Burgenland Essen - Hopp, Detlef; Khil, Bianca
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Essen ist reich an Schlössern, Burgen und Herrenhäusern, die sich über das gesamte Stadtgebiet verteilt aufspüren lassen. Die Stadtarchäologie bietet die Möglichkeit, die Stadt aus einer ungewöhnlichen Perspektive zu betrachten und die Burgenlandschaft Essen kennenzulernen. Die Schlösser, Burgen und Wallanlagen wollen entdeckt werden. Es gibt mehr davon in Essen als viele glauben. So unterschiedlich die vorgestellten Anlagen auch sind, sie haben schon immer das Interesse und die Neugierde der Bevölkerung geweckt und die Phantasie beflügelt. Nicht umsonst ranken sich um viele Burgen Sagen und Geschichten aus alter Zeit ...…mehr

Produktbeschreibung
Essen ist reich an Schlössern, Burgen und Herrenhäusern, die sich über das gesamte Stadtgebiet verteilt aufspüren lassen. Die Stadtarchäologie bietet die Möglichkeit, die Stadt aus einer ungewöhnlichen Perspektive zu betrachten und die Burgenlandschaft Essen kennenzulernen. Die Schlösser, Burgen und Wallanlagen wollen entdeckt werden. Es gibt mehr davon in Essen als viele glauben. So unterschiedlich die vorgestellten Anlagen auch sind, sie haben schon immer das Interesse und die Neugierde der Bevölkerung geweckt und die Phantasie beflügelt. Nicht umsonst ranken sich um viele Burgen Sagen und Geschichten aus alter Zeit ...
  • Produktdetails
  • Verlag: Klartext-Verlagsges.
  • Artikelnr. des Verlages: 21739
  • Seitenzahl: 132
  • Erscheinungstermin: 10. Oktober 2017
  • Deutsch
  • Abmessung: 240mm x 167mm x 10mm
  • Gewicht: 326g
  • ISBN-13: 9783837517392
  • ISBN-10: 383751739X
  • Artikelnr.: 48259767
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 28.03.2019

Vor der Zeche kommt das Schloss

Kaum ein Titel dürfte dem Bild einer Stadt so wenig entsprechen wie dieser: "Burgenland Essen". Das Herz des Ruhrgebiets wird mit Bauten wie der Zeche Zollverein, der Villa Hügel oder der Aalto-Oper identifiziert. Aber eben nicht mit, so der Untertitel, "Burgen, Schlössern und Festen Häusern". Doch es gab ein Essen vor Kohle und Stahl, für das vermutlich im Jahr 852 ein freiweltliches Damenstift den Grundstein legte. Der "Burgplatz", mitten in der City, wo zuvor eine fränkische Wehranlage gestanden haben soll, erinnert daran. Detlef Hopp, seit 1992 Stadtarchäologe in Essen, kennt die Orte aus vorindustrieller Zeit, dreißig davon stellt er mit seinen Mitarbeiterinnen vor. Die meisten liegen im oder über dem Ruhrtal, während im nördlichen Stadtgebiet oft nur noch Straßennamen von ihnen künden. Schloss Borbeck, seit 1983 eine Kultur- und Begegnungsstätte mit englischem Landschaftsgarten, und Schloss Hugenpoet, das seit 1955 ein Luxushotel beherbergt, sind auch über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und beliebte Sehenswürdigkeiten. Doch selbst wenn nur Ruinen erhalten oder Reste von Gräben und Wällen im Boden verschwunden sind, setzt der Band jedes Objekt mit historischen und neuen Fotos, Karten und Lagebeschreibungen anschaulich ins Bild. Die Autoren skizzieren die Bau- und Umbaugeschichte, resümieren Quellenlage, Fundsituation und Forschungsstand, informieren über Zustand und Zugänglichkeit. Ähnlich wie manche Industriedenkmäler wurden auch viele dieser Gebäude durch neue Nutzungen erhalten: So ist Haus Oefte an einen Golfclub verpachtet, und in den Wassergräben von Haus Scheppen hat ein Yachtclub seine Bootsanleger.

aro.

"Burgenland Essen. Burgen, Schlösser und Feste Häuser in Essen" von Detlef Hopp, Bianca Khil und Elke Schneider. Klartext Verlag, Essen 2018. 132 Seiten. Broschiert, 14,80 Euro.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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