14,90
versandkostenfrei*
Preis in Euro, inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
0 °P sammeln

  • Broschiertes Buch

1 Kundenbewertung

»Lalabo Angola, Lalabo Afrika« ¿ als Maria D. Bossen im Flugzeug sitzt und für immer ihre Heimat Afrika verlässt, strömen die Abschiedworte in der Umbundu-Sprache wie von selbst aus ihr heraus. »Lebewohl« sagt sie, während sie weiß, dass ihre Seele für immer dort bleiben wird. Dort, wo sie ihre glückliche Kinder- und Jugendzeit verbrachte; dort, wo ihr Zuhause war, nachdem sie aus dem vom Krieg zerrütteten Deutschland zurückkehrte. Das Buch ist die bewegende Autobiographie einer Frau, die als Kind mit ihrer Familie nach Angola auswanderte und dort aufwuchs ¿ damals, als Afrika noch als…mehr

Produktbeschreibung
»Lalabo Angola, Lalabo Afrika« ¿ als Maria D. Bossen im Flugzeug sitzt und für immer ihre Heimat Afrika verlässt, strömen die Abschiedworte in der Umbundu-Sprache wie von selbst aus ihr heraus. »Lebewohl« sagt sie, während sie weiß, dass ihre Seele für immer dort bleiben wird. Dort, wo sie ihre glückliche Kinder- und Jugendzeit verbrachte; dort, wo ihr Zuhause war, nachdem sie aus dem vom Krieg zerrütteten Deutschland zurückkehrte. Das Buch ist die bewegende Autobiographie einer Frau, die als Kind mit ihrer Familie nach Angola auswanderte und dort aufwuchs ¿ damals, als Afrika noch als dunkler, geheimnisumwitterter Kontinent galt. In beeindruckender Weise öffnet sich hier die ferne, exotische Welt mit all ihren Facetten ¿ anrührend, spannend und authentisch.
Autorenporträt
Maria D. Bossen wurde 1921 in Hohenfeld a. Main geboren. 1923 wanderten ihre Eltern mit ihrer gesamten Familie nach Angola aus, wo sie mitten im afrikanischen Busch ihre Kind-heit verlebte. 1939 kehrte die Familie nach dem Tod des Vaters nach Deutschland zurück. Der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges macht die Rückreise nach Angola unmöglich. Durch die durchleb-ten Kriegswirren wird die Familie auseinandergerissen. Maria lernt jedoch den Wehrmachtsoffizier Peter kennen und lieben, heiratet ihn und nimmt waghalsige Abenteuer auf sich, um ihn in Gefangenschaft zu besuchen. Nachdem er endlich aus der Kriegsgefangenschaft entlassen wird, geht die junge Familie nach Angola zurück, um sich dort eine neue Existenz aufzubauen. Doch revolutionäre Be-strebungen zwingen sie schließlich dazu, Angola für immer zu verlassen.
Rezensionen
Rezension Goethe Institut Südafrika Maria D. Bossen: Lalabo Afrika Maria D. Bossens Autobiographie beschreibt zwei Generationen einer deutschen Siedlersfamilie in Angola, von 1923 bis in die 1970er Jahre, in die Zeit der Unabhängigkeitskämpfe von Portugal. Im ersten Teil des Buches, "Afrika damals", beschreibt die Ich-Erzählerin, Thea Bossen, ihre Kindheit und Jugend in Angola, als Tochter eines deutschen Farmers, der in der portugiesischen Kolonie rasch zu Wohlstand kommt. Als 1938 der Vater stirbt, kehrt Theas Mutter mit ihren inzwischen vier Kindern nach Deutschland zurück und leitet damit zum zweiten Teil der Autobiographie über, "In Deutschland". Nach 15jährigem Afrika-Aufenthalt kommt die Familie mit der Enge und Hektik in Deutschland, dem autoritären Druck unter dem Nationalsozialismus nur schwer zurecht, doch die geplante Rückkehr nach Angola scheitert 1939 durch den Ausbruch des 2. Weltkriegs. So findet sich im zweiten Teil des Buches eine ausführliche Beschreibung der Alltagsnöte und -probleme während des Krieges. Thea lernt einen Wehrmachtsoffizier kennen und lieben. Sie heiratet ihn noch vor dem Ende des Krieges, den er nur durch Zufall und mit knapper Not überlebt. Anschließend verbringt er fast drei Jahre in einem Internierungs- und Arbeitslager, bevor er seine Frau 1950 zurück nach Angola begleiten kann, um den Familienbesitz wieder aufzubauen. Diese Handlung wird im dritten Teil der Autobiographie beschrieben, "Die Rückkehr". Nach einer harten und entbehrungsreichen Anfangszeit werfen die verwahrlosten Plantagen wieder Gewinn ab, und die zweite Generation der Familie Bossen kann an den Erfolg der Eltern anknüpfen. Die Kinder sind zu Ausbildung und Studium bereits in Deutschland, als Theas Mann unerwartet bei einem Unfall ums Leben kommt. Anders als ihre Mutter bleibt die Ich-Erzählerin alleine auf der Farm, wo sie ihre ganze Energie ihrem neuen Hobby, der Rosenzucht widmet. Gegen Ende des Buches erfolgt etwas unvermittelt der Einbruch der afrikanischen Realität in die private Idylle: Scheinbar ohne jede Vorwarnung künden gewalttätige Farmüberfälle von der Existenz einer "illegalen Bewegung", die die Unabhängigkeit Angolas von Portugal erreichen will. Die Situation eskaliert schnell, und so reist die Ich-Erzählerin wie viele andere Weiße schließlich überstürzt ab, wobei sie wehmütige Erinnerungen an Afrika mit wiederholten Hinweisen auf den baldigen Untergang des Landes verknüpft. …mehr