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Weißt du eigentlich, was deine Haustiere machen, wenn du nicht zuhause bist?
Während die anderen Vierbeiner aus der Nachbarschaft ordentlich auf den Putz hauen, wartet der kleine Terrier Max sehnsüchtig auf die Rückkehr seines Frauchens. Er führt ein herrliches Hundeleben, bis eines Tages der zottelige Riesenhund Duke vor der Tür steht und Schluss ist mit der trauten Zweisamkeit. Max kann seinen Rivalen gar nicht riechen und versucht alles, um ihn loszuwerden.
Doch als die beiden bei einem Spaziergang verloren gehen, müssen sie sich verbünden - denn nur gemeinsam haben sie eine Chance
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Produktbeschreibung
Weißt du eigentlich, was deine Haustiere machen, wenn du nicht zuhause bist?
Während die anderen Vierbeiner aus der Nachbarschaft ordentlich auf den Putz hauen, wartet der kleine Terrier Max sehnsüchtig auf die Rückkehr seines Frauchens. Er führt ein herrliches Hundeleben, bis eines Tages der zottelige Riesenhund Duke vor der Tür steht und Schluss ist mit der trauten Zweisamkeit. Max kann seinen Rivalen gar nicht riechen und versucht alles, um ihn loszuwerden.
Doch als die beiden bei einem Spaziergang verloren gehen, müssen sie sich verbünden - denn nur gemeinsam haben sie eine Chance gegen skrupellose Tierfänger, hinterhältige Streunerkatzen und das rachsüchtige Kaninchen Snowball, die ihnen allesamt an den Kragen wollen ...

Von den Machern von "ICH - Einfach unverbesserlich" kommt jetzt "Pets"! Ein tierisches Vergnügen mit flauschigen Helden, die es faustdick hinter den Schlappohren haben
Temporeich-turbulentes CGI-Animationsabenteuer von Illumination Entertainment, bei dem actionreich das geheime Doppelleben von Haustieren ausgeschnüffelt wird.

Unter der Leitung von Chris Meledandri mischen die Macher der "Ich - Einfach unverbesserlich"-Reihe und deren megaerfolgreichen Spin-Off "Minions" auf ihre irrwitzig-individuelle Weise erneut das Familienunterhaltungs-Feld auf. Anders als bei Pixar sind ihre Produktionen zwar keine visuellen Offenbarungen, womit allerdings das Budget vergleichsweise niedrig gehalten wird - in diesem Fall 75 Mio. Dollar im Vergleich zu "Findet Dorie"s 200 Mio. Dollar. Für die Grundstory von "Pets" ließ man sich allerdings recht deutlich von der Konkurrenz inspirieren, da der abenteuerliche Ausflug der sprechenden Spielzeugfiguren aus "Toys" mit den ausgelassenen Eskapaden von sprechenden Haustieren ausgetauscht wird. Auch bei der Figurenkonstellation gibt es Parallelen: Wie Woody muss der vierbeinige Protagonist Max nun plötzlich seinen geliebten Menschen mit einem Neuzugang à la Buzz teilen, was zu anfänglicher Rivalität und späterer Freundschaft führt.

Das Drehbuch schrieben die Illumination Regulars Brian Lynch ("Minions"), Ken Daurio und Cinco Paul (letztere die "Ich - Einfach unverbesserlich"-Filme) mit einem gewieften Auge für die natürlichen Mätzchen und Marotten unserer vierbeinigen und gefiederten Hausgenossen. Dies verbinden sie mit drolliger Vermenschlichung, so dass einige von den putzigen Tierkindern erst mal ausgelassen auf den Putz hauen, sobald ihre Menscheneltern sie allein zu Hause lassen. Da wird schamlos der Kühlschrank geräubert, heimlich in den Blumentopf gepinkelt, gefeiert, ge-headbangt und grundsätzlich jede Menge Unfug gebaut.

