Gespräche in Buenos Aires - Borges, Jorge Luis; Sabato, Ernesto

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Dezember 1974, Buenos Aires: Orlando Barone führt die beiden so gegensätzlichen literarischen Giganten Jorge Luis Borges und Ernesto Sábato zu einem moderierten Gespräch zusammen. Konzentriert und ganz bei sich entfalten sie ihre Welt, sie sprechen über Kino, Tango, Wirklichkeit und Traum, Ruhm, Gott und immer wieder die Literatur. "Wieder einmal ist zu sehen, dass Borges Schrullen, ja selbst seine Irrtümer mehr wert sind als anderer Autoren Wahrheiten." Paul Ingendaay Pflichtlektüre, nicht nur für alle, die Borges lieben, auch für alle, die gelernt haben, selbst zu denken oder es vorhaben.…mehr

Produktbeschreibung
Dezember 1974, Buenos Aires: Orlando Barone führt die beiden so gegensätzlichen literarischen Giganten Jorge Luis Borges und Ernesto Sábato zu einem moderierten Gespräch zusammen. Konzentriert und ganz bei sich entfalten sie ihre Welt, sie sprechen über Kino, Tango, Wirklichkeit und Traum, Ruhm, Gott und immer wieder die Literatur. "Wieder einmal ist zu sehen, dass Borges Schrullen, ja selbst seine Irrtümer mehr wert sind als anderer Autoren Wahrheiten." Paul Ingendaay Pflichtlektüre, nicht nur für alle, die Borges lieben, auch für alle, die gelernt haben, selbst zu denken oder es vorhaben.
  • Produktdetails
  • Verlag: Matthes & Seitz Berlin
  • Seitenzahl: 191
  • Erscheinungstermin: Mai 2013
  • Deutsch
  • Abmessung: 185mm x 116mm x 22mm
  • Gewicht: 240g
  • ISBN-13: 9783882210361
  • ISBN-10: 3882210362
  • Artikelnr.: 36839545
Autorenporträt
Borges, Jorge Luis
Jorge Luis Borges wurde 1899 als Sohn einer wohlhabenden Familie in Buenos Aires geboren. 1914 übersiedelt die Familie in die Schweiz. 1921 kehrte Borges nach Argentinien zurück. Nach mehreren Augenoperationen erblindete er 1955 vollständig, dennoch wurde er im gleichen Jahr zum Direktor der argentinischen Nationalbibliothek ernannt. Er schuf ein literarisches Werk, das in europäischer Tradition steht, das aber auch die 'lateinamerikanische Phantastik' mitbegründete. Borges starb 1986 in Genf.

Henseleit, Frank
geboren 1964, übersetzt aus dem Portugiesischen, Spanischen und Katalanischen, u.a. Fernando Pessoa, Joan Brossa, J. L. Borges und Ernesto Sábato. Für Matthes & Seitz Berlin war er zuletzt als Herausgeber und Übersetzer von Chaves Nogales tätig: 'Erinnerungen des Meistertänzers Juan Martínez, der dabei war'.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Freundlich hat Rezensent Leopold Federmair diesen Band mit Gesprächen zwischen Jorge Luis Borges und Ernesto Sábato aus den siebziger Jahren aufgenommen. Er schildert die beiden Schriftsteller, den alten blinden Dichter Borges, und den jüngeren, politisch engagierten Romancier Sábato als Antipoden, so dass ihm die Idee des Journalisten Orlando Barone, die beiden zum Gespräch zusammenzubringen, durchaus als "abwegiger Einfall" erscheint. Die Gespräche, die einige Zeit brauchen, um in die Gänge zu kommen, da beide Autoren anfangs etwas fremdeln, findet er dennoch aufschlussreich, vor allem, wenn Borges und Sábato irgendwann beginnen, ernsthaft zu diskutieren, und sich allmählich näher kommen. Hilfreich scheinen Federmair auch Barones Kommentare, die die Atmosphäre der Situation schildern, während er mit den Äußerungen des Übersetzers Frank Henseleit wenig anfangen kann und dessen Einschätzung von Borges geradezu ignorant findet.

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