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Der Klassiker übers Boxen von einer der beliebtesten amerikanischen Autorinnen
Joyce Carol Oates' Box-Bibel ist seit ihrem ersten Erscheinen 1987 ein Kultbuch: Scharfsinnig geht die Autorin darin dem Faszinosum Boxen auf den Grund und widerlegt so manches Vorurteil. In der um zahlreiche Texte erweiterten Neuausgabe sind Oates' sämtliche Essays übers Boxen in einem Band vereint.Der Boxring ist ein Ort bewegender Dramen und unvergesslicher Momente. Die Geschichten der Champions handeln von bemerkenswertem Aufstieg und tiefem Fall, von Durchhaltevermögen und Selbstüberschätzung. Joyce Carol…mehr

Produktbeschreibung
Der Klassiker übers Boxen von einer der beliebtesten amerikanischen Autorinnen

Joyce Carol Oates' Box-Bibel ist seit ihrem ersten Erscheinen 1987 ein Kultbuch: Scharfsinnig geht die Autorin darin dem Faszinosum Boxen auf den Grund und widerlegt so manches Vorurteil. In der um zahlreiche Texte erweiterten Neuausgabe sind Oates' sämtliche Essays übers Boxen in einem Band vereint.Der Boxring ist ein Ort bewegender Dramen und unvergesslicher Momente. Die Geschichten der Champions handeln von bemerkenswertem Aufstieg und tiefem Fall, von Durchhaltevermögen und Selbstüberschätzung. Joyce Carol Oates zeichnet einfühlsame Porträts von den berühmten Boxlegenden: von Jack Johnson, der als erster Schwarzer den Weltmeistertitel im Schwergewicht errang. Von Joe Louis, dessen K.-o.-Sieg über den Deutschen Max Schmeling am Vorabend des Zweiten Weltkriegs als historisches Vorzeichen gedeutet wurde. Und von der Ikone Muhammad Ali, deren Strahlkraft bis heute weit über den Sport hinausreicht. Nebenbei erfährt der Leser Wissenswertes und Kurioses über Ringrichter, Boxhandschuhe und Hollywoodfilme. Ein unterhaltsames und nachdenkliches Buch, ein absolutes Muss für Kenner wie für Einsteiger!Inhaltsverzeichnis:Über Boxen Mike Tyson Der grausamste SportMuhammad Ali: Der Größte Im Ring und außerhalb des Rings: Jack Johnson Der Rächer: Joe Louis gegen Max Schmeling

  • Produktdetails
  • Verlag: Manesse
  • Originaltitel: On Boxing
  • Erw. Neuausg.
  • Seitenzahl: 320
  • Erscheinungstermin: 20. Mai 2013
  • Deutsch
  • Abmessung: 205mm x 136mm x 33mm
  • Gewicht: 466g
  • ISBN-13: 9783717522829
  • ISBN-10: 3717522825
  • Artikelnr.: 36790453
Autorenporträt
Oates, Joyce CarolJoyce Carol Oates, geboren 1938, schrieb mehrere US-Bestseller, wie "We were the Mulvaneys" (dt. Wir waren die Mulvaneys, 1996), "Blonde" (dt. Blond, 2000) und "The Falls" (dt. Niagara, 2004). Oates studierte Englisch und Philosophie und lehrt seit 1978 in Princeton. Für ihre Romane, Erzählungen, Gedichte und Theaterstücke erhielt sie zahlreiche Preise, u. a. den National Book Award und mehrmals den O'Henry-Preis.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Mit großer Sympathie für die Autorin und Faszination für den Boxsport bespricht Cristina Nord diesen Band, der die legendären Essays von Joyce Carol Oates über das Boxen versammelt. Dichte Beschreibungen und "treffsichere" Analysen findet Nord in den Texten, die sie mit so viel Begeisterung gelesen hat, dass sie über Redundanzen und kleinere Mängel freundlich hinwegsieht (selbst dass Oates die Fähigkeit des Aushaltens als Masochismus bezeichnet, lässt Nord ihr durchgehen!). Viel gelernt hat die Rezensentin über den Rassismus des Gewerbes oder darüber, dass ein einziger Schlag die Wucht von fünf Tonnen erreichen kann. Und gar nicht klar gemacht hatte sich Nord, dass Muhammad Ali ausgerechnet in der Zeit seiner höchsten körperlichen Leistungsfähigkeit gesperrt war. Nord zitiert seinen Trainer Angelo Dundee: "Wir haben Muhammad Ali nie in Bestform gesehen."

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 12.12.2013

Boxerfaszination

"Es ist unpraktisch, im Dauerzustand wütend zu sein." Dieser einleuchtende Satz findet sich nicht in einem psychologischen Ratgeber, sondern in Joyce Carol Oates' Buch "Über Boxen". Es enthält ihren berühmten gleichnamigen Essay aus dem 1988 erschienenen Manesse-Büchlein, erweitert um fünf Boxerstudien jüngeren Datums. Das Wissen von Oates basiert auf unzähligen Besuchen am Boxring seit Kindheitstagen. Der Vater nahm die 1938 geborene Amerikanerin mit zu diesem "Drama ohne Worte", das allein seit 1990 zu ungefähr 140 Todesfällen im Profisport geführt hat. "Man spielt Football, aber man spielt nicht Boxen." Wem solche Kämpfe deshalb unbehaglich sind, der dürfte trotzdem Spaß an diesen Essays haben. Die mehrfache Pulitzer-Preisträgerin und Autorin von rund vierzig Romanen seziert die für die einen abstoßende, für die anderen anziehende "Zwiesprache des Körpers mit seinem Schatten" mit scharfem Besteck. Was sie dabei entdeckt, ist mehr als nur ein Sport: Sie erläutert daran die Grundlagen des Lebens als eines nie endenden Kampfes. Und weil Boxer ihn, im Unterschied zu Privatmenschen, in einer geschlossenen Welt vor aller Augen vorführen, ist der Ring, der "Altar", ein wunderbares Laboratorium, bei dessen Betrachtung sich auch für den boxfreien Alltag wichtige Dinge lernen lassen. Wie wendig die Autorin dabei selbst durch den literarischen Ring tänzelt, ist beeindruckend. Und so wird diese erweiterte Neuausgabe zu einer großen psychologischen Studie. (Joyce Carol Oates: "Über Boxen". Aus dem Amerikanischen übersetzt von Ursula Locke-Groß und Andrea Ott. Manesse Verlag, Zürich 2013. 315 S, Abb., geb., 19,95 [Euro].)

hir

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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»Dichte Beschreibungen und treffsichere Analysen. Oates' Fähigkeit, in der scheinbar ungezügelten Brutalität die Kunst und die Technik wahrzunehmen, ist frappierend, für sie ist das Boxen >ein Spiegel menschlicher Aggression< und zugleich >das in höchstem Grade kontrollierte, >spielerische< Ausleben dieser Aggressionen<.«
»Fabelhafte Essays.« Bayern2Radio - Diwan, 06.07.2013