-46%
6,99
Bisher 12,95**
6,99
Alle Preise in Euro, inkl. MwSt.
**Preis der gedruckten Ausgabe (Gebundenes Buch)
Sofort per Download lieferbar
Bisher 12,95**
6,99
Alle Preise in Euro, inkl. MwSt.
**Preis der gedruckten Ausgabe (Gebundenes Buch)
Sofort per Download lieferbar

Alle Infos zum eBook verschenken
Als Download kaufen
Bisher 12,95**
-46%
6,99
Preis in Euro, inkl. MwSt.
**Preis der gedruckten Ausgabe (Gebundenes Buch)
Sofort per Download lieferbar
Abo Download
9,90 / Monat*
*Abopreis beinhaltet vier eBooks, die aus der tolino select Titelauswahl im Abo geladen werden können.

Preis in Euro, inkl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Einmalig pro Kunde einen Monat kostenlos testen (danach 9,90 pro Monat), jeden Monat 4 aus 40 Titeln wählen, monatlich kündbar.

Mehr zum tolino select eBook-Abo
Jetzt verschenken
Bisher 12,95**
-46%
6,99
Preis in Euro, inkl. MwSt.
**Preis der gedruckten Ausgabe (Gebundenes Buch)
Sofort per Download lieferbar

Alle Infos zum eBook verschenken
0 °P sammeln

  • Format: ePub

1 Kundenbewertung


Poetisch, erschütternd und berührend: Kirsten Boies Afrika. Lungiles kleine Schwester Jabu braucht neue Schuhe, damit sie weiter die Schule besuchen darf. Da niemand Lungiles geflochtene Matten kaufen will, verkauft sie ihren Körper. Thulani spricht manchmal nachts mit seiner Mutter, die neben der Hütte begraben ist. Er könnte eigentlich zur Schule gehen, da Waisen kein Schulgeld bezahlen müssen. Aber niemand hilft ihm, den Totenschein zu besorgen. Kirsten Boie erzählt vier Geschichten von Kindern in Afrika, die viel zu schnell erwachsen werden. Ein wunderbar poetisches und dichtes Buch von…mehr

  • Geräte: eReader
  • ohne Kopierschutz
  • eBook Hilfe
  • Größe: 2.06MB
Produktbeschreibung
Poetisch, erschütternd und berührend: Kirsten Boies Afrika. Lungiles kleine Schwester Jabu braucht neue Schuhe, damit sie weiter die Schule besuchen darf. Da niemand Lungiles geflochtene Matten kaufen will, verkauft sie ihren Körper. Thulani spricht manchmal nachts mit seiner Mutter, die neben der Hütte begraben ist. Er könnte eigentlich zur Schule gehen, da Waisen kein Schulgeld bezahlen müssen. Aber niemand hilft ihm, den Totenschein zu besorgen. Kirsten Boie erzählt vier Geschichten von Kindern in Afrika, die viel zu schnell erwachsen werden. Ein wunderbar poetisches und dichtes Buch von berührender Schönheit, literarisch und sehr persönlich. Mit einem Nachwort der Autorin und wunderschönen Tafelbildern von Regina Kehn.
  • Produktdetails
  • Verlag: Verlag Friedrich Oetinger
  • Seitenzahl: 112
  • Altersempfehlung: ab 14 Jahre
  • Erscheinungstermin: 27.09.2013
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783862741106
  • Artikelnr.: 39531566
Autorenporträt
Regina Kehn, geboren 1962, studierte in Hamburg Illustration, seit 1988 arbeitet sie frei. Für ihre Illustrationen wurde sie vielfach ausgezeichnet. Regina Kehn lebt mit ihrer Familie in Hamburg.

Kirsten Boie, eine der renommiertesten deutschen Autorinnen des modernen Kinder- und Jugendromans, wurde 1950 in Hamburg geboren, wo sie noch heute mit ihrer Familie lebt. Sie promovierte in Literaturwissenschaft und arbeitete als Lehrerin. 1985 erschien ihr erstes Buch und wurde ein beispielloser Erfolg. Inzwischen sind von Kirsten Boie zahlreiche Bücher erschienen und in viele Sprachen übersetzt worden. Neben Kinder- und Jugendbüchern schreibt sie auch kleinere Drehbücher fürs Kinderfernsehen, Vorträge und Aufsätze zu verschienen Aspekten der Kinder- und Jugendliteratur und sie bereist im Auftrag des Goethe-Institutes das europäische und nicht-europäische Ausland. 2007 erhielt Kirsten Boie den Deutschen Jugendliteraturpreis für ihr Lebenswerk sowie 2008 den "Goßen Preis" der Bayerischen Sparkassenstiftung. 2011 wurde Kirsten Boie mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet.
Inhaltsangabe
Aus dem Inhalt:
Ich kenne einen Jungen in Afrika - Mamas Buch - Jabus Schuhe - Die Gugu brennt - Nachwort der Autorin
Rezensionen
Besprechung von 20.11.2013
TERMINE.

