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"Drei große Tabus der islamischen Welt breche ich in diesem Buch: Religion, Sexualität, Politik."
Hamed Abdel-Samads Kindheit in Ägypten ist geprägt von tiefer Religiosität und von brutaler Gewalt. Je älter er wird, desto weniger kann er den Widerspruch zwischen diesen Extremen ertragen. Halt erhofft er sich im radikalen Islam, findet darin aber auch keine Antworten auf seine Fragen und entschließt sich, Ägypten zu verlassen. Erst in Deutschland kann er sich von seiner Vergangenheit lösen und beginnt, sich kritisch mit der menschenverachtenden islamischen Doppelmoral…mehr

Produktbeschreibung
"Drei große Tabus der islamischen Welt breche ich in diesem Buch:
Religion, Sexualität, Politik."

Hamed Abdel-Samads Kindheit in Ägypten ist geprägt von tiefer Religiosität und von brutaler Gewalt. Je älter er wird, desto weniger kann er den Widerspruch zwischen diesen Extremen ertragen. Halt erhofft er sich im radikalen Islam, findet darin aber auch keine Antworten auf seine Fragen und entschließt sich, Ägypten zu verlassen. Erst in Deutschland kann er sich von seiner Vergangenheit lösen und beginnt, sich kritisch mit der menschenverachtenden islamischen Doppelmoral auseinanderzusetzen.

"Hamed Abdel-Samad gewährt einen intensiven Einblick in die schizophrene Welt einer unaufgeklärten Gesellschaft. Ein mitreißendes Buch." taz
  • Produktdetails
  • Knaur Taschenbücher Nr.78408
  • Verlag: Droemer/Knaur
  • Seitenzahl: 303
  • Erscheinungstermin: September 2010
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 128mm x 24mm
  • Gewicht: 305g
  • ISBN-13: 9783426784082
  • ISBN-10: 3426784084
  • Artikelnr.: 29728204
Autorenporträt
Abdel-Samad, Hamed
Hamed Abdel-Samad, geboren 1972 bei Kairo, studierte Englisch, Französisch, Japanisch und Politik. Er arbeitete für die UNESCO, am Lehrstuhl für Islamwissenschaft der Universität Erfurt und am Institut für Jüdische Geschichte und Kultur der Universität München. Abdel-Samad ist Mitglied der Deutschen Islam Konferenz und zählt zu den profiliertesten islamischen Intellektuellen im deutschsprachigen Raum. Seine Autobiographie "Mein Abschied vom Himmel" sorgte für Aufsehen: "Was er von seinen Landsleuten erwartet, hat er selbst vorgemacht: Aufklärung durch Tabubruch." ZDF-Aspekte
Rezensionen
"Hamed Abdel-Samad war einst ein Islamist. Inzwischen bekämpft der Publizist jedoch mit heiligem Furor das, wofür er einst stand. (...) Er ist ein ägyptischer Salman Rushdie (...)" Süddeutsche.de, 26.11.2013

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Cigdem Ajkol stellt den deutsch-ägyptischen Autor Hamed Abdel-Samad vor, der in einem offenbar sehr beeindruckenden Buch nicht nur Einblick in sein eigenes Leben gibt, sondern auch in die Funktionsweisen der ägyptischen Gesellschaft. Diese hat Abdel-Samad nach Informationen des Rezensenten als eine durch und durch unaufgeklärte erlebt: die Mutter wurde vom Vater verprügelt, er selbst als Kind von Jugendlichen vergewaltigt, und alle wurden sie darauf gepolt, die Schuld für eigene Unzulänglichkeiten bei anderen zu suchen. Heute, nach einer fast unglaublichen Odyssee, die meist durch die tiefen Täler des Lebens führte, lehrt Abdel-Samad am Institut für Jüdische Geschichte und Kultur an der Universität München, und so erklärt re sich auch den Antisemitismus in der arabischen Welt: Israel konfrontiere die arabischen Länder mit der eigenen Scham, "nicht vom Fleck zu kommen. Dafür hassen wir die Juden". Und auch andere "hässliche Wahrheiten" hat Rezensent aus diesem Buch mitgenommen, über eine Gesellschaft, die den "Islam als Feigenblatt für ihr menschenverachtendes System" benutzt.

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