Afghan Gold - Powell, Luke
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Bei seiner Überlandreise von Europa nach Indien im Herbst 1971 geriet Luke Powell in die Wirren des Bürgerkriegs zwischen Indien und Pakistan, und so entschied er sich, den Winter im benachbarten Afghanistan zu verbringen. Die atemberaubende Schönheit dieses zentralasiatischen Landes mit seinen malerischen Hügeln und Dörfern sowie einer Bevölkerung, die sich zu einem großen Teil selbst versorgt und nachhaltig zu produzieren weiß, faszinierten den jungen Fotografen. Bis 1978 kehrte er jedes Jahr zurück. Anfang 2000 fotografierte er auf Einladung der Taliban in Afghanistan, von Mitte 2000 bis…mehr

Produktbeschreibung
Bei seiner Überlandreise von Europa nach Indien im Herbst 1971 geriet Luke Powell in die Wirren des Bürgerkriegs zwischen Indien und Pakistan, und so entschied er sich, den Winter im benachbarten Afghanistan zu verbringen. Die atemberaubende Schönheit dieses zentralasiatischen Landes mit seinen
malerischen Hügeln und Dörfern sowie einer Bevölkerung, die sich zu einem großen Teil selbst versorgt und nachhaltig zu produzieren weiß, faszinierten den jungen Fotografen. Bis 1978 kehrte er jedes Jahr zurück. Anfang 2000 fotografierte er auf Einladung der Taliban in Afghanistan, von Mitte 2000 bis 2003 im Auftrag des Minenräumungsprogramms der Vereinten
Nationen. In berückend schönen Landschaftsfotografien, die mit ihren
zarten blau-grünen Farben an Aquarelle erinnern, zeigt uns Afghan Gold das ursprüngliche Afghanistan. Im Textband zum
vorliegenden Buch macht sich Powell zum Fürsprecher einer im Grunde friedliebenden Gesellschaft, die sich seit über drei
Jahrzehnten im Krieg befindet. Die Aufnahmen und Ereignisse werden in einem ungewöhnlich breiten historischen Kontext präsentiert, der über die Berichterstattung der aktuellen
Medien weit hinausgeht.
  • Produktdetails
  • Verlag: Steidl
  • Seitenzahl: 272
  • Erscheinungstermin: 25. November 2013
  • Deutsch, Englisch
  • Abmessung: 432mm x 332mm x 48mm
  • Gewicht: 4864g
  • ISBN-13: 9783869306483
  • ISBN-10: 3869306483
  • Artikelnr.: 38503313
Autorenporträt
Luke Powell wurde 1946 in North Carolina geboren und lebt in Liverpool in Nova Scotia. Die erste Ausstellung seiner Dye- Transfer-Prints, The Afghan Folio, die Fotografien aus den 1970er Jahren zeigte, gehört zu den meistbeachteten und technisch aufwändigsten Ausstellungen der letzten dreißig Jahre.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Golden scheint Aghanistan in der Tat auf diesen Bildern, meint Alex Rühle, und fast zu schön, um wahr zu sein. Prachtvoll erscheinen ihm die großformatigen Aufnahmen, die der amerikanische Fotografe Luke Powell in den 70ern im Kundus-Tal, in den Ruinen von Farah und einer laut Rühle archaisch anmutenden Landschaft von großer Schönheit gemacht hat. Teestuben, Hahnenkämpfe, Märkte, Hochzeiten haben bei Powell für Rühle die Aura des Verschwindens. Dem ethnologischen Blick des Fotografen, der seine Bilder geopolitisch und historisch kommentiert und sie mit Dschingis Khan und Alexander dem Großen in Verbindung bringt, aber traut Rühle nicht so ganz über den Weg. Zwar kann er in den Bildern, auch in den enthaltenen späteren von 2001 und 2003 mit ihren komponierten Panoramen, keine eskapistische Absicht erkennen, doch es scheint, als fragte sich der Rezensent dauernd, wo all das Leid der Menschen abgeblieben ist.

© Perlentaucher Medien GmbH