Relativ wohlerzogen ist jedoch der kleine Terrier Max (im Original von Standup-Komiker Louis C.K. gesprochen). Er ist ganz auf sein Frauchen Katie fixiert und leidet unter Trennungsängsten, wenn sie in die Arbeit gehen muss. Als sie ihm wohlmeinend mit dem zotteligen Riesenhund Duke einen Gefährten nach Hause bringt, ist es vorbei mit der trauten Zweisamkeit. Max und Duke können sich auf Anhieb nicht riechen und ihre Rivalität führt dazu, dass sie am nächsten Tag mitten in New York verloren gehen und von gefährlichen Streunerkatzen und Tierfängern gehetzt werden. Rettung erscheint in letzter Minute in Gestalt vom scheinbar possierlichen weißen Häschen (Komödienstar Kevin Hart), der sich als Anführer der radikalen Untergrundbewegung von ausgesetzten Haustieren erweist. Diese umfassen Schlangen, Krokodile, Hamster, Seepferdchen, usw., die nun allesamt im Abwassersystem von New York hausen und auf Rache gegen die verantwortungslos-gemeinen Menschen sinnen. Als sich Max und Duke als Menschenliebhaber entpuppen und versehentlich das Ableben einer Riesenboa verursachen, ziehen sie auch noch den psychopathischen Unbill von Snowball und seiner Gang auf sich. Glücklicherweise organsiert die Möchtegern-Freundin von Max, das adrette Zwergspitz-Mädchen Gidget, eine groß angelegte Rettungsaktion, womit weiteren amüsanten Verwicklungen Vorschub geleistet wird, bis schließlich das herzrührende Happy End angesteuert wird.

Der überschäumend fantasiereiche Plot in Tandem mit der kurzweiligen Inszenierung vom Regieteam Chris Renaud und Yarrow Cheney lässt kaum eine ruhige Minute aufkommen, womit konzentrationsschwache Kiddies hypnotisch-humorvoll in den Bann gezogen werden. Fast schon tut sich zu viel auf der Leinwand; Actioneinlagen wie eine "Speed"-inspirierte Busfahrt, Versatzstücke aus "The Fast and the Furious" und "Kung Fu Panda"-ähnliche Kampfszenen, um nur wenige zu nennen, wirken nach einer Weile überspitzt und fast ein wenig überflüssig. Des Weiteren findet sich eine Fantasysequenz in einer Würstchenfabrik à la "Willy Wonkas Schokoladenfabrik" inklusive einer Busby-Berkely-nachempfundenen Tanznummer. Ähnlich nostalgisch säuselt der etwas deplatzierte Gershwin angelehnte Orchesterscore von Alexandre Desplat, dem Songfragmente von u.a. Taylor Swift, Queen und Pharrell Williams entgegen klingen. Insgesamt ist das überdrehte animalische Animationsabenteuer jedoch tierisch amüsant und wird beim Familienpublikum bestens ankommen. ara.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Bonusmaterial

3 Mini-Movies:NTV: Norman-TV Würstchen Rasenmäher-Minions Von den Leuten hinter PETS: Triff das Team Tiere können sprechen: Die Schauspieler Alles über PETS Friseur für Hunde Das Beste von Snowball Musikvideo "Lovely Day" Hot Dog Sing-Along Minion Brian über PETS GoPro PETS SING-Trailer Making Of der Mini-Movies
  • Produktdetails
  • Anzahl: 1 DVD
  • Hersteller: Universal Pictures Video
  • Gesamtlaufzeit: 83 Min.
  • Erscheinungstermin: 25. November 2016
  • FSK: ohne Alterseinschränkung gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Englisch, Bulgarisch, Türkisch
  • Untertitel: Deutsch, Türkisch, Bulgarisch, Englisch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 1:1, 85/16:9
  • Tonformat: Dolby Digital 5.1
  • EAN: 5053083076504
  • Artikelnr.: 45167107
Rezensionen
Das Illumination-Team rund um die extrem erfolgreiche "Ich - Einfach unverbesserlich"-Reihe landet mit "Pets" seinen nächsten Hit. Auch wenn der Animationsfilm optisch vielleicht nicht ganz mit der Pixar-Konkurrenz mithalten kann, so platzt der Plot doch vor schierem Einfallsreichtum, grandios inszenierten Actionsequenzen und treffsicheren Gags. Manchmal ist es fast ein bisschen zu viel des Guten. Doch letztlich überwiegt klar das Positive in diesem tierischen Vergnügen, das bereits an den Kinokassen einen Volltreffer landen konnte.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Besprechung von 28.07.2016
Der Hase ist dem Menschen ein Wolf oder so: "Pets" im Kino