Zuhören: An diesem Sonntag gibt es die ersten "Sonntagsgeschichten für Kinder". Die Autorin und Illustratorin Daniela Kulot liest um 15 Uhr aus ihren humor- und phantasievoll illustrierten Bilderbüchern "Reim Dich nett ins Bett" und "Das kleine Krokodil" in der Niederlassung von Mercedes-Benz in Frankfurt, Heerstraße 66. Das Eintrittsgeld (für Kinder drei und für Erwachsene fünf Euro) kommt ohne Abzüge den Spendenprojekten der Aktion "F.A.Z.-Leser helfen" zugute. Die ausgewählten Bücher richten sich vorwiegend an Kindergarten- und Vorschulkinder. Eintrittskarten können vorbestellt werden unter 0 69 / 75 91 12 51 oder per E-Mail an j.ruehmann@faz.de.

Zuschauen: Wer nicht verstehen kann, muss schauen; wer nicht sprechen kann, muss zeigen - mit Gebärdensprache kann man sich auch dann verständigen, wenn man nicht die gleiche Sprache spricht. Wie man sich mit Bewegungen von Händen und Gesicht unterhält, kann man am Freitag um 15.30 Uhr in der Römerhalle lernen (Anmeldung nur noch heute unter der Telefonnummer 0 69 / 21 23 39 87). Das Angebot ist Teil der Kinder- und Jugendbuch-Ausstellung "Lese-Eule", die in diesem Jahr das Motto "Eine Welt - viele Sprachen" hat und noch bis zum 1. Dezember im Römer auch viele ausländische Kinderbücher zeigt.

cp.

BUCH.

Thulani ist elf Jahre alt und lebt in Swasiland in Afrika. Er wohnt zusammen mit seiner kleinen Schwester bei seiner Großmutter, denn seine Mutter ist gestorben. Thulani darf nicht mehr zur Schule gehen, denn er hat keinen Totenschein von seiner Mutter. Und den braucht er, sagt der Lehrer, damit er kein Schulgeld zahlen muss. Kirsten Boie erzählt von Thulani und anderen Kindern in Afrika, die alleine sind und versuchen, ihr Leben zu meistern. Sie sagt, sie kann es nicht ändern, dass die Geschichten traurig sind. Trauriger als die Wirklichkeit seien sie nicht.

steff.

Kirsten Boie: "Es gibt Dinge, die kann man nicht erzählen". Oetinger Verlag. 111 Seiten, 12,95 Euro. Ab 12 Jahre.

WITZ.

Lina hilft ihrer fast tauben Großmutter beim Ausziehen des Mantels und murmelt dabei: "Bestimmt hat die alte Klatschtante wieder den ganzen Tag mit ihren Freundinnen in der Konditorei gesessen und Torte gefuttert."

"Oh nein", sagt die Großmutter: "Ich habe mir ein neues Hörgerät gekauft!"

Von Paulina (11 Jahre) aus Dieburg

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
…mehr

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Kirsten Boie hat ein Kinderbuch geschrieben, wie es wenige gibt, berichtet Sybil Gräfin Schönfeldt. In "Es gibt Dinge, die kann man nicht erzählen" schildert die Autorin ihre Erlebnisse im Swasiland in Südafrika, wo es viel Armut und Hunger gibt, wo Kinder manchmal die tun müssen, die man eben nicht erzählen kann, Dinge, die für die "Kinder unserer gesicherten und gesättigten Welt" wahrscheinlich unvorstellbar sind, erklärt die Rezensentin. Boie erzählt ihre Geschichten ohne falsche Betroffenheit, klar, "nichts als wenige Worte für eine unerhörte Wirklichkeit", so Gräfin Schönfeld, die diesem Buch wünscht, dass Eltern und Pädagogen ihre Kinder nicht aus einem fehlgeleiteten Schutzbedürfnis heraus vor diesen traurigen Geschichten bewahren wollen. "Trauriger als die Wirklichkeit sind sie nicht", zitiert die Rezensentin Boie.

