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Greg ist sicher gelandet, doch der letzte Familienurlaub auf der Isla de Corales steckt ihm noch immer in den Knochen. Von exotischen Krabbeltieren und wackeligen Flugzeugen hat er erst mal die Nase voll. Trotzdem hat Greg keine Zeit zum Ausruhen, denn das nächste Abenteuer wartet schon - und mit ihm eine ganze Reihe neuer Katastrophen. Die Unglückszahl 13 lässt jedenfalls nichts Gutes vermuten für den armen Pechvogel Greg ...…mehr

Produktbeschreibung
Greg ist sicher gelandet, doch der letzte Familienurlaub auf der Isla de Corales steckt ihm noch immer in den Knochen. Von exotischen Krabbeltieren und wackeligen Flugzeugen hat er erst mal die Nase voll. Trotzdem hat Greg keine Zeit zum Ausruhen, denn das nächste Abenteuer wartet schon - und mit ihm eine ganze Reihe neuer Katastrophen. Die Unglückszahl 13 lässt jedenfalls nichts Gutes vermuten für den armen Pechvogel Greg ...
  • Produktdetails
  • Verlag: Bastei Lübbe
  • Anzahl: 1 Audio CD
  • Gesamtlaufzeit: 79 Min.
  • Altersempfehlung: ab 10 Jahren
  • Erscheinungstermin: 30. Oktober 2018
  • ISBN-13: 9783785757130
  • Artikelnr.: 52467964
Autorenporträt
Jeff Kinney wurde 1971 in Maryland geboren. Er wuchs auf in Fort Washington und besuchte in den frühen 1990ern die University of Maryland. Für die Campuszeitung verfasste Jeff Kinney dort bereits seinen ersten Comic Strip "Igdoof". Schon damals fasste er den Entschluss, Comicautor zu werden, auch wenn er zunächst keinen Vertrag für "Igdoof" bei einem Verlag bekam. So begann er 1998 mit den ersten Aufzeichnungen für "Greg's Tagebuch", das auf verschiedenen Motiven aus seiner eigenen Kindheit beruht.
Jeff Kinney lebt in Plainville, Massachusetts mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen. Neben seiner Tätigkeit als Comicautor arbeitet Jeff Kinney außerdem als Onlinespieleentwickler und -designer.
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 15.03.2019

LITERARISCHER
MARKTPLATZ
Die Sicherheit der Serien
Was Mädchen und Jungen lesen wollen: Die Kinder- und Jugendbibliothek am Gasteig in München
„Mit Speck fängt man Mäuse“, meinte Andreas Steinhöfel, als er zur Autorenlesung in der Stadtbibliothek in München auf eine Schulklasse traf, die von ihm etwas aus der „Kurzhosengang“ hören wollte. Aus einem Buch, bei dem er nur als Übersetzer aufgeführt wird und nicht aus seinem gerade erschienenen „Rico, Oskar und die Tieferschatten“. Die Bibliothekarin Michaela Gemkow, Leiterin der Kinder- und Jugendbibliothek am Gasteig, erinnert sich noch genau, dass es ihm damals wirklich egal war. „Hauptsache, die Kinder haben ihren Spaß an der Autorenbegegnung.“
Welche Bücher reizen Kinder im Grundschulalter, was suchen sie sich selbst in der Bücherei aus? Was macht ihnen Spaß? Schließlich haben sie hier in einer der größten Kinder- und Jugendbibliotheken Deutschlands eine riesige Auswahl. Die aber hauptsächlich von Mädchen genutzt wird. „Das sieht man auch an den Büchern, die in den Verlagen erscheinen“, meint Michaela Gemkow. „Es ist schwieriger, etwas zu finden, was Jungen begeistert. Mädchen lesen alles, Jungs aber nicht. Ich freue mich schon immer, wenn ich in einem Buch einen Jungen als Hauptfigur finde.“ Unter den Frühjahrsbücher sind zwei Helden zu entdecken, in der schwedischen Geschichte „Kleeblattsommer“ von Christian Wiik Gjerde, in der ein sehr munterer Junge das Leben einer kleinen Insel aufmischt, und in „Die Blaubeerdetektive“ von Pertti Kivinen, einem finnischen Kinderkrimi mit einem taffen kleinen Bruder zwischen großen Schwestern.
In der Bibliothek werden die Bücher aber nicht nach Mädchen- oder Jungsthemen aufgestellt, sondern nach Schlagworten, wie „Abenteuer“, „Lieblingsfiguren“, oder „Zauberhaftes“ – auch wenn unter dieser Gruppe deutlich mehr die typisch rosa Einbände der Mädchenbücher zu finden sind.
Doch die wirklichen Highlights bei den Kinderbüchern und darum meistens ausgeliehen, sind bekannte Serien. Sie sind oft keine große Literatur, aber eine Einstiegsdroge für Kinder, der erste Schritt, Geschichten und Bücher zu lieben. Für Jüngere zum Beispiel „Petronella Apfelmus“ von Sabine Städig, mit den Illustrationen von Sabine Büchner (Boje Verlag), die Geschichte einer kleinen Hexe, die im Garten lebt. In „Mein Lotta-Leben“ von Alice Pantermüller (Arena Verlag) dokumentiert ein Mädchen in seinem Tagebuch, verziert mit den Cartoons von Daniela Kohl, seine komischen und an Zauberei grenzenden alltäglichen Missgeschicke.