Es gibt eine Szene, die den Witz von "Pets" präzise auf den Punkt bringt. Da heckt der Boss der Unterwelt, ein entzückendes Kaninchen und eiskalter Killer namens Snowball, einen perfiden Plan aus, bricht vor seinen Mannen in einen sonoren Siegesschrei aus - und köttelt. Kleines Malheur, es kehrt auch gleich ein Lakai auf, für so was wird man schließlich Unterweltsboss: damit sich niemand über spontane Köttel lustig machen darf.

Alberne Situationskomik und niedliche Tiere, aus diesen beiden ohnehin schon ziemlich unschlagbaren Elementen macht der Animationsfilm das Beste. Die Produktionsfirma Illumination hat schon mit "Ich - Einfach unverbesserlich" gezeigt, dass Menschen als Staffage völlig ausreichen, wenn man stattdessen Minions oder eben Tiere hat. In diesem Fall handelt es sich bei der Staffage um die Besitzer der Hunde, Katzen und Vögel, die den Film bevölkern. Sie wohnen alle im selben New Yorker Block, und das richtige Leben der Tiere beginnt erst, wenn die Besitzer morgens das Haus verlassen, um zur Arbeit zu gehen. Bei fast allen. Max hingegen, eine freundliche Promenadenmischung, liebt sein Frauchen Katie so sehr, dass ihm nichts mehr bedeutet als sie.

Deshalb trifft es Max besonders hart, als Katie einen zweiten Hund mit nach Hause bringt. Das zottelige Riesenviech heißt Duke, benimmt sich aber nicht besonders vornehm. Die beiden brauchen nur fünf Sekunden, um einander innig zu hassen. Von da an versucht jeder, den anderen auszubooten - mit fingiertem Chaos in der Wohnung und anderen miesen Tricks. Diese Tricks führen Max und Duke erst in den Käfig von Hundefängern und dann in die Kanalisation zum bösen Kaninchen Snowball. Dort haben sich die Tiere zusammengerottet, die von Menschen schlecht behandelt und ausgesetzt wurden. Snowball etwa war das Kaninchen eines Zauberers, bis der Trick mit dem Hut aus der Mode geriet. Hängebauchschwein Tattoo wurde als Übungsfläche zum Tätowieren missbraucht.

Max und Duke sollen sich der Revolution anschließen. Dabei wollen sie doch einfach nur nach Hause zu Frauchen und sind eh schon ziemlich gerädert, seit sie von einer Horde Straßenkatzen vermöbelt wurden - eine großartig animierte Kampfszene. Allerdings sind die beiden Hunde nicht die einzigen verwöhnten Haustiere, die in dieser Situation über sich hinauswachsen. Auch ihre Freunde aus dem Wohnblock entdecken plötzlich den Wildfang in sich. Allen voran die kleine Hundedame Gidget, die sich sogar mit dem Bussard Tiberius anlegt, der sie erst nur als Beute betrachtet.

Später werden die beiden Freunde, genau wie Max und Duke. Denn es geht natürlich um Freundschaft in "Pets", das ist schließlich ein für Familienfilme fast notwendiger Topos. Allerdings sind die Freundschaften vor allem der Nährboden, auf dem die Tiere sich persönlich entwickeln. Sie werden selbständiger, mutiger, loyaler, kurz gesagt: beste Rollenmodelle für Kinder. Nicht weniger als das bietet der Film, aber auch nicht mehr. Den Tiefgang von "Alles steht Kopf" oder "Zoomania" sucht man hier vergebens. (bähr)

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