© Perlentaucher Medien GmbH
Besprechung von 15.04.2014
Kinder allein
in der Welt
Traurige Geschichten: Kirsten Boie erzählt
von ihren Erfahrungen in Swasiland
VON SYBIL GRÄFIN SCHÖNFELDT
Ein schmales Buch, ein sperriger Titel, ein fast drohendes Titelbild zweifarbig, streng und fremd inmitten der üblichen kunterbunten Kinderbücher mit lachenden Kindern und Ponys und Fußballhelden.
  „Es gibt Dinge, die kann man nicht erzählen“, sagte ein Kind zu der Autorin, zu Kirsten Boie. Sie erzählt im Nachwort, wo sie dieses und andere Kinder im Swasiland in Südafrika kennengelernt hat, und sie erzählt mit leiser, ruhiger Stimme von Kindern, die „in den Hügeln von Shiselweni, wo es schöner ist als irgendwo sonst auf der Welt“, und wo sie mitten in dieser Schönheit auf das bitterste Elend stößt. „120  000 Kinder in Swasiland haben mindestens einen Elternteil verloren, viele von ihnen auch beide; dabei leben im ganzen Land nur ungefähr 900 000 Menschen. Auf der Fahrt durch das Land sieht man an den roten Sandpisten fast nur Kinder und alte Leute.“ Die Eltern? Mit dem HI-Virus infiziert, tot oder halb verhungert. Die Gugus, die Großmütter, meist zu schwach, um zu helfen. So muss ein Bruder seine Hoffnung opfern, um neue Flip-Flops für seine kleine Schwester kaufen zu können, ohne die sie nicht in die Schule darf. So muss die Schwester Dinge tun, „die kann man nicht erzählen“, um die jüngere Schwester vor einem ähnlichen Schicksal zu bewahren. So zerbricht ein Junge fast an Reue, weil er, zu Tode erschöpft, den Unfall seiner Gugu verursacht hat.
  Kinder allein in einer Welt, von der keine Hilfe zu erwarten ist, in Hütten ohne Bett und Schrank, ohne fließendes Wasser, ohne Abort, in ein Dasein ohne Zukunft. „Was morgen sein wird . . .  danach fragt er nicht.“ schreibt Kirsten Boie von einem der Elfjährigen. Sie vermag mit ein paar Sätzen, ein paar Bildern den Kindern unserer Welt diese fast unvorstellbar andere Welt so vorzuführen, dass man sie spürt und riecht und erschauert. Sie kann es, weil sie mit kunstvollster Schlichtheit schreibt, keine überflüssige Erläuterung, kein falscher Betroffenheitston, nichts als wenige Worte für eine unerhörte Wirklichkeit. Bücher dieser Art sind aus vielen Gründen von großer Wichtigkeit. Aber sie haben es schwer, an ihre Leser zu kommen, weil viele Eltern und auch Pädagogen der Ansicht sind, man solle Kinder nicht mit etwas so Schweren belasten, sie seien noch zu jung und könnten es nicht verstehen. Ach, die Kinder, von denen erzählt wird, sind jünger, und sie müssen in Wirklichkeit mit diesem Leben zurechtkommen.
  Und die Kinder unserer gesicherten und gesättigten Welt verstehen sehr wohl, wovon Kirsten Boie schreibt und vorliest. Sie fragen dann, ob ihre Geschichten wahr sind, und Kirsten Boie antwortet: „Ich könnte noch viel mehr Geschichten erzählen, und all diese Geschichten sind wahr. Wenn die Geschichten traurig sind, so kann ich es darum nicht ändern. Trauriger als die Wirklichkeit sind sie nicht.“
  Es ist gut, dass diese Geschichten von Kindern gelesen werden, die später, als Erwachsene, empfinden, dass sie eine Verantwortung für die Waisenkinder in Swasiland haben. Und auch die Migrantenkinder mit anderen Augen sehen. Es ist gut, dass eine bekannte und preisgekrönte Autorin für einen bekannten Verlag von ihnen erzählt, denn ihre Namen sorgen dafür, dass viele Eltern nach dem schmalen dunkelroten Buch greifen und – das wäre das Allerbeste – ihren Kindern vorlesen und auch mit ihnen darüber sprechen. (ab 12 Jahre)
Kirsten Boie: Es gibt Dinge, die kann man nicht erzählen. Oetinger 2014. 112 Seiten, 19,95 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
…mehr
Tief bewegt hat Rezensentin Katrin Hörnlein dieses Buch mit vier Geschichten aus Swasiland gelesen. Swasiland, in Südafrika gelegen, ist ein winziger Staat mit der höchsten Aidsrate der Welt. 45 Prozent der Kinder sind Waisen, jeder Vierte trägt das HIV-Virus in sich. Autorin Kirsten Boie erzählt von vier Kindern, die ihre Eltern haben sterben sehen und plötzlich selbst Elternpflichten für ihre jüngeren Geschwister übernehmen müssen. Dabei stehen sie oft vor schier unüberwindlichen Hindernissen. Wie soll ein 11-Jähriger einen Totenschein für seine Mutter beschaffen, ohne den das Schulgeld nicht erlassen wird? Boie "erzählt, ohne zu benennen", lobt die Rezensent. Aids taucht hier etwa nur als "die Krankheit" auf. Dennoch sollte man das Buch Kinder frühestens ab 12 Jahren lesen lassen - "und dann nicht allein", empfiehlt Hörnlein. So traurig sei es.

© Perlentaucher Medien GmbH