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Zusammen mit seinem Team hat Professor Markowetz eine App entwickelt, die das Verhalten der Smartphone-Nutzer dokumentiert. Er kommt zu einem erschreckenden Ergebnis: Drei Stunden täglich befassen wir uns im Schnitt mit unserem Smartphone, 55 Mal am Tag nehmen wir es zur Hand. Ständig sind wir abgelenkt, unkonzentriert, gestört. Welche dramatischen Folgen die digitale Permanenz für unsere Gesundheit, unser Leben und unsere Gesellschaft hat und was wir dagegen tun können - diesen Fragen geht Alexander Markowetz in seinem brisanten Buch auf den Grund.…mehr

Produktbeschreibung
Zusammen mit seinem Team hat Professor Markowetz eine App entwickelt, die das Verhalten der Smartphone-Nutzer dokumentiert. Er kommt zu einem erschreckenden Ergebnis: Drei Stunden täglich befassen wir uns im Schnitt mit unserem Smartphone, 55 Mal am Tag nehmen wir es zur Hand. Ständig sind wir abgelenkt, unkonzentriert, gestört. Welche dramatischen Folgen die digitale Permanenz für unsere Gesundheit, unser Leben und unsere Gesellschaft hat und was wir dagegen tun können - diesen Fragen geht Alexander Markowetz in seinem brisanten Buch auf den Grund.
  • Produktdetails
  • Verlag: Droemer/Knaur
  • Seitenzahl: 220
  • Erscheinungstermin: Oktober 2015
  • Deutsch
  • Abmessung: 211mm x 131mm x 25mm
  • Gewicht: 325g
  • ISBN-13: 9783426276709
  • ISBN-10: 3426276704
  • Artikelnr.: 42707509
Autorenporträt
Alexander Markowetz, Jahrgang 1976, studierte in Marburg, New York und Hongkong. Seit 2009 ist er Juniorprofessor für Informatik an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, wo er im Rahmen eines großangelegten Projekts das Verhalten von 300.000 Smartphone-Nutzern untersucht.
Rezensionen
"Die vom Autor durchgeführte Studie ist ein unverzichtbarer Anfang. Nur durch wissenschaftliche Erkenntnisse kann die Wirkung digitaler Neuerungen richtig eingeschätzt werden. Was notwendig ist, denn Markowetz trifft einen wunden Punkt, wenn er schreibt: 'Wir befinden uns fest im Griff des Glücksautomaten in unserer Hosentasche." (Nürnberger Presse, 28.11.2015) "Einfach mal abschalten und ausschalten Über seine Tätigkeit als Juniorprofessor an der Uni Bonn kam Alexander Markowetz eher beiläufig zum Thema 'Smartphone-Nutzung'. Warum die Deutschen (und nicht nur die) zu 'Smartphone-Zombies' wurden, die in der Fußgänger-Zone in gebückter Haltung gehen mit stetem Blick auf das kleine Display, um ja keine WhatsApp-Message zu verpassen - diese Frage hat seine Forschungsarbeiten bestimmt. Und sie ist Thema des spannenden und erhellenden Buches 'Digitaler Burnout'. Warum der 'Homo Digitalis' für seine Infogier teuer bezahlen muss Sicher, Markowetz ist ein Mahner und Kritiker der Smartphone-Sucht. Den erhobenen pädagogischen Zeigefinger braucht er dafür nicht. Er lässt Fakten sprechen, um die ungebremste Nutzung der 'Alleskönner-Telefone' als Zeit- und Energie-Killer entlarven. 2012 hat er das 'Menthal-Projekt' gegründet und dabei eine kleine App angeboten, die das Nutzungsverhalten aufzeichnet und Aufschluss darüber gibt: 'Haben Sie die Kontrolle über Ihr Smartphone. Oder kontrolliert Ihr Smartphone Sie?' 300.000 Teilnehmer fanden sich 'zum Test' bereit. Das Ergebnis liest sich erschreckend. 88mal durchschnittlich fällt der Blick auf das Display - pro Tag. Alle 18 Minuten wird die Arbeit (oder Freizeittätigkeit) unterbrochen. Rund 2 Stunden wertvolle Zeit stiehlt das Smartphone jedem Besitzer am Tag. 'Wir sind schleichend zum Homo Digitalis geworden' resümiert Markowetz. Achtsamkeit gegen digitale Zwänge Das bleibt nicht ohne Folgen. Psychische (Überforderung, Burnout) und physische Störungen (Haltungsschäden) sind unvermeidliche Folge des digitalen Exzesses, der Schüler ebenso wie Manager treffen kann, Jugendliche wie Großeltern. 'Wir betreiben über Jahre hinweg kollektives Anti-Yoga, womit wir uns eine fragmentierte Aufmerksamkeit antrainieren', warnt der Autor. Selbstverständlich bietet er aber auch Lösungen an, die nicht nur Selbstschutz versprechen, sondern auch Manager in die Pflicht nehmen, die sich um ihre Mitarbeiter sorgen: 'Wir sollten bewusste Fenster schaffen - zeitlich und räumlich - in denen wir uns ohne digitalen Unterbrechungen oder Dauerzerstreuung konzentrieren können und so Flow-Ebenen schaffen. Denn nur die können zusammen mit mehr Geduld und einer gesteigerten Aufmerksamkeit dazu führen, dass wir langfristig wieder glücklich und produktiv werden.' Roter Reiter - Fazit: Wiederkennungswert nicht ausgeschlossen, wenn Markowetz die 'Suchtkrankheit' des 21. Jahrhunderts beschreibt und ihre Therapiemöglichkeiten erläutert. Wichtiges Buch für alle, die morgens noch vor der Zahnbürste zum Smartphone greifen." (Oliver Ibelshäuser, www.Roter-Reiter.de vom 7.11.2015)…mehr
"Hoffentlich kann das Buch möglichst vielen Betroffenen helfen von ihrem analogen (!) Burnout geheilt zu werden, denn der permanente Griff in die Hosentasche nervt alle!" umweltjournal.de, 04.11.2015