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Darf ein Huhn einen Pygmäen küssen?
Sprotte kann es nicht fassen: Sie soll ihre Ferien auf einem Reiterhof verbringen. Obwohl sie von Pferden nicht das Geringste hält. Zum Glück kommen wenigstens auch alle anderen WILDEN HÜHNER mit und bald merken die fünf Freundinnen, dass an dem Spruch vom "höchsten Glück der Erde" etwas dran ist. Wer hätte gedacht, dass man sich beim Reiten so wunderbar leicht fühlt, fast schwindelig, und einem die Pferde so ans Herz wachsen können. Mit dem Herz ist das überhaupt so eine Sache. Die Jungs von der PYGMÄEN-Bande sind nämlich auch mit von der Partie und das…mehr

Produktbeschreibung
Darf ein Huhn einen Pygmäen küssen?

Sprotte kann es nicht fassen: Sie soll ihre Ferien auf einem Reiterhof verbringen. Obwohl sie von Pferden nicht das Geringste hält. Zum Glück kommen wenigstens auch alle anderen WILDEN HÜHNER mit und bald merken die fünf Freundinnen, dass an dem Spruch vom "höchsten Glück der Erde" etwas dran ist. Wer hätte gedacht, dass man sich beim Reiten so wunderbar leicht fühlt, fast schwindelig, und einem die Pferde so ans Herz wachsen können. Mit dem Herz ist das überhaupt so eine Sache. Die Jungs von der PYGMÄEN-Bande sind nämlich auch mit von der Partie und das hat zur Folge, dass Melanie Sehnsucht nach Willi hat und Theorien übers Küssen verbreitet. Wilma, Frieda und Trude proben "Romeo und Julia" im Pferdestall - und dann verliebt sich Frieda auch noch. Das kann Sprotte natürlich nicht passieren, glaubt sie jedenfalls ...

Alles über die Wilden Hühner: www.wildehuehner.de
Ferien auf einem Reiterhof ist so gar nicht Sprottes Ding. Zum Glück kommen ihre Freundinnen mit und nach einiger Zeit merken DIE WILDEN HÜHNER, dass Reiten gar nicht so schlecht ist und Pferde einem richtig ans Herz wachsen können. Mit dem Herz ist das überhaupt so eine Sache. Die Jungs von der PYGMÄEN-Bande sind nämlich auch dabei und das bringt einige Turbulenzen mit sich. Alle um Sprotte herum scheinen verliebt zu sein und nur noch ans Küssen zu denken. Das kann Sprotte natürlich nicht passieren - denkt sie jedenfalls, aber dann kommt alles anders...
  • Produktdetails
  • Verlag: Oetinger Taschenbuch
  • 2. Aufl.
  • Seitenzahl: 288
  • Altersempfehlung: ab 10 Jahren
  • Erscheinungstermin: 1. Januar 2013
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 123mm x 22mm
  • Gewicht: 266g
  • ISBN-13: 9783841500694
  • ISBN-10: 3841500692
  • Artikelnr.: 35676883
Autorenporträt
Die weltbekannte Kinder- und Jugendbuchautorin entdeckte ihr Schreibtalent erst "im steinalten Alter von 35", wie sie es selbst beschreibt. Cornelia Funke wurde 1958 in Dorsten (Nordrhein-Westfalen) geboren und arbeitete nach Abitur und Ausbildung als Diplompädagogin in Hamburg. Nebenbei ließ sie sich zur Buchillustratorin weiterbilden. Sie stellte immer wieder fest, dass ihr die Kinderbücher, die sie illustrieren sollte, nicht gefielen, und schrieb von da an selbst. Ihre Bücher wurden inzwischen in 37 Sprachen übersetzt, einige verfilmt oder als Theaterstücke aufgeführt. In Deutschland stand sie mit den Bänden der "Tintenwelt-Trilogie" monatelang auf der Bestsellerliste. Laut TIME-Magazine war Cornelia Funke 2005 "Die einflussreichste Deutsche der Welt". Sie lebt heute mit ihren Kindern in Los Angeles.

Das meint die buecher.de-Redaktion:
Cornelia Funke scheinen die Ideen niemals auszugehen! Mit ihrem unbändigen Einfallsreichtum entwirft sie Welten, die phantasievoller und spannender nicht sein könnten.
Rezensionen
Funke weiß, was Mädchen wünschen!
Mit ihrer Serie um die "Wilden Hühner", fünf unzertrennliche und doch teilweise ausgesprochen gegensätzliche Mädchen, trifft die zweifache Mutter ihre Leserinnen (und die männlichen Leser, die heimlich die Bücher ihrer Schwester verschlingen) mitten ins Herz.
Das fängt schon damit an, dass die Protagonisten direkt aus dem Leben gegriffen sind: Sprottes allein erziehende Mama fährt Taxi und kann nicht Kochen. Oma ist kein nettes Muttchen mit einem ständig offenen Ohr und großzügig bemessenem Taschengeldzuschuss für die Enkelin, sondern ein schikanöser Dragoner. Und der neue Freund der Mutter weiß alles und zwar immer besser - nicht umsonst nennt ihn die Ich-Erzählerin den "Klugscheisser".
Achterbahn der Gefühle und der Ereignisse
Der ganz normale Wahnsinn also, dem Charlotte alias Sprotte jeden Tag ausgesetzt ist - und der verbessert sich (zumindest auf den ersten Blick) nicht unbedingt dadurch, dass ihre Mutter und der Besserwisser alleine Urlaub machen wollen, weswegen das Mädchen seine Ferien auf dem Reiterhof verbringen soll.
Natürlich wird es dort unvorstellbar schön - was nicht unwesentlich damit zusammen hängt, dass es neben der Besitzerin und ihrer Tochter auch noch einen Sohn im Teenager-Alter gibt...
Erste Liebe (von der man in diesem Alter und auch später) nicht genug haben kann, nervige Streiche von achtjährigem "Zwergengemüse", Pferde, die unter Neurodermitis leiden, der Besuch der Pygmäen, Kinder, die im Wald verloren gehen, Ausritte bei gutem und schlechtem Wetter … - alles immer und immer wieder angereichert durch Zitate aus Shakespeares "Romeo und Julia" (das die Theatergruppe gerade einstudiert) - dieses Sammelsurium aus Erlebnissen und Gefühlen hat es in sich.
Lektüre zum Wohlfühlen
Und wenn die Leserin mit einem erleichterten Seufzen ob des (zumindest in Teilen erfolgten) Happy Ends das Buch schließt, dann ist sie nicht nur um das Wissen reicher, dass man ein Hufeisen IMMER mit der Öffnung nach oben hängen sollte, damit das Glück nicht unten wieder heraus fällt, sondern sie hat noch lange Zeit das wohlige Gefühl, das bleibt, wenn man eine wirklich schöne Geschichte gelesen hat.
(Michaela Pelz)
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