zum Entzünden oder Pflegen von Interesse genügt also auch "Tanz" allemal, und das war schon immer die Haupttugend dieser erschwinglichen Bände.

EVA-MARIA MAGEL

Christine Paxmann:

"Tanz. Immer im Takt". Was ist Was, Band 137.

Tessloff Verlag, Nürnberg 2015. 48S., geb., 9,95 [Euro]. Ab 10 J.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Besprechung von 15.02.2016
Geradeaus laufen
"Was ist was" widmet sich dem Tanz in allen Facetten

Schon Seite 5 setzt die Maßstäbe, die man so braucht. In einem blauen Oktogon prangt, fett weiß gedruckt: "Rekord 55 Pirouetten". Die damals zehn Jahre alte Amerikanerin Sophia Lucia, die man heute auf Youtube hundertfach tanzen sehen kann, schaffte es 2013 mit 55 Pirouetten am Stück ins Guinness-Buch der Rekorde. Abgesehen von all den anderen Techniken, die man beherrschen muss, um auch nur eine einzige Pirouette en dehors passé hinzukriegen, landet man auch als Sophia Lucia garantiert auf dem Popo, wenn man nicht lernt, den Blick zu fokussieren.

Bei der Lektüre des jüngsten und 137. Bandes der Reihe "Was ist was" allerdings wird man diese Technik nicht lernen. Seit 2013 haben die traditionsreichen Bücher, die vor 55 Jahren erstmals in Deutschland erschienen sind, eine neue Form. Das altbewährte weißgrundierte Titelbild gibt es nicht mehr und auch nicht die großformatigen Illustrationen. Lediglich das Logo erinnert an die Marke, die mittlerweile auch für "Junior" und "Mini" Wissensbücher produziert, DVDs, Hörbücher und einen Internetauftritt, der auch Kinderfragen beantwortet und dazu Downloads für Eltern anbietet.

Merkwürdigerweise sind die Bücher - fast alle umfassen 48 Seiten - über "Polizei" oder "Katzen", "Indianer" oder das "Alte Rom" bis heute nicht aus Kinderzimmern wegzudenken. Derart gebündelt an Informationen zu einem Lieblingsthema zu kommen, macht das Internet eben auch jungen "digital natives" nicht leicht. Auf deren Bedürfnisse aber - oder was man dafür hält - ist auch Christine Paxmanns "Tanz - Immer im Takt", der jüngste Band der Serie, abgestimmt. Von Blau für "Tanz im Wandel der Zeit" bis Pink "Ist das noch Tanz?" zu Capoeira oder Wasserballett führen Farbmarkierungen, Fotos, Kästchen und gepunktete Linien die Leser über die schier überbordenden Doppelseiten durch Geschichte und Gegenwart des Tanzes, als surfe man eindimensional durchs Netz: ein permanentes graphisches Bling-Bling, das in merkwürdigem Kontrast steht zu einer stattlichen Textmenge. Schließlich stellt sich die Autorin, die eher eine Texterin ist, recht wacker der Herkulesaufgabe, gewissermaßen den Gesamt-Tanz in 48 Seiten zu umreißen. Kästen mit rot markiertem "Angeberwissen" informieren etwa darüber, dass der Sirtaki erst mit dem Film "Alexis Sorbas" zum berühmtesten griechischen Tanz wurde, rot umrandetes "Schon gewusst?" dagegen, dass 1989 in München der sogenannte Kocherlball wiedereingeführt wurde.

Warum das eine hier, das andere da steht, ist ebenso wenig zu erklären wie die Gewichtung von Geschichte und Tanzgeschichte, Technik und Anekdote. Was zu Sprüngen und Kürzestversionen führt wie jenem: "Wie sehr Tanz ein politisches Instrument werden kann, musste Mary Wigman 1936 erfahren, als sie die Tänze für die Eröffnung der Olympiade in Berlin choreographieren sollte." Was genau das war, bleibt Paxmanns Geheimnis. Jedes an "Was ist was" erschlaute Kind dürfte allerdings in der Lage sein, aufgrund dieser Rätselsätze einen Erwachsenen seines Vertrauens dazu zu bringen, ihm weitere Auskunft zu erteilen. Oder selbst nachzusehen, Stichwörter liefert der Text reichlich. Zum Entzünden oder Pflegen von Interesse genügt also auch "Tanz" allemal, und das war schon immer die Haupttugend dieser erschwinglichen Bände.

EVA-MARIA MAGEL

Christine Paxmann:

"Tanz. Immer im Takt". Was ist Was, Band 137.

Tessloff Verlag, Nürnberg 2015. 48S., geb., 9,95 [Euro]. Ab 10 J.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Christine Paxmanns Was-ist-was-Band zum Thema Tanz macht Maria Magel deutlich, was 48 Seiten dem Internet voraushaben können. Derart gebündelt findet sie Informationen zu einem Lieblingsthema online nicht. Allerdings erkennt Magel auch klar die Sprunghaftigkeit und Knappheit des in Fotos, Grafiken und Kästchen angeordneten Wissens. Zwischen Texten zur Tanzgeschichte, zur Technik und Anekdotischem bleibt vieles im Ungefähren, meint sie. Zur Entzündung von Interesse aber scheint ihr die Reihe nach wie vor gut geeignet.

© Perlentaucher Medien GmbH