Bei Jungen beliebt ist die Detektivserie „Flätcher“ von Antje Szillat (dtv junior), die neben dem spannenden Text über die Abenteuer von Theo und seinem Stinktier schwungvoll von Jan Birck illustriert sind.
Jungen mögen auch „Bitte nicht öffnen, bissig“ von Charlotte Habersack (Carlsen), einen turbulenten und witzigen Mix aus Fantasie und realem Kinderleben. Während die „Olchi“-Geschichten von Erhard Dietl (Oetinger Verlag) mit ihrer liebevollen Familie, die auf der Müllkippe lebt, eine komische Gegenwelt zu Sauberkeit und Ordnung zeigen.
Was fasziniert die Kinder an diesen Serien, was macht zum Beispiel „Die Schule der magischen Tiere“ von Margit Auer (Carlsen) oder „Das magische Baumhaus“ von Mary Pope Osborne (Loewe Verlag) zu Lieblingsbüchern von Dritt- und Viertklässlern? „Unsere Kinder haben einen sehr unspektakulären Alltag“, meint Michaela Gemkow. „Sie suchen einen Ausweg, manche haben schon ein Hamsterradgefühl. Da locken sie Geschichten, die ihnen erzählen: Du bist ja eigentlich ein Zauberer und darfst auf eine tolle Schule wo Magie herrscht. Es begeistert sie, von Kindern zu lesen, die Dinge tun, die man sich nicht selbst traut, wie den Eltern nicht zu folgen, etwas Freches zu wagen, auf sich allein gestellt zu sein und Abenteuer zu erleben.“ Die Serien geben ein Gefühl von Sicherheit, denn die vertrauten Helden erleben neue Geschichten in einem bekannten literarischen Rahmen. „Darum ist alles, was die Leser schon kennen und was in Fortsetzung erscheint, ein Selbstläufer.“
Doch oft wird Serien vorgeworfen, dass sie literarisch anspruchslos rein nur zu Unterhaltung produziert werden, dass sie veraltete gesellschaftliche Zustände betonieren, dass sie die weiblichen und männlichen Rollenbilder konservieren. Schon die Enid-Blyton- Serien wurden früher manchmal in den Buchhandlungen unter dem Ladentisch versteckt. Doch Michaela Gemkow verteidigt die Vorlieben ihrer kindlichen Nutzer, betont, dass es wichtig ist, ein Lieblingsbuch zum Einstieg in die Literatur zu finden. „Schreibe ich ein Buch, weil ich ein gesellschaftliches Thema aufgreife oder weil ich unterhalten will? Tut man einem Buch nicht unrecht, wenn man es in eine Schablone legt, für die es überhaupt nicht gedacht war?“ Immer wieder beobachtet sie, dass Kinder, die aus dem SerienhHype herauswachsen, sich an die anderen Bücherregale wagen und direkt nach besonderen Themen fragen. Jetzt kommt die Zeit, wo sie sich von A bis Z durch den gesamten Bestand lesen, bevor sie dann mit zehn, elf Jahren von der Kinderbibliothek in die Jugendabteilung wechseln.
Seltener sind es Jungen, die als Jugendliche lesen. Sie suchen Suspense und brauchen mutige, verständnisvolle Vermittler, die ihre Vorlieben akzeptieren, die ihnen zum Beispiel Melvin Burgess „Doing it“ (Carlsen Verlag, Jugendliteraturpreis 2005) geben, auch wenn sie selbst Mühe haben, die ersten Seiten zu überstehen.
Und warum lesen Mädchen alles, wie zum Beispiel „Gregs Tagebuch?“ Jeff Kenney meinte einmal auf diese Frage „Wenn sie genau wissen wollen, wie Jungs ticken, dann können Mädchen das hier erfahren“. Nur die amerikanischen?
ROSWITHA BUDEUS-BUDDE
Christian Wiik Gjerde: Kleeblattsommer. Aus dem Norwegischen von Maike Dörries. Gerstenberg 2019. 336 Seiten,
14,95 Euro.
Pertti Kivinen: Die Blaubeerdetektive – Gefahr für den Inselwald! Mit Illustrationen von Katrin Engelking. dtv Reihe Hanser. München 2019, 160 Seiten, 12,95 Euro
Jeff Kinney: Gregs Tagebuch 13 – Eiskalt
erwischt. Aus dem
Englischen von Dietmar Schmidt. Baumhaus Verlag, Köln 2018. 224 Seiten, 11,90 Euro
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
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"Greg tritt auch bei Schnee und Eis in jedes Fettnäpfchen." Observer, 06/2018 "Die lustige Story mit den witzigen Comics werden Kinder ab neun Jahren - und so mancher Erwachsen[e]! - definitiv gerne lesen." Bayerische Rundschau, 13.11.2018 "Die Eltern freuen sich am pädagogischen Wert dieses Werkes - und die jungen Leser haben trotzdem ihren Spaß." Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung, 14.11.2018 "Die Erzählungen des Elfjährigen überzeugen mit Witz und Situationskomik auf ganzer Linie" Juliane Wagner, Dresdner Neueste Nachrichten, 20.12.2018 "Lustige und leichte Lesekost! Ein Muss für Greg-Fans!" JÖ Das Jugendmagazin, 01.2019 "Liebenswert und witzig." Morgenpost am Sonntag, Dresden, 16.12.2018 "... spannend und oft sehr lustig." Charlotte Lohr, Hessische Allgemeine Kassel, 16.02.2019 "... abwechselnd spannend und episch." Eselsohr, 02.2019
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